Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Angebliche Terrorpropaganda: Türkei setzt Deutschen fest

In der Türkei ist erneut ein Deutscher unter dem Vorwurf der Terrorpropaganda festgenommen worden. Wie die Süddeutsche Zeitung, der WDR und der NDR berichteten, wurde der 56-Jährige Adnan S. verhaftet, als er zur Beerdigung seiner Mutter in die Türkei reiste. Inzwischen sei er freigelassen worden, dürfe aber das Land nicht verlassen. Das Auswärtige Amt bestätigte am Montagnachmittag, dass der Fall bekannt sei. Die Botschaft in Ankara betreue den Mann konsularisch. Ihm wird laut den Berichten vorgeworfen, mit Posts auf Facebook eine Terrororganisation unterstützt zu haben. Eine ursprünglich für Montag angesetzte Gerichtsentscheidung zu dem Fall wurde ins neue Jahr verschoben. Das Gericht soll entscheiden, ob S. vorerst in der Türkei bleiben muss oder gegen Kaution ausreisen darf. In den Facebook-Posts soll es um Forderungen nach einem unabhängigen Kurdistan gehen. Das ist in der Türkei strafbar. Laut dem Vernehmungsprotokoll hat S. angegeben, sich nicht an die Einträge erinnern zu können. Er habe aber mit einem unabhängigen Kurdistan nichts zu tun und lehne Gewalt ab. Für terroristische Organisationen habe...

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Huthi-Rebellen: Hilfslieferungen im Jemen unterschlagen

Die UN-Welternährungsorganisation (WFP) wirft den Huthi-Rebellen im Jemen vor, Hilfslieferungen umgeleitet und unterschlagen zu haben. Immer wieder seien Lebensmittelrationen in der Hauptstadt Sanaa zum Verkauf angeboten worden, teilte die Organisation mit. Nach Angaben des WFP steckt auch eine lokale Partnerorganisation, die eng mit den Huthis verbunden ist, hinter dem Betrug. In einigen Fällen seien zudem Empfängerlisten manipuliert und Aufzeichnungen gefälscht worden. So hätten Menschen Rationen erhalten, die keinen Anspruch darauf hatten. Es gäbe fotografische Beweise von Rebellen, die Lebensmittel beschlagnahmen und  Listen manipulieren. Auch eine Recherche der Nachrichtenagentur AP ergab, dass Essenslieferungen im Jemen ihr Ziel häufig nicht erreichen. Auf verschiedenen Seiten hätten Konfliktparteien die Lieferungen blockiert oder mit Gewinn auf dem Schwarzmarkt verkauft. "In einer Zeit, in der Kinder im Jemen sterben, weil sie nicht genug zu essen haben, ist das eine Gräueltat. Dieses kriminelle Verhalten muss sofort gestoppt werden", sagte der Exekutivdirektor des WFP, David Beasley. Er rief...

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Hate Speech: Fratze des Hasses

"Hass macht hässlich", hat der SPD-Abgeordnete Johannes Kahrs am 12. September im Bundestag ausgerufen und in Richtung der AfD-Fraktion hinzugefügt: "Schauen Sie doch in den Spiegel!" Das war ein plumper, roher Ausfall, eine massive Grenzüberschreitung, keine Frage. Kahrs brach die parlamentarische Zivilität, die alle Parteien sonst immer besonders von der AfD einfordern. Und doch sagte er einen wahren Satz: Hass macht tatsächlich hässlich. Hass verwüstet nicht nur das Denken, er verwüstet auch die Gesichter. Er verzerrt die Münder, entstellt die Züge der Hassenden. Im Englischen gibt es den Begriff hate-crazed, was so viel bedeutet wie: hassverrückt. Das trifft es. Hass, so heißt es, vertreibe den Menschen aus sich selbst. Wer hasst, verliert die Kontrolle über sich. Die Gesichter der Hassenden sind wie ein Spiegel dieses Kontrollverlusts. Man muss sich nur an das glühende, überhaupt nicht mehr chorknabenhafte Gesicht des Juristen Brett Kavanaugh erinnern, während seiner Anhörung im...

