Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Knappe Mehrheit: SPD stimmt für Koalitionsverhandlungen mit Union

Fast vier Monate nach der Bundestagswahl steht der Aufnahme von Koalitionsverhandlungen zur Regierungsbildung nichts mehr im Wege. Ein Sonderparteitag der SPD in Bonn stimmte am Sonntag mit 362 Ja-Stimmen bei 279 Nein-Stimmen dafür, dass die Sozialdemokraten zusammen mit CDU und CSU über die Bildung einer neuen Regierung verhandeln. Das entspricht einem Anteil von 56 Prozent der abgegebenen 642 Stimmen. Grundlage der Gespräche ist ein 28-seitiges Sondierungspapier, das am 12. Januar 2018 beschlossen worden war. Die Koalitionsverhandlungen könnten bereits am Montag mit Vorgesprächen beginnen. "Wir werden verhandeln, bis es quietscht", kündigte Bundestagsfraktionschefin Andrea Nahles an. In der rund fünfstündigen Debatte hatten vor allem Vertreter der Parteispitze für die Koalitionsverhandlungen plädiert und vor Neuwahlen gewarnt. SPD-Chef Martin Schulz verwies in seinem Schlussappell vor der Abstimmung darauf, diese Situation nach der Niederlage bei der Bundestagswahl nicht angestrebt zu haben. Das Scheitern der Jamaika-Sondierungen zwischen Union, FPD und Grünen habe die Situation jedoch verändert. Wenn die Partei in der Regierung etwas Gutes bewirken könne,...

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Gerichtspostfach: EGVP-Client kann weiter genutzt werden

Das Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) soll noch einige Monate länger als geplant zur Verfügung stehen. Das habe die Bund-Länder-Kommission für Informationstechnik in der Justiz (BLK) in einer Sitzung am vergangenen Donnerstag beschlossen, berichtet das Anwaltsblatt unter Berufung auf Teilnehmer der Arbeitsgruppe IT-Standards der BLK. Ursprünglich sollte der EGVP-Client nur noch bis zum 14. Februar 2018 genutzt werden können. Dem Bericht zufolge wird das System nun erst Ende Mai abgeschaltet. Eigentlich sollte das EGVP von Beginn dieses Jahres an durch das Besondere elektronische Anwaltspostfach (BeA) ersetzt werden. Doch wegen schwerer Sicherheitsmängel könne das System nicht wie geplant an den Start gehen. "Erst wenn alle sicherheitsrelevanten Fragestellungen eindeutig geklärt sind, werden wir das BeA wieder vollständig in Betrieb nehmen", hatte der Präsident der Bundesrechtsanwaltskammer (Brak), Ekkehart Schäfer, Anfang Januar erklärt. Ob die Probleme bis Ende Mai geklärt werden können, ist allerdings offen. Neue Verordnung zu beachten Laut Anwaltsblatt können Anwälte auf Basis der BLK-Entscheidung die Vorteile des elektronischen...

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NetzDG: Streit mit EU über 100-Prozent-Löschquote in Deutschland

Die Bundesregierung und die EU-Kommission streiten über die Auswirkungen des sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) auf die Meinungsfreiheit im Internet. Während EU-Kommissarin Vera Jouravá sich im Nachrichtenmagazin Der Spiegel gegen Löschquoten von 100 Prozent ausspricht, zeigte sich die Bundesregierung dem Handelsblatt zufolge "verwundert über den mangelnden Informationsgrad der Kommission über Inhalte des NetzDG". Die EU-Kommission hatte am vergangenen Freitag eine Studie vorgelegt, wonach die sozialen Netzwerke Facebook, Twitter und Youtube zuletzt rund 70 Prozent aller beanstandeten Inhalte auf Grundlage ihrer freiwilligen Selbstverpflichtung aus dem Netz entfernt haben. Im Detail zeigt die Studie jedoch (PDF), dass Deutschland im Erhebungszeitraum November/Dezember 2017 mit 100 Prozent die höchste Löschquote in Europa aufwies. Das heißt: Schon vor dem Inkrafttreten des NetzDG am 1. Januar 2018 haben die drei US-Anbieter von sich aus davor gesorgt, rechtswidrige Hasskommentare vollständig aus dem Netz zu entfernen. Studienergebnis nicht repräsentativ Dabei gingen die Netzwerke hierzulande deutlich effektiver vor als in anderen EU-Staaten. So...

