Oliver Zdravkovic

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Change-Management: Was Unternehmen falsch machen, wenn sie agil sein wollen

Nicht selten beginnt der sogenannte "Change" am Frühstückstisch eines Entscheiders, der gerade einen Artikel über Agilität gelesen hat. Agilität wird seit etwa fünf Jahren vermehrt als Heilmittel für so ziemlich alles im Unternehmen gesehen: mehr Mitarbeiterzufriedenheit, weil in agilen Strukturen mehr Selbst- und Mitbestimmung erlaubt ist, größere Gewinne, weil die Ergebnisse schneller präsentiert werden können, mehr Imagepflege, weil es hip ist, agil zu sein. Natürlich gibt es viele Beispiele, in denen die Umstellung auf eine agile Arbeitsweise gelingt. Manchmal stiftet sie aber auch Chaos und sorgt für Verwirrung. Einer der häufigsten Fehler, die Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeiter dabei machen, ist, etwas zu verändern, wo es eigentlich nichts zu verändern gibt. Agil wird nicht überall benötigt Nur agil sein zu wollen, damit man es sich auf die Unternehmenswebseite schreiben kann, darf nicht das Ziel sein. Agilität zielt darauf ab, Kunden in einen Entwicklungsprozess einzubinden, Prozesse ganz und gar auf den Nutzer auszurichten und mit Hilfe von Iterationen, kurzen Entwicklungsperioden, schnelle, greifbare Zwischenergebnisse zu...





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