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US-Präsidentschaftswahl: Elizabeth Warren will Donald Trump herausfordern

Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren bereitet ihre Kandidatur für die Präsidentschaft der USA vor. Sie habe in einer E-Mail an ihre Unterstützerinnen und Unterstützer mitgeteilt, ein Komitee zu gründen, mit dem sie Geld sammeln will, schrieb sie auf Twitter. Zuvor hatten die New York Times und die Washington Post darüber berichtet. Warren vertritt seit 2013 den Bundesstaat Massachusetts im Senat. Zuvor war sie Juraprofessorin in Harvard. Warren kritisierte wiederholt die Finanzbranche und ungezügelten Kapitalismus. In dem nun von ihr veröffentlichten Video fragt sie, warum es einigen hart arbeitenden Familien schlechter gehe als anderen. Diese Familien, so ihre Antwort, stürzten nicht in Schluchten, sondern liefen in Fallen. Die Mittelschicht werde angegriffen. "Milliardäre und große Firmen entschieden, dass sie selbst mehr vom Kuchen wollen und sie warben Politiker an, ihnen ein größeres Stück abzuschneiden." Warren sagt, sie wolle, dass Demokratie und Wirtschaft für alle funktionierten. Warren hatte in der Vergangenheit behauptet, indigene Vorfahren zu haben....

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Grüne: Telekom nennt Kritik am Mobilfunkausbau scheinheilig

DFÜ, BTX und KGB - wir zeigen die Anfänge des Chaos Computer Club im Video.

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Bundesliga: Zorc: "2018 war kein Wohlfühlsommer"

BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat kurz vor dem Jahresende eine Bilanz gezogen und offen über die chaotische Zeit gesprochen, die dem Umbruch bei den Schwarz-Gelben im Sommer voranging. "2018 war kein Wohlfühlsommer", erklärte Zorc im Interview mit dem kicker (Montagausgabe) mit Blick auf die turbulente Zeit im ersten halben Jahr des BVB vor der neuen Saison. Im Großen und Ganzen spricht Zorc aber dennoch "von einem extrem positiven Jahr"."Wir haben die Mannschaft neu aufgebaut - und das Gefühl, dass wir die richtige Mischung gefunden haben. Mit Trainer Lucien Favre, der diese Mannschaft entwickeln kann, sehen wir uns sehr gut aufgestellt", sagte Zorc. Besonders die Detailverliebtheit des Dortmunder Trainers habe Zorc immer wieder überrascht. "Auf diesem Niveau arbeiten alle Trainer fleißig und strukturiert. Lucien Favre - und das war auch für mich neu - ist jemand, der auf bestimmte Details Wert legt, denen vorher keine so große Bedeutung beigemessen wurde", erklärte der 56-Jährige. Zorc: FC Bayern? "Fahren unser eigenes Rennen"Obwohl nahezu alle Neuzugänge, die die Dortmunder im Sommer getätigt...

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Serie A: CR7: "Nicht von Auszeichnungen besessen"

Der portugiesische Superstar Cristiano Ronaldo hat sich erneut über ein falsches Bild der Öffentlichkeit über seinen Ehrgeiz beklagt. "Ich bin nicht besessen, Auszeichnungen zu gewinnen", sagte der Europameister in einem Interview mit der portugiesischen Sportzeitung Record zu Berichten über seinen angeblichen Frust nach seinen Niederlagen bei den drei großen Wahlen der besten Fußballer im Jahr 2018."Ich denke überhaupt nicht daran, Rekorde zu brechen. Ich arbeite vor allem dafür, meinem Team zu helfen und auf meinem besten Niveau zu sein", sagte der fünfmalige Weltfußballer von Italiens Rekordmeister Juventus Turin weiter. Ronaldo war bei den wichtigsten Auszeichnungen für herausragende Leistungen im WM-Jahr trotz des erneuten Champions-League-Triumphes mit seinem früheren Klub Real Madrid leer ausgegangen. Der auch als sehr eitel geltende Stürmerstar hatte sowohl bei den Wahlen zum Weltfußballer und zu Europas Fußballer als auch bei der Vergabe des Ballon d'Or seinem früheren Real-Teamkollegen Luka Modric aus Kroatiens Vizeweltmeister-Mannschaft den Vortritt lassen müssen.In dem Interview...

