Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Formel 1: Ferrari schlägt Mercedes

Lewis Hamilton touchierte mit seinem aufgemotzten Siegerauto die Mauer, Sebastian Vettel und Ferrari meldeten auch dank der seltenen Schwäche des Weltmeisters Ansprüche auf den lang ersehnten ersten Saisonsieg an. Die viel gescholtene Scuderia hat im freien Training zum Großen Preis von Kanada (Sonntag, 20.10 Uhr im LIVETICKER) leise Hoffnungen auf eine Trendwende in der bislang einseitigen Formel-1-Saison geweckt. Am Freitag sorgte der junge Monegasse Charles Leclerc in 1:12,177 Minuten für die Bestzeit in Montreal. Der viermalige Weltmeister Vettel (1:12,251), der am Donnerstag seinen "Siegeshunger" versichert hatte, war als Zweiter nur unwesentlich langsamer. Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas (1:12,311) im Mercedes beendete das Training als Dritter, der Emmericher Nico Hülkenberg (Emmerich/1:13,168) wurde Neunter.WM-Spitzenreiter und Titelverteidiger Hamilton hatte seine beste Runde (1:12,767) schon im ersten Training aufgestellt. In der Nachmittagseinheit konnte er wegen eines ungewohnten Fahrfehlers keine Runde auf der weichen und schnellsten Reifenmischung absolvieren. Hamilton rauscht in die Mauer -...

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S-400: USA setzen Türkei Frist für Verzicht auf russische Raketen

Die USA haben dem Nato-Partner Türkei eine Frist bis Ende Juli gesetzt, um auf den umstrittenen Kauf russischer S-400-Flugabwehrraketen zu verzichten. Bleibe die Türkei bei dem Rüstungsdeal mit Russland, würden Piloten der türkischen Luftwaffe, die derzeit in den USA an den F-35-Kampfflugzeugen der Nato trainieren, ausgewiesen, sagte die  Staatssekretärin des Pentagon, Ellen Lord. Außerdem soll die Beteiligung türkischer Unternehmen am Bau der F-35-Maschinen dauerhaft beendet werden. Die USA fordern von dem Nato-Partner, statt des russischen S-400-Systems das amerikanische Patriot-System zu kaufen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan sagte dazu, das Angebot sei nicht so gut wie das russische.   Die ersten russischen Luftabwehrraketen sollen bereits im Juni oder Juli geliefert werden. Der Deal führt bereits seit langem zu Spannungen zwischen der Türkei und der Nato. Wegen der Bedenken, Russland könne Zugriff auf Flugzeugdaten der Allianz erlangen, haben die USA die türkische Teilnahme an der Produktion der F-35 bereits ausgesetzt. Türkische...

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Wahlen in Ostdeutschland: Ein kleines bisschen Zuversicht

Dass der Osten viel einflussreicher ist, als gerade die Ostdeutschen immer glauben, lässt sich am Montagabend dieser Woche besichtigen, am Ende eines brütend heißen Sommertages in Berlin. Da laufen eine Frau im blauen Blazer und eine Frau im blassrosa Kleid unter einem Pavillon hindurch, auf eine Festgesellschaft zu, und beide strahlen, als könnte dies kein schönerer Moment für sie sein. Die Frau im blauen Blazer ist Angela Merkel, die Bundeskanzlerin. Die Frau im blassrosa Kleid ist Manuela Schwesig, die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns – und seit wenigen Stunden eine der drei Interims-Vorsitzenden der SPD nach dem Rücktritt von Andrea Nahles. Das Fest, das die beiden hier besuchen, ist der lang geplante Sommerempfang der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns in Berlin. Weil Angela Merkels Wahlkreis in diesem Bundesland liegt, hatte sie schon vor Wochen zugesagt, für eine halbe Stunde vorbeizuschauen. Aber wohl niemand hätte da gedacht, dass dies ein so symbolhafter Termin werden würde. Dass hier nun die beiden Frauen zusammenkommen, von denen maßgeblich...

