Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Boxen

US-Amerikaner Halbschwergewichts-Champ der Verbände IBF, WBO und WBALas Vegas – Der US-amerikanische Box-Weltmeister Andre Ward hat am Donnerstag im Alter von 33 Jahren seinen Rücktritt erklärt. Der Olympiasieger von 2004 gewann in seiner Profikarriere alle 32 Kämpfe, 16 davon mit K.o. Bei seinem letzten im Juni gegen den Russen Sergej Kowalew verteidigte er seine Halbschwergewichts-WM-Titel der Verbände IBF, WBO und WBA erfolgreich. (APA/Reuters, 21.9.2017)

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Pläne

Zwei Jahre nach dem Tod seiner Ehefrau hat Rio Ferdinand die größte Krise seines Lebens überwunden und ein neues Ziel: Der ehemalige Kapitän der englischen Nationalmannschaft will Profiboxer werdenLondon/Köln – Im Mai 2015 war es dunkel geworden im Leben von Rio Ferdinand. Nach kurzem Kampf gegen den Brustkrebs starb seine Ehefrau Rebecca Ellison. Eine Tragödie für ihn und die drei gemeinsamen Kinder.Ohne Kraft und Lebensmut beendete der ehemalige Kapitän von Manchester United und der englischen Fußball-Nationalmannschaft Tage später seine erfolgreiche Karriere. Zwei Jahre später ist Ferdinand aus den Tiefen des Lebens aufgetaucht – und hat wieder ein Ziel: Der ehemalige teuerste Verteidiger der Welt will Profiboxer werden. Ferndinand gab am Dienstag per Twitter seine Pläne offiziell per Twitter bekannt und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung Daily Telegraph. Für den Start seiner zweiten sportlichen Laufbahn benötigt der heutige TV-Experte im Fußball allerdings noch eine Lizenz.Ferdinand wird in zwei Monaten 39, ein stolzes Alter für den Beginn einer Box-Karriere wahrscheinlich im Cruisergewicht (bis 90,7 kg). Doch Ferdinand ist fit....

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1922–2017

Ex-Weltmeister, berühmt für seine Nehmerqualitäten, wurde 95 Jahre altNew York – Boxlegende Jake LaMotta ist am Dienstag im Alter von 95 Jahren gestorben. Das teilte seine Tochter Christi am Mittwoch auf Facebook mit. Er sei in einem Pflegeheim in Miami den Folgen einer Lungenentzündung erlegen, sagte seine Frau Denise Baker dem Fernsehsender ABC. Der als Giacobbe LaMotta geborene Italo-Amerikaner war von 1949 bis 1951 Weltmeister im Mittelgewicht.LaMotta galt als einer der Boxer mit den größten Nehmerqualitäten in der Geschichte seines Sports. 1949 kürte er sich mit einem Sieg gegen den favorisierten Franzosen Marcel Cerdan zum Weltmeister im Mittelgewicht. Mit einer Karrierestatistik von 83 Siegen in 106 Kämpfen wurde er 1990 in die Boxing Hall of Fame aufgenommen.Berühmtheit erlangte LaMotta auch durch die Hollywood-Verfilmung seines Lebens unter dem Titel "Raging Bull" ("Wie ein wilder Stier") im Jahr 1980 mit Robert De Niro in der Hauptrolle, der für seine Darstellung mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. LaMotta war siebenmal verheiratet und hatte sechs Kinder. (sid, 20.9.2017)

