Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Klopp verzichtet auf Spieler aus politischen Gründen

Teammanager Jürgen Klopp verzichtet beim Champions-League-Spiel mit dem FC Liverpool bei Roter Stern Belgrad am Dienstag (18.55 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei DAZN) aus politischen Gründen auf Profi Xherdan Shaqiri. Wegen der Spannungen zwischen Serbien und dem Kosovo hätte dem Schweizer Fußball-Nationalspieler mit kosovarischen Wurzeln in Belgrad ein feindseliger Empfang gedroht. „Wir wollen uns dort zu 100 Prozent auf Fußball konzentrieren und nicht über irgendetwas anderes nachdenken, das ist alles“, sagte Klopp über die Maßnahme. Der Coach war bemüht, dem Thema die Brisanz zu nehmen und betonte, dass Liverpool damit „absolut keine politische Botschaft“ senden wolle. „Shaq akzeptiert und versteht das. Er ist unser Spieler, wir lieben ihn, und er wird für uns noch sehr oft spielen, aber nicht am Dienstag“, sagte Klopp weiter. Außerdem betonte...

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Nicht mehr zahlender Zaungast

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Deutsche Frauen unterliegen Serbien

Die deutschen Volleyballerinnen haben am 2. Spieltag der zweiten Gruppenphase der Weltmeisterschaft in Japan gegen Serbien die erwartete Niederlage kassiert. Das Team von Bundestrainer Felix Koslowksi verlor gegen den Europameister mit 0:3 (14:25, 20:25, 20:25), zeigte aber erneut eine couragierte Vorstellung. Am Vortag hatte Deutschland mit einem 3:2 gegen Brasilien noch für eine große Überraschung gesorgt. „Ich denke, dass Serbien im Moment auf dem Höhepunkt spielt“, sagte Koslowksi: „Sie sind unglaublich nah am Männer-Volleyball dran. Ich denke, dass dies auch die Zukunft sein wird, und Serbien ist darauf im Moment am besten vorbereitet. Wir haben uns mit der Zeit herangearbeitet, am Ende hat man aber gesehen, dass sie immer noch einmal ein Level drauflegen konnten. Aus solchen Spielen werden wir für die Zukunft lernen.“ ...

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Die unersetzbare Anführerin der deutschen Frauen

„Ich muss mal gucken, ob mir Volleyball fehlen wird oder nicht“, sagt Maren Fromm und schickt ein leichtes Lachen hinterher. Die Kapitänin der deutschen Mannschaft hat sich entschieden, eine Auszeit zu nehmen, aber nicht nur im Nationalteam, sondern überhaupt. Nach Anfängen in Wilhelmshaven, Oldenburg und Berlin. Nach Titelgewinnen mit Stuttgart und Schwerin. Nach zwei EM-Silbermedaillen mit den deutschen „Schmetterlingen“. Nach lehr- und erfolgreichen Stationen in Italien, Polen und der Türkei ist sie nun vereinslos und will es bleiben. Sie will damit leben, ohne Volleyball zu leben. Und sich an Weihnachten endgültig entscheiden. ...

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Viel Vertrauen – und zwei Tage Feigheit

„In Erinnerung an die Soldaten, die ihr Leben für die Mission im Kosovo gaben“ steht über der Plakette, die an einem Findling im Feldlager der Bundeswehr in der südkosovarischen Stadt Prizren angebracht ist. Darauf sind die Namen von 27 Soldatinnen und Soldaten verzeichnet, die nicht lebend aus dem Kosovo zurückgekehrt sind. Der erste Name wurde 1999 eingetragen. Im Juni jenes Jahres begann der Einsatz der Bundeswehr auf dem Amselfeld. Da war der Bombenkrieg der Nato gegen das Jugoslawien des Belgrader Gewaltherrschers Slobodan Milošević, zu dem damals als Provinz...

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Ein Satellit für alle Fälle

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„Rot und Tränen“

Die Hinausstellung von Cristiano Ronaldo im Spiel seines neuen Klubs Juventus Turin beim FC Valencia hat dem deutschen Schiedsrichter Felix Brych weltweit Kritik und auch Häme beschert und die internationalen Medien zu kreativen Schlagzeilen animiert. Die italienische Sporttageszeitung „Gazzetta dello Sport“ schrieb auf Seite eins: „Juve zu zehnt stärker als der Schiedsrichter“ und widmete der Vorgeschichte Brychs mit dessen misslungenem Auftritt bei der Weltmeisterschaft im Spiel Serbien gegen die Schweiz eine Geschichte. Damals hatte Brych gegen Serbien ein...