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Bundesliga Österreich: Starker Zuschauer-Verlust beim SK Rapid Wien

In der ersten Fußball-Bundesliga-Saison der neuen Zwölfer-Liga hat es ein kleines Zuschauerplus gegeben. Im Schnitt waren bei jedem Match 6.456 Fans im Stadion - eine Steigerung von 1,1 Prozent gegenüber der Vorsaison. Insgesamt kamen 1,258.900 und damit 9,5 Prozent mehr als 2017/18, wie die Bundesliga am Freitag bekanntgab. Rapid Wien blieb trotz 14,3 Prozent Rückgang der Zuschauermagnet. Wie die Bundesliga vorher schon verraten hatte, registrierten neun Vereine mehr Stadionbesucher pro Partie. Bei sieben Clubs war dieses Plus zweistellig, beim zweiten Aufsteiger TSV Hartberg kamen sogar 183,6 Prozent mehr als in der Ersten Liga, wo die Steirer im Jahr davor noch gespielt hatten. Negativ war die Entwicklung neben Rapid auch bei Altach (-3,6 Prozent) und Mattersburg (-16,5).Bundesliga: "Spannung vom Anfang bis zum Ende"Im Ranking aller zwölf Bundesligisten liegt Rapid (Durchschnitt: 16.101 pro Spiel) vor Sturm Graz (11.125) und der Austria (9.998), die dank ihrer neuen Arena ein sattes Plus von 47 Prozent einstreifte. Liga-Vorstand Christian Ebenbauer zeigte sich mit den Zahlen grundsätzlich zufrieden. "Mit dem...

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ÖFB-Team: ÖFB verteidigt hohe Kartenpreise: "Premium-Produkt"

Bereits gestern am Abend verlautbarte die Fangruppierung "Hurricanes Österreich" einen Stimmungs-Boykott im heutigen Länderspiel zwischen Österreich und Slowenien (hier im LIVETICKER). Grund dafür seien neben den bescheidenen Leistungen gegen Polen und Israel auch die Preispolitik des ÖFB: "Die hohen Kartenpreise stehen in keiner Relation zum Gebotenen, weshalb viele Fans dem Stadion fern und Ränge leer bleiben." Aus Protest wird deshalb im Klagenfurter Wörthersee-Stadion in der ersten Hälfte von den Heimrängen kein Support zu erwarten sein.Mittlerweile reagierte der ÖFB, ließ die Kritik nicht auf sich sitzen. Bernhard Neuhold, Geschäftsführer des österreichischen Fußball-Bundes, meinte im Kurier recht überzeugt: "Im internationalen Vergleich befinden wir uns bei den Kartenpreisen nicht im oberen Drittel. Wir sind nicht unverschämt." Länderspiele seien "ein Premium-Produkt", ergo seien die Karten auch höher als bei Bundesliga-Spielen. Österreich in der EM-Quali: Spielplan und Gegner in Gruppe G

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Bundesliga: Hat Frankfurt den Jovic-Ersatz gefunden?

Eintracht Frankfurt findet den Nachfolger für den zu Real Madrid abwandernden Stürmerstar Luka Jovic angeblich bei dessen Heimatklub. Laut Sport1 will sich die SGE die Dienste des 19-jährigen Dejan Joveljic von Roter Stern Belgrad sichern. Demnach fordert Roter Stern für den serbischen Landsmann Jovic' eine Ablöse in Höhe von rund zehn Millionen Euro. Fadil Ramadani, Berater von Jovic, Ante Rebic, Mijat Gacinovic und Filip Kostic, soll laut Sport1 bei dem Transfer als Vermittler fungieren.Joveljic stammt wie Jovic aus dem Nachwuchs von Roter Stern und feierte in der abgelaufenen Saison seinen Durchbruch in der ersten Mannschaft. In 24 Pflichtspieleinsätzen gelangen dem serbischen U21-Nationalspieler elf Tore. Joveljic ist Mittelstürmer, kann aber auch über die Flügel kommen. Über Interessenten aus der Bundesliga wurde bereits im April berichtet, damals nannte der kicker noch die TSG Hoffenheim, den VfL Wolfsburg und den FSV Mainz 05.Frankfurt und Real hatten Jovic' Wechsel zu den Königlichen am Dienstag offiziell verkündet. Der 21-Jährige hatte Roter Stern Anfang 2016 in Richtung Benfica verlassen und...