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1922 – 2017

Ex-Weltmeister, berühmt für seine Nehmerqualitäten wurde 95 Jahre altNew York – Box-Legende Jake LaMotta ist bereits am Dienstag im Alter von 95 Jahren verstorben. Das teilte seine Tochter Christi am Mittwoch via Facebook mit. Wie seine Frau Denise Baker dem Fernsehsender ABC sagte, sei LaMotta den Folgen einer Lungenentzündung in einem Pflegeheim in Miami erlegen. Der als Giacobbe LaMotta geborene Italo-Amerikaner war von 1949 bis 1951 Weltmeister im Mittelgewicht.LaMotta galt als einer der Boxer mit den größten Nehmerqualitäten in der Geschichte seines Sports. 1949 kürte er sich mit einem Sieg gegen den favorisierten Franzosen Marcel Cerdan zum Weltmeister im Mittelgewicht. Mit einer Karriere-Statistik von 83 Siegen in 106 Kämpfen wurde LaMotta 1990 in die "Boxing Hall of Fame" aufgenommen.Berühmtheit erlangte LaMotta auch durch die Hollywood-Verfilmung seines Lebens unter dem Titel "Raging Bull" (auf deutsch: "Wie ein wilder Stier") im Jahre 1980 mit Robert De Niro in der Hauptrolle, der für seine Darstellung mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. LaMotta war insgesamt siebenmal verheiratet und hatte sechs Kinder. (sid – 20.9. 2017)

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Boxen

Zwei Jahre nach dem Tod seiner Ehefrau hat Rio Ferdinand die größte Krise seines Lebens überwunden und ein neues Ziel: Der ehemalige Kapitän der englischen Nationalmannschaft will Profiboxer werdenLondon/Köln – Im Mai 2015 war es dunkel geworden im Leben von Rio Ferdinand. Nach kurzem Kampf gegen den Brustkrebs starb seine Ehefrau Rebecca Ellison. Eine Tragödie für ihn und die drei gemeinsamen Kinder.Ohne Kraft und Lebensmut beendete der ehemalige Kapitän von Manchester United und der englischen Fußball-Nationalmannschaft Tage später seine erfolgreiche Karriere. Zwei Jahre später ist Ferdinand aus den Tiefen des Lebens aufgetaucht – und hat wieder ein Ziel: Der ehemalige teuerste Verteidiger der Welt will Profiboxer werden. Ferndinand gab am Dienstag per Twitter seine Pläne offiziell per Twitter bekannt und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung Daily Telegraph. Für den Start seiner zweiten sportlichen Laufbahn benötigt der heutige TV-Experte im Fußball allerdings noch eine Lizenz.Ferdinand wird in zwei Monaten 39, ein stolzes Alter für den Beginn einer Box-Karriere wahrscheinlich im Cruisergewicht (bis 90,7 kg). Doch Ferdinand ist fit....

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Boxen – Kein Sieger im WM

Kasachischer Dreifach-Weltmeister im 38. Profi-Kampf erstmals nicht siegreichLas Vegas – Der mit Spannung erwartete Mega im Mittelgewicht zwischen den Box-Weltmeistern Gennadi Golowkin (35) und Saul "Canelo" Alvarez (27) ist ohne Sieger geblieben. In einem spektakulären Kampf über zwölf Runden trennten sich der Kasache und der Mexikaner in Las Vegas nach dem Votum der drei Punktrichter unentschieden.Golowkin ging damit in seinem 38. Profi-Kampf erstmals nicht als Sieger aus dem Ring, behält aber seine WM-Gürtel im Mittelgewicht der Verbände WBC, WBA und IBF. Beide Boxer kündigten direkt nach dem letzten Gong ihre Bereitschaft für einen Rückkampf an."Mein Fokus liegt auf den Gürteln, ich bin immer noch der Champion", rief Golowkin den 22.358 Zuschauern in der Spielermetropole nach dem Kampf zu: "Ich habe jede Runde Druck auf ihn ausgeübt." Alvarez, WBO-Champion im Halbmittelgewicht, sagte: "Am Anfang wollte ich sehen, was er zu bieten hat. Ich denke, ich habe acht Runden gewonnen."Direkt nach dem Ende der letzten Runde rissen beide Kämpfer die Fäuste in die Höhe und ließen sich als Sieger feiern, nachdem sie die Zuschauer mit offensivem und aggressivem Boxen...

