Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Aufregung: Gebrauchsanweisung für ein Gefühl: Nervosität

Jeder kennt das: weiche Knie, zitternde Hände, die Stimme versagt – immer genau dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Weil man geprüft wird, einem viele Menschen zuhören oder der eine, der Wichtigste von allen, gleich um die Ecke kommt. Nervosität bedeutet innere Unruhe, bei der die natürliche Gelassenheit verloren geht – und das zeigt sich zu allem Überfluss auch noch körperlich: Die Stimme wird höher, das Sprechen schneller, die Augenlider fangen an zu zucken. Auch Schwindel, Benommenheit und Konzentrationsschwäche sind keine Seltenheit. Emotionen und körperliche Reaktionen können sich gegenseitig hochschaukeln: Die Nervosität beschleunigt den Puls, was das Hirn beunruhigt, also wird die Herzfrequenz gesteigert, was wiederum das Hirn in Panik versetzt und so weiter. Die Grenzen zu dem Gefühl von Angst und von Stress sind fließend – sogar die ausgeschütteten Hormone sind fast dieselben. Z+





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