Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Kommentar: Elon Musk muss endlich liefern

Gäbe es keine Leerverkäufer, müsste man sie erfinden. Wer sonst sollte den Tesla-Gründer Elon Musk davon abhalten, das Geld anderer Leute zu verbrennen? Dem grandiosen Unternehmer gehören 20 Prozent des Elektroautoherstellers. Mit der Aufnahme anderer Aktionäre in den Eigentümerkreis kann er nicht mehr den absoluten Herrscher geben. Er trägt die Verantwortung, den Ertragserwartungen dieser Mitbesitzer gerecht zu werden. Leerverkäufer sind auf das Unternehmen aufmerksam geworden, weil seine wirtschaftliche Leistung im Kontrast zur Börsenbewertung und zu den Versprechungen Musks steht. Die häufig verfemten „Shortseller“ sind das Symptom der Schwächen in der Unternehmenssteuerung, nicht ihre Ursache, wie Musk glauben machen will. Ihre Eingaben bei der Börsenaufsicht haben ein Verfahren ins Rollen gebracht, an dessen Ende eine starke Kompetenzbeschneidung des Unternehmers steht. Und die Probleme sind noch nicht...

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Bundesliga: Eintracht schießt 96 tiefer in die Krise

Die Krise von Hannover 96 verschärft sich dramatisch. Die Niedersachsen verloren am Sonntag nach erneut schwacher Leistung 1:4 (0:2) bei Eintracht Frankfurt und übernahmen als einziges noch siegloses Team die "Rote Laterne" am Tabellenende der Fußball-Bundesliga. Frankfurt befreite sich dagegen aus der Abstiegszone. Obite N'Dicka (36.), der kroatische Vize-Weltmeisters Ante Rebic (45.+1) bei dessen Startelf-Comeback, Jonathan de Guzman (59.) und Luka Jovic (89.) trafen die für Hessen. Hannover, das die vierte Niederlage in Folge kassierte und auswärts seit nunmehr 16 Spielen auf einen Sieg wartet, hatte dem nur den Treffer von Florent Muslija (86.) entgegenzusetzen. Die Luft für Trainer Andre Breitenreiter wird langsam dünner.Die Hausherren waren zu Beginn vor 46.300 Zuschauern das bessere Team. Im neuen System mit Dreierkette agierte die Eintracht deutlich offensiver als die Gäste, die - ihrem Tabellenplatz entsprechend - zunächst auf eine kompakte Defensive und auf Konter setzten. Im Angriff fand Hannover aber fast nicht statt. Zwar hatten die Niedersachsen in ihrer Bundesliga-Geschichte gegen kein Team...

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Bundesliga Österreich: FAK-Sieg in Hartberg: "Verdienter geht fast nicht"

Es war ein denkbar knapper Sieg der Wiener Austria beim TSV Hartberg. Erst in der 92. Minute konnten die Veilchen das Goldtor zum 1:0-Auswärtssieg erzielen. Dennoch war man sich im violetten Lager einig, dass es sich insgesamt um einen hochverdienten Erfolg handelte. "Die Freude ist sehr groß, verdienter als dieser Sieg geht fast nicht", strahlte Kevin Friesenbichler nach der Partie im Sky-Interview.Der Oststeirer in Diensten der Wiener gab aber zu: "Wir hätten es viel früher entscheiden müssen, speziell ich. Jetzt gilt es, nächste Woche in Altach zu gewinnen und beruhigt in die Länderspielpause zu gehen. Was heute zählt, sind die drei Punkte." Mit diesen im Gepäck konnte der 24-Jährige auch seine persönliche Torsperre etwas gelassener nehmen. Wurmen tut es Friesenbichler allerdings schon, dass er auch nach Runde 9 noch ohne Bundesligatreffer dasteht: "Es ist brutal, aber ich muss weiter an mir arbeiten und irgendwann ist damit dann Schluss."Auch Letsch sah verdienten Austria-Sieg in HartbergAustria-Tainer Thomas Letsch schlug bezüglich der Rechtmäßigkeit des Sieges in dieselbe Kerbe wie...

