Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Nationalmannschaft: Deutschland gewinnt gegen Saudi-Arabien

Bei dem letzten WM-Testspiel hat Deutschland mit 2:1 (2:0) gegen Saudi-Arabien gewonnen. Neun Tage vor dem ersten Gruppenspiel der Weltmeisterschaft gegen Mexiko konnte das Team von Bundestrainer Joachim Löw in Leverkusen aber nicht immer überzeugen. Der Leipziger Timo Werner brachte Deutschland in der 8. Minute in Führung, kurz vor der Pause traf Omar Hausawi ins eigene Tor (43.). Den Treffer für Saudi-Arabien erzielte Taissir Al-Dschass (85.). Der eingewechselte Ilkay Gündoğan wurde von vielen Zuschauern ausgepfiffen. Gündoğan und Mesut Özil hatten sich im Mai mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan getroffen. Dafür waren die deutschen Nationalspieler kritisiert worden. Bundestrainer Joachim Löw präsentierte bei dem WM-Testspiel praktisch seine komplette WM-Wunschelf. Nur Mesut Özil fehlte wegen Rückenproblemen. Reus als spielstarke zweite Spitze neben Werner und Julian Draxler auf der Halbposition durften als potenzielle Ersatzkandidaten vorspielen. Die grundsätzliche Überlegenheit der DFB-Elf stand nicht infrage. Reus hatte bereits in der elften Minuten den Pfosten getroffen. Khedira...

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Roma: Bis die Bagger wieder kommen

Ganz in der Nähe der gläsernen Hochhäuser stehen kleine, selbst gezimmerte Hütten aus Holzbrettern. Abgedichtet sind sie mit alten Matratzen. Davor: Einkaufswagen gefüllt mit leeren Flaschen, kaputte Fahrräder, Metallschrott. Sanitäre Einrichtungen oder eine Wasserversorgung gibt es nicht. Auch das ist Frankfurt, die Bankenmetropole am Main. Was aussieht wie ein Stück brasilianische Favela, ist ein Hüttenlager auf einer Industriebrache unweit des Hauptbahnhofs von Frankfurt am Main. Hier im Stadtteil Gutleut haben monatelang etwa 30 Menschen gewohnt, bis die Polizei das Lager räumte. Fast alle ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner sind Roma. In den letzten Jahren haben sie im Schatten der Frankfurter Skyline immer wieder kleine Slums gebaut. Viele kamen nur zum Schlafen, früh am Morgen brachen sie auf, sammelten Pfandflaschen, gingen betteln oder versuchten, sonst irgendwie ein bisschen Geld zu verdienen. So wie andere Obdachlose in anderen deutschen Städten. In Düsseldorf schliefen etwa zehn Menschen bis Ende März in selbst gebauten Hütten neben Bahngleisen, in Hamburg bestand ihr Lager nur aus...

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Investoren halten wenig von deutsch-deutscher Bankenfusion

Wichtige Investoren der Deutschen Bank stünden einem Zusammenschluss mit der Commerzbank skeptisch gegenüber. Im Gespräch mit der F.A.Z. haben Vertreter verschiedener Großinvestoren der Bank signalisiert, dass sie eine solche Fusion zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht mittragen würden, da beide Banken aktuell noch stark damit beschäftigt seien, ihre Bilanzen aufzuräumen. Tim Kanning Redakteur in der Wirtschaft. F.A.Z. ...

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Werbekampagne: Dr. Oetker verärgert Kunden mit Motiv zur Fußball-WM

Es gibt Dinge, die sich schnell verbinden lassen mit Großveranstaltungen wie einer Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer. Grillen gehört dazu, Bier irgendwie auch, Backen eher nicht. Trotzdem hat die Schweizer Marketingabteilung von Dr. Oetker, dem Lebensmittelkonzern aus Bielefeld, versucht, diese Dinge zu verbinden. „Back deinen Mann glücklich – auch wenn er eine zweite Liebe hat“, war das Ergebnis, der als Werbespruch auf einem Foto prangt, auf dem eine Frau lächelnd einen Kuchen in Fußballform hält. Gemeinsam mit der Agentur Erdmann Peisker sollen die Schweizer...

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ORNL Summit: Die USA haben wieder den schnellsten Supercomputer

Der neue schnellste Supercomputer der Welt heißt Summit, was übersetzt schlicht Gipfel bedeutet. Und genau das ist das in den USA stehende System, denn es erreicht eine theoretische Rechenleistung von 200 Petaflops bei doppelter Genauigkeit (FP64) und überholt damit den Sunway Taihu Light mit 125 Petaflops. Der chinesische Supercomputer war seit zwei Jahren das rechenstärkste System der Welt, welches öffentlich gelistet ist. Blister Center Aschaffenburg GmbH, Ludwigsburg, Stuttgart, Aschaffenburg Hays AG, Stuttgart Entwickelt wurde der Summit vom Oak Ridge National Laboratory, welches zum US-amerikanischen Energieministerium (Department of Energy) gehört. Der Supercomputer soll unter anderem zur Erforschung von Astrophysik, Biomedizin, Energiequellen, Genetik, Krankheiten, Materialien und künstlicher Intelligenz eingesetzt werden. Die verbaute Hardware stammt aus den USA, zumindest die Entwicklungsarbeit - viele der Chips werden allerdings in China oder Taiwan produziert. ...

