Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

?

Verdacht der Terrorfinanzierung setzt Lafarge unter Druck

Die Schlinge der französischen Justiz zieht sich in der Affäre um den Zementhersteller Lafarge und die Finanzierung syrischer Terrorgruppen immer enger. In dieser Woche dürfte der ehemalige Vorstandsvorsitzende Bruno Lafont von den Ermittlungsrichtern verhört werden, berichtet die Tageszeitung „Le Parisien“. Er könnte sogar in Polizeigewahrsam genommen werden. Diese Haft von 24 Stunden, die häufig auf das Doppelte verlängert wird, ist eine in Frankreich beliebte Ermittlungsmethode, um in langen Verhören den Druck auf die Verdächtigten zu erhöhen. ...

weiterlesen »


Koalitionsverhandlungen

Unmut in Tiroler ÖVP über Türkis-Blau: Bildungslandesrätin Palfrader kritisiert das Schulpaket der VerhandlerWien/Innsbruck – Am Montag wurden die Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ mit einem Treffen der Chefverhandler fortgesetzt; man habe über viele relevante Budgetfragen gesprochen, erklärte ÖVP-Chef Sebastian Kurz. Eine Einigung wollte er den anwesenden Journalisten freilich nicht verkündigen: Man sei auf einem guten Weg und werde in den nächsten Tagen wieder medial Stellung nehmen. Ziel sei eine Senkung der Steuerquote in Richtung 40 Prozent, bekräftige Kurz. Man arbeite gerade in den Verhandlungen an einem Konzept, um dies in den nächsten fünf Jahren umsetzen zu können.Nach einem Datum für den Abschluss der Gespräche befragt betonte der ÖVP-Chef, "wir sind Gott sei Dank gut im Zeitplan". Er sei voller Hoffnung, dass es gelingen werde, bis Weihnachten eine stabile Regierung zustande zu bringen.Von ÖVP-Verhandlerkreisen dementiert wurde, dass es bereits – wie die "ZiB" berichtete – eine Ministerliste mit zum Teil fixen Ressortzuteilungen gibt. Laut der vom ORF gezeigten Liste ist bereits vereinbart, dass Heinz-Christian Strache als...

weiterlesen »


Volkswagens Tochterunternehmen Moia stellt neuen Mobilitätsdienst vor

Ein Jahr nach ihrer Gründung hat die neue Volkswagen-Marke Moia ihr erstes eigenes Fahrzeug für die von 2018 an geplanten Mobilitätsdienste vorgestellt. Auf der Konferenz Techcrunch Disrupt in Berlin präsentierte Moia-Chef Ole Harms am Montag einen vollelektrischen Minibus, der bis zu sechs Fahrgästen Platz bietet und für Fahrdienstleistungen eingesetzt werden soll. Mit seinen Konzepten und dem neuen Fahrzeug sei Moia vom kommenden Jahr an bereit, „international durchzustarten“ und bis 2025 die europäischen und amerikanischen Städte um eine Million Fahrzeuge zu entlasten, sagte Harms. Das erste Projekt mit dem jetzt vorgestellten Auto soll Ende 2018 in Hamburg starten. 200 Fahrzeuge sollen dann an den Start gehen. ...

weiterlesen »


Oberösterreich

Etwas mehr als 300 Demonstranten gingen in Linz auf die Straße – Landeshauptmann Stelzer: "Auch künftig Spitzenreiter im Kulturgeschehen"Linz – Nimmt man das selbstgesteckte Ziel von 1.500 Teilnehmern, muss die Demonstration gegen Budgetkürzungen im Kulturbereich als "Abbrenner" gesehen werden. Laut offiziellen Angaben der Exekutive trotzten nur etwas mehr als 300 Demonstranten Wind und Schneeregen und versammelten sich am späten Montagnachmittag auf dem Martin-Luther-Platz inmitten der Linzer Innenstadt.Buntes DemotreibenAusgestattet mit Transparenten, Fahnen – "Kulturland retten", Oberöster-arm", "Liebling, ich hab' das Kulturbudget geschrumpft" – und Grablichtern, lauschte die wutentbrannte Menge gut eine Stunden lang den Rednern auf einem zur Bühne umfunktionierten Pritschenwagen. Darunter fand sich auch die als "Wut-Mama" aus dem Mühlviertel in die Protestgeschichte eingegangene Christiane Seufferlein. "Wir lassen und nicht mundtot und klein machen", appellierte die Biobäuerin an die Menge. Es sei "absolut schäbig, politisches Kleingeld auf dem Rücken der Kinder und Frauen zu machen". Nach den Reden setzte sich der Protesttross dann, begleitet von einem...

