Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Darts: Der deutsche Pfeilewerfer, der die PDC-Profis schockt

James Wade war anzumerken, dass er die Niederlage an der Darts-Scheibe als große Schmach empfand. Der obligatorische Glückwunsch des Weltranglisten-Sechsten fiel mit einem sehr schwachen Händedruck denkbar knapp aus. Der Abgang von der Bühne mit gezwungenem, höhnisch wirkenden Lachen war respektlos. Michael Unterbuchner sollte dieses Fehlverhalten seines Gegners als Beleg dafür werten, dass ihm der wohl größte Erfolg eines deutschen Darts-Spielers gelungen ist. Beim Grand Slam of Darts zog der 30 Jahre alte Münchner, der in der Darts-Bundesliga für die Black Birds Kelheim spielt, dank eines 10:6-Erfolgs in die Runde der besten acht ein und blendete das Verhalten seines Gegners anschließend klugerweise aus. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich James Wade schlagen kann. Er ist ein wirklich guter Spieler. Aber ich konnte endlich mal zeigen, was ich kann und das freut mich um so mehr“, schrieb er auf seiner Facebook-Seite. ...

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Warum Schach so anfällig für Wettmanipulationen ist

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ATP-Cup: Ein schneller Konter gegen den Davis Cup

Die Tennisorganisation ATP führt einen neuen Mannschaftswettbewerb ein. Von 2020 an wird die Profisaison der Herren in der ersten Januarwoche in Australien mit dem sogenannten ATP-Cup begonnen. 24 Teams spielen in sechs Vierergruppen die Teilnehmer am Viertelfinale aus. Dann geht es im K.-o.-System weiter, bis der Sieger feststeht. Jede Begegnung wird in zwei Einzeln und einem Doppel ausgespielt. Die Veranstaltungsserie findet in drei australischen Städten statt und geht über insgesamt zehn Tage. Peter Heß Sportredakteur. ...

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Deutschland – Russland : Jetzt bloß kein Foto mit Erdoğan

Wie ging es aus? 3:0, der höchste deutsche Sieg in diesem Jahr. Stand auch schon zur Halbzeit so, 45 Minuten hätten bei diesem Testspiel gereicht. Ach? Recht bald, nach acht Minuten, spielten Thilo Kehrer und Serge Gnabry Manchesters Leroy Sané frei, damit der zum ersten Mal für Deutschland traf. Hätte Löw, wenn er Sané denn mitgenommen hätte, eventuell schon ein halbes Jahr eher und einige Kilometer weiter östlich haben können. Doch Bundestrainer leben nicht im Konjunktiv und das erste Mal und dann noch in Leipzig, es gibt Schlimmeres. Beim zweiten Tor verlängerte Antonio Rüdiger eine Ecke vor die Schrankfüße von Niklas Süle. Der schob elegant ein. Kurz vor der Pause legte Kai Havertz noch wunderschön steil auf Gnabry, der den Endstand besorgte. In der zweiten Halbzeit wurden nur noch Spieler ein- und ausgewechselt, in dieser Statistik trennte man sich am Ende 6:6. Manche sprechen jetzt von einem Umbruch, weil Mats Hummels und Thomas Müller auf der Bank blieben und nochmal überlegen durften, wie oft ihnen die Borussen vor Kurzem entwischt sind. Der Auftritt erinnerte ein wenig an...

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ATP World Tour Finals: Federer siegt mit dem Rücken zur Wand

Rekordsieger Roger Federer hat sich trotz seiner Auftaktniederlage beim ATP-Saisonfinale in London doch noch als Gruppensieger für die K.o.-Runde qualifiziert. Der sechsmalige Titelträger aus der Schweiz, der ungewöhnlich unkonzentriert ins Turnier der Saisonbesten gestartet war, gewann sein letztes Vorrundenspiel gegen den bis dato ungeschlagenen Kevin Anderson 6:4, 6:3. Der Debütant aus Südafrika folgt Federer als Zweiter ins Halbfinale am Samstag. „Ich bin sehr glücklich, das erste Match war hart. Vielleicht ist es für mich einfacher mit dem Rücken zur Wand“, sagte Federer: „Heute habe ich wirklich gut gespielt, Kevin hatte ein unglaubliches Jahr. Es ist toll, wieder im Halbfinale zu sein.“ Ausgeschieden sind dagegen Dominic Thiem und Kei Nishikori. Der Österreicher Thiem gewann zum Abschluss gegen den Japaner 6:1, 6:4, verpasste aber auch im dritten Anlauf die...

