Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Niko Kovač: Der Meistertrainer soll weg

Folgende Worte könnte man, rein theoretisch, nächste Woche aus München hören: "Wir trennen uns von Niko Kovač. Danke für zwei Titel, doch der Pokal ist uns nicht so wichtig und die Meisterschaft ist beinahe eine Selbstverständlichkeit. Das Double ist okay, aber Deutschland zählt für uns nicht mehr viel, sondern die Champions League. Und da waren wir zu schwach." Diese Sätze sind erfunden, man wird sie vermutlich nicht hören, auch weil sie die Bundesliga brüskieren würden. Überhaupt ist nicht sicher, was mit Niko Kovač passieren wird. Das alles heißt aber nicht, dass das Zitat komplett Unwahres enthält. Vorigen Samstag wurde Kovač mit Bayern Meister. Am heutigen kann er im Pokalfinale gegen RB Leipzig in seinem ersten Münchner Jahr das Double gewinnen. Dennoch wird über seine Zukunft diskutiert und die Führungskräfte im Verein geben ihm keine Deckung. Haben die eine Macke? Oder gute Gründe? Die Bilanz des Bayerntrainers liest sich stark. Freilich, im Herbst erlebte die Mannschaft ein Tief. Doch das gestand die Vereinsspitze Kovač zu, zumal sie...

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RB Leipzig: Vom Streben nach Anerkennung

Berliner und Besucher der Hauptstadt kommen in diesen Tagen nur schwer an RB Leipzig vorbei. Großformatige Reklamebotschaften auf 3.000 Werbeflächen und 1.000 Plakatwänden künden in der ganzen Stadt vom Einzug des Leipziger Bundesligisten ins DFB-Pokalfinale. Darauf wirbt der Red-Bull-Club mit dem bemühten Hashtag-Wortspiel "#WirPokalisieren" sowie dem Slogan "Vorsicht, freilaufende Bullen". In Leipzig und Umgebung kennen die Menschen diese Warnung, die auch am Eingangstor des Parkplatzes der clubeigenen Akademie von Rasenballsport prangt. Nun nimmt der Bundesligadritte das Endspiel zum Anlass, nach Berlin zu expandieren und sein Renommee in ganz Deutschland zu steigern. "Mit dieser Kampagne geben wir unsere Visitenkarte in Berlin ab, wo wir bereits jetzt viele Fans haben", sagt der RB-Marketing- und Kommunikationschef Florian Scholz. Es gehe um die "Emotionalisierung und Aktivierung" der Anhänger, wie das im Marketingsprech heißt. Zehn Jahre nach der Vereinsgründung und angesichts der Möglichkeit, auf großer DFB-Pokal-Bühne den ersten großen Titel der kurzen...

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DFB-Pokalfinale: "Mir wäre die Cholera lieber als die Pest"

Christoph Lübbert ist Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Infektiologie und Tropenmedizin sowie Leiter des Bereichs Infektions- und Tropenmedizin des Universitätsklinikums Leipzig. ZEIT ONLINE: Herr Lübbert, manchmal hat man nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Was wäre Ihre? Christoph Lübbert: Beides sind extrem unangenehme Krankheiten, über viele Jahrhunderte als Geißeln der Menschheit beschrieben. Wenn ich aber wählen müsste, würde ich die Cholera nehmen. Die wäre mir lieber. ZEIT ONLINE: Warum? Lübbert: Die Erkrankung ist, wenn man sie rechtzeitig erkennt, mit einer Infusionsbehandlung zu meistern. Cholera zieht den Darm so sehr in Mitleidenschaft, dass Sie zehn, zwanzig Liter Flüssigkeit am Tag verlieren. Das ist ein Durchfall, wie er schlimmer gar nicht geht. Aber wenn alles, was an Wasser und Salz verloren geht, wieder reinkommt, überleben Sie die Cholera ziemlich sicher. Unterstützend kommen noch Antibiotika hinzu. Am Tropf ist sie nach ein paar Tagen vorbei. ZEIT ONLINE: Und die Pest? ...