weiterlesen »


Koalitionsverhandlungen

Die FPÖ will das ab Mai geltende Rauchverbot kippen und bringt die ÖVP damit in die Zwickmühle. Bei Wirten finden die Blauen Mitstreiter – andere aber halten die Warnung vor dem Niedergang der Beisln und Bars für aufgebauschtWien – Es gehe ihm nicht nur um die eigene Geldtasche, sagt Amer Abbas. Ja, wie viele andere Kollegen rechne auch er mit Umsatzeinbrüchen, doch das sei noch gar nicht das Schlimmste: "Der springende Punkt ist: Sie nehmen den Menschen ihre Freiheit."Abbas betreibt zwei Bars in Wien, den Futuregarden und die New Bar – keine simplen "Fresslokale", wie er sagt. Es sei eine sehr "individuelle Entscheidung" der Gäste, was sie wo essen, trinken und eben rauchen wollten. Schreibe die Politik dies vor, "nimmt sie den Räumen ihre Seele. Dann soll der Staat besser gleich selbst Einheitslokale einrichten – oder alle Kinder dazu erziehen, zu Starbucks zu gehen."Düstere Zukunft ab MaiDie düstere Zukunft, die der Gastronom an die Wand malt, soll nächsten Frühling anbrechen. Ab Mai 2018 gilt in allen heimischen Lokalen ein generelles Rauchverbot – wenn die angehende Regierung dieses nicht doch noch kippt. Denn in den Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP...

weiterlesen »


Koalitionsverhandlung – Unmut in Tiroler ÖVP über Türkis

Bildungslandesrätin Palfrader kritisiert das Schulpaket der Verhandler. Dem Arbeiterkammer-Präsidenten gefallen die Krankenkassenpläne nichtInnsbruck – In der Tiroler ÖVP manifestiert sich zunehmend Unzufriedenheit mit den Plänen der türkis-blauen Koalitionsverhandler. Bildungslandesrätin Beate Palfrader beklagte am Montag die mangelnde Einbindung der Länder. Der Tiroler Arbeiterkammer-Präsident Erwin Zangerl, der wie Palfrader aus dem ÖAAB kommt, warnte zudem in der "Tiroler Tageszeitung", vor den politischen Machtansprüchen der FPÖ einzuknicken.Palfrader kritisierte, dass die Länder beim Bildungsthema nicht einbezogen wurden: "Nach wie vor kennen wir nur Überschriften. Dabei könnten wir unsere Erfahrungen einbringen." Im Team der Koalitionsverhandler waren allerdings die Bildungslandesrätinnen von Nieder- und Oberösterreich vertreten.Gegen NotenpflichtFreilich seien auch positive Ansätze dabei wie die Forcierung der Kindergärten, der Ausbau der Ganztagsschulen und die Fokussierung auf die Grundtechniken, sagt Palfrader. "Bedenklich" seien jedoch die Verpflichtung, zu Ziffernnoten zurückzukehren, und die damit verbundene Abkehr von der Wahlfreiheit und der...

weiterlesen »


75 Jahre Alaska Highway: Auf dem Highway ist der Bär los

In Kanada ist vieles etwas größer. Zum Beispiel die Wohnmobile. Ehrfürchtig stehen wir vor einem Truck-Camper, also einen Pick-up mit aufgesetzter Wohnkabine. Der ist knapp vier Meter hoch, 2,50 Meter breit und gut sieben Meter lang. Zulässiges Gesamtgewicht: knapp über fünf Tonnen. In Nordamerika gelten solche Camper als kompakt. Groß sind hier Mobile auf Omnibus-Chassis oder wohnlich ausgestattete Sattelzüge, die vornehmlich amerikanischen Ruheständlern ein zweites - für manche auch erstes - Zuhause bieten. Angesichts breiter Straßen und entsprechender Infrastruktur mit Rast- und Campingplätzen, durch die man buchstäblich durchfahren kann, lassen sich auch solche Dickschiffe dort problemlos handhaben. Wer also gerne viel Platz hat, mietet sich einfach ein größeres Wohnmobil. Jüngere Inhaber des Auto-Führerscheins müssen sich keine Sorgen machen: Die Kanadier kennen im...

weiterlesen »


