Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Reformpläne: Macron fordert gemeinsame Militärkasse für die EU

Anzeige Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat ein europäisches Verteidigungsbudget und eine gemeinsame Interventionstruppe gefordert. Diese soll zum Beginn des kommenden Jahrzehnts geschaffen werden, wie Macron am Dienstag in einer mit Spannung erwarteten Rede zur Reform der Europäischen Union in Paris vorschlug. Europa solle dann auch eine „gemeinsame Doktrin“ haben. Europa müsse im Verteidigungsbereich eine gemeinsame strategische Kultur entwickeln, sagte Macron an der Universität Sorbonne. Er schlage vor, in den nationalen Armeen der Mitgliedstaaten freiwillig Soldaten aus allen anderen europäischen Ländern aufzunehmen. Frankreich werde diese Initiative in seinen Streitkräften eröffnen. Nur ein starkes Europa könne sich den Herausforderungen einer globalisierten Welt stellen, betonte der französische Präsident. Dazu müsse es eine umfassende Reform der EU geben. Derzeit sei die EU „zu langsam, zu schwach, zu ineffizient“, bemängelte Macron. Europäische Asylbehörde gefordert Anzeige Macron schlug vor, eine „europäische Staatsanwaltschaft“ zu schaffen, um den Kampf gegen den Terrorismus zu verstärken. Darüber hinaus will er...

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Drohgebärde: Nordkorea verlegt Kampfjets an die Ostküste

Anzeige Nach der Entsendung mehrerer Langstreckenbomber und Kampfjets der USA in den internationalen Luftraum vor seiner Küste hat Nordkorea Medienberichten zufolge Kampfflugzeuge an die Ostküste verlegt. Das Manöver sei Teil von Maßnahmen, die Nordkorea offensichtlich getroffen habe, um seine Küstenverteidigung zu verstärken, berichteten südkoreanische TV-Sender und die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf den Geheimdienst und Abgeordnete in Seoul. Im eskalierenden Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm hatten die USA am Samstag Bomber des Typs B-1B von der Pazifikinsel Guam und Kampfjets in das Gebiet östlich von Nordkorea geschickt, um militärische Stärke zu demonstrieren. Russland sucht hinter den Kulissen Kontakt zu Nordkorea Anzeige Der südkoreanische Geheimdienst geht den Berichten zufolge davon aus, dass das nordkoreanische Militär den Flug der US-Bomber in der Nacht zum Sonntag vermutlich nicht vollständig erfasst habe. Das Land habe keine sofortigen Gegenmaßnahmen getroffen. Russland spricht derweil hinter den Kulissen mit Nordkorea über eine Entspannung in dem Streit. Das sagte der Leiter der Abteilung...

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"Enthauptungseinheit": Kann ein Killerkommando Kim Jong-un stoppen?

Getrost kann man Kim Jong-un als einen der meistgehassten Männer der Welt bezeichnen. Er hat viele Bodyguards, reist nie ins Ausland – weil er Angst vor einem Attentat hat. Sein Verhalten mag paranoid erscheinen, ist aber nicht unbegründet. Denn seit einiger Zeit kursieren wieder Tötungspläne gegen ihn. Vor allem USA und Südkorea würden Kim Jong-un gern eliminieren. Nur wie? Pläne gibt es seit langem, eine frühere Aktion gegen Kims Großvater scheiterte dramatisch.

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Bundestag: Israels Botschafter beunruhigt wegen Wahlerfolg der AfD

