Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Call of Duty: Infinity Ward forscht künftig in Polen

Das zu Activision gehörende und aus Los Angeles stammende Entwicklerstudio Infinity Ward hat seine erste Auslandsniederlassung eröffnet: In der polnischen Stadt Krakau sollen sich Mitarbeiter künftig um Research Development kümmern. Michael Drobot, der Leiter des Studios, trägt den offiziellen Titel eines Principal Rendering Engineer - es dürfte also im weitesten Sinne auch um Grafik und damit zusammenhängende Technologien gehen. Außerdem soll sich das Studio in die "kreative Entwicklerszene von Polen" einklicken, so Infinity Ward in seinem Blog. Schon seit Jahren muss sich das Studio immer wieder mal mehr, mal weniger bösartig gemeinten Spott aus der Community gefallen lassen, weil Call of Duty seit dem 2003 veröffentlichen Serienerstling immer noch auf der Engine id Tech 3 basiert. Allerdings wurde die Laufzeitumgebung seitdem mehrfach und grundlegend umgebaut. Inzwischen beherrscht sie natürlich auch die Darstellung etwa von dynamischen Schatten, Schärfentiefe und anderen Effekten. Es wäre also denkbar, dass das Team in Krakau eine ganz neue Engine programmiert oder zumindest daran forscht. Die polnische Entwicklerszene gilt seit längerem als technisch...

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Schnee legt Fraport lahm: Wenn Chaos im Flugverkehr programmiert ist

Selbst wenn die Sonne scheint, wird es für Passagiere und Fluggesellschaften schon mal eng auf dem Frankfurter Flughafen. Sind allerdings Schnee oder Eis angesagt, fehlt meist nicht viel, bis sich Chaos in den Terminals oder die ersten Staus vor den Rollbahnen abzeichnen. Ulrich Friese Redakteur in der Wirtschaft. F.A.Z. Allein an den vergangenen drei Wochenenden hat die winterliche Witterung zu etlichen...

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Asexualität: Sex ist nichts für mich

Wer asexuell ist, spürt meist keine sexuelle Anziehung. Bin ich asexuell, weil ich keine Lust mehr auf Sex habe? Nein, das ist etwas anderes. Im Gespräch mit der Sexualtherapeutin und Ärztin Melanie Büttner spricht ZEIT-ONLINE-Wissenschaftsredakteurin Alina Schadwinkel über Liebe ohne Sex und darüber, wo Asexuelle Gleichgesinnte finden. Forscher sehen heute Asexualität als eine vierte Orientierung neben Hetero-, Bi- und Homosexualität. Und wie bei jeder sexuellen Anziehung können Grenzen auch verschwimmen. Schon mal die Begriffe greysexuell oder demisexuell gehört? Eine Folge über Sexualität und Beziehungen jenseits der verbreiteten Meinung, unsere Gesellschaft sei zu sehr auf Sex fixiert. Sie können die aktuelle Folge direkt oben auf dieser Seite anhören. Hintergründe, Studien und Quellen sind uns wichtig. Deshalb verweisen wir zu jeder Folge an dieser Stelle darauf.  Weitere Informationen Ist Asexualität eine sexuelle Orientierung, und was weiß man darüber? Dazu hat der Mediziner und Psychologe Anthony F. Bogaert geforscht und im Magazin Annual Review of Sex Research...

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240 Kilometer: 1&1 Versatel erweitert Glasfasernetz in Norddeutschland

11 Versatel wird sein Glasfasernetz in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein um 240 Kilometer erweitern. Das gab das Unternehmen am 17. Dezember 2017 bekannt. Anfang 2018 werden gut 130 Kilometer in den ostdeutschen Städten Rostock und Schwerin sowie in den schleswig-holsteinischen Regionen Scharbeutz/Travemünde, Flensburg/Leck und in Eckernförde im Netz von 11 Versatel in Betrieb genommen. Die zweite Erweiterungsstufe erfolge wenig später, wenn weitere 110 Kilometer Glasfaser in der Region in das 11-Versatel-Netz integriert werden. Die geplanten Netzerweiterungen richten sich an Schulen und öffentliche Verwaltungen in Schleswig-Holstein sowie Unternehmen in beiden Bundesländern. Privatkunden können den Zugang nicht buchen. 11-Versatel-Chef Jürgen Hernichel sagte: "Wir freuen uns, nun in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein Voraussetzungen zu schaffen, damit Unternehmen die Chancen der Digitalisierung noch besser nutzen können." Ausbau von 11 Versatel Bereits im Juli 2016 wurde angekündigt, dass Schleswig-Holstein beim Glasfaserausbau auf 11 Versatel setzt. Das Unternehmen sei mit der Anbindung von Schulen, Landesdienststellen, Behördenstandorten...

