Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Middelhoff kommt Ende November auf freien Fuß

Der wegen Untreue zu drei Jahren Haft verurteilte frühere Top-Manager Thomas Middelhoff kommt Ende November nach Verbüßung von zwei Dritteln seiner Strafe auf freien Fuß. Ein Sprecher des Landgerichts Bielefeld berichtete am Donnerstag, das Gericht habe die Reststrafe zur Bewährung ausgesetzt und angeordnet, Midddelhoff am 26. November aus der Haft zu entlassen. Die Kammer habe dem Manager, der seit seinem Haftantritt als Freigänger in einer Behindertenwerkstatt in Bielefeld-Bethel arbeitet, eine positive Sozialprognose gestellt. Die Bewährungszeit betrage vier Jahre. Middelhoff war im November 2014 vom Landgericht Essen wegen Untreue zulasten des ehemaligen Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Wegen Fluchtgefahr wurde er noch im Gerichtssaal verhaftet...

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Datenrate: Telekom bringt neuen Hybridrouter für hohe Datenraten

Die Deutsche Telekom wird einen neuen Hybridrouter herausbringen. Das sagte Bruno Jacobfeuerborn, Technikchef der Telekom, Golem.de beim Walk'n'Talk am 9. November 2017 in der Telekom Zentrale Bonn. "Das wird jetzt kommen", erklärte Jacobfeuerborn. Einer der Lieferanten für den Router werde wohl wieder der chinesische Netzwerkausrüster Huawei sein, jedoch nicht mehr der einzige. Bisher war Huawei der einzige Hersteller der Telekom in den Bereich. Die Hybridtechnik bündelt einen Festnetz- und LTE-Mobilfunkzugang. Die Telekom bietet den Speedport Hybrid Router bereits seit November 2014 an. Das Gerät kostet monatlich zur Miete 9,95 Euro oder einmalig rund 300 Euro oder mehr. Der Router Speedport Hybrid von Huawei bietet bis zu 100 MBit/s am VDSL-Anschluss und bis zu 100 MBit/s am LTE-Anschluss. Im LTE-Netz der Telekom sind derzeit aber bereits sehr viel höhere Datenübertragungsrate möglich, abhängig vom Endgerätetyp und Netzausbaugebiet. Mit LTE sind Datenübertragungsrate von über 1 GBit/s im Mobilfunk möglich. Telekom: LTE bis 500 MBit/s Niek Jan van Damme, der scheidende Chef der Telekom Deutschland, sagte auf dem Event zum Thema Datenrate im Mobilfunk: "Wir...

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F.A.Z.-Konferenz: Fernseher, Waschmaschinen, Drohnen

Alexander Birken weiß: Wer sich nicht verändern will, hat bald ein großes Problem. Für Unternehmen wie Otto, das der Manager seit Jahresbeginn leitet, gilt das ganz besonders. Jahrzehntelang gehörte der dicke Katalog der Hamburger zum guten Ton in deutschen Wohnzimmern. Heute gibt es den Katalog immer noch, allerdings ist die Auflage kaum noch der Rede wert, und das Geld wird woanders verdient: 90 Prozent des Geschäfts läuft heute online ab. Wer sich wundert, warum es Otto im Gegensatz zu den langjährigen Konkurrenten Quelle und Neckermann noch immer gibt, dem erzählt...

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Peugeot-Chef zu Kündigungen bei Opel: „Wir müssen sehr ehrlich sein“

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Festnetz: Telekom sieht wegen "Free Rider" Glasfaserausbau blockiert

Die Deutsche Telekom hat erklärt, warum der Konzern eine Regulierungsausnahme für den reinen Glasfaserausbau fordert. Telekom-Chef Tim Höttges sagte im Conference Call zur Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal 2017, dass wegen "Free Ridern wie Vodafone oder 11 ansonsten der Retailpreis nicht frei bestimmt werden kann." Vodafone und 11 hätte Zugriff auf Glasfaser, die sie nicht bauen würden. Vodafone hat kein eigenes DSL-Netz und mietet hier Kapazität von der Telekom an. Der Vermarkter 11 hat ein eigenes Netz nur in Regionen, wo seine Festnetzsparte 11 Versatel aktiv ist. Damit das Partnerschaftsmodell zur Vermarktung der freien Kapazitäten anderer Netzbetreiber richtig anlaufen könne, müssten sich die Rahmenbedingungen für die Regulierung ändern, erklärte Höttges. "Sobald wir von den Glasfasernetzbetreibern wie M-Net, Ewe Tel, Netcologne, Wilhelm.tel und anderen zusammenarbeiten, würde auch das reguliert und dann können das sofort auch Vodafone und 11 nutzen, auch bei Partnerschaften. Deswegen kommen wir mit dem Kooperationsmodell nicht so schnell weiter", sagte er. Daher müsste die Bundesnetzagentur Glasfaser aus der Regulierung nehmen. Die Telekom würde...