Anzeige Israels neuer Botschafter in Deutschland hat sich beunruhigt über das starke Abschneiden der AfD bei der Bundestagswahl geäußert. „Das Wahlergebnis der AfD bereitet uns große Sorgen“, sagte Jeremy Issacharoff der WELT. Er fügte hinzu: „Mit der AfD ist nun eine Partei als drittstärkste Kraft im Parlament vertreten, aus deren Reihen antisemitische Äußerungen zu hören sind. So äußerte Spitzenkandidat Gauland erst kürzlich ‚Stolz‘ auf die Leistungen der deutschen Soldaten während des Zweiten Weltkrieges. Dies passt nicht zusammen mit dem langen Weg, den die Bundesrepublik Deutschland gegangen ist, seitdem sie die Verantwortung für die Shoah und die besonderen Beziehungen mit Israel übernommen hat“, sagte Issacharoff, der sein Amt Ende August angetreten hat. Dennoch äußerte sich Issacharoff optimistisch über das zukünftige Verhältnis zwischen Israel und Deutschland. „Ich bin überzeugt, dass die einzigartigen Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland unter Bundeskanzlerin Angela Merkel weiter vertieft und gefestigt werden“, so der Botschafter. Sorge über Rechts- und Linksextreme Anzeige Zuvor hatte...

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Atomkonflikt: Nordkorea versteht Trump-Tweet als Kriegserklärung – USA widersprechen

Anzeige Der Atomstreit zwischen Nordkorea und den USA spitzt sich weiter zu: Nordkorea fasse die jüngsten Kommentare von US-Präsident Donald Trump als „Kriegserklärung“ auf, sagte Außenminister Ri Yong-ho laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap am Montag in New York. „Das ist ganz klar eine Kriegserklärung, weil solche Worte von einem amtierenden amerikanischen Präsidenten kommen“, äußerte der Chefdiplomat des autoritär regierten Landes bei einem kurzfristig einberufenen Presseauftritt vor einem Hotel in der US-Metropole. Trump hatte am Samstag getwittert, Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un und seine Regierung würden „nicht mehr lange hier sein“. Am selben Tag schickten die USA mehrere Langstreckenbomber aus Guam und Kampfjets in den internationalen Luftraum östlich von Nordkorea, um im Streit über das Atomprogramm Nordkoreas Stärke zu demonstrieren. Ri drohte zudem mit dem Abschuss strategischer Bomber der USA – selbst wenn diese nicht in den nordkoreanischen Luftraum eindringen würden. Solange die USA den Krieg erklärten, „werden wir uns von jetzt an das Recht der Selbstverteidigung vorbehalten, einschließlich...

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Unabhängigkeitsreferendum: Kurden haben abgestimmt – Irak und Türkei lassen Truppen aufmarschieren

Anzeige Stunden nach Schließung der Wahllokale in der Kurdenregion im Irak hat das Land Militärübungen mit der Türkei angekündigt. Das Verteidigungsministerium gab bekannt, die Maßnahmen sollten „groß“ ausfallen. Auch der Iran hatte am Wochenende Soldaten im Grenzgebiet üben lassen. Die Kurden im Irak hatten am gleichen Tag ein Unabhängigkeitsreferendum abgehalten. Die angestrebte Abspaltung wird von Experten kritisch gesehen. Sie befürchten mehr Spannungen und Unsicherheit in der gesamten Region. Die Abstimmung ist nicht bindend. Als Reaktion auf das Referendum hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mit einer militärischen Intervention im Irak gedroht. Mit Blick auf derzeit laufende Manöver der türkischen Streitkräfte entlang der Grenze zum Irak sagte er, die Soldaten seien nicht „für nichts“ vor Ort. „Wir könnten eines abends plötzlich da sein.“ Eine kurdische Unabhängigkeit sei für die Türkei inakzeptabel, sagte er und brachte die Schließung einer Öl-Pipeline aus dem Nordirak und des Grenzübergangs ins Spiel. 78 Prozent der 5,2 Millionen Wahlberechtigten hätten sich an dem Referendum beteiligt,...