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Glasfaser: M-net hat genauso viele FTTB/H-Kunden wie die Telekom

M-net hat 100.000 Glasfaseranschlüsse mit FTTB/H (Fiber to the Building/Home) verkauft. Das gab das Unternehmen am 18. Dezember 2017 bekannt. So konnte M-net seinen FTTB/H-Kundenbestand in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppeln. Vivien Mühlfellner, die hunderttausendste Kundin, kann ihren gebuchten 100-MBit/s-Anschluss ein Jahr kostenfrei nutzen. Die 24-jährige Münchnerin wohnt im Stadtteil Schwabing. Insgesamt versorgt M-net rund 450.000 Privat- und Geschäftskunden mit Internet, Telefon-, TV- und Mobilfunkdiensten. Die Zahl der FTTH-Haushalte von M-net beläuft sich im Kernbereich München, Augsburg und Erlangen auf rund 10.000, hatte das Unternehmen im Oktober 2017 erklärt. Zum Vergleich: der größte Netzbetreiber Deutschlands, die Deutsche Telekom, hatte für FTTH Anfang November 2017 knapp 100.000 Kunden und 600.000 versorgte Haushalte. Zum Jahresende sollen es 700.000 bei der Telekom sein. Jedoch hat die Telekom mehrere neue Ausbauprojekte angekündigt. M-net ist in Bayern bei echter Glasfaser führend Wolfgang Wallauer, Leiter des Privatkundengeschäfts bei M-net, sagte: "Obwohl M-net nur bayernweit tätig ist, stellen wir im gesamten Bundesgebiet...

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Parlament

Mehrere Ausschreibungen mussten neu aufgesetzt werdenWien – Die Sanierung des Parlamentsgebäudes am Ring wird um acht Monate länger dauern als ursprünglich projektiert: Die Abgeordneten und Mitarbeiter können nicht schon in den Sommerferien 2020 in den Theophil-Hansen-Bau zurück, sie müssen noch bis März 2021 in den Ausweichquartieren in der Hofburg bleiben. Der Grund ist, dass aus Kostengründen mehrere Ausschreibungen wiederholt werden mussten.So wurde auch die Ausschreibung der Baumeisterarbeiten widerrufen, weil die Angebote über der vorgegebenen Kostenobergrenze von 49,4 Millionen Euro lagen. Im neu aufgesetzten Verfahren hat jetzt der Aufsichtsrat der Parlamentsgebäudesanierungsgesellschaft m.b.H. (PGSG) den Zuschlag an die Bietergemeinschaft Porr/Pittel+Brausewetter erteilt. Sie war der beste von drei Bieter – und lag klar unter dem Kostendeckel, teilte die Parlamentskorrespondenz am Donnerstag mit.Millionen an Mehrkosten Durch die längere Projektdauer entstehen allerdings auch Mehrkosten von rund acht Millionen Euro – wegen der Preisanpassung und der längeren Nutzung der Ausweichquartiere. Der im Gesetz fixierte Gesamtkostenrahmen von 352,2 Millionen Euro...

