Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Studierende

Der Präsident der Universitätenkonferenz fordert eine Reform des Studienrechts. Auch die möglichen Prüfungsantritte sollen weniger werdenWien – Oliver Vitouch hat eine Idee für ein neues Weltkulturerbe. "Studieren auf Österreichisch" nennt der Präsident der Universitätenkonferenz das System, in dem Studierende Prüfungen bis zu viermal wiederholen können und "jahrelang einfach nicht zur Prüfung antreten, ohne jegliche Konsequenzen". Zudem gebe es hierzulande die Möglichkeit, beliebig viele Studien an so vielen Universitäten wie gewünscht zu inskribieren. "Das heißt aber nicht, dass Sie irgendwas davon wirklich aktiv studieren müssen." Das gebe es in "keinem mir bekannten Universitätssystem auf der Welt".Ernst gemeint ist der Vorschlag für ein Weltkulturerbe natürlich nicht. Der Rektor der Alpen-Adria-Universität in Kärnten will bei der Pressekonferenz am Montag damit vielmehr verdeutlichen, wie nötig aus seiner Sicht eine Reform des Studienrechts ist. Diese wünschen sich die Rektoren von der nächsten Regierung, die wahrscheinlich von ÖVP und FPÖ gebildet werden wird.Weniger WiederholungsprüfungenVitouch fordert eine geringere Zahl der möglichen...

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Landtagswahl

Am 4. März wird der neue Landtag gewählt – und erstmals wird es danach keine Konzentrationsregierung mehr gebenKlagenfurt – Die Kärntner Landesregierung hat am Montag einstimmig den 4. März 2018 als Termin für die nächste Landtagswahl fixiert. Stichtag ist der 2. Jänner. Die Wahl bringt ein Novum in Kärnten: Erstmals wird danach eine Landesregierung als echte Koalitionsregierung zusammengestellt werden. Bis zur in der aktuellen Legislaturperiode beschlossenen Verfassungsreform gab es Konzentrationsregierungen.Der Stichtag hat unter anderem eine Bedeutung für das Wahlrecht, wahlberechtigt ist, wer zu diesem Zeitpunkt seinen Hauptwohnsitz in Kärnten hat und österreichischer Staatsbürger ist. Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ), der den Termin vor Journalisten bekannt gab, verwies im Zusammenhang mit dem Stichtag auf die Wahlkampfkostenbeschränkung. Ab diesem Datum fallen die Ausgaben der Parteien unter die Begrenzung von 500.000 Euro. (APA, 20.11.2017)

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Öffentlicher Dienst

Landeshauptmann Stelzer weigert sich weiterhin, die auf Bundesebene vereinbarte Gehaltserhöhung für sein Land zu übernehmenLinz (APA) – In Oberösterreich findet am Montagnachmittag ein erstes Gespräch zu den Gehältern der öffentlich Bediensteten statt. Um 14 Uhr treffen einander LH Thomas Stelzer (ÖVP) und Vertreter der betroffenen Gewerkschaften Younion, GÖD, vida und GPA-djp. Die Situation ist angespannt: Das Land will die Gehälter nur um knapp ein Prozent erhöhen, die Belegschaftsvertreter beharren auf dem Abschluss des Bundes von 2,33 Prozent.Angebot für kleine VertragsbediensteteStelzer verteidigte seine Pläne damit, dass Oberösterreich keine neuen Schulden machen wolle. Dennoch plant das Land eine Reihe von Investitionen, etwa in den Breitband-Ausbau. Er strebe einen "maßvollen" Abschluss an, betonte Stelzer und stellte in den Raum, dass Bezieher niedriger Gehälter mehr bekommen könnten: "Mir ist wichtig, dass wir insbesondere für kleinere und mittlere Einkommen eine spürbare Erhöhung erreichen.""In der Kollegenschaft gibt es jedenfalls kein Verständnis dafür, dass man als freie Rücklage der Landesregierung für ein Investitionsprogramm herhalten...