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DLD-Konferenz: Gabriel warnt vor digitalem Schlachtfeld Europa

Der geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat Europa aufgefordert, im globalen Technologiewettstreit das Feld nicht den USA und China zu überlassen. "Werden wir zu tatenlosen Zuschauern im neuen Kalten Krieg um Technologie werden? Oder kann Europa mit besseren Antworten aufwarten?", fragte Gabriel am Samstag zum Auftakt der Innovationskonferenz DLD in München. Derzeit setzten sich global zwei Modelle durch: Die libertäre Weltsicht des Silicon Valley mit seinen großen IT-Konzernen - und das chinesische System, in dem globale Digital Champions unter dem Schutz eines autoritären Staates aufgebaut würden. Dem Westen drohen Nachteile durch technische Rückständigkeit "Es gibt das zunehmende Gefühl, dass die technologische Entwicklung den Westen mit seinen offenen Gesellschaften und Märkten erstmals global benachteiligen kann, statt ihm einen Vorsprung zu verschaffen", warnte Gabriel. Und das passiere zu einer Zeit, in der die liberale Weltordnung bereits zunehmend strapaziert werde. Gabriel hob besonders Chinas Pläne hervor, zum Jahr 2025 zehn globale Tech-Spitzenunternehmen zu haben. "Bisher haben durchschnittliche europäische Verbraucher keine...

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LED-Aufrüstung für Maglite-Taschenlampen

Kann man ältere Modelle von Taschenlampen auf LED umrüsten? Offenbar sind Maglite früher Baujahre noch im Gebrauch, was für deren Robustheit spricht. Eine Zeitlang hat der Hersteller selbst Upgrade-Kits angeboten. Heute verkauft er lieber neue Modelle mit LED, so dass man auf elektronische Versandhäuser zurückgreifen muss. Lukas Weber Redakteur im Ressort „Technik und Motor“. F.A.Z. ...

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Facebook: Nutzer sollen Vertrauenswürdigkeit von Newsquellen bewerten

Der Gründer des sozialen Netzwerks Facebook, Mark Zuckerberg, hat in einem Posting einen neuen Schritt zur Qualitätsverbesserung des Newsfeeds angekündigt. Künftig sollen in einem gewichteten Prozess die Nutzer selbst bewerten, ob sie eine Nachrichtenquelle für vertrauenswürdig halten. Gut bewertete Medien sollen besser im Newsfeed gelistet werden Outlets, die durch diese Bewertung als vertrauenswürdig gelten, sollen anschließend verstärkt im Newsfeed angezeigt werden. Als weniger zuverlässig geltende Quellen sollen entsprechend weniger Präsenz bekommen. Um Missbrauch vorzubeugen, können Nutzer nicht einfach bei jeder Quelle angeben, dass sie sie für vertrauenswürdig halten. Dies könnte dazu führen, dass Quellen mit vielen Followern priorisiert werden, obwohl sie objektiv Falschmeldungen verbreiten. Stattdessen will Facebook eine ausgeglichene und repräsentative Gruppe von Nutzern befragen, ob sie bestimmte Nachrichtenquellen kennen, und - falls ja - ob sie ihnen vertrauen. Dadurch soll ein Eindruck gewonnen werden, ob eine Quelle nur von ihren Lesern als vertrauenswürdig erkannt wird oder ob sie diesen Ruf auch in anderen Teilen der Gesellschaft...