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Ascent Infinite Realm: Pubg-Macher stellt luftiges Rollenspiel vor

Auf einer Messe in Asien hat das südkoreanische Entwicklerstudio Bluehole ein neues Projekt vorgestellt. Es trägt den Titel Ascent Infinite Realm (Air) und wird ein Online-Rollenspiel (MMORPG) für Windows-PC, das Spieler in eine düstere Steampunk- und Fantasywelt versetzt. Bluehole ist zwar für sein Actionspiel Playerunknown's Battlegrounds (Pubg) bekannt, hat seine Wurzeln aber im Genre der Rollenspiele. Das Studio hatte unter anderem das auch hierzulande im Jahr 2012 veröffentlichte MMORPG Tera (angespielt auf Golem.de) produziert. Air will Spieler mit Fahrzeugen und Reittieren in offene Umgebungen schicken, in denen sie als Vertreter ihres Realms gegen andere Reiche kämpfen. In den Auseinandersetzungen geht es nicht nur um die Macht auf Grund und Boden, sondern in Luftschlachten auch um den Himmel über den Wolken. Dabei sollen die Fraktionen auch vom Boden mit Mechs und Anti-Air-Artillerie in die Gefechte eingreifen können. Spieler sollen weite Teile der Inhalte nach ihren Wünschen gestalten können. Für Luftschiffe etwa stehen verschiedene Typen, Designs, Farben und Eigenschaften zur Verfügung. Spieler sollen sogar eigene Quests erstellen, ihre Jagdgründe...

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Gewaltspirale – Offener Brief nach Gewaltexzessen zwischen GAK- und Sturm

Grazer Fußball hat ein Gewaltproblem, obwohl die Vereine seit Jahren nicht mehr in derselben Liga spielen – Polizei ermittelt zu Schlägerei im Anschluss an Sturm-RapidGraz – Nach neuerlichen Zusammenstößen zwischen Fans der früheren Grazer Stadtrivalen Sturm und GAK am Wochenende hat der Vorstand des GAK 1902 nun die Verantwortlichen des SK Puntigamer Sturm zu einem gemeinsamen Vorgehen aufgerufen. Es geht dabei um die immer wieder aufflackernde Gewalt unter radikalen Fans der beiden seit zehn Jahren in unterschiedlichen Ligen spielenden Vereine.Bizarrerweise ereigneten sich die jüngsten Zwischenfälle zwischen den Grazer Fans vergangenen Samstag ausgerechnet nach dem Bundesliga-Spiel Sturm gegen Rapid. Mehrere Busse mit GAK-Fans, die von einem Landesliga-Auswärtsspiel zurückkehrten, hatten vor dem Liebenauer Stadion Halt gemacht. Dabei kam es zu einer Massenschlägerei, bei dem ein Busfahrer durch einen Flaschenwurf verletzt wurde. Danach kam es laut GAK in einem von Rotjacken-Fans frequentierten Lokal im Univiertel zu einem weiteren Zwischenfall mit Verletzten sowie einem geschätzten Sachschaden von 8.000 bis 10.000 Euro.Gewaltspirale seit JahrenDer GAK-Vorstand...

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Test – England vs. Deutschland als erster WM