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Abschaffung von Obamacare: Trump gescheitert – Polizei schleppt Aktivisten in Rollstühlen weg

Anzeige Der Plan von US-Präsident Donald Trump, die Gesundheitsreform seines Amtsvorgängers Barack Obama rückgängig zu machen, wird aller Voraussicht nach nicht aufgehen. Nach den einflussreichen US-Senatoren John McCain und Rand Paul kündigte jetzt auch ihre Kollegin Susan Collins an, sie könne einen entsprechenden Gesetzentwurf ihrer republikanischen Parteikollegen nicht unterstützen. Mit dem Nein von drei Senatoren droht das Gesetz zum Rückbau des Gesundheitssystems Obamacare im Senat zu scheitern, wo Trumps Republikaner nur eine knappe Mehrheit von 52 zu 48 Stimmen haben. Der Anführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, sagte, sobald die Rücknahme von Obamacare vom Tisch sei, wolle seine Partei mit den Republikanern zusammenarbeiten, um einen Kompromiss zu finden. Sowohl Collins als auch McCain hatten in der Vergangenheit eine parteiübergreifende Lösung gefordert. Anzeige Die Parteiführung wollte in der Parlamentskammer eigentlich bis zum 30. September eine Abstimmung über ihren Entwurf durchsetzen, weil er danach wegen des Ablaufs einer Frist nicht mehr mit einer einfachen Mehrheit von 51 Stimmen beschlossen werden könnte, sondern 60...

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"Cumhuriyet"-Kolumnist: Türkisches Gericht ordnet Freilassung von Journalisten an

Anzeige Nach elf Monaten Untersuchungshaft hat ein Gericht in der Türkei überraschend die Freilassung eines unter Terrorverdacht angeklagten Journalisten im „Cumhuriyet“-Prozess beschlossen. Das Gericht in Istanbul habe am Montagabend entschieden, den prominenten Kolumnisten Kadri Gürsel bis zu einem Urteil unter Auflagen auf freien Fuß zu setzen, meldeten die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu und die regierungskritische Zeitung „Cumhuriyet“. Anadolu berichtete, aus Sicht des Gerichts hätte eine Fortdauer der U-Haft für Gürsel „eine unangemessene Maßnahme“ dargestellt. Die vier anderen seit Monaten inhaftierten „Cumhuriyet“-Mitarbeiter blieben aber in Untersuchungshaft. Bei ihnen handelt es sich um Chefredakteur Murat Sabuncu, Herausgeber Akin Atalay, den Investigativjournalisten Ahmet Sik und den Buchhalter Emre Iper. Insgesamt sind 18 „Cumhuriyet“-Mitarbeiter angeklagt. Ihnen wird die Unterstützung verschiedener Terrororganisationen vorgeworfen. Alle Angeklagten wiesen die Vorwürfe zurück Anzeige Anadolu berichtete, der „Cumhuriyet“-Prozess werde am 31. Oktober fortgesetzt. Gürsel gehört zu den prominentesten...

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Verfolgung der Rohingya: Hassprediger im Namen Buddhas

Ashin Wirathu wirkt harmlos und sanft. Der Mönch aus der Stadt Mandalay in Zentral-Birma (Myanmar) spricht leise und beinah monoton, wiegt sich bei seinen Predigten wie ein Palmenblatt in der Brise, die Augen zu Boden gesenkt. Niemals würde man vermuten, dass sich dahinter ein solch erbarmungsloser Geist versteckt, so viel Menschenverachtung. In westlicher Vorstellung sind buddhistische Mönche meist anmutige Männer mit kahl geschorenen Köpfen und safranfarbener Robe, die sich leise durch die Pagoden Asiens bewegen und ihr Haupt im Duft der Räucherstäbchen neigen, während sie leise Gebete murmeln. Fromme Männer, die keiner Fliege etwas zuleide tun können. Doch Wirathu ist das Zerrbild dieser Vorstellung. Die Robe stimmt, auch die melodische Stimme, sonst aber gar nichts. Wirathu hasst, er hetzt, er stachelt zu Unmenschlichkeiten an.