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Koalition

Noch vor der Regierungserklärung reist Kanzler Kurz nach Brüssel. Die EU-Spitzen Juncker und Tusk haben keine Zweifel an seiner EU-TreueNach der Angelobung durch den Bundespräsidenten gibt der Bundeskanzler seine erste Regierungserklärung im österreichischen Parlament ab: So war das bisher in der Zweiten Republik üblich, aber Bundeskanzler Sebastian Kurz macht davon beim Start eine Ausnahme.Er wird am Dienstag nach Brüssel fliegen, um am späten Abend zuerst mit dem Ständigen Ratspräsidenten Donald Tusk und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker zusammenzutreffen. Einziges Ziel der erst Freitagabend fixierten Stippvisite: Kurz will den beiden die Grundzüge des türkis-blauen Programms persönlich erörtern, allfällige Zweifel an der positiven EU-Orientierung seines Teams zerstreuen.Der neue Kanzler hatte den beiden bei einem Besuch im Oktober gleich nach den Wahlen die Bildung einer "proeuropäischen Regierung" zugesichert. So sollen Irritationen wie im Jahr 2000, als es seitens der EU-Mitgliedstaaten wegen der Beteiligung der FPÖ "bilaterale diplomatische Maßnahmen" – symbolische Herabstufungen – gab, von vornherein vermieden werden. Dies wird in den wichtigsten...

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VfGH

Präsident Holzinger verabschiedete sich in der HofburgGerhart Holzinger, der Präsident des Verfassungsgerichtshofs, stattete am Montag dem Bundespräsidenten seinen Abschiedsbesuch ab. Holzinger geht mit Ende des Jahres in Pension. In seiner Rede verwies Holzinger darauf, dass sich der Verfassungsgerichtshof als wichtiger Garant von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie bewährt habe. Damit dies so bleibe, müsse die Politik dem Höchstgericht weiterhin ausreichend strukturelle, organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen.Alexander Van der Bellen lobte in seiner Würdigung ausführlich die Führungsqualitäten und Verdienste von Holzinger, Interna wollte er nicht zur Diskussion stellen. "Eines aber kann über die Präsidentschaft von Gerhart Holzinger mit Sicherheit gesagt werden: Bequemlichkeit ist seine Sache nicht", sagte Van der Bellen.Drei Nachbesetzungen Im Verfassungsgerichtshof stehen demnächst insgesamt drei Nachbesetzungen an. Neben einem Nachfolger für dessen Präsident Holzinger gehen zwei weitere Richter mit Jahresende in Pension, Rudolf Müller und Eleonore Berchtold-Ostermann. Sie kamen auf einem SPÖ-Ticket und einem ÖVP-Ticket in...

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Herbstsaison

Die vier meistgesehenen Partien der Herbstsaison waren mit Beteiligung der Hütteldorfer – Quantitativ haben Austria und Salzburg die Nase vornWien – Die besten Quoten bringt Rapid, während der ORF aber die Austria und Red Bull Salzburg forciert: Zumindest in den 20 Livespielen, die der öffentlich-rechtliche Sender in der Herbstsaison der österreichischen Fußballbundesliga sonntags am Nachmittag und einmal am Mittwoch im Hauptabend von ORF 1 gezeigt hat. Mit jeweils neun Begegnungen dominieren Austria Wien und Red Bull Salzburg die ORF-Berichterstattung, gefolgt von Rapid und Sturm Graz mit sechs und SCR Altach mit vier Livespielen. Im Schnitt kommt der Bundesligaherbst auf 314.000 ORF-Zuseher pro Match, was einem Marktanteil in der allgemeinen Zielgruppe ab zwölf Jahren von 18 Prozent entspricht. Die meisten Fußballfans interessierten sich für Rapid gegen Salzburg (2:3). Das Schlagerspiel am 26. November sahen im Schnitt 553.000 Leute. Zum Vergleich: Am wenigsten Publikum konnte die Partie zwischen Sturm und der Austria verbuchen (3:0). Am 15. Oktober, dem Tag der Nationalratswahl, wollten das Spiel nur 167.000 sehen. Die quantitative Rangliste hat aber auch...

