Oliver Zdravkovic

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Steuerstreit: Apple will Proteste durch Gerichte verbieten lassen

Mit gerichtlichen Mitteln will Apple erreichen, dass Attac nicht mehr in Apple-Läden demonstrieren darf. Das berichtet France Info. In einem Vorladungsschreiben wirft die Apple-Führung der globalisierungskritischen Organisation Attac vor, "ihre Geschäfte zu zerstören und die Sicherheit von Mitarbeitern und Kunden zu gefährden". Apples Forderungen Damit begründet Apple die beantragte Verhängung eines drei Jahre geltenden Hausverbots für Attac-Aktivisten. Falls sich Attac nicht daran halte, solle vom Gericht eine Geldstrafe von 150.000 Euro verhängt werden. Attac bestätigte den Empfang der Vorladung für den 12. Februar 2017 vor dem Pariser Bezirksgericht. An dem Tag wolle die Organisation Protestaktionen in Frankreich durchführen. Anlass für das Vorgehen Apples dürfte ein Vorfall von Anfang Dezember 2017 sein. Attac-Aktivisten demonstrierten in einem Apple-Geschäft und prangerten die Steuerpraktiken des Unternehmens an. Attac fordert Apple auf, die von der EU-Kommission verhängte Geldbuße in Höhe von 13 Milliarden Euro zu bezahlen und künftig "einen gerechten Anteil an Steuern zu zahlen". Apple sieht durch die Demonstration einen entstandenen kommerziellen...





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