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International: Özil heiratet und kündigt Benefizaktion an

Mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan als Trauzeuge hat der frühere Fußball-Weltmeister Mesut Özil seine Braut Amine Gülse geheiratet. Im Fünf-Sterne-Hotel Four Seasons, einem osmanischen Palast aus dem 19. Jahrhundert am Bosporus, gaben sich die beiden am Freitagabend vor 300 Gästen das Ja-Wort. Der 30 Jahre alte Arsenal-Profi Özil hatte am Nachmittag laut türkischer Berichte die frühere Miss Türkei vom Haus ihres Vaters abgeholt, um gemeinsam zur Trauungszeremonie zu fahren. Özil und Gülse sind laut Medienberichten seit 2017 ein Paar. Verlobt sind sie seit Januar. Die Flitterwochen will das Paar offenbar in einer Villa an der türkischen Ägäis verbringen.Im Rahmen ihrer glamourösen Hochzeit kündigten die beiden eine große Benefizaktion an. In den Sozialen Medien teilte Özil mit, dass er Kindern in Not weltweit insgesamt 1000 Operationen ermöglichen möchte. Zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan spendete er zudem laut der Sportzeitung "Fanatik" 14.000 bedürftigen Türken und 2000 syrischen Kriegsflüchtlingen eine Mahlzeit. Özil hatte im vergangenen Sommer Diskussionen...

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NBA: Dirk bekommt eine Straße in Dallas

Die Stadt Dallas will den im April zurückgetretenen Basketball-Superstar Dirk Nowitzki wegen seiner Verdienste in 21 Jahren im Trikot des NBA-Klubs Dallas Mavericks mit einer eigenen Straße ehren. Wie ESPN berichtete, habe der Stadtrat bereits seine Zustimmung gegeben. Demnach soll die Olive Street, die am American Airlines Center, der Heimstätte der Mavericks, vorbeiführt, in Nowitzki Way umbenannt werden. "Ich freue mich sehr für Dirk", wurde Mavericks-Besitzer Mark Cuban von ESPN zitiert.Nowitzki spielte in der besten Basketballliga der Welt ausschließlich für Dallas. 2011 wurde er als bislang einziger Deutscher NBA-Champion und erhielt zudem die Auszeichnung für den MVP der Finalserie. Nach der Spielzeit 2006/07 wurde der 2,13 m große Nowitzki als erster Europäer als MVP der regulären Saison geehrt. Weiter brachte er es 14-mal zum Allstar.

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Großbritannien: May gibt Tory-Vorsitz offiziell ab

Nach knapp drei Jahren an der Spitze der britischen Tories hat Theresa May ihr Amt als Parteivorsitzende der Konservativen abgegeben. Das geht aus einer Erklärung des zuständigen Parteikomitees hervor. Angekündigt hatte sie den Rücktritt bereits vor zwei Wochen. Die Amtsgeschäfte als Premierministerin führt May so lange fort, bis ihr Nachfolger feststeht. Großbritannien - Theresa May gibt Parteivorsitz ab Die Premierministerin ist nun offiziell als Vorsitzende der Konservativen zurückgetreten. Sobald ein Nachfolger feststeht, gibt May auch ihr Amt als Regierungschefin ab. © Foto: Alastair Grant Mit Mays Abschied beginnt die Ausschreibung für einen Nachfolger. Elf Kandidaten sind bislang im Gespräch. Bis Montag nimmt die Partei ihre Bewerbungen entgegen. Der Sieger des mehrstufigen Prozesses soll bis Ende Juli feststehen und wird May dann voraussichtlich auch an der Regierungsspitze ablösen Boris Johnson könnte May nachfolgen Als aussichtsreicher Kandidat gilt derzeit der ehemalige Außenminister und Brexit-Hardliner Boris...