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2. Liga: Chaos bei Dynamo: Präsidium offenbar geschlossen zurückgetreten

Das gesamte Präsidium von Dynamo Dresden ist laut Medienberichten am Sonntagabend zurückgetreten. Dies geht aus einem Brief hervor, der der Bild-Zeitung und dem MDR vorliegt. Eine Bestätigung vonseiten des Vereins gab es zunächst nicht. Zuletzt hatte es Meldungen über interne Machtkämpfe und ein Zerwürfnis zwischen dem Präsidium und der Geschäftsführung um Ralf Minge und Michael Born gegeben.Der MDR und die Bild berichten, dass neben Präsident Andreas Ritter auch die Vizepräsidenten Diana Schantin und Michael Winkler ihre Ämter niedergelegt haben. Das gilt auch für den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Andre Gasch und die Ehrenratsmitglieder Klemens Rasel und Michael Walter. "In den letzten Wochen sind in unserem Verein wieder Grabenkämpfe ausgebrochen, die den Frieden in unserer Sportgemeinschaft ernsthaft bedrohen", heißt es in dem Schreiben: "Trotz spektakulärer sportlicher und wirtschaftlicher Erfolge gerade in den vergangenen Jahren müssen wir nun feststellen, dass wieder Kräfte zu Tage getreten sind, die unseren Verein zurück in die alten Zeiten gestoßen haben. Diese von Lügen,...

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Bundesliga: Stimmen: "Das war ein Befreiungsschlag"

Bei Eintracht Frankfurt macht sich nach dem Heimsieg gegen Hannover 96 Erleichterung breit. Alfred Finnbogason trifft gegen den SC Freiburg einfach grundsätzlich wie er will. Nach dem Drama zwischen Leverkusen und Dortmund geht's um Emotionen - und Mario Götze. Hier sind die Stimmen und Reaktionen zum 6. Bundesliga-Spieltag.FC Augsburg - SC Freiburg 4:1Manuel Baum (Trainer FC Augsburg): "Wir haben eine unserer besten Halbzeiten hingelegt in der ersten Halbzeit. Anfangs der zweiten Halbzeit waren wir extrem orientierungslos, sind nicht mit Freiburgs Umstellung zurechtgekommen. Für Alfred und die Jungs freut es mich extrem, dass sie sich belohnt haben." Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Dass das Ergebnis verdient ist, ist klar. Wir waren in der ersten Halbzeit gedanklich und physisch unterlegen, waren schlecht. In der zweiten Halbzeit haben wir umgestellt und waren im Spiel, hatten die Riesenchance zum 2:2 und treffen den Ball nicht. Aber Augsburg hat hoch verdient gewonnen."Alfred Finnbogason (Dreifacher Torschütze FC Augsburg): "Letztes Jahr habe ich auch drei Tore gegen Freiburg gemacht. Das ist eine...

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Oberster Gerichtshof: Donald Trump sieht Brett Kavanaugh als Opfer der Demokraten

US-Präsident Donald Trump hat den Streit um seinen Supreme-Court-Kandidaten Brett Kavanaugh zum Wahlkampfthema gemacht. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Wheeling im US-Bundesstaat West Virginia stellte Trump Kavanaugh als Opfer gemeiner Taktiken der Demokraten dar. "Ihnen ist egal, wen sie verletzen, wen sie überrennen müssen, um zurück an die Macht zu kommen", sagte er. Trump verteidigte Kavanaugh als "einen der besten juristischen Köpfe unserer Zeit" und forderte seine Anhänger auf, bei den Midterm-Wahlen am 6. November für die Republikaner zu stimmen. Am vergangenen Donnerstag musste Kavanaugh in einer Anhörung im US-Senat Stellung zu den Vorwürfen sexuellen Missbrauchs nehmen. Mehrere Frauen, unter ihnen die Psychologieprofessorin Christine Blasey Ford, werfen dem Juristen sexuelles Fehlverhalten vor. Kavanaugh selbst bestreitet die Vorwürfe. Kavanaughs Bestätigung ist nicht sicher Die Demokraten sind gegen Kavanaugh und wollen seine Bestätigung verhindern. Das könnte geschehen, wenn die Personalie nicht mehr vor den Zwischenwahlen am 6. November entschieden wird und sich die...