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Bundesliga-Relegation: Stuttgart droht nach Unentschieden gegen Union Berlin der Abstieg

VfB Stuttgart – 1. FC Union Berlin 2:2 (1:1) Der 1. FC Union Berlin kann weiter vom ersten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte träumen, der VfB Stuttgart muss dagegen nach dem  2:2 (1:1) im Relegations-Hinspiel den Absturz in die Zweitklassigkeit fürchten. Der Vorteil liegt dank der Auswärtstore nun bei Union. Den Berlinern reicht beim Rückspiel am Montag bereits ein 0:0 oder 1:1 zum Aufstieg. Der VfB ging zweimal in Führung – erst durch Christian Gentner (42.), dann nach der Pause durch den eingewechselten Mario Gomez (51.). Doch Union schaffte durch Suleiman Abdullahi (43.) und Marvin Friedrich (68.) den zweimaligen Ausgleich. Am vergangenen Sonntag hatte den Berlinern nur ein Tor zum direkten Aufstieg gefehlt. Union hat in dieser Saison zudem nur ein Zweitliga-Heimspiel verloren und nur 33 Gegentore kassiert. Die Abwehr der Berliner war in der ersten Halbzeit nur einmal nicht auf der Höhe, als Anastasios Donis auf der rechten Außenbahn frei durchkam und für Kapitän Gentner auflegte, der prompt zur Führung traf. Direkt im Anschluss war...

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Eishockey-WM: Tschechien schlägt Deutschland im Viertelfinale

Trotz einer lange starken Leistung hat Deutschland den Viertelfinal-Coup bei der Eishockey-WM gegen Tschechien verpasst. Nach dem erst am Ende deutlichen 1:5 (0:0, 1:1, 0:4) in Bratislava belegt das Team von Bundestrainer Toni Söderholm Platz sechs. Das ist die beste WM-Platzierung seit dem vierten Platz 2010. Bereits vorher stand fest, dass sich Deutschland direkt für Olympia 2022 qualifiziert hat. Ein Tor von Frank Mauer (38. Minute) reichte gegen den zwölfmaligen Weltmeister nicht. Für den Favoriten Tschechien trafen zunächst Jan Kovář (34./60.) und Superstar Jakub Voráček (45.). Am Schluss konnten Dominik Kubalík (52.) und Ondřej Palát (54.) noch erhöhen. Damit bleibt es auch bei der elften deutschen WM-Viertelfinal-Teilnahme bei nur einem Sieg seit der Einführung 1992. Tschechien spielt am Samstag im Halbfinale gegen Kanada. Nach dem 4:2 am Dienstag gegen Finnland war das deutsche Team mit Selbstbewusstsein ins Match gegen Tschechien gegangen. Den Start dominierten die Tschechen, nach rund zehn Minuten konnte die deutsche Auswahl aber den von...

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Giro d’Italia: Die unglaubliche Wandlung des Primož Roglič

Hoch über dem Dorf Kisovec im Herzen Sloweniens ragen gleich fünf Skisprungschanzen in den Himmel. Die größte ist eine 50-Meter-Anlage. Etwas klein für ausgebildete Skispringer. Aber doch eine Einstiegsdroge in den Flugsport. Wer in Kisovec aufwächst und auf dem Weg zur Schule immer die Schanzenanlage vor Augen hat, kann gar nicht anders als Skispringer werden. "Das stimmt, das ist das, was fast alle hier machen", sagt Andraž Pograjc. Pograjc sprang viele Jahre auch hier. "So um die 51, 52 Meter lag meine Bestweite." Sogar einen Weltcup gewann Pograjc mal, mit der Mannschaft. Sein Trainingskamerad damals: Primož Roglič, früher Skispringer, heute einer der besten Radrennfahrer der Welt. Roglič holte in seinem ersten Leben mit der Mannschaft einmal Gold und einmal Silber bei den Juniorenweltmeisterschaften. Im zweiten Leben wurde er im vergangenen Jahr Vierter bei der Tour de France. Beim Giro d'Italia, der gerade läuft, führte er zwischendurch das Klassement an, ehe ein Sturz ihn aufhielt. Trotzdem ist er noch immer einer der Favoriten auf den Gesamtsieg. Wie geht so etwas? Woher kommt diese...

