Oliver Zdravkovic

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Security: Das Jahr, in dem die Firmware brach

Die Grundlagen moderner Computer sind oft unsicher - und setzen nicht auf bewährte Sicherheitstechnologien. Im Jahr 2017 hat sich gezeigt, dass zahlreiche Komponenten auf niedriger Ebene angreifbar sind und Nutzer gefährden, ohne dass diese das mitbekommen oder viel dagegen unternehmen können. Ob beim Prozessor und Chipsatz selbst, die WLAN-Karte, Bluetooth oder Krypto-Chips von Infineon - überall lagen kritische Fehler, die jahrelang unentdeckt blieben. Gezeigt hat sich das unter anderem an der Diskussion um die Sicherheit von Broadcom-WLAN-Chips für Smartphones. Googles Project-Zero-Team hat in diesem Jahr gleich mehrere Sicherheitslücken gefunden, die Angreifern in WLAN-Reichweite der Geräte die Möglichkeit geben, diese komplett zu übernehmen und sogar einen Wurm zu entwickeln, der von Smartphone zu Smartphone springt. Möglich sind solche Angriffe, weil die Chipsätze letztlich selbst Computer sind, mit einem eigenen Betriebssystem - der Firmware. Wenig überraschend ist auch diese für Sicherheitslücken anfällig. Tatsächlich ist die Softwarequalität in solcher Firmware oft sogar überraschend schlecht, eine tiefgehende Überprüfung des Codes findet meist...





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