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Justiz

Werner Zinkl warnt vor Gesetzesänderungen, die sich an Zurufen aus der Politik orientierenWien – Transparenz bei Postenbesetzungen und mehr Kostenehrlichkeit bei Gesetzen im Justizbereich mahnt Richter-Präsident Werner Zinkl im APA-Abschiedsinterview ein. Außerdem wünscht er sich vom Justizminister der nächsten Regierung, dass dieser "das Strafrecht nicht immer sofort auf politischen Zuruf ändert". Zinkl muss sich nach drei Amtsperioden an der Spitze der Richtervereinigung verabschieden.Nach scharfer Kritik der Richter hat der jetzige Minister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) Anfang 2016 versprochen, bei den Postenbesetzungen für Transparenz zu sorgen. Man habe auch gemeinsam einen Entwurf erarbeitet, aber Brandstetter habe sich nicht um dessen Umsetzung bemüht. Dieser sieht laut Zinkl vor, dass es der Justizminister offenlegen und begründen muss, wenn er bei Besetzungen vom Vorschlag des Personalsenats abweicht. Brandstetter habe zugesagt, sich selbst daran zu halten, aber das reiche nicht, ein neuer Minister ist an dieses Versprechen nicht gebunden, fordert Zinkl eine Gesetzesänderung.Zu wenig Geld für ErwachsenenschutzgesetzMissfallen haben dem Richter-Präsidenten...

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Sprachförderung – Deutschklassen

Spezielle Förderung an Schulen mit mehr als 15 Prozent Kindern mit mangelnden Deutschkenntnissen – Bis zu 60 Schulstandorte betroffenSt. Pölten – Das Land Niederösterreich startet im zweiten Halbjahr des aktuellen Schuljahres eine Deutschklassen-Offensive. Ab Februar 2018 soll es an Schulen mit mehr als 15 Prozent an Kindern, die die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschen, um dem Unterricht folgen zu können, spezielle Förderungen geben. Bis zu 80 Junglehrer werden an knapp 60 Schulstandorten für Sprachförderkurse eingesetzt."Das hilft den Kindern mit mangelnden Deutschkenntnissen und das hilft den niederösterreichischen Kindern, weil ihr Unterricht nicht mehr beeinträchtigt wird", teilte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) mit. Das Land stellt für die Offensive bis zu drei Millionen Euro zur Verfügung. (APA, 19.11.2017)

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FPÖ – Strache mit 99,12 Prozent als Wiener FPÖ

Marginal schlechteres Ergebnis als 2014 – Koalitionsverhandlungen: Strache besteht auf 50 Prozent freiheitlichen Inhalten und bestätigt Anfrage an Karin KneisslWien – Mitten in den Regierungsverhandlungen mit der ÖVP hat die Wiener FPÖ Bundesparteichef Heinz-Christian Strache kräftigen Rückenwind gegeben. Die Delegierten am Landesparteitag haben Strache mit 99,12 Prozent der Stimmen zum Wiener Parteiobmann wiedergewählt .449 von 453 der abgegebenen gültigen Stimmen entfielen auf Strache. 2014 erreichte der blaue Spitzenpolitiker sogar noch einen Hauch mehr Zustimmung. Damals kam er auf 99,23 Prozent.Der neue alte Parteichef bedankte sich für die "wundervolle großartige Unterstützung": "Eigentlich kann's nur schlechter werden." Strache steht den Rathaus-Blauen seit 2004 vor."50 Prozent freiheitliche Inhalte"Strache hat zuvor einen Einblick in die laufenden Koalitionsverhandlungen gewährt – und dabei versichert, dass er auf "50 Prozent freiheitliche Inhalte" im Regierungsprogramm bestehen werde. "Denn zum Selbstzweck werde ich nicht bereit sein, Vizekanzler zu werden", betonte Strache.Der FPÖ-Obmann lobte die gute Atmosphäre der Gespräche mit der ÖVP,...