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Die Friedensnote aus Österreich-Ungarn

Die Friedensnote der österreich-ungarischen Regierung, die eine Ueberraschung für die Welt gewesen ist, nimmt die Aufmerksamkeit der Regierungen und Völker in Anspruch. Hoffnungen, Zweifel und Befürchtungen begleiten sie auf ihrem Wege. Die unter der Geißel des Krieges leidenden Völker, wenigstens diejenigen Europas, hoffen, daß der Vorschlag des Grafen Burian, es mögen Vertreter der kriegführenden Mächte zu unverbindlichen und vertraulichen Besprechungen zusammentreten, um einmal die Möglichkeiten des Friedens zu untersuchen, den Frieden wirklich anbahnen möge. Ob die Gemeinsamkeit der Hoffnungen viel weiter reicht, ist schwer zu sagen. Denn eben das, was den Inhalt des Friedens ausmachen soll, erscheint bisher in der Auffassung nicht nur der Regierungen, sondern auch der Völker durchaus verschieden. Wie Amerika, wie England, wie Frankreich sich den Frieden vorstellen, das...

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Warum ein Gebietstausch keine Lösung ist

Zwei Staatspräsidenten in Südosteuropa ist es gelungen, den Balkan auf höchster Ebene wieder ins Gespräch zu bringen. Die deutsche Kanzlerin, der Sicherheitsberater des amerikanischen Präsidenten, das russische Außenministerium und viele andere internationale Akteure haben sich schon öffentlich zu einem politischen Vorhaben geäußert, dessen Details kaum jemand kennt. Vage bekannt ist allein, dass die Präsidenten Serbiens und des Kosovos, Aleksandar Vučić und Hashim Thaçi, den Dauerkonflikt zwischen ihren Staaten angeblich lösen wollen, indem sie Territorien tauschen. ...

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Frist an Kosovo verstreicht

Im Kosovo ist die befürchtete Gewalt ausgeblieben, nachdem die Frist für ein Autonomiestatut für die serbische Minderheit am Samstag abgelaufen war. Die von der Nato geführte internationale Schutztruppe KFOR, an der auch die Bundeswehr beteiligt ist, hatte noch in der Nacht die Zugänge zum Gazivoda-Stausee blockiert. Das war offensichtlich die Reaktion auf Spekulationen, albanische Spezialpolizei wolle den Serben die Kontrolle der für Kosovo lebenswichtigen Talsperre auf der Grenze zwischen beiden Ländern entreißen. Kosovo-Präsident Hashim Thaci versicherte am Samstag in Pristina, die Ausarbeitung des Autonomiestatus liege in den letzten Zügen und werde bald vorgelegt. Die EU hatte der Kosovo-Regierung eine viermonatige Frist bis zu diesem Samstag gesetzt, um die seit Jahren...

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Unter der Glocke

Nichts, was mit dem Kosovo zu tun hat, ist unpolitisch, nicht einmal die Stromversorgung: Ein Streit mit Serbien um Durchleitungsgebühren hat erst vor wenigen Wochen europaweit zu Frequenzschwankungen geführt und Radiowecker nachgehen lassen. Nicht einmal schwankend, sondern nur schlecht sind die Beziehungen zwischen Belgrad und der seit zehn Jahren von Serbien losgesagten, aber nicht von allen UN-Mitgliedstaaten als eigener Staat anerkannten Republik Kosovo. Serbien sieht das Kosovo als abtrünnige Provinz; um eine De-facto-Anerkennung gegen die Aussicht auf eine EU-Mitgliedschaft Serbiens wird zurzeit hart gerungen. In dieser Lage einen Film zu drehen, der auf die unerträglichen Zustände einer vom gegenseitigen Hass zerfressenen Gesellschaft hinweist, ist prinzipiell eine gute Idee. Goran Radovanovic (Buch und Regie) bildet dabei nicht die Gegenwart ab, sondern den Zustand des Jahres...