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Fussball Österreich: ÖFB-Damen siegen in Finnland, Burger stellt Herzog-Rekord ein

Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam hat die Hoffnungen auf eine Teilnahme bei der Fußball-WM 2019 aufrecht gehalten. Am Freitag holte das in Gruppe 7 zweitplatzierte Team von Coach Dominik Thalhammer in Helsinki einen 2:0-Arbeitssieg über Finnland. Ein Eigentor (6.) und ein Treffer von Verteidigerin Katharina Schiechtl (72.) ebneten Weg zum dritten Erfolg im sechsten WM-Qualifikations-Spiel. Der noch makellose Spitzenreiter Spanien ist auf dem Weg zum Fixticket für die WM 2019 in Frankreich ungefährdet, nur die vier besten Zweiten der sieben Gruppen qualifizieren sich für das Play-off, in dem ein weiterer Platz für Frankreich ausgespielt wird. Dafür könnte es selbst bei zwei weiteren Siegen in den noch ausstehenden Partien am Dienstag in Israel (12. Juni) und Finnland (4. September heim) eng mit der erstmaligen WM-Qualifikation für die rote-weiß-rote Auswahl werden.Burger kommt von der Bank zum 103. LänderspieleinsatzAuf Kunstrasen begann Österreich ohne ÖFB-Rekord-Torschützin Nina Burger, die nach ihrer überstandenen Fersenverletzung erst in der zweiten Hälfte Nadine Prohaska ersetzte....

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DFB-Team: Causa Erdogan: DFB-Manager Oliver Bierhoff nimmt Medien in die Pflicht

Oliver Bierhoff hat im Vorfeld der WM-Generalprobe Deutschlands gegen Saudi-Arabien Ruhe in der Causa Erdogan gefordert. Der Manager des DFB-Teams nahm dabei die Medien in die Pflicht. "Ich habe nicht das Gefühl, dass das Thema beendet ist. Ihr macht es immer wieder auf. Vielleicht, weil ihr sonst keine anderen Themen habt", polterte Bierhoff. Er betonte, dass sowohl der DFB als auch Ilkay Gündogan sich ausführlich zum gemeinsamen Bild von Gündogan, Mesut Özil und dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan geäußert haben. Bierhoff nahm Özils Schweigen gegenüber den Medien in Schutz: "Wenn dir jeden Tag dieses Problem vor die Nase gesetzt wird und du jeden Tag auf dieses Problem reagieren musst, dann siehst du das auch immer. Daher ist es wichtig, das auszublenden."Sowohl Gündogan (Bank) als auch Özil (Knieprobleme) stehen beim Testspiel in Leverkusen nicht in der Startelf. Bierhoff meint dennoch: "Sie müssen heute sicherlich mit ein paar Pfiffen rechnen."Um das offensichtlich unangenehme Thema endgültig zu beenden, schloss Bierhoff sein Plädoyer daher mit einem Aufruf an die...

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Internationaler Strafgerichtshof: Kongos Ex-Vizepräsident in Berufungsverfahren freigesprochen

Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat die langjährige Haftstrafe gegen Kongos früheren Vizepräsidenten Jean-Pierre Bemba aufgehoben. Das Haager Gericht gab dem Berufungsantrag Bembas statt, der 2016 wegen Kriegsverbrechen zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt worden war. Dem Politiker und Milizenführer aus der Demokratischen Republik Kongo waren schwere Kriegsverbrechen in der benachbarten Zentralafrikanischen Republik angelastet worden. Die Berufungskammer des Gerichts begründete den Freispruch mit Verfahrensmängeln: "Die ernsthaften Fehler der ersten Instanz machen die strafrechtliche Verantwortung nichtig", sagte die Berufungsrichterin Christine van den Wyngaert. Deswegen werde "der Schuldspruch gegen Jean-Pierre Bemba annulliert" und in einen Freispruch umgewandelt. Bemba könne "nicht strafrechtlich für die Verbrechen verantwortlich gemacht werden, die seine Truppen in der Zentralafrikanischen Republik begangen haben", sagte van den Wyngaert. Bemba war im Mai 2008 festgenommen worden. Der Prozess vor dem Internationalen Strafgerichtshof begann 2010 und endete 2016 mit dem Schuldspruch. Der...

