Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Überwachung: Merkels fliegende Augen

Die Hightechgeräte, mit denen die deutsche Außenpolitik verändert werden soll, sind knapp vier Meter breit, zwei Meter hoch und sehen aus wie Insekten mit zwei silberblau glänzenden Flügeln. Es handelt sich um Satelliten der neuesten Generation, die es ermöglichen, aus dem All messerscharf aufzuzeichnen, was am Boden geschieht. Moderne Satelliten können Orte auf der Erdoberfläche in einst ungekannter Detailschärfe überwachen; ihre hochauflösenden Kameras erkennen noch Objekte von der Größe eines DIN-A4-Blatts. Dank dieser Technik sei eine schnelle Reaktion auf Krisen "jederzeit an fast jedem Ort der Welt" möglich, heißt es in einem als "streng geheim" eingestuften Geheimdienstdokument. Deutschlands Nachrichtendienste sind bislang auf fremde Hilfe angewiesen, wenn sie Krisenregionen aus dem Orbit aufklären wollen. Das soll sich ändern. Das Kanzleramt hat dem Bundesnachrichtendienst (BND) gut 400 Millionen Euro für zwei Satelliten versprochen, das Vertrauensgremium des Bundestags-Haushaltsausschusses hat die Summe bereits bewilligt. Seit Ende vergangenen Jahres arbeitet die Bremer...





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