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FIFA: Weltfußballverband erweitert WM 2022 nicht auf 48 Teams

Die FIFA hat bekanntgegeben, dass die Teilnehmerzahl der Fußball-WM 2022 in Katar nicht von 32 auf 48 Mannschaften erweitert wird. Die zuvor angestrebte Erweiterungsoption werde nicht weiter verfolgt. Erst bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko sollen 48 Teams teilnehmen können. "Nach einem sorgfältigen und umfassenden Konsultationsprozess mit allen wichtigen Beteiligten wurde entschieden, dass unter den gegenwärtigen Umständen ein derartiger Vorschlag jetzt nicht unterbreitet werden kann", teilte die FIFA mit. Daher werde dem am 5. Juni in Paris tagenden FIFA-Kongress auch kein Szenario mit einer 48er-WM unterbreitet.  FIFA-Chef Gianni Infantino wollte zuvor das Teilnehmerfeld von 32 auf 48 Mannschaften aufstocken. Davon hatte er sich zusätzliche Einnahmen in Millionenhöhe versprochen. Doch eine Ausdehnung auf 48 Teams hätte große Probleme bereitet. Die geplante Infrastruktur ist auf das kleinere Format ausgelegt und ließe sich nicht mehr anpassen. Katar hätte sich Co-Gastgeber ins Boot holen müssen. Katar konnte keine...

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Fußballbundesliga : Freiburg ist Herzchenmeister

Vielleicht wären Sie, liebe ZEIT-ONLINE-Userinnen und -User, zurückhaltender gewesen, wenn Sie von den Abschlussfahrtplänen des SC Freiburg gehört hätten. Nach dem letzten Saisonspiel des SC, der auch in der kommenden Liga in der Bundesliga spielen wird, verkündeten die Fußballer, dass sie nun nach Mallorca aufbrechen, und es steht zu befürchten, dass sie eher nicht wegen der maurischen Architektur die Insel ansteuern. Doch die Kicker aus dem Schwarzwald benötigen gar keine edlen Motive. Sie, liebe User, Sie lieben den SC Freiburg sowieso. Zumindest ist es das Ergebnis unserer Herzchenwertung. Seit der vorigen Saison können Sie vor den Bundesligapartien ihre Sympathien auf die Teams verteilen, indem Sie ihnen ein Herz geben. In dieser Saison verteilten Sie 1.238.852 Herzchen, das sind etwa hunderttausend weniger als im Vorjahr. Eine Spielerei, klar, aber eine mit wieder einmal interessanten Erkenntnissen.   Die meisten Herzchen staubte in dieser Saison der BVB ab, der in der Bundesliga drauf und dran war, die bayerische Meisterserie zu beenden. Im...

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Europa-League-Finale: Schon jetzt ein unwürdiges Finale

Um es vorwegzunehmen: Die Idee ist nobel. Jeder der 55 Uefa-Mitgliedsverbände darf sich um ein Endspiel der beiden großen europäischen Pokalwettbewerbe bewerben. Ein Champions-League-Finale in Tirana könnte grundsätzlich genauso möglich sein wie ein Endspiel der Europa League in Gibraltar. Der Fußball, so will es die Uefa, soll für alle da sein. Doch im aktuellen Fall ist etwas ziemlich schiefgelaufen. Die Uefa hat im September 2017 entschieden, das Finale der Europa League in Baku spielen zu lassen. In Aserbaidschan also, dem Land, dem seit Jahren unter anderem Menschenrechtsverletzungen und die Unterdrückung der Opposition vorgeworfen werden. Sollte man diesem Regime eine der größten Bühnen bieten, die der Fußball hat? Einfluss auf das Endergebnis Fußballverbände beweisen in solchen Fragen seit jeher eine erstaunliche Flexibilität. Doch das Finale am kommenden Mittwoch zwischen Chelsea und Arsenal hat eine neue Qualität. Es erwächst ein Skandal, den sich die Uefa selbst geschaffen hat. Sie hat den Verlust eines essenziellen Wesensmerkmals...

