Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Mercedes kehrt Rennserie DTM den Rücken

Mercedes kehrt der deutschen Rennserie DTM in anderthalb Jahren den Rücken und will danach in der vollelektrischen Formel E durchstarten. Das teilte der deutsche Autobauer am Montagabend in einer Presseerklärung mit. Mit dieser neuen Aufstellung werde Mercedes-Benz in Serien an beiden Enden des Motorsportspektrums antreten, hieß es. Am Formel-1-Programm der Silberpfeile soll sich durch die Neuausrichtung des Motorsportprogramms demnach nichts ändern. „Die Jahre in der DTM werden immer ein großer Teil unserer Motorsport-Geschichte bleiben", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Für die deutsche Rennserie ist das Aus von Mercedes ein harter Schlag. Die Formel E kann sich dagegen über den Einstieg eines weiteren deutschen Autobauers freuen. Nach Audi kündete jüngst auch BMW seinen...

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Die Formel 1 und „Halo“: Gladiatoren mit Heiligenschein

Die Fahrer sind nicht begeistert, die Fans angeblich empört. Von zehn Teams haben sich neun dagegen ausgesprochen. Die Formel 1 wehrt sich gegen den Halo (deutsch: Heiligenschein) genannten Schutzbügel, den der Internationale Automobilverband Fia, für die Sicherheit im Motorsport zuständig, von der kommenden Saison an zur Verbesserung der Sicherheit vorschreibt. Künftig soll der Fahrer von einem T-Bügel geschützt werden, der vor dem Cockpit aufgesetzt wird und an der Motorabdeckung endet. Autor: Christoph Becker, Sportredakteur. Folgen: ...

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F.A.Z. exklusiv: ARD will Formel-1-Rechte

Die ARD steht nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Verhandlungen über die Übertragungsrechte der Formel 1 von der Saison 2018 an beworben und tritt damit in Konkurrenz zum Privatsender RTL, der seit 1991 Live-Übertragungen von den Grand Prix anbietet. Der Vertrag von RTL endet nach dieser Saison. Wie es heißt, solle im Falle des Zuschlags der SWR zuständig sein für die Übertragung der Formel 1. Eine Möglichkeit sei, die Rechte an der DTM an RTL abzugeben. Autor: Michael Wittershagen, Sportredakteur. Folgen: Gerhard Berger, der neue Chef der DTM, hat in dieser...

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Robert Kubica vor Comeback: Das dritte Rennfahrer-Leben

Es sind nur ein paar Sätze, aber sie beflügeln die Phantasie. „Wir machen das nicht zu PR-Zwecken“, sagte Cyril Abiteboul, der Renndirektor von Renault, in Silverstone: „Was ich Ihnen aber sagen kann: Er ist noch immer schnell, noch immer sehr beständig, und was noch wichtiger ist: dass er immer noch diese Energie, diesen Antrieb hat.“ Autor: Michael Wittershagen, Sportredakteur. Folgen: Er – das ist Robert Kubica, der bisher einzige polnische Fahrer in der Geschichte der Formel 1, eines der größten Rennfahrer-Talente der vergangenen beiden Jahrzehnte. Im Februar 2011 hatte er...

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Formel 1 in Silverstone: „Der Knackpunkt im Titelkampf ist das Qualifying“

Nach dem Frust-Reifenplatzer von Silverstone schaltete Sebastian Vettel umgehend in den Zuversichtsmodus. Dass der viermalige Formel-1-Weltmeister nach dem Großen Preis von Ungarn in nicht mal zwei Wochen erstmals in diesem Jahr nicht die WM anführen könnte - Vettel verschwendete daran keine Gedanken. „Wir sind auf dem richtigen Weg, unser Auto ist gut, unser Auto ist stark“, betonte der 30-Jährige, während er einen eigentlich recht entspannten Eindruck im Motorhome seines Arbeitgebers Ferrari hinterließ. Trotz Platz sieben nach dem kaputten Reifen gegen Rennende beim Großen Preis von Großbritannien und der auf einen Punkt geschmolzenen Führung im Klassement vor Silverstone-Seriensieger Lewis Hamilton. ...

