Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Schwerhörigkeit: Verlernt ein Schwerhöriger das Hören, wenn er zu lange mit dem Einsatz eines Hörgeräts wartet?

Anders als Brillen haben Hörgeräte immer noch ein schlechtes Image. Während die Sehhilfe ein modisches Accessoire sein kann, stehen Hörgeräte für Alter und Verfall. Viele Menschen arrangieren sich deshalb lieber mit dem nachlassenden Gehör, als dem Sinn mit moderner Technik auf die Sprünge zu helfen. Sieben Jahre, diese Zahl liest man häufig, lassen die Leute nach dem ersten Auftreten einer Schwerhörigkeit verstreichen, bis sie endlich zum Hörgeräteakustiker gehen. Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter. Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden

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2. Liga: Randale bei Magdeburg gegen Köln

Der 1. FC Köln hat sich mit einem Unentschieden aus den Niederungen der 2. Bundesliga verabschiedet. Im letzten Spiel unter Interimstrainer Andre Pawlak reichte es für den Zweitliga-Meister bei einer von Zuschauerausschreitungen überschatteten Partie nur zu einem 1:1 bei Absteiger FC Magdeburg, bei dem der glücklose Coach Michael Oenning vor dem Abpfiff verabschiedet wurde. Zweitliga-Torschützenkönig Simon Terodde (3.) mit seinem 29. Saisontreffer hatte die Geißböcke in Führung gebracht, Felix Lohkemper (53.) traf für Magdeburg. Bundesliga-Absteiger Köln hatte bereits vor zwei Wochen beim Debüt von Pawlak die Rückkehr ins Oberhaus perfekt gemacht.Vor 18.902 Zuschauern lief für die Gäste zunächst alles nach Plan. Nach dem Kopfballtreffer von Terodde hatte der FC alles in Griff, ehe sich Magdeburg Schritt für Schritt aus der Umklammerung befreite. Partie musste wegen Fanausschreitungen unterbrochen werdenIn der 18. Minute bewahrte Kölns etatmäßiger Ersatztorwart Thomas Kessler mit einer Glanzparade nach einem Schuss von Marcel Costly sein Team vor dem Ausgleich. Lohkemper vergab kurz vor der Pause...

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Bundesliga: Wechselt Michael Gregoritsch zur Bundesliga-Konkurrenz?

ÖFB-Team-Stürmer Michael Gregoritsch könnte den FC Augsburg im Sommer verlassen: Wie der Weser Kurier und Mein Werder berichten, steht der 25-Jährige auf der Wunschliste von Werder Bremen weit oben. In Bremen könnte Gregoritsch Stürmer Max Kruse ersetzen - der Schlüsselspieler verlässt die Werderaner im Sommer ablösefrei. Werder-Coch Florian Kohlfeldt gilt zudem als Gregoritsch-Fan und sagte zuletzt: "Er ist einen Topstürmer der Liga, der unberechenbar ist."Gregoritsch steht in Augsburg jedoch noch bis Sommer 2022 unter Vertrag - somit müsste Werder für den Österreicher tief in die Tasche greifen. Der Grazer erzielte in der abgelaufenen Saison in 32 Bundesliga-Spielen sechs Treffer - insgesamt kann er auf 21 Tore für die Augsburger zurückblicken. "Er hat einen langfristigen Vertrag. Deshalb mache ich mir keine Sorgen", sagt Augsburg-Coach Martin Schmidt zur Causa.

