Oliver Zdravkovic

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Gabriele Oettingen: "Ich habe Probleme mit dem Begriff Schweinehund"

Gabriele Oettingen ist Professorin für Psychologie an der Uni Hamburg. Seit 20 Jahren forscht sie dazu, wie aus Motivation Handlungen werden, wie man es zum Beispiel schafft, abzunehmen oder mit dem Rauchen aufzuhören. ZEIT ONLINE: Frau Oettingen, Sie haben eine Strategie entwickelt, die Menschen helfen soll, ihre Ziele zu verwirklichen – ein "Werkzeug zur Wunscherfüllung", wie Sie es nennen. Wie unterscheidet sich Ihr Ansatz von Ratgeberliteratur, die vollmundig mit Rezepten wirbt, wie man schnell und einfach zu einem gesünderen und zufriedeneren Leben kommt? Gabriele Oettingen: Unser Ansatz basiert auf Erkenntnissen, die wir im Laufe der letzten 20 Jahre in experimentellen Studien gewonnen haben. Sie zeigen, dass die Methode zum Beispiel helfen kann, sich die Zeit besser einzuteilen (Journal of Personnel Psychology:Oettingen et al., 2010) oder besser in der Schule zu werden (Social Psychology and Personality Science: Duckworth et al., 2013). Wir haben entdeckt, dass alleiniges positives Denken problematisch ist für das Erfüllen von Wünschen. Wer sich seine Zukunft allzu schön...





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