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Migrationspaket: "Das ist eine Zäsur in unserer Migrationspolitik"

Das Migrationspaket der großen Koalition mit sieben Gesetzen zu Asylrecht, Abschiebungen und Einwanderung ist vom Bundestag verabschiedet worden. Alle Gesetze – darunter das sogenannte Geordnete-Rückkehr-Gesetz und das Fachkräfteeinwanderungsgesetz – wurden mit klarer Mehrheit beschlossen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sprach von einer "Zäsur in unserer Migrationspolitik" und wies Kritik an den beschlossenen Maßnahmen zurück. "Die Herausforderungen der weltweiten Migration erfordern ein System der Ordnung", sagte er. Nur mit einer Begrenzung von Zuwanderung könne auch eine erfolgreiche Integration gelingen. Mit Teilen der Beschlüsse sollen unter anderem Ausweisungen von abgelehnten Asylbewerberinnen und Asylbewerbern erleichtert werden. Generell will die Regierungskoalition Migration besser steuern und begrenzen. Die Hürden für Abschiebegewahrsam werden gesenkt, Abschiebehäftlinge können künftig in normalen Gefängnissen untergebracht werden. Für die Linke-Abgeordnete Ulla Jelpke ist das Gesetz eine "Anbiederung an Rassisten". Filiz Polat von den Grünen sprach von einem...

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Fachkräftezuwanderung: Die Migrationsgesetze greifen nicht weit genug

Gastautorin Rita Süssmuth wurde 1985 Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit, ab 1986 zusätzlich für Frauen. Von 1987 bis 2002 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages. 2000 saß sie der ersten Kommission zur Vorbereitung eines Zuwanderungsgesetzes vor, 2002 bis 2004 einer zweiten Kommission des Sachverständigenrates für Zuwanderung und Integration. Von 2003 bis 2005 war sie Mitglied der UN-Kommission für internationale Migration (GCIM) unter Kofi Annan. Seit 2017 gehört sie dem World Refugee Council an. In Ihrem Gastbeitrag zum am Freitag im Bundestag verabschiedeten Migrationspaket geht sie vor allem auf Fragen des humanen Umgangs ein. Seit bereits mehr als 20 Jahren arbeiten wir schon an gesetzlichen Neuregelungen zur Einwanderung von Fachkräften, die dringend heute und in Zukunft gebraucht werden. Lange Zeit bin ich davon ausgegangen, dass unsere Parlamentarierinnen und Parlamentarier und unsere Regierung handlungsentschlossen, besonnen und mutig sind und die eigenen Interessen mit den Belangen und Nöten der Einwanderer, insbesondere auch der Flüchtlinge, verbinden. Inzwischen...

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Regierungsbildung: Auch Bremer SPD für Rot-Grün-Rot

Der Landesvorstand der SPD in Bremen hat für die Aufnahme von Gesprächen über die Bildung einer rot-grün-roten Landesregierung gestimmt. Damit folgten die Sozialdemokraten Grünen und Linken, die sich bereits am Donnerstag für Koalitionsverhandlungen ausgesprochen hatten. Für die Linkspartei wäre es die erste Regierungsbeteiligung in einem westdeutschen Bundesland. Die Grünen hatten den Beschluss am Donnerstagabend mit mehr als 90 Prozent der Stimmen gefasst. Auch beim Parteitag der Linkspartei fiel das Ergebnis mit 78 Prozent Zustimmung deutlich aus. Nach einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur ist das erste Gespräch für kommenden Mittwoch geplant. Bei der Bremer Bürgerschaftswahl am 26. Mai war die CDU nach mehr als sieben Jahrzehnten erstmals stärkste Kraft geworden. Die CDU wollte ein Jamaika-Bündnis mit Grünen und FDP bilden, um die SPD an der Spitze des Landes abzulösen. Nach Sondierungen mit allen Parteien sprach sich der Vorstand der Grünen jedoch für Verhandlungen über ein rot-grün-rotes Bündnis aus. Zur Begründung hatte der...