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Premier League: Gündogan spricht über seine Zukunft

Ilkay Gündogan kann sich vorstellen, seinen 2020 auslaufenden Vertrag bei Manchester City zu verlängern. Gegenüber der Sport Bild und dem kicker kündigte er "intensive Gespräche" an und bestätigte damit einen Bericht von SPOX und Goal vor wenigen Tagen. "Jetzt bleibt genug Zeit, die Situation zu reflektieren und mit dem Klub wieder die Gespräche intensiver aufzunehmen", sagte der 28-Jährige im Gespräch mit der Sport Bild.SPOX und Goal hatten bereits vergangene Woche darüber berichtet, dass ein Verbleib von Gündogan bei den Skyblues aktuell die wahrscheinlichste Option ist und der Mittelfeldspieler nach dem Abschluss der Spielzeit weiter mit seinem Klub über eine gemeinsame Zukunft verhandeln will. Gündogan über Vertragspoker: "Wenn wir März 2020 hätten..."Im März legte der deutsche Nationalspieler alle Vertragsgespräche mit den Verantwortlichen von ManCity auf Eis. "Ich wollte mich in den vergangenen Monaten komplett auf die Spiele fokussieren. Ich denke, meine Form und die Ergebnisse der letzten Wochen haben gezeigt, dass das der richtige Weg war", betonte er nun.Ohnehin besteht für den...

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International: Irrer Showdown! Gala türkischer Meister

Rekordmeister Galatasaray Istanbul hat sich im türkischen Fußball das Double gesichert. Vier Tage nach dem 3:1 im Pokalfinale gegen Akhisarspor holte die Mannschaft von Trainer Fatih Terim durch ein 2:1 (0:1) im Spitzenspiel gegen Istanbul Basaksehir am vorletzten Spieltag seinen 22. Meistertitel. Galatasaray ist am letzten Spieltag der Süper Lig nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen, da es bei Punktgleichheit am Ende aufgrund des direkten Vergleichs die Nase vorn hätte.Rijad Baji hatte die Gäste in der 17. Minute vor 50.000 Zuschauern in der Höhle des Löwen nach Vorarbeit des ehemalige HSV-Profis Eljero Elia in Führung gebracht. Zwei Minuten nach der Pause gelang Sofiane Feghouli der Ausgleich für den Titelverteidiger, ehe Henry Onyekuru (64.) für die Entscheidung sorgte. Zuvor waren zwei vermeintliche Gala-Treffer von Younes Belhanda (55.) und Onyekuru (62.) nach Intervention des Video-Assistenten nicht anerkannt worden, was für reichlich Unruhe auf den Rängen gesorgt hatte. Für Basaksehir, dem Lieblingsklub von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, reichte es nach einer tollen Saison wiederum...

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Bundesliga: Transfers: BVB bedient sich wohl beim FC Barcelona

Borussia Dortmund hat spanischen Medienberichten zufolge Mateu Morey vom FC Barcelona unter Vertrag genommen. Wie der Radiosender Cadena SER berichtet, soll der Transfer des Rechtsverteidigers bereits in trockenen Tüchern sein. Mit dem 19-Jährigen wechselt somit nach Sergio Gomez ein weiteres Talent aus dem Nachwuchs der Katalanen nach Dortmund. Eine Ablöse muss der BVB aufgrund von Moreys auslaufendem Vertrag nicht zahlen, der Wechsel soll im Juni offiziell verkündet werden.Morey war 2015 aus der Jugend vom RCD Mallorca nach Barcelona gewechselt - einen Einsatz für die Profis konnte der spanische U18-Nationalspieler seitdem aber nicht verbuchen. Wegen einer schweren Knieverletzung hat Morey in der laufenden Saison für die U19 von Barcelona ebenfalls nicht auf dem Platz gestanden.

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FPÖ-Affäre: Gudenus hatte mehrfach Kontakt zu angeblicher Oligarchin