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Referendum: Katalonien, ein Jahr später

Am 1. Oktober ist es ein Jahr her, dass die katalanische Regierung versucht hat, sich mit einem Unabhängigkeitsreferendum von Spanien abzuspalten. Viele erinnern sich noch an die Bilder von der spanischen Nationalpolizei Guardia Civil, die in manchen Wahllokalen auf Bürger einschlug.  Weniger bekannt ist die Tatsache, dass das Referendum illegal war. Das hatte der Oberste Gerichtshof Spaniens festgestellt, somit gab es keine rechtliche Grundlage für die Volksbefragung. Die Guardia Civil erhielt daher den staatlichen Auftrag, die Wahl zu verhindern. Die katalanische Regierung entschied deshalb kurzerhand, dass jeder dort wählen durfte, wo es für ihn am einfachsten war. So gaben beispielsweise viele Personen in auf Straßen errichteten Wahlurnen ihre Stimme ab. Manche sogar mehrfach – und zwar, ohne dass sie sich für die Wahl ausweisen mussten. Das Ergebnis, das die katalanischen Behörden veröffentlichten, entsprach interessanterweise trotzdem fast exakt dem der letzten Regionalwahlen: Katalonien ist zweigeteilt in diejenigen, die für die Unabhängigkeit sind und jene, die diese strikt ablehnen. 42 Prozent der...

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Referendum: Mazedonier stimmen über neuen Namen ihres Landes ab

Rund zwei Millionen Mazedonier dürfen an diesem Sonntag darüber entscheiden, ob ihr Land einen neuen Namen bekommen soll. Nach fast drei Jahrzehnten könnte damit der Namensstreit zwischen Griechenland und Mazedonien beendet werden.   Im Juni hatten der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras und sein mazedonischer Amtskollege Zoran Zaev vereinbart, dass der Südbalkan-Staat zukünftig Nordmazedonien heißen soll. Im Gegenzug will Griechenland nicht länger eine mögliche Nato- und EU-Mitgliedschaft des Landes blockieren. Zuvor muss allerdings die mazedonische Bevölkerung in einem Referendum zustimmen. Hintergrund des Namensstreits ist die griechische Provinz Makedonien, die als Geburtsort Alexander des Großen gilt. Griechenland hatte befürchtet, Mazedonien könnte territoriale Ansprüche auf die Provinz und somit auf das historische Erbe des antiken Heerführers erheben. Mazedonien war 1991 unabhängig geworden und hieß bisher offiziell "Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien". Bei der Volksabstimmung werden die mazedonischen Wähler nun gefragt: "Sind Sie für eine Mitgliedschaft in der...

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Nordirak: Kurden wählen Regionalparlament

Ein Jahr nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak ist in der Region ein neues Parlament gewählt worden. Mehr als 3,8 Millionen Wähler waren aufgerufen, aus mehr als 750 Kandidaten von 29 politischen Bewegungen insgesamt 111 Abgeordnete des Regionalparlaments in Erbil zu bestimmen. Die erste Abstimmung nach dem militärischen Sieg gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" gilt als richtungsweisend. Als Favoritin der Abstimmung galt die regierende Kurdische Demokratische Partei (KDP). Das Ergebnis soll nach Angaben der Wahlkommission in 72 Stunden bekanntgegeben werden. Abgesehen von einigen Zwischenfällen mit bewaffneten Männern, die ohne die notwendigen Papiere wählen wollten, verlief die Abstimmung demnach ruhig. Zur Wahlbeteiligung äußerte sich die Wahlkommission nicht. Angaben vom Mittag deuteten aber auf eine geringe Beteiligung hin. Vor einem Jahr hatte der damalige KDP-Chef Massud Barsani ein Unabhängigkeitsreferendum angestoßen. Gut 92 Prozent der Wähler stimmten für eine Abspaltung vom Rest des Landes. Trotz des klaren Ergebnisses folgten zur Enttäuschung vieler Kurden...