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Schach-WM 2018: Fabiano Caruana greift an, Magnus Carlsen wehrt sich

Schachweltmeister Magnus Carlsen und sein Herausforderer Fabiano Caruana haben sich bei der Schachweltmeisterschaft in London auch im fünften Spiel unentschieden getrennt. In dem Duell zwischen Carlsen und Caruana steht es damit 2,5 zu 2,5. In der fünften Partie der auf zwölf Runden angesetzten WM wählte Fabiano Caruana mit Weiß eine scharfe Variante. Schon im sechsten Zug der sizilianischen Rossolimo-Variante opferte er einen Bauern, um besser ins Spiel zu kommen. Carlsen schien zunächst überrascht zu sein, verbrauchte sehr viel Bedenkzeit, wehrte sich aber sehr umsichtig und gab seinerseits Material. Zeitweise hatte Caruana zwei Bauern mehr. Im 15. Zug drohte er sogar, Carlsen mattzusetzen. Dann wendete sich das Blatt, als Carlsen nach einem kraftvollen Turmzug aktives Spiel erlangte und Caruana, dessen Figuren schlecht entwickelt waren, seinerseits vor Probleme stellte. Schließlich verläpperte alle Dynamik. Die Partie endete im 34. Zug unentschieden, nach 3 Stunden und 10 Minuten. Ein ausführlicher Bericht über die erste Runde folgt von unserem Reporter Ulrich Stock. Er begleitet...

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Freundschaftsspiel: Deutschland gewinnt gegen Russland

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat das Freundschaftsspiel gegen Russland gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Joachim Löw gewann in Leipzig mit 3:0 (3:0) gegen eine schwache russische Sbornaja. Erstmals seit dem frühzeitigen WM-Aus erzielte die Nationalmannschaft mehr als zwei Tore in einem Spiel und feierte damit den höchsten Sieg seit dem 5:1 gegen Aserbaidschan vor 13 Monaten. "Vorrangiges Ziel ist es, beide Spiele möglichst siegreich zu gestalten", hatte Löw vor dem Spiel gefordert. Auffällig war die die stark verjüngte Auswahl von Bundestrainer Löw. Mit Manuel Neuer (32) und dem in der zweiten Halbzeit am Knöchel verletzten Jonas Hector (28) spielten in der Startaufstellung nur zwei Spieler mit, die älter als 25 Jahre sind. Im Schnitt war das Team 23,9 Jahre alt und damit das jüngste seit dem Confed-Cup-Halbfinale im Sommer 2017. Schon die erste Chance führte dann auch gleich zum deutschen Tor: Nach Zuspiel von Gnabry erzielte Leroy Sané seinen ersten Treffer im 16. Länderspiel in der 8. Minute. Vorbereitet wurde das Tor von Thilo Kehrer. Niklas Süle traf in der 25. Minute zum zweiten Tor,...

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Blogs | Berührt, geführt: Das Brett brennt bei der Schach-WM