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Unistandard

In Deutschland wird über eine Schwächung der Lehrstühle diskutiert. Flachere Hierarchien sollen die Wissenschaft demokratischer machen – in Österreich ist die Debatte noch nicht so recht angekommenAls vor seinem Haus Bauarbeiter die Straße aufrissen, trat der Philosoph Kuno Fischer, Ordinarius an der Uni Heidelberg, auf seinen Balkon und dekretierte lakonisch: "Wenn der Lärm nicht sofort aufhört, nehme ich den Ruf nach Berlin an!" Die Arbeiten hörten auf, Fischer starb 1907 in Heidelberg. Die Anekdote steht exemplarisch für die Stellung, die ein Professor in der traditionellen deutschen "Ordinarienuniversität" hat.In seinem Buch Die Gelehrten vergleicht der Historiker Fritz K. Ringer die Professoren des deutschen Kaiserreichs gar mit chinesischen Mandarinen. Tatsächlich genossen Lehrstuhlinhaber damals eine patriarchal anmutende Machtfülle: Je Institut gab es nur einen ordentlichen Professor, der allein und niemandem Rechenschaft schuldig Ausrichtung in Forschung und Lehre bestimmte und über Finanzen und Personal verfügte. Die Schlüsselpositionen der universitären Selbstverwaltung – Rektor, Dekane und Senatsmitglieder – wurden ausschließlich von...

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Schwerpunkt Lehre

In kleinen Ortschaften am Land finden Betriebe kaum geeignete Lehrlinge. Ein steirisches Projekt versucht Schülern die Lehre schmackhaft zu machenSchon sechs Jahre lang bildet Christian Ebner Jugendliche zu Metalltechnikern aus. Wenn sie die Lehre nach dreieinhalb Jahren erfolgreich bei ihm abschließen, können sie Werkzeuge bauen, Maschinen reparieren oder etwa als Schlosser "bei uns im Haus arbeiten", sagt Ebner. Mit "uns" meint Ebner die Ekro Kronsteiner GmbH – das Unternehmen, für das er mit rund siebzig Mitarbeitern Gerüste für Kunden aufbaut und mit Baugeräten handelt.Seinen Firmensitz hat Ekro in der rund 5200 Einwohner großen Marktgemeinde Krieglach in der Steiermark. Dieses Jahr sind dort "zwei fleißige Burschen" zu Metalltechnikern ausgebildet worden, "heuer hatten wir Glück", erzählt Ebner stolz. Denn Ebner ist anderes gewohnt.Kleine Unternehmen vs. RiesenkonzerneSeit Jahren leidet das Unternehmen unter einem chronischen Lehrlingsmangel. Wenige Autominuten weiter befindet sich ein Standort des internationalen Technologiekonzerns Voestalpine, der für potenzielle Lehrlinge aufgrund seiner Größe und Bekanntheit attraktiver ist, als kleine Unternehmen wie...

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Sozialsysteme

Österreicher zahlen mehr als Bürger anderer europäischer Staaten ins Pensionssystem ein – sie bekommen aber auch mehr herausWien – In Österreich spielt der Staat bei der Altersvorsorge eine größere Rolle als in anderen europäischen Ländern. Das zeigt sich an höheren Beiträgen während des Erwerbslebens und höheren Leistungen im Alter. Das sind zentrale Ergebnisse des internationalen Forschungsprojekts "AGENTA", dessen Ergebnisse ab heute, Montag, bei einer Konferenz in Wien präsentiert werden.In dem Projekt "Ageing Europe: An Application of National Transfer Accounts for Explaining and Projecting Trends in Public Finances" (AGENTA), an dem neben dem Institut für Demographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) Institutionen aus Großbritannien, Schweden, Frankreich, Spanien, Polen, Ungarn und Slowenien beteiligt waren, wurden staatliche Transfers im Zusammenhang mit demographischen Änderungen analysiert. Dafür wurden altersspezifisch Einkommen und Konsum sowie ökonomische Transfers zwischen Generationen und Altersgruppen in 25 europäischen Ländern untersucht.Nationales TransferkontoZu den wichtigsten Transfers zwischen Generationen zählen...