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US-Wahl 2016: Twitter findet weitere russische Manipulationskonten

Twitter hat nach einer neuen Untersuchung zahlreiche weitere aus Russland gesteuerte Accounts gefunden, die zur US-Präsidentenwahl 2016 die öffentliche Meinung in den USA manipulieren sollten. Die Zahl der entdeckten Profile mit Verbindung zur sogenannten Internet Research Agency aus St. Petersburg sei um 1.062 auf 3.814 gestiegen, teilte der Kurznachrichtendienst am 19. Januar 2017 mit. Betroffene Nutzer sollen kontaktiert werden Die Profile hätten insgesamt knapp 176.000 Tweets abgesetzt. Die Internet Research Agency gilt seit Jahren als Basis für russische Kampagnen in sozialen Medien. Die russische Regierung hatte alle Vorwürfe der Einmischung stets zurückgewiesen. Nun sollen fast 678.000 Personen in den USA, die während des Wahlkampfs einem der fingierten Konten folgten oder deren Beiträge retweetet oder gelikt hatten, per E-Mail unterrichtet werden. In von Twitter veröffentlichten Beispiel-Tweets wurde etwa der Rücktritt des damaligen FBI-Chefs James Comey gefordert oder gegen Polizeigewalt in den USA protestiert. Die Tweets folgten damit dem bisher bekannten Muster, Spannungen zwischen politischen und ethnischen Gruppen in den USA zu schüren. Nachrichten...

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Gemini Lake: Asrock und Gigabyte bringen Atom-Boards

Zwei Hersteller haben erste Mainboards mit Intels aktuellen Atom-Chips (Gemini Lake alias Pentium Silver und Celeron) vorgestellt: Von Asrock stammen das J4105-ITX und das J4105B-ITX, von Gigabyte kommt bisher nur das J4005N D2P. Die drei Platinen nutzen den Mini-ITX-Formfaktor und verwenden aufgelötete, passiv gekühlte Prozessoren mit DDR4-Speicher. J4105-ITX (Bild: Asrock) Die beiden Asrock-Boards basieren auf dem Celeron J4105 mit vier Kernen und 1,5 GHz Basistakt. Sie weisen zwei Speicherbänke für DDR4 im SO-DIMM-Formfaktor auf, maximal sind laut Intel nur bis zu 8 GByte möglich. Das J4105-ITX hat einen USB-3.0- und zwei USB-2.0-Anschlüsse sowie vier Sata-Ports sowie HDMI 2.0 und VGA. Hinzu kommen ein M.2-2230-Slot für Bluetooth/WLAN und ein DVI-D-Ausgang. Dem J4105B-ITX fehlen zwei Sata-Ports, auch M.2 und DVI gibt es nicht, dafür ist eine weitere USB-3.0-Buchse vorhanden. Gigabyte stattet das J4005N D2P mit einem Celeron J4005 aus, einem Dualcore mit 2 GHz. Der Hersteller möchte jedoch auch Platinen mit...

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Eni HPC4: Italienischer Supercomputer weltweit einer der schnellsten

Der italienische Gas- und Ölkonzern Eni (Ente Nazionale Idrocarburi) hat den HPC4 genannten Supercomputer ans Netz genommen. Mit 22,4 Petaflops liegt die theoretische Rechenleistung (Rpeak) so hoch, dass der HPC4 es unter die zehn schnellsten gelisteten Systeme der Welt schaffen dürfte. Der Rechner steht im Green Data Center in Ferrera Erbognone südlich von Mailand. Das System soll zur Aufarbeitung seismischer Daten, zur Berechnung von Petroleum System Modelling oder für Reservoir-Simulationen eingesetzt werden. Anders als die meisten Supercomputer seiner Leistungsklasse ist der HPC4 in privater Hand und wurde nicht im Auftrag einer staatlichen Organisation oder öffentlichen Einrichtung wie einer Universität errichtet. Hinter Systemen wie dem Sunway Taihu Light etwa steht das National Supercomputing Center und hinter dem Titan das Energieministerium der Vereinigten Staaten (DoE). Allerdings war auch Eni einst öffentlich-rechtlich, mittlerweile ist es eine Aktiengesellschaft - an welcher der italienische Staat knapp ein Drittel hält. Das Unternehmen betreibt die Agip-Tankstellen in Europa. Xeon Platinum treffen Tesla P100 Im HPC4-Supercomputer rechnen 1.600...