Der FPÖ-Politiker Johann Gudenus hatte entgegen bisheriger Beteuerungen auch nach dem Abend auf Ibiza mehrfach Kontakt mit der vermeintlichen russischen Oligarchin. Das berichten Süddeutsche Zeitung und Der Spiegel aufgrund von gemeinsamen Recherchen. Ihnen lägen Audioaufnahmen von Treffen vor, die nach dem Ibiza-Abend mit dem inzwischen zurückgetretenen FPÖ-Chef Heinz Christian Strache offenbar in Wien stattfanden, meldeten die beiden Medien auf ihren Webseiten. Gudenus habe sich auf Anfrage bisher nicht dazu geäußert. In seiner Rücktrittserklärung hatte FPÖ-Obmann  Strache den heimlich gefilmten Abend in einer Villa auf Ibiza als "b'soffene G'schichte" bezeichnet. Er habe die attraktive Russin mit seinem Gerede beeindrucken wollen. Bei dem Treffen vor der österreichischen Parlamentswahl 2017 hatte Strache einer vermeintlichen russischen Millionärin Staatsaufträge als Gegenleistung für Wahlkampfhilfen in Aussicht gestellt. Sie sollte die Kronenzeitung kaufen und für eine FPÖ-freundliche Berichterstattung sorgen. Die Süddeutsche Zeitung schrieb, Strache und sein FPÖ-Freund Gudenus, der ebenfalls in der...

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FPÖ-Affäre: Strache ist kein Einzelfall

Heinz-Christian Strache war nicht nur der Vorsitzende der FPÖ, er war auch eine der zentralen Figuren des europäischen Rechtspopulismus. Das lag weniger an seinem politischen Gewicht, da bringen die Französin Marine Le Pen und vor allem der Italiener Matteo Salvini deutlich mehr auf die Waage. Aber Strache war der einzige Rechtspopulist Europas, der mit einer christdemokratischen Partei eine Regierung bildete. Die Koalition in Österreich war ein Experiment, das Antwort auf eine fundamentale Frage geben sollte: Zivilisieren die Christdemokraten die Rechtspopulisten, oder entzivilisieren die Rechtspopulisten die Christdemokraten? In allen europäischen Ländern ließ sich in den letzten Jahren beobachten, wie schwer sich die Christdemokraten mit der erstarkten Konkurrenz von rechts tun. Das gilt für Deutschland, das gilt für Frankreich, das gilt für Italien. Als im vergangenen Oktober in Bayern gewählt wurde, durchlief die CSU unter der Führung von Markus Söder eine Phase der Selbstradikalisierung, weil sie sich vor der AfD fürchtete. Frankreichs Konservative vertreten inzwischen Positionen, die sie von Le Pens...

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Freie Wähler: Angriff aus der Provinz

Nichts in diesem Raum deutet auf eine Revolution hin. An Wänden und Decken: Malereien aus dem 18. Jahrhundert. Der Schreibtisch: gediegen, er könnte in vielen ostdeutschen Rathäusern stehen. Doch der Mann, der dahinter sitzt, würde am liebsten das ganze Land verändern. Seit 18 Jahren ist Matthias Berger Oberbürgermeister von Grimma in Sachsen, 2015 stimmten 90 Prozent der Wähler in seiner Stadt für ihn, ein paar Jahre zuvor sogar fast 100 Prozent. Das liegt, so sieht er das, auch daran, dass er keiner Partei angehört. So wie überhaupt kaum jemand im Stadtrat von Grimma Mitglied einer großen Partei ist. Die Bündnisse, die Bergers Stadtparlament dominieren, heißen Bürger für Grimma, Freie Wählervereinigung oder Allianz Stadt + Land. "Die Menschen glauben nicht mehr an Parteien", sagt Berger. "Es ist Zeit für einen Reset, einen kompletten Neuanfang." Matthias Berger sagt das ohne Zorn und Wut. Er sagt es aber auch nicht ohne Hintergedanken. Berger ist seit einigen Monaten Sprecher der Freien Wähler in Sachsen. Er will, dass diese Partei, die in Wahrheit gar keine Partei...