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Boxen – Deutscher Boxer opfert Zehe für WM

Guido Fiedler wollte sich einen Halbschwergewichts-Fight nicht entgehen lassen und entschied sich zu dem bizarren SchrittAugsburg/Wien – Boxer sind harte Knochen, teilen aus und stecken ein. Das aber, was der Deutsche Guido Fiedler über sich ergehen ließ, ist nichts für schwache Nerven. Der Profiboxer ließ sich die kleine Zehe des rechten Fußes amputieren, um einen geplanten Fight nicht platzen lassen zu müssen.Ein Infekt hatte den Knochen der Zehe angegriffen und den 44-Jährigen längere Zeit außer Gefecht gesetzt. Doch der Augsburger wollte endlich wieder kämpfen, und obwohl die Ärzte die Zehe retten hätten können, entschied sich Fiedler mangels entsprechender Geduld für eine Amputation.So kann nun der für Samstag geplante WM-Kampf um den WBU-Titel im Halbschwergewicht gegen den Ungarn Balazs Horvath in der Soundfactory in Gersthofen bei Augsburg steigen."Ich will unbedingt in den Ring und habe mich vorher schon schlau gemacht. Wichtig war für mich, dass ich keine Gleichgewichtsprobleme bekomme, wenn ich den Zeh abnehmen lasse", sagte Fiedler der "Augsburger Allgemeinen".Warum er sich zu dem bizarren Schritt entschied? "Meine biologische Uhr tickt. Ich wollte...

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Boxen – Box-Weltmeisterin stirbt 26

Französin Angelique Duchemin klagte im Training über BeschwerdenPerpignan – Die französische Profi-Boxerin Angelique Duchemin ist im Alter von 26 Jahren gestorben. Die Federgewichts-Weltmeisterin klagte im Training über Herzbeschwerden und wurde in ein Krankenhaus nach Perpignan gebracht. Dort starb sie an den Folgen einer Lungenembolie. Am 12. Oktober wollte die französische Meisterin ihren Titel in Montpellier verteidigen. (sid, 30.8. 2017)

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Boxen – Box

Französin Angelique Duchemin klagte im Training über BeschwerdenPerpignan – Die französische Profi-Boxerin Angelique Duchemin ist im Alter von 26 Jahren gestorben. Die Federgewichts-Weltmeisterin klagte im Training über Herzbeschwerden und wurde in ein Krankenhaus nach Perpignan gebracht. Dort starb sie an den Folgen einer Lungenembolie. Am 12. Oktober wollte die französische Meisterin ihren Titel in Montpellier verteidigen. (sid, 30.8. 2017)

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Ansichtssache

Das Duell hat gute Chancen, der teuerste Kampf aller Zeiten zu werden. Die Veranstalter rechnen mit einem Erlös von 623 Millionen Dollar (528 Millionen Euro). Die bisherige Bestmarke resultierte aus Mayweathers Kampf gegen Manny Pacquiao im Jahr 2015, der 455 Millionen Dollar (386 Millionen Euro) umsetzte. In den USA kostete der Kampf als Pay-per-Variante 99,95 US-Dollar (83,43 Euro). DAZN hatte sich die Exklusivrechte für den deutschsprachigen Raum gesichert. Dort kostet das Abo monatlich 9,90 Euro. Am Ring im Spielerparadies saß viel Prominenz. Neben dem früheren Schwergewichts-Weltmeister Mike Tyson bestaunten auch Rock-Legende Ozzy Osbourne und Basketball-Star LeBron James das Geschehen. (sid, 27.8.2017)