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Notebook-Grafik: Nvidia hat eine Geforce GTX 1050 (Ti) mit Max-Q

Nvidia hat vor einigen Tagen die Geforce GTX 1050 Ti mit Max-Q und die Geforce GTX 1050 mit Max-Q ohne größere Ankündigung vorgestellt. Auf der Technikmesse CES 2018 fragten wir den Hersteller, ob solche Grafikeinheiten für Notebooks denn geplant seien, was Nvidia prompt bestätigte. Erste Geräte damit sollen unter anderem von Lenovo kommen, konkret das Yoga 720S mit 15,6 Zoll. Das gibt es bisher nur mit regulärer Geforce GTX 1050. Max-Q beschreibt die Modelle mit verbesserten Spannungswandlern, einer höheren Güte des zu verbauenden Grafikchips - etwa Binning für weniger Leckströme - und schlussendlich einer niedrigeren thermischen Verlustleistung. So sinkt bei der Geforce GTX 1050 Ti mit Max-Q die TDP von 64 Watt auf 46 bis 40 Watt und bei der Geforce GTX 1050 mit Max-Q von 53 Watt auf 40 bis 34 Watt. Verglichen mit einer regulären Geforce GTX 1050 (Ti) sinken allerdings auch die Taktraten um ein gutes Stück, weshalb die Geschwindigkeit geringer ausfällt. Max-Q als Alternative zu Intels KBL-G Hintergrund der neuen Max-Q-Grafikeinheiten dürfte Intels Kaby Lake G (KBL-G) sein: Den gibt es mit Quadcore-CPU plus Radeon Vega M als 65-Watt-Paket, was weniger ist...

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Apps für Audioaufnahmen im Test

Wer früher etwas zu sagen hatte, der hatte etwas zu sagen. Dass man sich von einer gewissen beruflichen Position an selbst an die Schreibmaschine setzte, war undenkbar. Vor 30 Jahren erledigte man morgens seine Korrespondenz mit dem Diktiergerät. Eine Stunde diktieren, und dann hatte die Sekretärin den ganzen Tag mit der Verschriftlichung zu tun. Es ging um Briefe, nicht um E-Mails. Diktieren ist besonders effizient, wenn man es kann. Denn die meisten Leute sprechen schneller, als sie schreiben. Für Windows und die Mac-Rechner gibt es Spracherkennungsprogramme, welche die...

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Die Woche im Video: Das muss doch einfach schneller gehen!

Neue Prozessoren, Sicherheitslücken, Netzpolitikdiskussionen und drohende Abmahnwellen: Rund 30 spannende Meldungen, Tests und Hintergrundartikel gehen bei Golem.de jeden Tag online - in einer Woche kommt da einiges zusammen. Wer ein paar Tage lang das Nachrichtengeschehen nicht verfolgt hat oder einen Überblick will, findet die Topmeldungen in unserem Wochenrückblick. Zum Abschluss einer jeden Woche heben wir diejenigen Meldungen hervor, die besonders wichtig waren, viel diskutiert wurden und unsere Leser am meisten interessierten. Herausragende Themen behandeln wir in längeren Beiträgen mit mehr Tiefe. Zu den im Video erwähnten Nachrichten gibt es an dieser Stelle auch weiterführende Links für alle, die mehr über ein Thema wissen möchten. Top 1: Datenraten zu niedrigProvider halten versprochene Geschwindigkeit fast nie ein Top 2: Meltdown-Entdecker im Interview'Dann sind wir performancemäßig wieder am Ende der 90er'Microsoft-Compiler baut Schutz gegen Spectre Top 3: Staatstrojaner gefundenKaspersky findet mutmaßlichen Staatstrojaner Kurzmeldungen:Switch plus PappeGeld verdienen auf Youtube wird schwierigerApple macht die iPhone-Drosselung...