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Fußballjahr 2018: Menschen, die um Fassung ringen

"Zum Takt des erhabenen Liedes – siehst du an deine Füße beide Meere brausen", singen inbrünstig die Nationalspieler Panamas auf dem großen Monitor, den Text der Hymne ihres Landes vom berühmten Kanal – Himno Istmeño, die "Isthmus-Hymne". Zum allerersten Mal spielt die kleine Nation von vier Millionen Einwohnern bei einer Fußball-WM mit, es ist der Moment vor der ersten Partie gegen Belgien. Gut 11.000 Kilometer vom Spielort Sotschi entfernt, in einem Fernsehstudio des Senders RPC in Panama-Stadt, stehen zwei Moderatoren vor dem Monitor mit der singenden Mannschaft, in dunklen Anzügen wie zur Hochzeit; ergriffen die Fäuste ballend der eine namens David Samudio Garay. Sie sind noch nicht auf Sendung, der etwas korpulentere Kollege Miguel Ángel Remón hat den Kopf an die Wand gelehnt, jetzt fängt ihn die Kamera ein. Eine Flut von Tränen ist ihm in die Augen geschossen, Garay boxt ihm teilnahmsvoll auf die Schulter. Sie umarmen sich aufgewühlt, noch immer hört man die Hymne: "Vorwärts mit Pike und Spaten!" Remón, der die Bilder später ohne Scham ins Netz stellen wird,...

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Präsidentenwahl: Regierung und Opposition beanspruchen Wahlsieg im Kongo

Nach der Präsidentenwahl im Kongo beanspruchen sowohl die Opposition als auch die Regierungskoalition des scheidenden Amtsinhabers Joseph Kabila den Sieg für sich. Wie der Wahlkampfmanager des Oppositionspolitikers Félix Tshisekedi mitteilte, zeigten erste Auszählungen die beiden Oppositionskandidaten etwa gleichauf mit jeweils rund 40 Prozent der Stimmen. Der Wunschkandidat von Kabila, der ehemalige Innenminister Emmanuel Ramazani Shadary, habe hingegen nur etwa 13 Prozent erreicht. Kabilas Stabschef Néhémie Mwilanya sagte jedoch, er sei zuversichtlich, dass Shadary gewonnen habe. Prozentzahlen nannte er nicht. "Für uns ist der Sieg sicher", sagte Mwilanya. Die Nationale Wahlkommission will am Dienstag Teilergebnisse veröffentlichen. Die Wahlen wurden von Unregelmäßigkeiten und Gewalt überschattet. In Kinshasa und Goma waren die Wahllokale wegen Problemen mit den Wahlmaschinen und verspätetem Beginn der Abstimmung länger geöffnet als geplant. Im Osten des Landes gingen Menschen auf die Straße und griffen Regierungseinrichtungen an. Polizei und Militär feuerten Warnschüsse mit scharfer Munition ab und...

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Gaming: Retroarch kommt für Xbox One

Valve schuldet der Spielerschaft eigentlich noch Half-Life 3. Das Unternehmen will aber anscheinend dafür erst einmal genügend Geld durch das neue Sammelkartenspiel Artifact sammeln.

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Hubertus Heil: Arbeitsminister fordert weniger Hartz-IV-Sanktionen

In der Debatte um eine Reform der Hartz-IV-Gesetzgebung hat sich Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erneut für eine Eindämmung der Sanktionen ausgesprochen. "Überzogene Sanktionen, die in der Praxis nicht wirken, aber viele verunsichern, müssen weg", sagte Heil den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND). Dazu gehörten auch die verschärften Sanktionen für unter 25-jährige Arbeitslose. Heil kritisierte dem Bericht zufolge vor allem, dass auch Wohnkosten gekürzt werden können. Er erwarte bereits zu Beginn des neuen Jahres "eine sehr interessante Debatte" dazu, sagte der SPD-Politiker unter Verweis auf ein anstehendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Dieses entscheidet im Januar über die Angemessenheit von Sanktionen in der Grundsicherung. Sozialverbände haben in der Vergangenheit wiederholt ein Ende der Hartz-IV-Sanktionen gefordert. Die derzeitige Regelung sieht vor, dass Empfängern unter 25 Jahren bereits beim ersten Verstoß gegen die Regeln die gesamte Leistung gesperrt werden kann. Der Minister stellte laut dem Bericht aber auch klar, dass er gegen eine vollkommene...

