Oliver Zdravkovic

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Drugchecking: "Wir vergeben kein Gütesiegel für sorglosen Drogengebrauch"

Dieses Interview ist Teil des Schwerpunkts zu Drogen im Alltag. Dazu hat ZEIT ONLINE exklusiv Ergebnisse des Global Drug Survey veröffentlicht, der weltweit größten Drogenumfrage, an der rund 35.000 Leserinnen und Leser teilgenommen haben. Offizielle Stellen sollen psychoaktive Substanzen vom Schwarzmarkt chemisch testen und die Ergebnisse anonym zurückmelden: Das ist die Idee hinter dem sogenannten Drugchecking. Ein neues Berliner Projekt will das nun auf Landesebene ermöglichen. Das Angebot soll Nutzerinnen und Nutzer schützen – vor überdosierten Pillen und möglichen Verunreinigungen. Der Plan ist umstritten. Einige befürchten, legales Drugchecking könnte eine falsche Sicherheit suggerieren und so überhaupt erst zum Konsum verleiten. Auch die rechtliche Machbarkeit ist bislang ungeklärt. Der Pharmazeut und Aktivist Tibor Harrach ist dennoch überzeugt von der Idee. ZEIT ONLINE: Herr Harrach, seit mehr als zwanzig Jahren setzen Sie sich für eine andere Drogenpolitik ein. Warum? Tibor Harrach: In den Neunzigerjahren war ich noch selbst emsiger Partygänger. Die Drogenpolitik war damals noch viel...





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