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Formel 1: Vettels Reifen platzt kurz vor dem Ziel

Erst küsste er seinen Silberpfeil, dann stürmte er auf seine Mechaniker zu und ließ sich feiern. Dann noch schnell eine Siegerfaust in den Himmel, ein Gruß an die Tausenden Fans auf den Tribünen. Lewis Hamilton hat am Sonntagnachmittag zum vierten Mal in Serie den Großen Preis von Großbritannien gewonnen. Der Zweiunddreißigjährige kam vor seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas und Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen ins Ziel. Damit rückt Hamilton in der Gesamtwertung der Formel 1 wieder ganz nah an Sebastian Vettel (Ferrari) heran. Der Deutsche liegt nur noch mit 177:176 Punkten in Führung, nachdem er in Silverstone wegen eines Reifenschadens lediglich Siebter geworden war. „Was für ein Tag“, sagte Hamilton. Es war sein Tag. Nach der Siegerehrung ließ er sich von den Fans in der Kurve sogar auf Händen tragen. Mehr zum Thema ...

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Formel 1 im Liveticker: Das Rennen in England

Wer wird Formel-1-Weltmeister 2017? Titelverteidiger ist Nico Rosberg, der seine Karriere beendete. Wie stark ist Mercedes ohne ihn? Sind dieses Jahr Ferrari mit Sebastian Vettel, Williams, Red Bull, Force India, Renault, Toro Rosso, Sauber, McLaren, Manor oder Haas vorne? In 20 Rennen in aller Welt zwischen Australien und Abu Dhabi wird der Weltmeister ermittelt. Verfolgen Sie alle Rennen, das Qualifying und das Training im Liveticker. Hier finden Sie auch alle Infos zur Fahrer-WM, Team-WM, Teams und Rennkalender mit Terminen und Startzeiten.

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Formel 1: Warum Hamilton nicht für alle ein Held ist

Er steht dort nun schon seit mehr als einer halben Stunde. Vor ihm kreischen die Menschen, kleine Kinder, Familienväter, sogar alte Damen sind darunter. Manche von ihnen haben sich die „44“ auf die Haut tätowieren lassen, es ist die Startnummer von Lewis Hamilton. Schulter an Schulter stehen sie an den Metallgittern, die ihre Welt von der ihres Helden trennen. Es ist Donnerstagnachmittag, es ist die Autogrammstunde im Fahrerlager der Formel 1 von Silverstone. Andere Piloten sind längst wieder verschwunden, Hamilton macht noch immer Selfies mit seinen Fans, gibt Autogramme, lässt sich umarmen. Autor: Michael Wittershagen, Sportredakteur. Folgen: ...

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Formel-1-Qualifying: Hamilton gelingt ein Donnerschlag!

1. Startreihe: 1. Lewis Hamilton (Großbritannien) - Mercedes 1:26,600 Min.; 2. Kimi Räikkönen (Finnland) - Ferrari 1:27,147 2. Startreihe: 3. Sebastian Vettel (Heppenheim) - Ferrari 1:27,356; 4. Max Verstappen (Niederlande) - Red Bull 1:28,130 3. Startreihe: 5. Nico Hülkenberg (Emmerich) - Renault 1:28,856; 6. Sergio Perez (Mexiko) - Force India 1:28,902 4. Startreihe: 7. Esteban Ocon (Frankreich) - Force India 1:29,074; 8. Stoffel Vandoorne (Belgien) - McLaren 1:29,418 5. Startreihe: 9. Valtteri Bottas (Finnland) - Mercedes 1:27,376 + 5 Plätze/Getriebewechsel; 10. Romain Grosjean (Frankreich) - Haas 1:29,549 6. Startreihe: 11. Jolyon Palmer (Großbritannien) - Renault 1:30,193; 12. Daniil Kwjat (Russland) - Toro Rosso 1:30,355 7. Startreihe: 13. Carlos Sainz Jr. (Spanien) - Toro Rosso 1:31,368; 14. Felipe Massa (Brasilien) - Williams 1:31,482 8. Startreihe: 15. Lance Stroll (Kanada) - Williams 1:42,573; 16. Kevin Magnussen (Dänemark) - Haas 1:42,577 9. Startreihe: 17. Pascal Wehrlein (Worndorf) - Sauber 1:42,593; 18. Marcus Ericsson (Schweden) - Sauber 1:42,633 10. Startreihe: 19. Daniel Ricciardo (Australien) - Red Bull...