Zahlreiche Ausfälle auf beiden Seiten – Löw und Southgate bereit für ExperimenteLondon – Im mit 86.000 Zuschauern ausverkauften Wembley-Stadion in London steigt am Freitagabend (21.00 Uhr/live ZDF) mit dem Fußball-Klassiker England gegen Weltmeister Deutschland der erste große Härtetest für die WM im kommenden Jahr in Russland (14. Juni bis 15. Juli 2018). Durch zahlreiche Ausfälle auf beiden Seiten steht diesmal die zweite Garde, die sich für die Endrunde empfehlen kann, im Fokus.Für die Engländer steht danach am Dienstagabend (21.00 Uhr) mit dem nächsten Heimspiel in Wembley gegen Rekordweltmeister Brasilien gleich die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm. "Das ist ein hervorragender Test für uns", bekräftigte Englands Teamchef Gareth Southgate am Donnerstag. "Zweimal vor vollem Haus zu spielen, das sind die Spiele, für die man lebt."Dieser Meinung ist auch der deutsche Erfolgstrainer Joachim Löw. "Auf der einen Seite wollen wir ein gutes Spiel machen, das Ergebnis ist ein wichtiges Kriterium. Aber ich will es auch hintenanstellen und gegen so eine Mannschaft experimentieren", erklärte der 57-Jährige vor dem Abflug des deutschen Teams am Donnerstag...

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Wien/Klosterneuburg

Gewerkschafter unterstützen Mitarbeiter, auch Greenpeace, SPÖ und FPÖ gegen Verlegungspläne von ÖVP-Minister RupprechterWien – Über den Plan von Umweltminister Andrä Rupprechter (ÖVP), das Umweltbundesamt von Wien nach Klosterneuburg zu verlegen, wird weiter gestritten. Die Belegschaft sprach sich in einem einstimmigen Beschluss am Donnerstag in einer Betriebsversammlung gegen die Verlegung rund zwölf Kilometer hinter die Wiener Stadtgrenze aus. Abgesehen davon, dass man die Sinnhaftigkeit bezweifelt, will man in Entscheidungsfindungsprozesse eingebunden werden.Gegen einen Standortwechsel habe man nichts, allerdings fordere man "objektive Kriterien" und "mehrere Standortoptionen", so Betriebsratschefin Monika Brom. Auch der von der Stadt Wien angebotene Standort in der Seestadt Aspern sei nicht gerade zentral.33 Prozent in WienUnterstützung hat man hier von Beamtenstaatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ), die darauf hinwies, dass ohnehin nur 44.100 Beschäftigte des Bundes (33 Prozent) in Wien tätig seien, in Niederösterreich immerhin 21.200.Der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer (FPÖ) ist ebenfalls dagegen, weil Klosterneuburg weder ein "strukturschwaches,...

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Video

Rund 200 Personen versammelten sich vor der Universität WienWien – Ruhig und ohne Zwischenfälle hat am Donnerstag die Demonstration gegen die Angelobung von zahlreichen Burschenschaftern als freiheitliche Abgeordnete im Nationalrat begonnen. Rund 200 Menschen versammelten sich vor der Universität Wien, um in weiterer Folge durch die Innenstadt zur Wiener Staatsoper zu ziehen. Eingeladen hatten zur Protestkundgebung mehrere linke Organisationen. Lediglich ein kleiner Stand der Demonstranten, darunter Vertreter der Sozialistischen Links Partei und des VSStÖ, war Donnerstagvormittag vor dem Universitätsgebäude auf der Ringstraße aufgebaut. Gespielt wurden Arbeiter- und Partisanenlieder sowie Punk-Rock. Ein Transparent mit dem Mittelfinger streckenden Country-Star Johnny Cash verkündete "F*ck Strache!" sowie "Refugees Welcome". Offensiver wurde es vorerst aber nicht, auch Mitglieder des schwarzen Blocks waren nicht aufgetaucht."Ungeheuerlichkeit"Dennoch warnten die Organisatoren in ihren Reden vor der Uni vor Nazis und Faschisten im Nationalrat. "Dass so viele Deutsch-Nationale Burschenschafter einziehen, ist eine Ungeheuerlichkeit", hieß es etwa. FPÖ-Obmann Heinz...

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Soziales

Die Verfassung ermöglicht es der Regierung, ein Grundsatzgesetz zu erlassen und somit den Ländern Vorgaben zu machenWien – Bei den Regierungsverhandlungen von ÖVP und FPÖ wird aktuell auch wieder über die Mindestsicherung verhandelt. Wie berichtet haben die beiden Parteien in einem ersten Arbeitspapier vereinbart, einen neuen Anlauf für eine "österreichweit einheitliche Regelung" zu nehmen. Gefordert werden eine fünfjährige Wartefrist, eine Deckelung bei 1.500 Euro und eine "Mindestsicherung light" für Asylberechtigte. Vorbild sind Oberösterreich, wo schon Schwarz-Blau regiert, und Niederösterreich, wo die ÖVP sogar über eine absolute Mehrheit verfügt.Da in der abgelaufenen Legislaturperiode alle Versuche, eine österreichweit einheitliche Regelung zu finden, gescheitert sind, stellt sich nun die Frage, warum das dieses Mal gelingen sollte. Klar ist: Die rot-grüne Regierung in Wien wird einem Modell mit Deckelung und "Mindestsicherung light" für Asylberechtigte nicht zustimmen.Wiener ModellDie beiden Wiener Regierungsparteien haben das bisher kategorisch abgelehnt, in ihrem Entwurf, der demnächst vom Landtag beschlossen werden soll, ist von einer Deckelung und...