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Abschaffung von Obamacare: Trump gescheitert

Anzeige Der Plan von US-Präsident Donald Trump, die Gesundheitsreform seines Amtsvorgängers Barack Obama rückgängig zu machen, wird aller Voraussicht nach nicht aufgehen. Nach den einflussreichen US-Senatoren John McCain und Rand Paul kündigte jetzt auch ihre Kollegin Susan Collins an, sie könne einen entsprechenden Gesetzentwurf ihrer republikanischen Parteikollegen nicht unterstützen. Mit dem Nein von drei Senatoren droht das Gesetz zum Rückbau des Gesundheitssystems ObamaCare im Senat zu scheitern, wo Trumps Republikaner nur eine knappe Mehrheit von 52 zu 48 Stimmen haben. Der Anführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, sagte, sobald die Rücknahme von ObamaCare vom Tisch sei, wolle seine Partei mit den Republikanern zusammenarbeiten, um einen Kompromiss zu finden. Sowohl Collins als auch McCain hatten in der Vergangenheit eine parteiübergreifende Lösung gefordert. Anzeige Die Parteiführung wollte in der Parlamentskammer eigentlich bis zum 30. September eine Abstimmung über ihren Entwurf durchsetzen, weil er danach wegen des Ablaufs einer Frist nicht mehr mit einer einfachen Mehrheit von 51 Stimmen beschlossen werden könnte, sondern 60...

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Nach der Bundestagswahl: Warum Macron eine Jamaika-Koalition fürchtet

Anzeige Alles war perfekt getaktet, es sollte die große Europawoche von Emmanuel Macron werden: Am heutigen Dienstag wird der französische Präsident seine Grundsatzrede zur Reform und Vertiefung der Euro-Zone halten, im Anschluss geht es zum französisch-italienischen Gipfel nach Lyon, schließlich zum EU-Gipfel nach Tallinn. Macron wollte lediglich die Wahlen in Deutschland abwarten, bevor er weitere Vorstöße macht und seine Reformvorschläge konkretisiert. Doch am deutschen Wahlabend dürfte die Stimmung im Élysée-Palast in Paris ähnlich bedrückend wie in der CDU-Parteizentrale in Berlin gewesen sein. Mit den Wahlen in Deutschland hat sich das Blatt für Macron gewendet. Es zeichnet sich eben das ab, was die französische Zeitung „Le Monde“ seinen „Albtraum“ genannt hat: die Jamaikakoalition in Deutschland. Oberflächlich betrachtet ähneln sich Macron und FDP-Chef Christian Lindner, den die französischen Medien nicht umsonst als „deutschen Macron“ bezeichnet haben. Aber Lindner teilt nicht Macrons Vision einer Reform Europas. Eine Koalition der CDU mit den Liberalen soll Macron als seinen „Tod“ bezeichnet haben. Aus der Traum...

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Unabhängigkeitsreferendum: Kurden haben abgestimmt

Anzeige Stunden nach Schließung der Wahllokale in der Kurdenregion im Irak hat das Land Militärübungen mit der Türkei angekündigt. Das Verteidigungsministerium gab bekannt, die Maßnahmen sollten groß ausfallen. Auch der Iran hatte am Wochenende Soldaten im Grenzgebiet üben lassen. Die Kurden im Irak hatten am gleichen Tag ein Unabhängigkeitsreferendum abgehalten. Die angestrebte Abspaltung wird von Experten kritisch gesehen. Sie befürchten mehr Spannungen und Unsicherheit in der gesamten Region. Die Abstimmung ist nicht bindend. Als Reaktion auf das Referendum hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mit einer militärischen Intervention im Irak gedroht. Mit Blick auf derzeit laufende Manöver der türkischen Streitkräfte entlang der Grenze zum Irak sagte er, die Soldaten seien nicht „für nichts“ vor Ort. „Wir könnten eines abends plötzlich da sein.“ Eine kurdische Unabhängigkeit sei für die Türkei inakzeptabel, sagte er und brachte die Schließung einer Ölpipeline aus dem Nordirak und des Grenzübergangs ins Spiel. 78 Prozent der 5,2 Millionen Wahlberechtigten hätten sich an dem Referendum beteiligt, berichtete der...