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2. Liga: Drama um Union Berlin

Der SC Paderborn folgt dem 1. FC Köln in die Bundesliga, Union Berlin muss nach großem Drama hingegen auf die Relegation hoffen: Die Mannschaft von Urs Fischer kam am letzten Spieltag der 2. Liga beim VfL Bochum nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus und kämpft nun in der Relegation gegen den VfB Stuttgart um den Aufstieg. Im Tabellenkeller verlor der FC Ingolstadt das Fernduell mit dem SV Sandhausen um den direkten Klassenerhalt, die Bayern haben aber als 16. gegen den Drittliga-Tabellendritten Wehen Wiesbaden noch die Chance auf den Liga-Verbleib.Der große Sieger des Saisonfinales heißt trotz einer Niederlage in Dresden aber Paderborn. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart machte den Durchmarsch von der 3. Liga in die Bundesliga perfekt, obwohl die Ostwestfalen bei Dynamo nur 1:3 (1:2) spielten. Aber weil parallel eben auch die Berliner im Regen von Bochum patzten, feierte Paderborn seine zweite Bundesliga-Aufstiegsparty nach 2014. "Ich freue mich einfach, dass es geklappt hat. Es wurde am Ende richtig eng. Die Jungens haben es sich aber verdient. Ich hasse Niederlagen, aber die heute ist mir egal", sagte ein...

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Primera Division: Real blamabel

Der spanische Rekordmeister Real Madrid hat eine enttäuschende Saison mit einer Niederlage beendet. Die Königlichen mussten sich am letzten Spieltag von La Liga gegen Betis Sevilla mit 0:2 (0:0) geschlagen geben. Nationalspieler Toni Kroos saß über die gesamte Spielzeit auf der Bank. Die Mannschaft von Trainer Zinedine Zidane musste im Estadio Santiago Bernabeu die insgesamt zwölfte Niederlage im 38. Ligaspiel einstecken. Für die Gäste aus Sevilla trafen Loren (61.) und der ehemalige Real-Profi Jese (75.).Die Madrilenen, bei denen auch Gareth Bale auf der Bank saß, beendeten die Saison mit nur 68 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Meister FC Barcelona kam ohne den am Knie verletzten Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen zum Saisonabschluss bei SD Eibar nicht über ein 2:2 (2:2) hinaus. Superstar Lionel Messi überzeugte mit einem Doppelpack (31./32.), für Eibar waren Marc Cucurella (20.) und der frühere Mainzer Pablo de Blasis (45.) erfolgreich.Am kommenden Samstag haben die Katalanen im Pokalfinale gegen den FC Valencia die Chance auf das nationale Double. Ob ter Stegen wieder im Tor stehen wird,...

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Bundesliga: Kommentar: Warum der FC Bayern trotz des Meistertitels einen neuen Trainer braucht

Der FC Bayern München ist wie in den sechs Jahren zuvor auch in der ersten Spielzeit unter Trainer Niko Kovac deutscher Meister geworden. Die nach Informationen von SPOX und Goal bereits beschlossene Trennung von Kovac ist sportlich gesehen trotzdem die richtige Entscheidung. Ein Kommentar von SPOX-Redakteur Nino Duit. Schon seit Mitte März darf der FC Bayern nicht mehr in der Champions League mitspielen, aber omnipräsent war dieser wichtigste aller Wettbewerbe seitdem trotzdem bei etlichen Pressekonferenzen mit Niko Kovac. Es wurde in den vergangenen Wochen zum lustigen Ritual, dass dieser verschmitzt grinsend an seine weisen Worte vom vergangenen Herbst erinnert.Schon damals wusste er, betont Kovac stets aufs Neue gerne, dass Ajax Amsterdam ganz gut ist. Sein FC Bayern hatte in der Gruppenphase bekanntlich zweimal nur remis gespielt gegen diese Überfliegermannschaft. Damals wurden die Ergebnisse aber nicht an den Überfliegern von Ajax festgemacht, sondern den - naja - vermeintlichen Unterfliegern vom FC Bayern. Kovac also genoss es förmlich, dass Ajax einen Titelfavoriten nach dem anderen aus dem Wettbewerb...