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Warum Brasilien bei der WM vom Titel träumen darf

Der Türsteher fehlt. Können Belgiens Angreifer deshalb auf freien Einlass in ihrem Viertelfinalspiel gegen Brasilien (20.00 Uhr MESZ/ im F.A.Z.-Liveticker zur WM sowie im ZDF und bei Sky) hoffen? Eher nicht. Auch wenn der nach der zweiten Gelben Karte gesperrte Casemiro an diesem Freitagabend in Kasan als erste Ordnungskraft vor der Viererabwehr nicht mitspielen darf, kann Trainer Tite die Planstelle ähnlich hochklassig besetzen. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, wird Fernandinho, ein Rückhalt des englischen Meisters Manchester City, ihn vertreten. „Er kann alles, ich hätte am liebsten drei Fernandinhos“, hat sein Vereinstrainer Pep Guardiola über den 33 Jahre alten defensiven Mittelfeldspieler einmal gesagt. ...

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Brych spricht von „herber Enttäuschung“

„Gedemütigt“ und zerknirscht trat Felix Brych am Donnerstag von Moskau den Heimflug an. Deutschlands Spitzen- Schiedsrichter verließ heimlich, still und leise die russische WM-Bühne, die alles andere als eine Offenbarung für ihn darstellte. 32 Tage war er in Russland anwesend, nur einmal kam er zum Einsatz, wurde dann von der Fifa ins Abseits gestellt, als es im Turnier richtig ernst wurde. „Der Verlauf der WM ist für mich und mein Team natürlich eine herbe Enttäuschung. Aber das Leben geht weiter, und wir kommen wieder“, meinte der 42 Jahre alte Jurist zwar trotzig, aber die Behandlung durch die Schiedsrichter-Kommission des Weltverbandes in Russland gehört zu den absoluten Tiefpunkten seiner Karriere. Sky-Schiedsrichter-Experte Markus Merk sprach von „einer Demütigung“,...

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Keine Spiele mehr für deutschen Schiedsrichter

Die Hoffnung auf das große Endspiel ist für Felix Brych jäh beendet. Der deutsche Schiedsrichter wird nach nur einem mageren Vorrunden-Einsatz von der Fußball-WM in Russland am Donnerstag nach Hause geschickt. Das teilte die FIFA am Mittwoch mit. Der Münchner wird nicht mehr für die weiteren Partien in der K.o.-Runde berücksichtigt. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. So wenige Einsätze hatte ein deutscher Referee bei einer WM zuletzt vor 36 Jahren. Brych hatte bei der WM das brisante Duell der Schweiz mit Serbien geleitet und war danach wegen eines nicht gegebenen Elfmeters von serbischer Seite angefeindet worden. Diese Posse und die wüsten Proteste des Verbands Serbiens kostete ihm nun die Möglichkeit auf weitere Spiele in Russland. Zwar gilt der italienische ehemalige Schiedsrichter Pierluigi Collina, Chef der FIFA-Schiedsrichterkommission, als Unterstützer und Förderer von Brych. Doch auch dies...

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Warum Migranten sich in ihrer Heimat Protzbauten bauen

Herr Reif, Sie sind jahrelang als Fußball-Reporter und als Kommentator unterwegs gewesen, beim ZDF, bei RTL und bei Sky. Jetzt, bei der Weltmeisterschaft in Russland, sind Sie nicht live auf dem Schirm, aber Sie sind Zeitungskolumnist. Was werden Sie sich ansehen? Ich werde viele Spiele sehen, unverantwortlicherweise, auch nachmittags. Meine Söhne sind unterwegs, meine Frau (Marion Kiechle, die Markus Söder als Wissenschaftsministerin in sein Kabinett berief, Anm. d. Red.) regiert das Land. Und wenn es dann um ein wichtiges Gruppenspiel geht ... Kann schon sein, dass ich mir Island gegen Nigeria anschaue. Ich freue mich auf die Spiele der Schweizer und der Argentinier. Ich weiß aber auch, dass die ersten zwei Wochen der Weltmeisterschaft überflüssig sind. Danach werden diejenigen nach Hause fahren, die es verdient haben. Am Ende wird es zwei Teams geben, von denen man sagt: Gut, dass...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.