Nach zwei ruhigeren Spielen brannte endlich das Brett. Schon im sechsten Zug bot Fabiano Caruana ein Bauernopfer an, das sehr nach Kaffeehausschach aussah. Doch die Bombe blieb ohne Überraschungseffekt. Magnus Carlsen kannte das Bauernopfer. Er gab den Bauern nicht nur schnell wieder zurück sondern opferte gleich darauf selbst einen. Würden die Brexit-Verhandlungen so großzügig geführt, wie Carlsen und Caruana diese fünfte Partie anlegten, gäbe es längst einen Deal. Jetzt standen fast alle schwarzen Figuren Carlsens besser als ihre weißen Gegenüber. Die Damen waren getauscht. Fabiano Caruana drohte am Damenflügel aufgerieben zu werden. Der Herausforderer war wieder in der Defensive. Doch mit einer Reihe genauer Züge neutralisierte er die schwarze Initiative. Weil er selbst keine Chance auf Vorteil verpasste, sei er nicht enttäuscht, dass mit Weiß nicht mehr heraussprang, meinte Caruana. Wie am Vortag war nach 34 Zügen ein Remis perfekt. Im Unterschied zum Vortag hatten es diese Züge in sich. Die kritischen Stellungen folgen in Kürze.

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Tennis-WM: Thiem wahrt Minimalchance auf Halbfinale

Dominic Thiem hat bei den ATP World Tour Finals der acht besten Tennisprofis seine Minimalchance auf das Halbfinale gewahrt. Der 25 Jahre alte Österreicher bezwang am Donnerstag in London den Japaner Kei Nishikori mit 6:1, 6:4. Nach dem ersten Sieg im dritten Spiel der Gruppe „Lleyton Hewitt“ muss Thiem nun auf den Ausgang des Abendspiels zwischen dem Schweizer Roger Federer und Kevin Anderson aus Südafrika warten: Nur bei einem glatten Sieg von Anderson wäre Thiem noch im Rennen. Der Südafrikaner hat das Halbfinale des Jahresabschluss-Turniers bereits vor seinem dritten Gruppenspiel erreicht. Nach 1:25 Stunden verwandelte Thiem seinen ersten Matchball. Der in London an Nummer 8 gesetzte Österreicher feierte in der O2-Arena im fünften Duell mit Nishikori den zweiten Sieg. Vor dem...

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Warum Tennisprofi Anderson ein unscheinbarer Siegertyp ist

Reden wir nicht drum herum: Das spielerische Niveau des ATP-Finales in London hat in den ersten drei Tagen weder dem Status des Turniers noch der Höhe der Eintrittspreise, noch dem Anspruch der Spieler entsprochen. „Furchtbar“, sagte Roger Federer über seine Vorstellung gegen Kei Nishikori und fügte an, dass der Japaner genauso schlecht gespielt habe wie er. „So viele Drecksfehler habe ich noch nie gemacht, das kann ich mir nicht erklären“, grummelte wiederum Dominic Thiem nach seiner Niederlage gegen Federer. Das mit viel Brimborium inszenierte Jahresabschlussturnier in der O2-Arena, das die ATP als große Eigenwerbungs-Veranstaltung anlegt, erhielt bis Dienstag nur dann sportlichen Glanz, wenn der unscheinbarste aller Finalteilnehmer den Schläger schwang. ...

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Gleichberechtigung: Profis mit Nebenjob

Für ein Kilo Lachs 15 Dollar – das war für Layshia Clarendon viel Geld. Die Profibasketballerin verdiente 2013, zu Beginn ihrer Karriere, zwischen 40.000 und 50.000 Dollar, brutto, pro Jahr. Und das als Profisportlerin in der WNBA, der Profibasketballliga der Frauen in Nordamerika.  Was sich vielleicht nach nicht so wenig anhören mag, schrumpfte angesichts der Lebensumstände einer Profisportlerin schnell zusammen. Reisen zur Familie, gesunde Lebensmittel und das Fitnessstudio und der Privattrainer in der Sommerpause, um sich fitzuhalten. Die meisten Spielerinnen waren zuvor lange auf dem College und betrieben Profisport ohne Bezahlung. Für viele sind Gehälter, die mittlerweile zwischen 70.000 und 90.000 Dollar liegen, kaum noch ausreichender Ausgleich für die Strapazen. Einen Ausweg finden manche, indem sie sich um Zusatzeinnahmen kümmern, mit einen Nebenjob zum Beispiel. Clarendon ging in ihrer ersten Saisonpause nach Prag und spielte für den Universitätssportclub USK Praha. Doch der Rücken schmerzte, eine Pause sollte für Profis eben auch Zeit zum Regenerieren sein. Freunde und Familie waren nicht...

