Oliver Zdravkovic

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Dragonblood: Sicherheitslücken in WPA3

Die Sicherheitsforscher Eyal Ronen sowie Mathy Vanhoef, der auch den Krack-Angriff entwickelte, haben mehrere Angriffsmöglichkeiten auf WPA3 entdeckt. Mit WPA3, dem neuen Verschlüsselungsstandard für WLANs, sollen viele Probleme des 14 Jahre alten Vorgängerprotokolls WPA2 behoben werden, darunter das Knacken von Wi-Fi-Passwörtern und -Schlüsseln, das mit der Krack-Attacke möglich war. Die Lücken wurden laut der Wi-Fi Alliance, einem Zusammenschluss von Geräteherstellern, welche den WPA3-Standard verabschiedet haben, bereits geschlossen. Die Hersteller müssen Updates bereitstellen, die zeitnah eingespielt werden sollten. Eine größere Gefahr dürfte für die Nutzer in Zeiten von HTTPS-Verschlüsselung jedoch nicht bestehen. Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt am Main DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut (Raum Rosenheim), Otterfing bei München Insgesamt entdeckten die Forscher fünf Sicherheitslücken: zwei Seitenkanal- und zwei Downgrade-Lücken sowie eine Denial-of-Service-Lücke. Mit letzterer kann ein WPA3-Router zum Absturz gebracht werden. Die Seitenkanalangriffe wurden möglich durch Schwächen im sogenannten Dragonfly-Protokoll von WPA3, das...





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