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Formel 1: Warum die Finnen so schnell sind

Sein Gesichtsausdruck: beinahe gleichgültig. Seine Stimme: ohne hörbare Freude. Valtteri Bottas will keine große Sache aus seiner derzeitigen Leistung machen. Ob er der Mann der Stunde sei in der Formel 1? „Nun, ich habe definitiv ein gutes Momentum“, sagt er nur. 61 Punkte hat der Finne in den vergangenen drei Rennen gesammelt, zuletzt den Großen Preis von Österreich in Spielberg gewonnen. Keiner seiner Gegner ist seit Anfang Juni erfolgreicher gewesen. Mehr zum Thema F.A.Z.-Sonderseite: Formel 1 Formel-1-Formcheck: Ein Finne gibt weiter den Ton an Rennen in Silverstone: Die Formel 1 geht neue Wege ...

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Formel-1-Formcheck: Ein Finne gibt weiter den Ton an

Bei seinem Heimspiel will er zurückschlagen, den Rückstand auf Sebastian Vettel in der Weltmeisterschaft  der Formel 1 (151:171 Punkte) reduzieren. Das ist der Plan von Lewis Hamilton an diesem Sonntag (Start: 14.00 Uhr MESZ / Live bei RTL, Sky und im Formel-1-Ticker auf FAZ.NET) beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone. Es könnte ein trügerischer Plan sein. Nicht nur der böige Wind rund um den ehemaligen Flugplatz ist tückisch – auch ein Finne hat Großes vor. MERCEDES Autor: Michael Wittershagen, Sportredakteur. Folgen: Ein Doppelsieg – nichts anderes ist das Ziel der...

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Formel-1-Formcheck: „Das Auto ist unfahrbar“

Formel-1-Formcheck: „Das Auto ist unfahrbar“ Formel-1-Formcheck „Das Auto ist unfahrbar“ Von Christoph Becker, Spielberg Nach dem Ärger von Baku ist Hamilton im Formel-1-Training von Österreich schneller als Vettel, muss aber mit einer Strafe rechnen. Für ein Team indes läuft es richtig schlecht.

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Formel-1-Teamcheck: Ein Finne gibt weiter den Ton an

Bei seinem Heimspiel will er zurückschlagen, den Rückstand auf Sebastian Vettel in der Weltmeisterschaft  der Formel 1 (151:171 Punkte) reduzieren. Das ist der Plan von Lewis Hamilton an diesem Sonntag (Start: 14 Uhr MESZ/ Live bei RTL, Sky und im Formel-1-Ticker auf FAZ.NET) beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone. Es könnte ein trügerischer Plan sein. Nicht nur der böige Wind rund um den ehemaligen Flugplatz ist tückisch – auch ein Finne hat Großes vor. MERCEDES Autor: Michael Wittershagen, Sportredakteur. Folgen: ...

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Rennen in Silverstone: Die Formel 1 geht neue Wege

Sie drückten sich ganz dicht an die Absperrgitter, filmten das Spektakel mit ihren Handys, und manch einer machte sogar Selfies mit einen seiner Helden: Zehntausende Fans waren am Mittwochabend in die Innenstadt von London gekommen, um die Formel 1 ganz nah zu erleben. „F1 - live“ – so nannten die neuen Macher der Rennserie diese Party, für die jedes Team Rennwagen aus verschiedenen Epochen und seine Fahrer schickte. Bis auf einen: Lewis Hamilton. Der Mercedes-Star fehlte ausgerechnet vor seinem Heimspiel beim Großen Preis von Großbritannien an diesem Wochenende. Autor: Michael Wittershagen, Sportredakteur. Folgen: ...

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Formel 1: „Die Jammerei von Vettel verstehe ich nicht“

Im Sanatorium Silverstone will der angeschlagene Lewis Hamilton im WM-Kampf mit dem enteilenden Sebastian Vettel zu frischen Kräften finden. Nach der Schadensminimierung von Spielberg und den sich häufenden technischen Problemen an seinem Mercedes hofft der Brite bei seinem anstehenden Heim-Grand-Prix auf die Wende. „Ich habe keine Kristallkugel und im Moment sieht es auch nicht toll aus. Mit einem Rennen könnte es sich drehen, aber je mehr der Abstand wächst, desto höher wird der Druck“, räumte Hamilton ein, der in England dreimal nacheinander gewonnen hat. „Hoffentlich kann ich Silverstone als Sprungbrett für die zweite Saisonhälfte nutzen.“ Mehr zum Thema Formel 1 in Österreich: Bottas gewinnt knapp vor Vettel Vettel gegen Hamilton: Wie weit darf ein...

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