Oliver Zdravkovic

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Mindestlohn: Bundeskabinett beschließt Gehaltsuntergrenze für Azubis

Auszubildende in Deutschland sollen nach dem Willen der Bundesregierung einen Mindestlohn bekommen. Gelten soll die Untergrenze von zunächst 515 Euro im Monat für neue Ausbildungsverträge ab Januar 2020, wie aus einem Gesetzentwurf des Bildungsministeriums hervorgeht, den das Kabinett beschloss. Damit gäbe es erstmals eine gesetzliches Mindestvergütung für Azubis. Der Mindestlohn für das das erste Ausbildungsjahr soll jährlich steigen: Wer 2021 seine Lehre beginnt, soll mindestens 550 Euro bekommen, 2022 sollen es 585 Euro sein und im Jahr darauf 620 Euro. Im zweiten Ausbildungsjahr soll sich die Mindestvergütung um 18 Prozent erhöhen, im dritten um 35 Prozent. Allerdings sollen die Tarifpartner auch nach unten von den neuen Untergrenzen abweichen können. Für an einen Tarif gebundene Unternehmen sollen so in bestimmten Regionen oder Branchen andere Vergütungen gelten können. Ursprünglich hatte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) für die im Koalitionsvertrag vereinbarte Mindestvergütung 504 Euro im ersten Lehrjahr vorgesehen. Dies hatte die SPD als zu niedrig abgelehnt. Ver.di fordert...





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