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Premier League: Guardiola huldigt Zinchenko: "Bester Spieler"

Pep Guardiola von Manchester City hat Oleksandr Zinchenko nach dem 3:1-Sieg gegen den FC Southampton trotz seines kapitalen Schnitzers, der zum Gegentreffer durch Pierre-Emile Höjbjerg führte, ausdrücklich gelobt. "Zinchenko war heute der beste Spieler auf dem Platz", sagte der Spanier nach dem Spiel. "Wisst Ihr warum? Weil er sich nach dem Fehler nicht versteckt hat." "Ich habe den Jungs in der Halbzeit gesagt: 'Lernt von Zinchenko!' Jeder kann Fehler machen, jeder. Aber schaut Euch seine Reaktion an!", erklärte Guardiola weiter. Linksverteidiger Zinchenko hatte den Ball an Höjbjerg verloren, der frei vor Ederson die Ruhe bewahrte und die Saints zum 1:1-Ausgleich schoss. City verließ den Platz nach einem Eigentor von James Ward-Prowse und einem Tor von Sergio Agüero dennoch als Sieger. City ist in der Liga wieder Zweiter hinter dem FC Liverpool, der mit 5:1 gegen den FC Arsenal gewann.

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Bundesliga: Lewy: Karriereende beim FC Bayern möglich

Stürmer Robert Lewandowski vom FC Bayern München hält ein Karriereende in der bayrischen Landeshauptstadt für möglich. "Für mich ist es definitiv eine Option, bei Bayern meine Karriere zu beenden", sagte er der Sport Bild. "Es ist gut möglich, dass ich noch sehr lange hierbleibe. Ich identifiziere mich voll mit dem FC Bayern", so der Stürmer. Er sei wieder mit dem ganzen Herzen beim FCB, seit die Gerüchte um einen Transfer vom Tisch seien, ergänzte der 30-Jährige.Allerdings hat Lewandowski im Sommer durchaus an einen Wechsel gedacht: "Ich gebe es zu: Im Sommer waren andere Dinge ein Thema, aber das ist vorbei." Inzwischen sei ein Wechsel aber "nicht in meinem Kopf", verriet Lewy. "Wir brauchen Spieler, die uns wirklich besser machen, die uns nach oben bringen", sagte der polnische Nationalspieler nun schon über einen Umbruch bei Bayern. Er fordert: "Ich denke, es hilft uns mehr, wenn ein oder zwei Topspieler kommen, als fünf Leute auf gutem Niveau."

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Bundesliga: Adi Hütter für Reporter bester Trainer

Der Vorarlberger Adi Hütter ist für die Reporter der Bild am Sonntag der beste Trainer in der Hinrunde der deutschen Fußball-Bundesliga. Der Coach von Eintracht Frankfurt erhielt einen Notendurchschnitt von 2,47 und war in der erstmals durchgeführten Wahl die Nummer eins vor Ralf Rangnick (2,52/Leipzig) und Lucien Favre (2,58/Dortmund).Niko Kovac von Titelverteidiger Bayern München kam nur auf 3,29 und Rang 13. Abgeschlagen auf dem letzten Platz landete Heiko Herrlich (4,11), von dem sich Bayer Leverkusen kurz vor Weihnachten getrennt hat.

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Ligue 1: Kein Ballon d’Or für Neymar? "Skandal"

Gianluigi Buffon ist nicht damit einverstanden, dass Neymar bislang nicht den Ballon d'Or gewonnen hat. Dem Corriere della Sera sagte der Torwart von Paris Saint-Germain: "Ich habe Ney gesagt, es ist ein Skandal, dass er noch nicht den Ballon d'Or gewonnen hat und er deswegen erbost sein sollte." Zuletzt gewann Luka Modric den Preis für den besten Fußballer des Jahres. Dass die Auszeichnung in Zukunft auch mal an den Brasilianer gehen wird, daran hat die Torhüter-Legende keinen Zweifel: "Er und Kylian (Mbappe, Anm. d. Red.) haben überproportionales Talent und können für zehn Jahre dominieren."Der Italiener selber wechselte erst im Sommer von Juventus Turin zu PSG. Dadurch verpasste er die Chance, bei der Alten Dame zusammen mit Cristiano Ronaldo zu spielen. "Ich habe mit vielen Champions gespielt und will mit jedem spielen, auch mit Ronaldo", verriet er. Allerdings habe man in Paris auch viele Champions, so der 40-Jährige: "Mbappe und Neymar sind auch von dieser Sorte." Buffon stand in dieser Spielzeit wettbewerbsübergreifend in 13 Spielen für den Tabellenführer der Ligue 1 auf dem Platz. Dabei blieb er...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.