Oliver Zdravkovic

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Psychologie des Lächelns: Cheeeeeeeeese!

Es scheint rein gar nichts zu mehr geben, dass die Wissenschaft nicht bereits durchdrungen und entmystifiziert hat. Selbst der vielleicht mysteriöseste Gesichtsausdruck der Kunstgeschichte ist analysiert: Leonardo da Vincis Mona Lisa schaut zu 83 Prozent glücklich, zu 9 Prozent angewidert, zu 6 Prozent ängstlich und zu 2 Prozent wütend. So zumindest der Befund des Facial Action Coding System (FACS), das zur Analyse von Fotografien oder Bildern entwickelt wurde. Das FACS, in den Sechzigerjahren entstanden, misst die Muskelkontraktionen von Gesichtern, indem es kartiert, wie sich Gesichtsmerkmalen wie die Augenbrauen und der Mund verschieben, und zieht daraus Rückschlüsse auf die Emotionen (zum Beispiel: Journal of Neuroscience Methods: Hamm et al., 2011). Was das FACS – mit mitunter seltsamen Antworten – versucht, ist für Menschen alltäglich: Wir deuten tagein tagaus die Gesichtsausdrücke unserer Mitmenschen. Das Lächeln hat dabei einen besonderen Stellenwert, nicht nur an diesem Freitag, dem Tag des Lächelns. Aber warum tragen wir überhaupt ein Lächeln auf unserem Gesicht? Was hat sich die Evolution dabei gedacht? ...





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