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Eishockey-WM: Deutschland besiegt Finnland in der Vorrunde

Das deutsche Nationalteam hat sich bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Slowakei überraschend gegen Finnland durchgesetzt: In der Stadt Košice gewann Deutschland mit 4:2 (1:1, 1:1, 2:0). Die Tore erzielten Marc Michaelis (18. Minute), Dominik Kahun (34.) und Leon Draisaitl (45./59.). Für das finnische Team trafen Harri Pesonen (16.) und Juhani Tyrväinen (25.). Damit kann das Team von Toni Söderholm, der Deutschland seit Beginn des Jahres trainiert, fünf Siege aus sieben Vorrundenspielen verbuchen – etwas, was bislang noch keiner Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) bei einer WM gelungen war. Für den gebürtigen Finnen Söderholm war es das erste Spiel als Bundestrainer gegen sein Heimatland. "Wir können gegen die Großen mitspielen" Leon Draisaitl, der gegen Finnland sein viertes Tor im gesamten Turnier erzielte, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: "Ich denke, dass wir ein solides, sehr, sehr gutes Spiel gespielt haben. Alle haben den Job gemacht, den man machen muss, um so eine finnische Mannschaft zu schlagen." Auch sein...

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Toni Schumacher: "Gnadenlos gegen mich selbst"

Der Garten seines Hauses in Köln liegt direkt am Fluss. Bei Hochwasser, wenn der Pegelstand des Rheins um drei oder vier Meter steigt, wird Harald "Toni" Schumacher nervös. Er hat an der Grundstücksmauer Markierungen angebracht. Vor zwei Jahren war es knapp, da fehlte nicht viel, vielleicht eine Handbreit noch, und die Fluten wären rübergeschwappt auf seinen Rasen. Er hätte keine Chance gehabt. Dabei ist ihm die Wiese heilig. Schumacher pflegt sie unermüdlich, 36 Bahnen mit dem Rasenmäher jedes Mal. Und wenn er fertig ist, dann geht er oft noch einmal drüber. "Aus Besessenheit", wie er das nennt. Sein ganzes Leben als Profi ist er ein Getriebener gewesen. "Alles habe ich mit Leidenschaft gemacht, mit Willen, mit Fanatismus. Heute mähe ich fanatisch meinen Rasen." Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter. Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden

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Europa League: Henrich Mchitarjan verpasst Finale aus Sicherheitsgründen

Der FC Arsenal wird das Europa-League-Finale in Baku wegen Sicherheitsbedenken ohne den früheren Dortmunder Henrich Mchitarjan bestreiten. Wie der Verein bekannt gab, wird der 30 Jahre alte Armenier nicht mit der Mannschaft zum Endspiel gegen den FC Chelsea am 29. Mai reisen. Hintergrund sind politische Spannungen zwischen Aserbaidschan und Armenien. "Wir haben alle Optionen ausgiebig geprüft, damit Micki im Kader stehen kann", heißt es in einer Mitteilung des FC Arsenal. "Aber nachdem wir das mit Micki und seiner Familie besprochen haben, haben wir uns darauf geeinigt, dass er nicht mitreisen wird." Für die Mannschaft sei der Ausfall des früheren Bundesligaspielers ein großer Verlust. "Micki war auf unserem Weg ins Finale ein Schlüsselspieler", schreibt der Verein. "Wir sind sehr traurig, dass ein Spieler ein großes europäisches Finale aufgrund solcher Umstände verpasst, schließlich kommt so was in einer Fußballerkarriere nur selten vor." Arsenal hat sich nach eigenen Angaben wegen dieser Bedenken auch an die Uefa gewandt. Für Mchitarjan selbst...