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Wien – Liste von Präsident Deutsch baut Vorsprung bei IKG

Die Liste von ÖVP-Mandatar Engelberg büßte bei der Wahl in Wien ein Mandat einWien – Die Liste von Präsident Oskar Deutsch hat bei der Wahl zur Israelitischen Kultusgemeinschaft Wien ihre Führungsposition ausgebaut. Atid kam auf acht Sitze und damit auf einen mehr als im Jahr 2012. Zweitstärkste Liste sind die Sefardim-Bucharischen Juden, die ihre sechs Mandate halten konnten. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,4 Prozent.Platz drei holte die Liste Kehille – Team Yaacov Frenkel, die drei Sitze eroberte und damit einen mehr als die Vorgängerliste Block der religiösen Juden. Einen Sitz eingebüßt hat hingegen die Liste Chaj, deren Gründer Martin Engelberg mittlerweile Abgeordneter für die ÖVP im Nationalrat ist. Sie verfügt nun ebenso über zwei Sitze wie der Verein Georgischer Juden und die Liste Khal. Weiter ein Mandat hat der Bund Sozialdemokratischer Juden.Die Entscheidung über das Präsidentenamt fällt bei der konstituierenden Sitzung des Vorstands, die vermutlich im Dezember stattfindet. Eine Wiederwahl von Deutsch gilt als wahrscheinlich. (APA, 19.11.2017)

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Einsichten

Erwin Pröll sieht jetzt den Bundespräsidenten gefordert, die Regierungsbildung werde kein Spaziergang. Die Koalitionsverhandler mahnt er zu behutsamen ReformenSTANDARD: Es waren noch nie so viele Burschenschafter im Parlament, und sie werden voraussichtlich auch in der Regierung vertreten sein. Bereitet Ihnen das Sorge?Pröll: Es erfordert höchste Achtsamkeit. Und es wird deutlich: Der Bundespräsident hat bei dieser Regierungsbildung eine große Aufgabe und Verantwortung. Es ist wichtig, dass hier eine Regierungskonstellation zustande kommt, die sowohl national als auch international akzeptiert und respektiert wird.STANDARD: Meinen Sie, dass Bundespräsident Alexander Van der Bellen hier möglicherweise wird eingreifen müssen?Pröll: Jemand, der dieses Amt innehat, weiß, dass es da nicht nur Spaziergänge gibt.STANDARD: Dass Innen- und Außenministerium in blaue Hand kommen könnten, wird Van der Bellen nicht sehr behagen.Pröll: Der Bundespräsident ist erfahren genug, dass er nicht gleich beim ersten Windchen einen kalten Schauer bekommt.STANDARD: Den Sozialpartnern läuft bereits der Schauer über den Rücken. Mit der neuen Regierung steht ihre Rolle zur Diskussion. Wie...

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Schulhürden

Mangel an Begleitung und Beratung sind größte Schulhürden für geflüchtete JugendlichePolytechnische Schule – ich hab gedacht, die dauert vier Jahre und danach kann ich studieren", sagt Yasin (16). Vor drei Jahren ist er von Syrien nach Österreich gekommen. Schon als Kind wollte er Arzt werden. An dem Wunsch habe sich durch die Flucht nichts geändert, sagt er. Die Chancen, später auch Medizin studieren zu können, aber schon. Die Mittelschule hat er mit einem guten Notendurchschnitt abgeschlossen, nur in Deutsch bekam er ein Genügend. Ein Platz an einer AHS war damit nicht zu finden. So begann er eine Kochlehre. Mittlerweile besucht er die fünfte Klasse an einem Gymnasium in 21. Bezirk in Wien. Geholfen hat der Uniclub der Uni Wien."Ob Jugendliche einen Schulplatz in der Oberstufe finden, wird in Österreich vom Prinzip Zufall bestimmt", sagt Daniela Marzoch, Projektkoordinatorin des Uniclubs. Seit zwei Jahren kümmert sich der Club als Teil des Kinderbüros der Universität Wien um Jugendliche mit Fluchterfahrung. Am Beginn lag der Fokus bei geflüchteten Jugendlichen, die älter als 15 Jahre waren und damit das schulpflichtige Alter schon hinter sich hatten,...