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Breko: Waipu TV gibt es jetzt für alle Netzbetreiber

Netzbetreiber können ihren Kunden jetzt den IPTV-Dienst Waipu TV anbieten. Das gab der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) am 19. Januar 2018 bekannt. Der Waipu-TV-Betreiber Exaring erlaubt den Breko-Mitgliedsfirmen, den Fernseh-Streamingdienst ohne weitere Voraussetzungen zu vermarkten. Der Netzbetreiber ist dabei der Vertragspartner des Kunden. Exaring kümmert sich um die Bereitstellung, Weiterentwicklung und Betrieb des IPTV-Dienstes. Zum Start des Vertriebs muss der Betreiber ein Peering und eine Schnittstelle für das Management der Kundendaten zu Exaring einrichten. Weitere Kosten sollen für den Betreiber nicht anfallen. Einige Mitglieder sind laut Breko bereits dabei, die Vermarktung vorzubereiten. Jürgen Magull, Geschäftsführer der Breko Einkaufsgemeinschaft sagte, es handele sich nicht um ein Whitelabel-Produkt. Freenet hat eine Beteiligung von 25 Prozent an Exaring. Waipu TV ist ein Dienst des Unternehmens, das vor Jahrzehnten half, ein Glasfasernetz in Deutschland aufzubauen. Dabei hat sich Exaring einen Bereich mit eigener Glasfaserleitung exklusiv reserviert und besitzt so ein eigenes Netz mit 12.000 Kilometern Länge, das jetzt exklusiv für...

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Magento: Kreditkartendaten von bis zu 40.000 Oneplus-Käufern kopiert

Oneplus hat sich bei betroffenen Kunden für den Missbrauch von Kreditkartendaten im eigenen Onlineshop entschuldigt. Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben mit einem externen Dienstleister zusammen, um den Vorfall vollständig aufzuklären. Oneplus hatte zum Start des Shops auf das Shopsystem Magento gesetzt, das seit Jahren immer wieder durch Sicherheitslücken auffällt. Weil die Daten der Kunden auf der Webseite selbst eingegeben wurden, gelang es Angreifern offenbar, diese mitzuschneiden und für betrügerische Einkäufe zu missbrauchen. Nach Angaben von Oneplus konnten Angreifer in den Server eindringen und ein Skript platzieren. Vermutlich nutzten sie eine XSS-Schwachstelle, auch wenn Oneplus das nicht wörtlich schreibt. Nach Angaben des Unternehmens konnten die Angreifer Kreditkartennummern, Gültigkeitsdatum und den meist dreistelligen Sicherheitscode abfangen. Diese Angaben reichen bei vielen Anbietern aus, um Einkäufe zu tätigen - falls nicht auf ein Sicherheitssystem wie Verified by Visa oder eine Transaktions-PIN gesetzt wird. Laut Oneplus sind bis zu 40.000 Nutzer betroffen. Kunden sollen Abrechnungen prüfen Kunden sollten ihre...

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E-Mail-Konto: 90 Prozent der Gmail-Nutzer nutzen keinen zweiten Faktor

Weniger als zehn Prozent der aktiven Gmail-Nutzer haben ihr Postfach durch Verwendung eines zweiten Faktors abgesichert. Das berichtete der Software-Entwickler Grzegorz Milka bei einem Vortrag auf der Sicherheitskonferenz Usenix Enigma nahe San Francisco. Die Verwendung eines Token-Generators oder eines Hardwareschlüssels erhöht das Sicherheitsniveau des eigenen Kontos enorm. Gerade für kritische Anwendungen wie E-Mail ist eine Nutzung dringend zu empfehlen. Alternativ kann auch SMS verwendet werden. Vor allem wegen Hijacking von SIM-Karten ist diese Alternative aber weniger sicher als die anderen Optionen. Aber auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung über SMS bietet ein deutlich verbessertes Sicherheitsniveau im Vergleich zur Anmeldung mit Nutzername und Passwort. Empfehlungen zur Zwei-Faktor-Authentifizierung bietet ein Hintergrundartikel. U2F-Tokens sind keine große Investition Zur Anmeldung können Hardware-Tokens nach dem U2F-Standard genutzt werden. Diese gibt es von zahlreichen Herstellern zu Preisen ab rund zehn Euro. Einige Yubikeys waren im vergangenen Jahr von einer Sicherheitslücke in Infineon-Chips betroffen. Diese betraf allerdings nicht die...

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