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Basketball-Bundesliga: Gießen 46ers verlängern mit Trainer Freyer

Basketball-Bundesligaverein Gießen 46ers hat den Vertrag mit Trainer Ingo Freyer vorzeitig verlängert. Der Coach und sein Assistent Steven Wriedt werden dem Überraschungsteam der bisherigen Saison zwei weitere Spielzeiten zur Verfügung stehen, wie die Hessen am Donnerstag mitteilten. „Unsere Zusammenarbeit beruht auf Vertrauen, Loyalität und auf einer visionären Ausrichtung“, sagte Geschäftsführer Heiko Schelberg in der Mitteilung. Die Gießener spielen in der bisherigen BBL-Saison vorne mit und befinden sich derzeit hinter Meister FC Bayern, ALBA Berlin und Brose Bamberg auf Tabellenplatz vier. Mehr zum...

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Schach-WM in London: Und die Welt schaut zu

Kompliziert ist Schach auch jenseits des Brettes, wenn es etwa darum geht, die Weltmeisterschaft auszurichten. Die aus Norwegen, Spanien, Russland, Australien, Österreich, Deutschland und den USA anreisenden Mattreporter sind auf das Schlimmste gefasst, als sie das Eventzentrum The College im quirligen Londoner Stadtteil Holborn betreten. Schließlich haben es die WM-Veranstalter der Firma World Chess bislang noch immer geschafft, die Bedingungen gegenüber dem jeweils letzten Mal zu verschlechtern. Z+

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Laura Ludwig: "Ich will zurück in den Sand"

In Rio de Janeiro gewann sie 2016 olympisches Gold, in Wien wurde sie 2017 Weltmeisterin: Laura Ludwig begeisterte mit ihrer Partnerin Kira Walkenhorst ein Millionenpublikum für Beachvolleyball. Sie avancierte zu einer der bekanntesten Athletinnen Deutschlands. Im Sommer brachte sie einen Sohn zur Welt. Jetzt ist die 32-Jährige wieder ins Training eingestiegen, unterstützt vom Vater des kleinen Teo Johnsten, dem Schotten und Beachvolleyballtrainer Imornefe Bowes. DIE ZEIT: Guten Tag Frau Ludwig, wie geht es Ihnen und Teo? Laura Ludwig: Uns geht’s gut – mittlerweile kann ich sogar sagen: sehr gut. Die Anfangszeit war ein bisschen schwieriger, das Einstellen auf die Familie ist wirklich eine Herausforderung. Ich sage nur zu allen Muttis und Vätern: Respekt hoch zehn! Jetzt weiß ich, was meine Eltern durchgemacht haben! (lacht) Aber es ist extrem schön – und es wird immer schöner. ZEIT: Ist Ihr Sohn sehr aktiv? Ludwig: Sehr lebhaft, sehr, sehr...

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Ralf Rangnick: Kämpfer gegen den Zufall

Der Mann, der im Laufe seiner Karriere meist zu früh dran war, kommt ein paar Minuten zu spät. Ein Konferenzraum im Trainingszentrum von RB Leipzig, alles ist neu, modern, offen, lichtdurchflutet. Der sechzig Jahre alte Ralf Rangnick hat eine Länderspielpause zur Erholung genutzt und die letzten sonnigen Spätsommertage an der Ostsee verbracht. Es ist ein anderer Ralf Rangnick als der, den man mitunter am Spielfeldrand erlebt, der mit dem Smartphone in der Hand den Schiedsrichter bestürmt. Er ist freundlich und konzentriert, wirkt regelrecht entspannt. Früher, sagt er, sei es ihm sehr schwergefallen, abzuschalten, er habe sich zu selten Zeit zur Regeneration genommen. Früher, das bedeutet vor dem Burn-out, der großen Zäsur, die Rangnicks erwachsenes Leben in zwei Teile teilt. Z+Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter. Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.