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Cremers Photoblog

Wien, Hofburg, großer Redoutensaal und auf dem Weg dorthin.

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Ausbildung – Informatik an TU Wien startet "Bachelor with Honors"

Zur Förderung akademischer ExzellenzDie Fakultät für Informatik an der Technischen Universität (TU) Wien startet mit dem "Bachelor with Honors" ein neues akademisches Exzellenzförderungsprogramm. Bewerben können sich Kandidaten mit herausragendem Studienerfolg und hoher Prüfungsaktivität. Sie absolvieren dann mit Unterstützung eines Mentors ein individuell zusammengestelltes Zusatzprogramm.Vorbild aus angloamerikanischen RaumVorbild der in Österreich derzeit einzigen Initiative sind diverse "Honors" bzw. "Honour"-Programme im angloamerikanischen Raum. Dort werden sie allerdings oft erst nach Abschluss eines regulären Bachelor-Studiums angeboten. An der TU ist es dagegen als Vertiefung des Bachelor-Studiums mit individueller Förderung und Zusatzqualifikation konstruiert.Bewerben können sich dafür Studenten der Informatik und Wirtschaftsinformatik, die bereits Bachelor-Pflicht-Lehrveranstaltungen im Ausmaß von mindestens 72 ECTS-Punkten absolviert haben, einen gewichteten Gesamtnotenschnitt von höchstens einem Gut aufweisen und ein habilitiertes Fakultätsmitglied als Mentor gewinnen können. Gemeinsam mit diesem wird dann ein inhaltlich begründetes "Bachelor with...

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Parlament

Elisabeth Köstinger ist neue Nationalratspräsidentin. Die ÖVP-Kandidatin bekam so wenig Zustimmung wie keiner ihrer Vorgänger. Eine Retourkutsche gab es für SPÖ-Politikerin Doris BuresWien – Den Familienmitgliedern den Sitzplatz zeigen, Selfies mit der Banknachbarin schießen, schauen, ob die Vorgänger etwas in der Lade unterm Tisch vergessen haben: Die erste Sitzung des neu gewählten Nationalrates ist ein bisschen wie der erste Schultag. Und 85 Abgeordnete zogen am Donnerstag tatsächlich zum ersten Mal in den Nationalrat ein.Unter ihnen auch Elisabeth Köstinger. Die ÖVP-Generalsekretärin wurde bei ihrer Premiere gleich zur Nationalratspräsidentin gewählt. Ihre mangelnde Erfahrung im Hohen Haus Österreichs – Köstinger war zuvor acht Jahre lang Abgeordnete im Europäischen Parlament – sorgte vorab für Kritik an ihrer Nominierung. Vor allem Gerüchte, wonach die Kärntnerin nach einigen Wochen ihr Amt zurücklegen und Ministerin in der türkis-blauen Regierung werden könnte, verärgerten einige Abgeordnete. "Das Hohe Haus ist kein Durchhaus und kein Rangierbahnhof", wetterte Neos-Klubobmann Matthias Strolz. Weil Köstinger vor ihrer Wahl nicht mit den Neos...

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Warum Marc Benioff der spirituelle Star des Silicon Valley ist

Umtriebig: Marc Benioff Wenn Marc Benioff ein Auto wäre, müsste er ein Formel-1-Wagen sein. Er ist eher laut als leise, und auf ihm klebt enorm viel Werbung. In seinem Vortrag vergisst er nicht zu erwähnen, dass sein Anzug von Louis Vuitton kommt und dass im Innenfutter Wolken eingestickt sind, so wie es sich für den Chef von Salesforce gehört – ein Unternehmen, das voll auf Cloud Computing setzt. Auch seine vernetzte Uhr kommt von dem italienischen Luxusanbieter, und Benioff freut sich

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.