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Dortmund

BVB-Coach: "Wenn wir an ein paar Dingen arbeiten, werden wir im Frühjahr eine richtig gute Mannschaft sein" – Aubameyang verlängertDortmund – Peter Stöger hat Borussia Dortmund den Glauben an die eigene Stärke zurückgegeben. Beim 2:1-Sieg am Samstag gegen 1899 Hoffenheim war zwar einiges Glück vonnöten. Stögers erfolgreiches Heimdebüt, sein zweiter Sieg im zweiten Spiel als BVB-Trainer, lässt aber für die Zukunft hoffen. Am Mittwoch (20.45 Uhr/live ORF eins) steht der Cup-Schlager bei Meister Bayern München auf dem Programm."Wenn wir uns konsolidieren, wenn wir an ein paar Dingen arbeiten, werden wir im Frühjahr eine richtig gute Mannschaft sein", meinte Stöger. In zwei Spielen mit Dortmund hat der Wiener in der deutschen Fußball-Bundesliga bereits doppelt so viele Punkte geholt wie davor in der gesamten Saison mit dem 1. FC Köln. 13 Zähler fehlen auf Spitzenreiter Bayern, aber nur zwei auf den Lokalrivalen Schalke 04.Muss nichtDer Dreier gegen Hoffenheim war allerdings glücklich. "Dieses Spiel muss man nicht unbedingt gewinnen", gestand Stöger nach dem späten Siegestor von Christian Pulisic (89.), bescheinigte seinen Profis aber Moral: "Die Mannschaft ist...

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Spanien – Politskandal: Spanien droht WM

Wegen einer drohenden Einmischung der spanischen Behörden in Angelegenheiten des Sportverbandes droht die FIFA mit dem AusschlussMadrid – Spanien läuft nach Ansicht des abgesetzten RFEF-Präsidenten Angel Maria Villar ernsthaft Gefahr, von der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 ausgeschlossen zu werden. "Vorsicht, die Möglichkeit besteht wirklich", warnte Villar am Montag in Madrid. Gegen den Ex-Chef des Fußballverbandes (RFEF) ermittelt die spanische Justiz im Zusammenhang mit einer Korruptionsaffäre.Die – der Madrider Regierung unterstellte – Sportbehörde CSD verlangt, dass der RFEF neue Vorstandswahlen abhält. Der Weltverband (FIFA) warnte Spanien, dass das eine Einmischung des Staates in die Belange des Fußballs sein könnte. Dies kann im Extremfall zu einem Ausschluss Spaniens von der WM in Russland führen. "Wenn Spanien nicht an der WM teilnehmen kann, trüge die Regierung die alleinige Verantwortung", meinte Villar.Er wies Spekulationen zurück, wonach er die Initiative der FIFA selbst ausgelöst haben könnte. "Ich dementiere ganz energisch, im RFEF oder bei der FIFA in irgendeiner Form interveniert zu haben", betonte Villar. Der Ex-Nationalspieler war bis zu...

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Pressefoyer

Peter Launsky-Tieffenthal wird drei von vier Pressefoyers bestreiten – Kanzler und Vizekanzler treten "aktualitätsbezogen" aufEr soll nicht nur die Stimme für Türkis-Blau werden und die gemeinsamen Anliegen der zwei Koalitionsparteien ÖVP und FPÖ nach außen in eine Form gießen und kommunizieren. Peter Launsky-Tieffenthal könnte auch zum Gesicht der neuen Regierung avancieren, denn der Diplomat wird in Zukunft sehr oft vor die Medien treten, vermutlich öfter als Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ).Drei von vier Pressefoyers ohne RegierungsspitzeDer künftige Regierungssprecher wird nämlich den Großteil der traditionellen Pressefoyers nach den Ministerratssitzungen am Dienstag wahrnehmen, sagte Launsky-Tieffenthal am Montag im STANDARD-Gespräch: "Ich werde rund dreimal im Monat das Pressefoyer machen – gemeinsam mit den jeweils fachzuständigen Ministerinnen und Ministern. Kanzler und Vizekanzler werden, so ist es jetzt geplant, einmal im Monat nach der Sitzung des Ministerrats vor die Medien treten. Aktualitätsbezogen kann sich das aber natürlich ändern", betonte der derzeitige Leiter der Sektion Entwicklung im...