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Niki Lauda: Gefühle bremsen nur

Vor einigen Jahren erzählte Niki Lauda in einem seiner vielen Interviews, wie er mit der Reporterin einer amerikanischen Morgenshow über den Nürburgring gelaufen ist. Zu genau der Stelle, an der er sich 1976 mit seinem Auto in einen großen Feuerball verwandelt hatte. Die Reporterin erhoffte sich Tränen oder andere Emotionen, aber Lauda hatte vom Hotelbuffet ein Kipfel mitgenommen und es vorher ins Gras gelegt. Als die Reporterin ihn fragte, wie es für ihn sei, hier zu sein, unterbracht er sie. "Just a moment!" Sie fragte: "What are you doing?" Und Lauda: "Oh look, here's my ear!" Die Reporterin sei völlig fertig gewesen, erzählte er dem SZ-Magazin. Es ist eine Mischung aus Heldenstatus, Charisma, Wiener Schmäh und flotten Sprüchen, die Niki Lauda zum weltweiten Superstar machte – auch über die Welt der Formel 1 hinaus. Seine Meinung war stets gefragt, die Medien rissen sich um ihn, über Jahrzehnte. Zunächst aber musste sich Lauda seine Rennfahrerkarriere erkämpfen. Gegen den Widerstand seiner gut situierten Industriellenfamilie. Mit geliehenem Geld. Und mit gefälschtem...

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Österreich: Formel-1-Legende Niki Lauda ist tot

Der dreifache Formel-1-Weltmeister Niki Lauda ist tot. Das bestätigte sein Arzt Walter Klepetko am frühen Dienstagmorgen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Medienberichten zufolge äußerte sich auch eine Sprecherin der Fluggesellschaft Laudamotion zum Ableben der Rennfahrer-Legende. "In tiefer Trauer geben wir bekannt, dass unser geliebter Niki am Montag, den 20.05.2019, im Kreise seiner Familie friedlich entschlafen ist", schrieb sie und fügte an: "Seine einzigartigen Erfolge als Sportler und Unternehmer sind und bleiben unvergesslich." Lauda ist Namensgeber der Airline. "Sein unermüdlicher Tatendrang, seine Geradlinigkeit und sein Mut bleiben Vorbild und Maßstab für uns alle", heißt es in der Mitteilung zu Laudas Tod weiter. "Abseits der Öffentlichkeit war er ein liebevoller und fürsorgender Ehemann, Vater und Großvater. Er wird uns sehr fehlen." Lauda hatte zu Lebzeiten immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Bei einem schweren Unfall im Jahr 1976 auf dem Nürburgring zog er sich unter anderem schwere Verletzungen an Haut und Lunge...

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Fußball: Manfred Burgsmüller ist tot

Der ehemalige Bundesligaspieler Manfred Burgsmüller ist tot. Das bestätigte sein früherer Verein Borussia Dortmund auf Twitter. Die Bild-Zeitung hatte zuerst darüber berichtet. Demnach soll der 69-Jährige bereits am Samstag in seiner Wohnung in Essen gestorben sein. "Manni Burgsmüller war das Idol einer ganzen Generation", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke einer Mitteilung des Vereins zufolge, "er ist der Bundesliga-Torschützenkönig unseres Vereins. Ein großer Borusse. Die Nachricht von seinem Tod hat mich erschüttert." Für den BVB spielte Burgsmüller von 1976 bis 1983. Nach Stationen beim 1. FC Nürnberg und Rot-Weiß Oberhausen wechselte er für fünf Jahre zu Werder Bremen. Im Anschluss versuchte er sich im American Football. Als Kicker des Düsseldorfer Teams Rhein Fire feierte er in der Zeit von 1996 bis 2002 mehrere Erfolge. Zuletzt war Burgsmüller im Sportmarketing aktiv. Insgesamt absolvierte Burgsmüller während seiner Karriere 447 Bundesliga-Spiele und erzielte dabei 213 Tore. Burgsmüller steht auf Platz vier der ewigen...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.