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Bundesliga, 6. Spieltag: SC Freiburg unterliegt Augsburg

FC Augsburg – SC Freiburg 4:1 (2:0) Das Duell zwischen dem FC Augsburg und dem SC Freiburg endete mit einem deutlichen Sieg für die Gastgeber. In der 19. Minute legte Caiuby in der WWK-Arena zum 1:0 für Augsburg vor, Alfreð Finnbogason traf zum 2:0 (34. Minute). Zur Halbzeit zeigte auch die Torchancenbilanz die Dominanz der Augsburger: Neun Möglichkeiten hatten die Gastgeber, den Breisgauern ergab sich nur eine Torchance. Ein Tor gelang Freiburg dann ohne viel Eigenkraft: Ein Eigentor des Augsburgers Jonathan Schmid (49.) führte zum 2:1. In der 68. Minute traf Alfreð Finnbogason erneut und sicherte Augsburg mit einem Elfmeter das 3:1. Und der Isländer, der seit 2016 für Augsburg spielt, war kaum aufzuhalten: In der 83. Minute baute Finnbogason – mit seinem dritten Tor in der Partie – die Führung der Schwaben aus. Mit diesem 4:1 darf sich der FC Augsburg über den ersten Heimsieg der Saison freuen. Eintracht Frankfurt – Hannover 96 4:1 (2:0) Die Eintracht hat ihren niedersächsischen Gast am Nachmittag eindeutig geschlagen: Mit 4:1 hat Frankfurt den Tabellenletzten Hannover 96 besiegt. In der...

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Musks Zähmung

Gäbe es keine Leerverkäufer, müsste man sie erfinden. Wer sonst sollte den Tesla-Gründer Elon Musk davon abhalten, das Geld anderer Leute zu verbrennen? Dem grandiosen Unternehmer gehören 20 Prozent des Elektroautoherstellers. Mit der Aufnahme anderer Aktionäre in den Eigentümerkreis kann er nicht mehr den absoluten Herrscher geben. Er trägt die Verantwortung, den Ertragserwartungen dieser Mitbesitzer gerecht zu werden. Leerverkäufer sind auf das Unternehmen aufmerksam geworden, weil seine wirtschaftliche Leistung im Kontrast zur Börsenbewertung und zu den Versprechungen Musks steht. Die häufig verfemten „Shortseller“ sind das Symptom der Schwächen in der Unternehmenssteuerung, nicht ihre Ursache, wie Musk glauben machen will. Ihre Eingaben bei der Börsenaufsicht haben ein Verfahren ins Rollen gebracht, an dessen Ende eine starke Kompetenzbeschneidung des Unternehmers steht. Und die Probleme sind noch nicht...

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Ryder Cup: Europa entthront die Amerikaner dank „MoliWood“

Das Finale hätte kein Regisseur passender inszenieren können: Francesco Molinari, der Mann, der bei diesem 42. Ryder Cup brilliert hatte wie kein anderer, holte am Sonntag den Punkt, der der Europa-Auswahl frühzeitig den entscheidenden Punkt zum Sieg gegen das favorisierte Team der Vereinigten Staaten bescherte. Nachdem der Italiener seinen Ball am 16. Loch mit einem Eisen 7 auf das Inselgrün geschlagen hatte, versenkte sein Gegner Phil Mickelson seinen Ball im Wasser. Der Linkshänder gratulierte sofort seinem Gegner zum 42-Sieg (vier mehr gewonnene Löcher, bei zwei noch zu spielenden). Damit stand fest, dass Europa die Schwelle von 14 ½ Punkten überschritten hatte, die die Europa-Auswahl benötigte, um auf dem Albatros Course von Le Golf National in Saint-Quentin-en-Yvelines die Trophäe in diesem Prestigeduell nach der Niederlage vor zwei Jahren im Hazeltine Golf Club in Chaska (Minnesota) zurück auf den alten Kontinent zu holen. ...