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Atomkonflikt: Nordkorea versteht Trump-Tweet als Kriegserklärung

Anzeige Der Atomstreit zwischen Nordkorea und den USA spitzt sich weiter zu: Nordkorea fasse die jüngsten Kommentare von US-Präsident Donald Trump als „Kriegserklärung“ auf, sagte Außenminister Ri Yong Ho laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap am Montag in New York. „Das ist ganz klar eine Kriegserklärung, weil solche Worte von einem amtierenden amerikanischen Präsidenten kommen“, äußerte der Chef-Diplomat des autoritär regierten Landes bei einem kurzfristig einberufenen Presseauftritt vor einem Hotel in der US-Metropole. Trump hatte am Samstag getwittert, Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un und seine Regierung würden „nicht mehr lange hier sein“. Am selben Tag schickten die USA mehrere Langstreckenbomber aus Guam und Kampfjets in den internationalen Luftraum östlich von Nordkorea, um im Streit um das Atomprogramm Nordkoreas Stärke zu demonstrieren. Ri drohte zudem mit dem Abschuss strategischer Bomber der USA – selbst, wenn diese nicht in den nordkoreanischen Luftraum eindringen würden. Solange die USA den Krieg erklärten, „werden wir uns von jetzt an das Recht der Selbstverteidigung vorbehalten, einschließlich...

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Bundestagswahl: Israel ist beunruhigt über die AfD

Anzeige Egal ob auf Twitter, Facebook, im Fernsehen, Funk oder Print: Israelische Politiker sind eigentlich dafür bekannt, ihre Gedanken enorm schnell zu verbreiten. Doch einen Tag nach der Bundestagswahl suchte man vergeblich nach einer offiziellen Reaktion auf den Einzug der AfD ins deutsche Parlament. Premierminister Benjamin Netanjahu beglückwünschte Angela Merkel zwar noch in der Nacht zum Montag auf seiner Facebook-Seite, allerdings in sehr knappen Worten: „Gratulationen für Angela Merkel, einer wahren Freundin Israels, anlässlich ihrer Wiederwahl zur Kanzlerin“. Kein Wort dazu, was der Premier des jüdischen Staates darüber denkt, dass mit der AfD die drittgrößte Fraktion im Bundestag das Andenken an Wehrmachtsoldaten hochhält, deren Eroberungsfeldzug im Zweiten Weltkrieg den Massenmord der Nazis an den Juden erst möglich gemacht hatte. „Warnsignal für Israel und das jüdische Volk“ Anzeige Doch Hinterbänkler äußerten sich, auch in Israels Medien spielen die Wahlen eine große Rolle. Dabei zeigt sich, dass die Reaktionen auf den Wahlerfolg der AfD durchaus unterschiedlich ausfallen. Manche israelischen Politiker...

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USA: Warum Trump sich mit der mächtigen Football-Liga anlegt

Anzeige Was der amerikanische Football am Sonntag erlebte, war nichts weniger als ein öffentlicher Aufstand gegen Präsident Donald Trump und dessen Versuch, Amerika entlang ethnischer Gruppenzugehörigkeit zu spalten. Trump hatte drei Tage lang schwarze Spieler wie den Quarterback Colin Kaepernick scharf angegriffen. Der kniet üblicherweise bei der Flaggenzeremonie vor den Spielen, anstatt zu stehen – aus Protest gegen die anhaltende Diskriminierung von Schwarzen im Land und die Welle von Polizeigewalt gegen Schwarze in den vergangenen Jahren. Der Präsident hatte die Besitzer von Football-Klubs sogar aufgerufen, solche „Hurensöhne“ zu entlassen, die beim Abspielen der Nationalhymne nicht stehen. Am Sonntag nun war aus dem einsamen Protest von Spielern wie Kaepernick und einer Handvoll anderer plötzlich eine Massenbewegung geworden. Einige Spieler blieben aus Protest in der Kabine Anzeige Vor den Spielen am Sonntag knieten sehr viele Spieler bei der Flaggenzeremonie, andere blieben aus Protest gegen Trump gar in den Umkleidekabinen. Manche Klubbesitzer und viele Trainer und Betreuer und zuweilen sogar Polizisten hakten sich bei den...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.