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ÖFB-Cup: Finalspiele finden in den nächsten Jahren in Wien statt

Die Endspiele des ÖFB-Cups werden in den nächsten vier Jahren in der generalüberholten Generali-Arena ausgetragen werden. Darüber entschied das ÖFB-Präsidium in einer Sitzung am Freitag. Die nun 17.500 Zuschauer fassende Heimstätte von Austria Wien, in der 2020 auch das Finale der Frauen-Champions-League stattfindet, setzte sich gegen die drei anderen Bewerber Innsbruck, Klagenfurt und Linz durch."Wir bedanken uns für das Interesse der vier Stadien-Betreiber, können mit der Generali-Arena einen idealen Final-Standort fürs Jubiläumsjahr präsentieren", sagte ÖFB-Präsident Leo Windtner angesichts des 100-jährigen Bestandsjubiläum des Cupbewerbs im kommenden Jahr. Arena soll alternativen Namen erhaltenAuch deshalb freute sich Markus Krätschmer, "Hausherr" und Vorstands-Vorsitzender der Austria: "Wir sind sehr stolz, mit unserer neuen Generali-Arena erneut Ausrichter eines Top-Events sein zu können. Dass wir als Rekordcupsieger im Jahr 2019 beim 100-jährigen Jubiläum diese Veranstaltung im eigenen Haus haben, ist zusätzlich eine schöne Geschichte."Zudem kündigte der Verband an, dass das...

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David Miliband: "Die größte Gefahr ist das Chaos"

David Miliband war bis 2010 britischer Außenminister. Seit 2013 ist er Präsident des International Rescue Committee (IRC) mit Sitz in New York, das besonders in Krisengebieten Hilfe für Flüchtlinge und Kriegsopfer leistet. In Bangladesch, wohin Hunderttausende Rohingya geflüchtet sind, hat er sich selbst ein Bild von der Lage gemacht. ZEIT ONLINE: Herr Miliband, wo sind Sie gerade? David Miliband: Ich bin in Bangladesch, bis gestern war ich noch in Cox's Bazar. Dorthin sind in den vergangenen acht Monaten etwa 680.000 Rohingya-Muslime geflohen. Sie haben sich den 200.000 Rohingya angeschlossen, die schon zuvor dort gelebt haben. Ich habe einen ganzen Tag im Camp verbracht und Verantwortliche, Geflüchtete und Helfer getroffen. ZEIT ONLINE: Wie ist die Lage? Miliband: Sehr prekär. ZEIT ONLINE: Zuletzt hat es heftig geregnet. Waren das bereits die gefürchteten Monsunregenfälle? Miliband: Nicht wirklich, der richtige Monsun hat noch nicht begonnen. Aber alle warten derzeit auf den großen Regen: mit Angst und angehaltenem Atem. Die Premierministerin, Scheich Hasina, hat...

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Nahostkonflikt: Vier Tote und Hunderte Verletzte bei Palästinenserprotest in Gaza

Tausende Palästinenser im Gazastreifen sind erneut an den Grenzzaun zu Israel gezogen, wo israelische Soldaten mit scharfer Munition und Tränengas gegen die Demonstranten vorgehen. Nach palästinensischen Angaben gab es dabei vier Tote und mehr als 600 Verletzte, auch einem Fotograf der französischen Nachrichtenagentur AFP sei in den Fuß geschossen worden. Rund 10.000 Palästinenser würden an fünf Orten im Gazastreifen an der Grenze zu Israel Reifen verbrennen und explosive Gegenstände werfen, teilte die israelische Armee mit. Die Soldaten würden mit entsprechenden Maßnahmen reagieren, um die Unruhen aufzulösen. Zur Verwendung von scharfer Munition wollte sich ein Sprecher zunächst nicht äußern. Das palästinensische Komitee des Marsches der Rückkehr hatte für diesen Freitag zum "Eine-Million-Marsch für Al-Kuds" (Jerusalem) aufgerufen. Die Proteste fallen diesmal mit dem Al-Kuds-Tag zusammen, der im Iran nach der Islamischen Revolution von 1979 eingeführt worden war. Er soll am letzten Freitag im muslimischen Fastenmonat Ramadan die Bedeutung Jerusalems für die Muslime zeigen, wo ihr Prophet Mohammed der...