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Rad-Weltmeister: Umstrittener Valverde mit 38 ganz oben

Die Strecke war diesmal auch so etwas wie ein Star, in jedem Fall wurde immer wieder über sie diskutiert. Schließlich mussten die Radprofis am Sonntag bei der Straßen-Weltmeisterschaft in Innsbruck nicht nur fast 5000 Höhenmeter bewältigen, sondern auch noch eine extreme Bergpassage mit einer Maximalsteigung von 28 Prozent – die „Höttinger Höll“. Die österreichischen Organisatoren trieben es in ihrem Drang, ein unvergleichliches Spektakel zu organisieren, sozusagen auf die Spitze. Eine Tortur für das Peloton, das in Tirol insgesamt 258,5 Kilometer zurücklegen musste. Da konnte Erfahrung nicht schaden. Dass aber Alejandro Valverde, ein 38 Jahre alter Profi, das Regenbogentrikot eroberte, war dann doch eine erstaunliche Geschichte. Der umstrittene Spanier, ein Mann mit Doping-Vergangenheit, setzte sich im Spurt einer kleinen Gruppe durch. Der Klassiker-Spezialist gewann vor dem...

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Formel 1: Russland: Hamilton siegt dank Team-Order

Lewis Hamilton hat den Großen Preis von Russland gewonnen und damit seinen 70. Sieg in der Formel 1 eingefahren. Der Mercedes-Pilot profitierte dabei von einer Teamorder, die ihn an Valtteri Bottas (2.) vorbei brachte. Sebastian Vettel wurde im unterlegenen Ferrari Dritter. Mercedes dominierte den ersten Rennabschnitt, musste nach dem Boxenstopp jedoch mehr kämpfen. Zunächst gelang Vettel kurzzeitig der Weg vorbei an Hamilton, ehe Max Verstappen im vom weit hinten gestarteten Red Bull dank einer anderen Taktik die Führung übernahm und diese bis zu seinem ersten Stopp verwaltete.Um Vettel bloß keine Chance im Duell gegen Hamilton zu geben, ordnete der Mercedes-Kommandostand Bottas an, bewusst Tempo rauszunehmen und seinen englischen Teamkollegen vorbeizulassen. Mit diesem Manöver waren die Spitzenpositionen besiegelt. Als Vierter kam Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari ins Ziel. Fünfter wurde schließlich Verstappen vor Stallgefährte Daniel Ricciardo (6.). Die Top 10 komplettierten Charles Leclerc (7./Sauber), Kevin Magnussen (8./Haas) sowie die beiden Racing-Point-Piloten Esteban Ocon (9.) und Sergio Perez...

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Formel 1: Hamilton: Team-Order? "Ich habe nicht darum gebeten"

Mercedes setzte beim Großen Preis von Russland auf eine Teamorder und beschaffte Lewis Hamilton so den Sieg. Im Anschluss erklärte Motorsportchef Toto Wolff die Entscheidung gegen Valtteri Bottas. Hamilton selbst zeigte sich unzufrieden. "Wir hatten einen missglückten Strategie-Call, das ist der Grund", sagte Wolff nach dem Rennen gegenüber RTL.Ferrari gelang es durch einen Undercut, Sebastian Vettel zumindest kurzzeitig an Hamilton vorbeizubringen. Dadurch musste der Brite attackieren und fuhr sich eine Blase auf den Hinterreifen. "Wenn Lewis dieses Blistering nicht gehabt hätte, hätten wir das Ergebnis so gelassen", begründete Wolff den Platztausch zwischen Hamilton und Bottas. Und der Österreicher weiter: "Im Herzen sind wir alle Racer. Wir wollen sehen, dass ein Rennen gefahren wird und dass der schnellste Mann gewinnt. Wir haben es in der Früh diskutiert und gesagt: 'Wenn du (Valtteri; Anm. d. Red.) vorne in Führung liegst, dann fahren wir das auch so zu Ende'. Wir sind aber auch rational denkende Menschen. Am Ende ging es darum, auf die Meisterschaft zu schauen und so eine unpopuläre Entscheidung zu...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.