Oliver Zdravkovic

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Vitamin D: Streit ums Sonnenvitamin

Knapper lässt sich ein Mythos wohl nicht erschüttern. "Vitamin D und Fischöl sind ineffektiv in der Prävention von Krebs und Herzinfarkten", titelte jüngst die New York Times. Enttäuscht musste sein, wer gehofft hatte, regelmäßig geschluckte Vitamin-D-Kapseln schützten vor allerlei Übeln. Schließlich hatten Ärzte, Heilpraktiker und Medien jahrelang vom Vitamin D als Allheilmittel geschwärmt. Die Meldung platzte in die dunkle Jahreszeit, die Hochsaison des Vitamin-D-Konsums. Nicht umsonst wird der Stoff auch "Sonnenvitamin" genannt. Es entsteht im Körper selbst, wenn UV-B-Strahlung auf die Haut trifft, im dunklen Winter aber sinkt diese Produktion um bis zu 90 Prozent. Ein Schwund, der mit Vitamin D aus Lebensmitteln kaum zu kompensieren ist. In Kombination mit sonnenarmer Büroarbeit führe dies dazu, dass der Vitaminmangel um sich greife. Bedenklich, gab es doch in den vergangenen Jahren immer mehr Berichte über positive Effekte des Vitamins: Es soll die Knochen stärken, das Diabetes-Risiko mindern, die Herzgesundheit steigern, vor bestimmten Krebsformen und...





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