Sex in der Schwangerschaft: Plötzlich nicht mehr nur zu zweit

Sex in der Schwangerschaft kann das Baby verletzen, wer stillt, muss nicht verhüten, aber nach der Geburt ist miteinander schlafen doch eh vorbei, weil der Nachwuchs da ist. Moment, das stimmt so gar nicht. Die Sexualtherapeutin und Ärztin Melanie Büttner führt zusammen mit ZEIT-ONLINE-Wissenschaftsredakteurin Alina Schadwinkel durch all die Veränderungen, die schwangere Frauen und ihre Partner erleben. Sex muss dabei keinesfalls ein Tabu sein, im Gegenteil: Selten ist er riskant und manche Frauen erleben sogar intensivere Orgasmen und neue Lust. Eine Folge über Schwangerschaft und Geburt, die Ängste nimmt, Sorgen hinterfragt und über echte Gefahren aufklärt. Diese Folge des Podcasts können Sie direkt oben auf dieser Seite hören. Hintergründe, Studien und Quellen sind uns wichtig. Deshalb verweisen wir zu jeder Folge an dieser Stelle darauf. Weitere Informationen Schadet es dem ungeborenen Kind, wenn die Mutter Sex hat? Eine Analyse mehrerer Studien zu dem Thema kommt zum Ergebnis: Nein, wenn es keine Risikoschwangerschaft ist (Journal of Psychosomatic Research, von Sydow, 1999).Aspekte...

weiterlesen »


Wie sich Amerika gegen Firmenübernahmen wehrt

lid. NEW YORK, 3. Dezember. Der Halbleiterkonzern Infineon bekam im Februar dieses Jahres unangenehme Post aus dem amerikanischen Finanzministerium. Das Schreiben drehte sich um die von den Deutschen geplante Übernahme des amerikanischen Wettbewerbers Wolfspeed. Es hieß darin, die Transaktion werde als Risiko für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten gewertet, und es gebe

weiterlesen »


Ein Startup will mit Trampolin-Parks Geld verdienen

Auf dem Sprung: Till Walz und Christoph Ahmadi Alles fing mit einem Grillabend an. Christoph Ahmadi und Till Walz kennen sich schon seit dem Grundschulalter. Beide sammelten später berufliche Erfahrungen fernab ihrer Heimatstadt Hamburg. 2013 waren die Freunde dann wieder an der Elbe vereint und verbrachten einen Abend im Kreise ihrer Familien beim Barbecue. Irgendwann, erzählt Ahmadi, habe er Walz ein Video auf seinem Smartphone vorgespielt, das ihm ein Freund geschickt hatte. „Ich hab

weiterlesen »


Messenger Kids: Facebook stellt neues Chat-Programm für Kinder vor

Facebook hat seine neue Kinder-Chat-App Messenger Kids vorgestellt. Damit soll Kindern die Möglichkeit zu einer ungefährdeten Kommunikation gegeben werden, ohne dass ein Facebook-Konto notwendig ist. In der App soll keine Werbung angezeigt werden, die Daten der Kinder werden zudem nicht für Anzeigen ausgewertet, wie es vonseiten des weltgrößten Online-Netzwerkes hieß. Den Angaben zufolge soll mit der Anmeldung beim Kinder-Messenger auch kein Facebook-Profil erstellt werden. Die Benutzeroberfläche des Messenger Kids von Facebook (Bild: Facebook) Kinder können nur mit Kontakten chatten, die von den Eltern genehmigt wurden. Diese Kontakte müssen nicht zwingend die Kinderversion des Messengers verwenden. Sendet ein Kind über Messenger Kids eine Nachricht an eine Person, kann diese sie auch über den normalen Facebook-Messenger empfangen und darauf antworten. Vorsortierte Auswahl an Gifs Kinder können in ihre Unterhaltungen Bilder einbinden, die mit verschiedenen Filtern versehen werden können -...

weiterlesen »


Venezuela: Kryptowährung soll selbsterklärten Sozialismus retten

Venezuelas Diktator Nicolas Maduro will die drohende Staatspleite des Landes durch die Ausgabe einer neuen Kryptowährung abwenden. Das selbsternannte sozialistische Regime beklagt eine "Blockade" durch die USA, tatsächlich hemmen Sanktionen den Geldfluss von und nach Venezuela über internationale Banken. Die Rohstoffreserven Venezuelas sollen die Kryptowährung namens Petro absichern. Details über den angeblich kurz bevorstehenden Start der Währung gibt es bislang nicht. Das Projekt wurde von Maduro in einer fast fünfstündigen TV-Show angekündigt und soll die "monetäre Souveränität" des Landes wiederherstellen. Der Petro soll für finanzielle Transaktionen im Land selbst genauso genutzt werden wie für internationale Überweisungen. Sollte die Kryptowährung jemals Wirklichkeit werden, könnte Venezuela sich mit Estland um die Einführung der ersten staatlich unterstützen Kryptowährung streiten. Die Opposition hält Maduro für einen Clown Die Opposition ist von Maduros Plänen bislang nicht überzeugt. Sie verweist unter anderem darauf, dass die Ausgabe offizieller Zahlungsmittel vom Parlament beschlossen werden müsste. "Maduro spielt wieder den Clown. Die...