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Unipolitik

Eine der ersten unipolitischen Handlungen der neuen Regierung ist die Neubesetzung der Universitätsräte. Uni-Chefs fordern: Keine Parteikandidaten und keine schlagenden BurschenschafterWien – Bei dem wenigen, das bisher aus den Regierungsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ herausgesickert ist, war ein Thema komplett inexistent: Wissenschaft und Forschung. Keine Ansagen. Nicht einmal Stoff für Dementis. der Standard bat daher stellvertretend für die 21 öffentlichen Universitäten eine Rektorin und zwei Rektoren um ihre Einträge in das "Pflichtenheft" für die Unipolitik der neuen Regierung.Diese muss neben strukturellen und finanziellen Aufgaben mit der Neubesetzung der einflussreichen Universitätsräte auch heikle personelle Entscheidungen treffen.Erste Bewährungsprobe Gerade die Neubesetzung der Uniräte werde "eine erste Bewährungsprobe für die neue Regierung", meint der Rektor der Uni Linz, Meinhard Lukas: "Daran wird sich der ,neue Stil' ablesen lassen, ob die Uniräte Teil des üblichen politischen Postenschachers – vom Rechnungshof bis zu diversen Aufsichtsräten – zur Versorgung der eigenen Klientel sind, oder ob hochkarätige Persönlichkeiten aus...

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Liste Pilz

Die Republik Österreich betreibt tausende VW-Fahrzeuge, reagiert aber nicht auf den Abgasskandal, kritisiert Peter KolbaWien – Obwohl allein im Bereich des österreichischen Innenministeriums rund 2400 geleaste Fahrzeuge von VW im Einsatz sind, scheine der VW-Abgasskandal die offiziellen Stellen kalt zu lassen, kritisiert Peter Kolba von der Liste Pilz. Im Jänner 2016 hatte die damalige Innenministerin Mikl-Leitner in Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage keinen Grund für rechtliche Schritte gegen VW gesehen.Die Geltendmachung von Gewährleistung gegen VW-Händler verjährt aber bereits am 31.12.2017. Die Geltendmachung von Schadenersatz gegen den VW-Konzern verjährt Mitte September 2018."Umfassendes Staatsversagen""Wir stellen beim VW-Skandal ein umfassendes Staatsversagen fest. Die Regierung hat die österreichischen VW-Fahrer einfach im Regen stehen gelassen und die Sprachregelungen von VW übernommen. Auf Kosten der Steuerzahler gibt man sich gegenüber VW im Hinblick auf einen Fuhrpark von immerhin 2400 Fahrzeugen großzügig. Wir fragen Innenminister Sobotka, ob er wenigstens im Lichte kritischer Gutachten bereit wäre, Schadenersatzansprüche gegen VW...

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Unipolitik

Eine der ersten unipolitischen Handlungen der neuen Regierung ist die Neubesetzung der Universitätsräte. Uni-Chefs fordern: Keine Parteikandidaten und keine schlagenden BurschenschafterWien – Bei dem wenigen, das bisher aus den Regierungsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ herausgesickert ist, war ein Thema komplett inexistent: Wissenschaft und Forschung. Keine Ansagen. Nicht einmal Stoff für Dementis. der Standard bat daher stellvertretend für die 21 öffentlichen Universitäten eine Rektorin und zwei Rektoren um ihre Einträge in das "Pflichtenheft" für die Unipolitik der neuen Regierung.Diese muss neben strukturellen und finanziellen Aufgaben mit der Neubesetzung der einflussreichen Universitätsräte auch heikle personelle Entscheidungen treffen.Erste Bewährungsprobe Gerade die Neubesetzung der Uniräte werde "eine erste Bewährungsprobe für die neue Regierung", meint der Rektor der Uni Linz, Meinhard Lukas: "Daran wird sich der ,neue Stil' ablesen lassen, ob die Uniräte Teil des üblichen politischen Postenschachers – vom Rechnungshof bis zu diversen Aufsichtsräten – zur Versorgung der eigenen Klientel sind, oder ob hochkarätige Persönlichkeiten aus...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.