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Mesut Özil: Der Hochzeitsgast

Mesut Özil heiratet, das ist schön. Doch einer seiner Gäste, das ist unschön, war der autoritäre türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Dadurch erinnert dieses Fest an die emotionale und bisweilen rassistische Debatte aus dem Vorjahr, die Deutschland, aber auch den deutschen Fußball, noch ein bisschen tiefer gespalten hat. Wie damals nach dem Trikotgeschenk an Erdoğan und dem gemeinsamen Foto gilt zunächst: Özil ist ein Fußballprofi, also ein Wesen vom anderen Stern, und keiner unserer Nachbarn. Für ihn bedeutet der prominente Gast, mit dem er seine Vermählungsfeier und sein Leben schmückt, nicht viel anderes als ein weiteres Mercedes-Sportcoupé oder noch einen Hermès-Gürtel. Andererseits geht von Özils Geste ein politisches Signal aus. Das kann man als Demokrat, der sich von Sportlern eine Meinung wünscht, aushalten. Oder als Dummheit kritisieren, schließlich lässt Erdoğan Gegner verhaften und foltern und zerstört die türkische Demokratie. Özil merkt vielleicht nicht, dass er von Erdoğan in Zeiten, in denen oppositionelle Kräfte...

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EU-Ratstagung: Langsam bei E-Privacy, schnell bei E-Evidence

Durch die Hände von sechs Ratspräsidentschaften ist die Novellierung der E-Privacy Regeln schon gegangen. Auch bei der am 7. Juni zu Ende gegangenen Ratstagung in Luxemburg gab es erneut nur einen Statusbericht und dazu einen scharfen Widerspruch aus Berlin. Deutschland kritisiert, der Text sehe zu viele Ausnahmen für die kommerziell motivierte Verarbeitung von Daten vor. Schnell einig waren sich Europas Regierungen dagegen beim direkten Zugriff von Strafverfolgern diesseits und jenseits des Atlantiks auf die bei Onlineplattformen liegenden Daten. Dabei sind die sogenannte E-Evidence-Regeln noch nicht einmal für Europas Strafverfolger endgültig festgelegt. Deloitte, verschiedene Standorte Crawford Company (Deutschland) GmbH, Düsseldorf Seit Anfang 2017 schleppt sich die Novellierung der E-Privacy-Richtlinie im Rat der Minister dahin. Mit der künftig als Verordnung gestalteten sektorspezifischen Datenschutzverordnung sollen Kommunikations- und Verkehrsdaten von privaten und kommerziellen Nutzern besser als bisher geschützt werden. Kommunikationsdaten seien sensible Daten und bedürften gemäß Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und gemäß der...

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International: Europacup-Reform: Nun äußert sich Agnelli

Der Vorstand der Klub-Vereinigung ECA hat seine umstrittenen Reformpläne für die Europapokal-Wettbewerbe erneut verteidigt, dabei allerdings betont, dass noch keine Entscheidung gefallen sei. "Wir haben noch nicht alle Antworten. Nichts ist in Stein gemeißelt", sagte ECA-Chef Andrea Agnelli nach der außerordentlichen Generalversammlung der ECA am Freitag in Valetta/Malta: "Viele Details müssen noch diskutiert werden."Der Italiener, gleichzeitig Präsident des Spitzenklubs Juventus Turin, forderte die europäischen Vereine dazu auf, gemeinsam eine Lösung "im Interesse des gesamten europäischen Fußball" zu finden, und das "unabhängig von den nationalen Marktinteressen". Das Wichtigste sei "eine europäische Sicht" auf die Zukunft. Der Entscheidungsprozess, glaubt Agnelli, werde sich noch über "mehrere Monate" hinziehen.Agnelli: "Lösung für gesamten europäischen Fußball""Wir möchten eine Lösung finden, die dem gesamten europäischen Fußball dient", sagte Agnelli: "Nicht nur einzelnen Ländern oder Klubs."Wenn am Ende "70 oder 80 Prozent (der Vereine, d. Red.) zufrieden" seien, wäre das ein guter...

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