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Neue Regierung

Im Westen regieren die Grünen mit der Kurz-ÖVPIn den westlichen Bundesländern Vorarlberg, Tirol und Salzburg sind die Grünen ein politischer Faktor: Hier sitzt man in den Landesregierungen – jeweils als Juniorpartner der ÖVP. Just jener ÖVP, die auf Bundesebene nun mit den Freiheitlichen im Koalitionsboot rudert.Der Spagat, auf der einen Seite die beim eigenen Wählerklientel unbeliebte Bundesregierung zu kritisieren, gleichzeitig aber den schwarzen Koalitionspartner nicht zu vergrämen, ist vor allem für die Tiroler und die Salzburger Grünen schwierig: In Tirol wird im Februar, in Salzburg im April ein neuer Landtag gewählt. Erleichterung herrscht bei den Grünen nur, weil die Liste Pilz angekündigt hat, bei den Landtagswahlen nicht anzutreten.Die Liste der Kritikpunkte der Grünen am Regierungsprogramm von Kurz und Strache ist jedenfalls lang: Sie reicht vom Thema Deckelung der Mindestsicherung über Rückschritte bei Umwelt- und Naturschutzanliegen bis hin zu den zentralistischen Tendenzen von Türkis-Blau."Kein einheitlicher Block""Durch das Programm zieht sich die absolute Priorität des Wirtschaftsstandorts Österreich, dem alle anderen Belange klar...

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Kanzleramt

50 Sekunden, dann war es vorbei: Christian Kern wünschte seinem Nachfolger Sebastian Kurz "viel Erfolg". Für die neue Regierung hagelt es KritikAufgesetzte Freundlichkeit, eine Übergabe in Rekordzeit: Exakt 50 Sekunden dauerte die Amtsübergabe im Bundeskanzleramt von Christian Kern (SPÖ) an seinen Nachfolger als Kanzler, Sebastian Kurz (ÖVP).Wenn es ein Bild für die angespannte Beziehung zwischen den beiden Politikern brauchte, dann war diese Zeremonie stimmig. Ursprünglich hätte der Handschlag auf der Stiege des Kanzleramts stattfinden sollen. Der Medienandrang war groß, eine Verlegung in den Kongresssaal, wo üblicherweise die Briefings nach dem Ministerrat stattfinden, notwendig.Die Flaggen der Bundesländer und der Republik Österreich im Rücken, wurden dann hier kurz die Hände geschüttelt. "Österreich sei in sehr gutem Zustand", sagte Kern, es liege an der neuen Regierung, darauf aufzubauen und das Land in ruhige Gewässer zu führen. Überraschend und für einen Oppositionspolitiker wohl eine ungewöhnliche Aussage, wie Kern, der ab sofort nur noch als Klubobmann der SPÖ im Nationalrat fungiert, selbst feststellte, sagte er: "Ich fände es gut, wenn diese...

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Türkis-Blau

Verkehrte Minister und ein Termin, der die Opposition brüskiertWien – Margarete Schramböck zieht die Mundwinkel leicht nach oben und nickt wissend, während ihr der Bundespräsident die falschen Ressorts zuteilt. Die Unternehmerin ist Österreichs neue Wirtschaftsministerin. Angelobt wurde sie allerdings auch als Zuständige für Wissenschaft und Forschung. Juliane Bogner-Strauß unterschlägt Alexander Van der Bellen hingegen die Frauenagenden, sie lächelt bloß. Mehrere Regierungsmitglieder wurden am Montag unzutreffend ernannt. Das war natürlich kein Versehen des Staatsoberhaupts. Die Struktur der Ministerien wurde ziemlich verändert – formell gilt bis zu einem entsprechenden Gesetzesbeschluss aber die alte Aufteilung. Van der Bellen weiß das und klärte die Minister vor der Angelobung auf, dass er sie womöglich beim falschen Ressort nennen wird.Es wird also noch ein paar Tage dauern, bis der Beschluss gefasst wird, Schramböck das Thema Wissenschaft an Bildungsminister Heinz Faßmann abgeben kann und Bogner-Strauß, wie geplant, nicht nur als Familien-, sonder auch als Frauenministerin fungiert.Mittwochnachmittag bietet sich die erste Möglichkeit, da findet eine...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.