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G8-Gruppe: Europäer weisen Trumps Vorstoß zurück

Die europäischen Mitglieder der G7-Staaten haben den Vorstoß von US-Präsident Donald, Russland wieder in den Kreis der führenden Industrienationen aufzunehmen, nach französischen Angaben einhellig zurückgewiesen. Trump hatte vor dem G7-Gipfel in Kanada gesagt: "Russland sollte am Verhandlungstisch sitzen." Aufgabe sei es, die Welt zu organisieren, und dazu werde Russland gebraucht. "Ich war Russlands schlimmster Albtraum, aber Russland sollte bei diesem Treffen dabei sein", sagte der US-Präsident.  Die G7-Gruppe besteht aus Deutschland, den USA, Frankreich, Japan, Kanada, Großbritannien und Italien. Russland war 2014 wegen der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim und der Unterstützung für pro-russische Separatisten in der Ukraine aus der Elitegruppe G8 ausgeschlossen worden, wodurch diese zur G7 wurde. Eine Rückkehr Russlands in die G7 war bislang kein Thema, weil sich der Status der Krim nicht verändert hat. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Heiko Maas hatten sich vor dem Treffen in Kanada gegen ein Wiederaufleben der G8 ausgesprochen. Italiens neuer Regierungschef Giuseppe Conte, dessen...

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Robert Mueller: Neue Anklage gegen Trumps Ex-Wahlkampfmanager

US-Sonderermittler Robert Mueller hat eine weitere Anklage gegen Donald Trumps früheren Wahlkampfleiter Paul Manafort erhoben und ihn der Justizbehinderung beschuldigt. Neben Manafort legte Muellers Team auch eine Anklage gegen dessen langjährigen Vertrauten Konstantin Kilimnik vor, der laut Medienberichten Verbindungen zum russischen Geheimdienst haben soll. Auch er wird der Justizbehinderung beschuldigt. Beide Anklagen wurden durch die Veröffentlichung von Gerichtsdokumenten bekannt. Manafort leitete von Juni bis August 2016 den Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten. Die Klagepunkte gegen ihn haben nicht direkt damit zu tun. Sie stehen in Zusammenhang mit seiner politischen Lobbytätigkeit in Osteuropa, unter anderem für die ukrainische Regierung. Er muss sich vor einem Gericht in der Bundeshauptstadt Washington neben den neuen Anklagepunkten unter anderem auch wegen krimineller Verschwörung, Steuerhinterziehung und Geldwäsche in Höhe von 30 Millionen US-Dollar verantworten. Er hat auf nicht schuldig plädiert. Die Anklage hat sich aus den Ermittlungen von Mueller ergeben, die der FBI-Sonderermittler wegen der mutmaßlich...

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Ägypten: Ein ganzes Land schaut auf eine Schulter

32 Mannschaften treten bei der Fußballweltmeisterschaft an. Für jede hat ein Redakteur oder Autor von ZEIT ONLINE oder DIE ZEIT die Patenschaft übernommen. Unsere WM-Paten begleiten ihr Team durchs Turnier und schreiben persönliche Spielberichte. Vor dem Anpfiff haben sie ihre Jungs porträtiert. Hier: Ägypten. "In England spielt gerade ein guter Ägypter", sagt mein Vater und gibt sichtlich stolz über seinen Fund ein Expertenräuspern von sich, bevor er fortführt: "Du solltest etwas über ihn schreiben." Der Geheimtipp, den mein Vater kurz vor dem Champions-League-Finale per Telefonat mit der Familie in Kairo gescoutet hatte, heißt Mohamed Salah. Zu dem Zeitpunkt war Salah bereits offiziell der beste Spieler Englands, inoffiziell der beste Spieler der Welt und unumstritten der Wegbereiter Ägyptens zur WM. Hinzu kommen sein humanitäres Engagement und sein bodenständiges Auftreten, die ihn zum Botschafter für die arabischen Länder und den Islam machen. Carim Soliman hat ägyptische Wurzeln. Jürgen Klopp hat noch nicht ein schlechtes Wort über ihn verloren. Er ist quasi der Salah der...

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Bamf-Affäre: Innenausschuss sieht gravierende Mängel im Bamf

Wegen der Unregelmäßigkeiten beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) nimmt der Innenausschuss des Bundestags auch die Bundesregierung weiter in die Verantwortung. "Es ist schwer vorstellbar, dass Kanzleramt und Innenministerium davon nichts gewusst haben, sagte die Grünen-Innenpolitikerin Luise Amtsberg am Rande der zweiten Sondersitzung des Ausschusses zu dem Thema. Auch die Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses bleibt weiter offen. Der Innenausschuss geht der Affäre um die mutmaßliche Manipulation von Asylverfahren in der Bremer Außenstelle des Bamf nach. Deren Mitarbeiter sollen zwischen 2013 und 2016 rund 1200 Anträge unrechtmäßig bewilligt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die frühere Leiterin und fünf weitere Beschuldigte, unter ihnen drei Rechtsanwälte. Inzwischen geht es darüber hinaus um die Strukturen des Bamf und dessen Arbeit in der Hochphase der Flüchtlingskrise 2015/2016 insgesamt. Der Ausschuss hörte am Freitag hinter verschlossenen Türen die früheren Behördenleiter Manfred Schmidt und Frank-Jürgen Weise sowie erneut Bamf-Präsidentin Jutta...

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