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Boxen

Kampf gegen erschöpften McGregor kein Klassiker, aber lukrativLas Vegas – Der "Käfig-Kämpfer" forderte ihn, hatte im ungewohnten Boxring letztlich aber keine Chance: Floyd Mayweather gewann in der Nacht zum Sonntag den hoch dotierten Schlagabtausch mit dem irischen Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Conor McGregor durch technisches K.o. in der zehnten Runde. "Ich glaube, wir haben den Fans geboten, was sie sehen wollten", sagte Mayweather nach seinem Sieg in Las Vegas.Der Ringrichter stoppte den Kampf nach einer harten Rechten von Mayweather, die McGregor taumelnd in die Seile schickte. Der größere und jüngere Ire wirkte zum Zeitpunkt des Kampf-Abbruchs ausgelaugt und müde. Durch den Sieg, fast zwei Jahre nach seinem eigentlichen Rücktritt, bleibt der 40-jährige Mayweather auch im 50. Kampf seiner einzigartigen Profikarriere unbesiegt. Erst ab der vierten Runde zeigte der US-Amerikaner, der vor allem zu Beginn einige Treffer einstecken musste, sein boxerisches Können. Er landete immer mehr Treffer und war mit Kontern erfolgreich. McGregor, der während der ersten drei Runden ein hohes Tempo an den Tag legte, ließ zur selben Zeit sichtlich nach. "Unsere Strategie war es, uns...

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Boxen

Mayweather, der mit schwarzer Maske und schwarzer Kapuzenjacke in den Ring kam, brach den Uralt-Rekord von Rocky Marciano aus dem Jahr 1955, der 49 Siege auf dem Konto hatte. (sid, 27.8.2017)

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Showdown

US-Superstar : "Wurde als Kämpfer geboren, und werde als Kämpfer sterben"Las Vegas (Nevada) – Boxer Floyd Mayweather und Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Conor McGregor haben sich auf der letzten Pressekonferenz vor dem mit Spannung erwarteten Kampf von ihrer eher zurückhaltenden Seite präsentiert. Waren Beleidigungen und obszöne Gesten bei vorangegangenen Veranstaltungen an der Tagesordnung, so hatte der Auftritt der beiden Kontrahenten am Mittwoch in Las Vegas mehr Professionalität zu bieten. "Ich und mein Team hatten eine ausgezeichnete Vorbereitung", erklärte der 29-jährige Ire McGregor. "Wir sind bereit für zwölf dreiminütige Runden. (...) Ich glaube jedoch, dass er keine zwei Runden überstehen wird. Ich glaube, ich habe die Möglichkeit, es schon in der ersten Runde zu beenden. (...) Er ist nicht auf meinem Niveau."Mayweather: "Keine leichte Aufgabe" Mayweather, der am Samstag trotz fast zweijähriger Kampfpause als Favorit in den Ring steigen wird, ging nicht direkt auf die Aussagen McGregors ein. Der 40-jährige US-Amerikaner wies jedoch darauf hin, dass seine Bilanz von 49 Siegen in 49 Kämpfen über einen Zeitraum von 21 Jahren für sich spreche."Ich wurde als...

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Boxen – Floyd Mayweather vs. Conor McGregor: Das 620-Millionen-Dollar

Das Duell am Sonntag in Las Vegas wird eher Farce denn Boxkampf. Der US-Amerikaner ist hoher Favorit, der Ire ist nicht zu bedauernWien/ Las Vegas – Sie sind beide der Protzerei nicht abgeneigt, bringen Jochbeine zum Knacken und teilen die Vorliebe für hautenge Maßanzüge. Das Treffen von Floyd Mayweather junior und Conor McGregor soll in der Nacht auf Sonntag (3 Uhr, DAZN) der spektakulärste Boxkampf aller Zeiten werden – zumindest wenn es nach den Veranstaltern geht, und die wären nicht sehr schlau, würden sie ihr Produkt schlechtreden.49 Profikämpfe ohne NiederlageDas machen schon andere. Der ehemalige Schwergewichtsweltmeister Lennox Lewis spricht von einer Farce. Und dies aus gutem Grund: McGregor ist kein ausgebildeter Boxer, der 29-jährige Ire ist eine Ikone der Mixed-Martial-Arts-Szene. Dort wird nicht nur mit Fäusten geschlagen, sondern auch mit Füßen und Beinen getreten. Mayweather hingegen ist einer der besten seines Fachs, ein Feinmotoriker, vielleicht der beste Boxer aller Zeiten.Der 40-jährige US-Amerikaner gewann jeden seiner 49 Profikämpfe, ehe er 2015 einen Schlussstrich zog. Mayweather hat beteuert, nicht mehr in den Ring steigen zu wollen. Für...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.