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Bundesliga Österreich: Salzburg siegt in Graz: Szoboszlai trifft Sturm mitten ins Herz

Sturm Graz hat den Europa-League-Fixplatz in der Fußball-Bundesliga verpasst. Die Steirer verloren am Sonntag in der 31. Runde gegen Double-Sieger Red Bull Salzburg 1:2 und können den vier Punkte davor auf Rang drei liegenden WAC (0:2 bei der Austria) nicht mehr einholen. Noch bitterer ist für die Grazer, dass sie auch drei Punkte hinter die Austria auf Rang fünf zurückfielen. Dadurch ist sehr wahrscheinlich, dass die Steirer im neuen Europacup-Play-off gegen den Sieger des Duells Rapid gegen Mattersburg in Hin- und Rückspiel um den letzten Europacup-Platz kämpfen müssen. Der dortige Gewinner steigt in der 2. Qualifikationsrunde zur Europa League ins internationale Geschehen ein.Für die Grazer war vor 11.486 Zuschauern ein Treffer von Otar Koteishvili (27.) zu wenig, sie gingen nach dem 0:1 gegen St. Pölten, 1:2 gegen WAC, 2:3 gegen LASK und 1:3 gegen die Austria auch im fünften Heimspiel der Meistergruppe als Verlierer vom Platz. Salzburg behielt dank Toren von Patson Daka (10.) und Dominik Szoboszlai (65.) die Oberhand und fixierte den 24. Sieg im 31. Spiel. Bei den Grazern gab es zwei Änderungen...

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Bundesliga Österreich: Austria wahrt mit 2:0 gegen WAC Chance auf Platz drei

Die Austria zeigt im Finish der Saison Siegqualitäten. Mit einem 2:0 (0:0) gegen den WAC holten die Violetten am Sonntag den dritten Sieg in den jüngsten vier Spielen und wahrten damit die Chance auf Platz drei. Vor der abschließenden Runde der Meistergruppe fehlt den Wienern nur noch ein Zähler auf die Wolfsberger. Die Kärntner ließen die erste Chance aus, die Teilnahme an der Gruppenphase der Europa League zu fixieren. Tore der "Notnägel" Bright Edomwonyi (55.) und Alexandar Borkovic (67.) bescherten der nach Seitenwechsel verbesserten Austria den ersehnten Heimsieg. Die Hausherren beendeten das Spiel nach Gelb-Rot für James Jeggo in der 60. Minute zu zehnt. Kommenden Sonntag treten die Favoritner auswärts beim LASK an, der WAC empfängt zu Hause das noch um den vierten Rang kämpfende Sturm Graz.Das Bild an der Seitenlinie offenbarte vor Anpfiff eine gewisse Brisanz. WAC-Coach Christian Ilzer gilt als heißer Kandidat auf die Nachfolge seines Gegenübers Robert Ibertsberger. Ausgerechnet bei der Austria hätte der Steirer den größten Erfolg seiner bisherigen Trainerkarriere einfahren können. Die Partie...

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Bundesliga Österreich: St. Pölten nach 0:1 gegen LASK fix Bundesliga-Sechster

Für den SKN St. Pölten hat sich die zarte Hoffnung auf eine Teilnahme an der Fußball-Europa-League nicht erfüllt. Nach einer 0:1-Niederlage gegen Bundesliga-Vizemeister LASK beenden die Niederösterreicher die Saison definitiv auf dem unbelohnten sechsten Platz der Meistergruppe. Vorentscheidend war am Sonntag eine Rote Karte gegen Verteidiger Luan in der 53. Minute, der die Mannschaft schwächte. Die Linzer waren in der Anfangsphase überlegen, dann kamen die Hausherren aber besser ins Spiel. In Richtung LASK-Sieg bog die Partie erst in der zweiten Hälfte ab, nachdem der Brasilianer Luan für ein Foul an Samuel Tetteh die Rote Karte gesehen hatte. Nach einem Eckball brachte James Holland (67.) am kurzen Eck eine Michorl-Flanke frech im Tor unter - es blieb der einzige Treffer im Match.Der LASK startete mit viel Elan. Joao Klauss schob den Ball in der zweiten Minute freistehend am Tor vorbei, wenig später kamen erneut Klauss und Thomas Goiginger bei Zuspielen im Strafraum zu spät. St. Pölten brauchte dagegen einige Zeit, um den Rhythmus zu finden. Die erste nennenswerte Aktion schloss in der 18. Minute...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.