weiterlesen »


TIO-Networks: Datenleck bei Paypal-Zukauf betrifft 1,6 Millionen Kunden

Bei der zu Paypal gehörenden Firma TIO Networks sollen Daten von bis zu 1,6 Millionen Nutzern durch Schwachstellen in der Infrastruktur gefährdet gewesen sein, wie das Unternehmen selbst mitteilte. Seit dem 10. November ruhten die Geschäfte von TIO , "um Kundendaten zu schützen", heißt es auf der Webseite. Paypal gibt an, zu den betroffenen Daten gehörten Namen, Adressen, Bankaccounts, die in den USA wichtigen Sozialversicherungsnummern und "Login-Details". Unklar ist, ob zu den Login-Details Passwörter im Klartext gehören. Nach Angaben von Paypal sind bei der Nutzung verschiedener Angebote auch verschiedene Arten von Informationen betroffen. TIO bietet Smartphone-Apps genauso an wie Webclients oder Kiosk-Anwendungen. Keiner der beschriebenen Dienste könne auf alle der aufgezählten Informationen zugreifen, sagte ein Paypal-Sprecher. Eine Untersuchung des Vorgangs habe ergeben, dass es einen "nicht-autorisierten Zugriff" auf das Netzwerk von TIO gegeben habe. Betroffene Kunden werden informiert Betroffene Kunden sollen von Paypal informiert werden. Sie bekommen ein kostenfreies Monitoring über ihren Kreditstatus von dem Unternehmen Experian, außerdem eine...

weiterlesen »


100 MBit/s und mehr: Schnellere Internetzugänge sind stärker gefragt

Anschlüsse mit Übertragungsraten von 100 MBit/s und mehr werden zunehmend nachgefragt. Das geht aus dem Tätigkeitsbericht der Bundesnetzagentur hervor, der am 4. Dezember 2017 veröffentlicht wurde. Etwa 13 Prozent der 32,5 Millionen Internetnutzer mit breitbandigem Zugang buchen Anschlüsse mit solchen Kapazitäten. Das entspricht etwa einer Verdoppelung des Anteils im Vergleich zur Mitte des Jahres 2015. Die Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen sei immer noch gering, erklärte die Behörde. FTTH/B (Fiber To The Home/Building) ist nicht bundesweit verfügbar. Mitte dieses Jahres standen erst rund 2,7 Millionen Haushalten solche Anschlüsse zur Verfügung. Genutzt hat diese nur knapp ein Viertel der Haushalte. Refinanzierung von Glasfaser dauert lange Derzeit ist vielen Kunden der hochleistungsfähige Anschluss nicht deutlich mehr Geld wert als ein Anschluss auf Basis bestehender Infrastrukturen. Das erschwere den ausbauenden Unternehmen eine zügige Refinanzierung ihrer Investitionen. Vor diesem Hintergrund stehe auch die Marktregulierung auf dem Prüfstand. Etwa 77 Prozent der Haushalte sind mit 50 MBit/s versorgt, in Städten 90 Prozent. In ländlichen Regionen können...

weiterlesen »


Firmware: Dell verkauft Laptops mit deaktivierter Intel ME

Die auf Rechner mit vorinstalliertem Linux spezialisierten Hersteller Purism und künftig auch System 76 vertreiben inzwischen Rechner, die Intels Management Engine (ME) standardmäßig deaktivieren. Als Reaktion auf die Ankündigung von System 76 beschreiben nun einige daran interessierte Nutzer unter anderem auf Reddit, dass auch der zurzeit drittgrößte Hardwarehersteller Dell ebenfalls entsprechende Geräte im Angebot hat. Das gilt für einige wenige Businessgeräte der Latitude-Reihe, die mit Intels vPro-Technologie ausgestattet sind. Eines der Verkaufsargumente für vPro aus Sicht von Intel ist die Integration der Active Management Technologie (AMT), die als Firmware-Bestandteil auf Intels ME basiert. Über AMT können Systemadministratoren an Nutzern und dem Betriebssystem vorbei Updates einspielen oder andere Aufgaben erledigen. Diese prinzipielle Fähigkeit wird von Nutzern und Forschern jedoch auch als Sicherheitslücke beziehungsweise sogar als Hintertür kritisiert. Sicherheitsforscher des Unternehmens Positive Technologies untersuchen auch deshalb die ME per Reverse Engineering. Sie fanden nicht nur heraus, dass sie auf Minix basiert und diverse, teils...

weiterlesen »


© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.