Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Staingate: Austauschprogramm für fleckige Macbooks wird verlängert

Apple soll die Macbook Pro und die Macbook 12 Zoll nun ein Jahr länger freiwillig kostenlos reparieren, wenn deren Antireflexbeschichtung defekt ist. Eigentlich wäre das Reparaturprogramm für die MacBooks, die zwischen 2013 und 2015 gebaut wurden, im kommenden Jahr ausgelaufen. Macrumors liegt ein internes Dokument vor, das an Apple Authorized Service Provider verteilt wurde und besagt, dass dieses Austauschprogramm von drei auf vier Jahre verlängert wurde. Das bedeutet, dass es wohl noch bis 2019 läuft. Apple hatte das Reparaturprogramm im Oktober 2015 begonnen und hat es zweimal verlängert, nachdem einige Macbook- und Macbook-Pro-Anwender Probleme mit der Antireflexbeschichtung auf dem Retina-Display hatten. Pro Gerät soll der Austausch maximal zweimal vorgenommen werden. Besitzer des Macbook Pro Retina hatten sich über unreparierbare, fleckige Displays beschwert, die aufgrund einer sich ablösenden Beschichtung gerade bei Seitenlicht kaum noch zu nutzen seien.   Die Benutzer geben an, dass sie die Displays normal gereinigt, sich plötzlich jedoch hässliche Flecken auf der Oberfläche gebildet hätten. Eventuell spielt der Kontakt mit der Tastatur bei...

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Digitale Infrastruktur: Ralph Dommermuth kritisiert deutsche Netzpolitik

Kein Digitalministerium, Bevorzugung der Deutschen Telekom, falsche Einschätzung der Lage: Die deutschen Politiker seien mit dafür verantwortlich, dass Deutschland in der Digitalisierung hinten liege. Das sagte Ralph Dommermuth, Chef des Unternehmens United Internet, im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Die Politiker unterschätzten immer noch die Dramatik der Entwicklung, sagte Dommermuth. Sie schauten zu und reagierten viel zu langsam. Ein Grund dafür sei, dass die Politiker sich zu wenig in dem Bereich auskennen. "Wer ist denn heute politisch aktiv? Jedenfalls nicht die jungen Digitalunternehmer." Keiner fühlt sich zuständig Einen weiteren Grund sieht er in der Aufteilung der Digitalwirtschaft auf verschiedene Ministerien. Dies habe in der vergangenen Legislaturperiode dazu geführt, dass sich keiner als zuständig betrachtete. Die aktuellen Pläne der Regierung für den Glasfaserausbau hält Dommermuth für "politischen Protektionismus" zugunsten der Deutschen Telekom. Der Konzern ist noch zu etwa einem Drittel in Staatsbesitz. Profiteure der stagnierenden Entwicklung in Deutschland und Europa seien US-Konzerne wie Google oder Amazon. Deren...

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Elektroauto: VW will weitere Milliarden in Elektromobilität investieren

Elektroantrieb, autonomes Fahren, Digitalisierung: Der Automobilkonzern Volkswagen (VW) will in den kommenden fünf Jahren in neue Technologien investieren. Das hat die Konzernleitung nach Abschluss der Planung für die Jahre 2018 bis 2022 angekündigt. Die Priorität liegt dabei darauf, bestehende VW-Modelle mit Elektro- und Hybridantrieben auszustatten. Daneben will VW Systeme für autonomes Fahren sowie neue Mobilitätsdienste entwickeln. Bis zum Jahr 2022 sollen dafür über 34 Milliarden Euro bereitgestellt werden. In Zwickau sollen E-Autos gebaut werden Der Großteil davon soll für die Elektromobilität aufgewendet werden. So will VW unter anderem das Werk in Zwickau für die Fertigung von Elektroautos umbauen. Dort werden bisher Passat und Golf produziert. Die Produktion des Passat soll nach Emden, die des Golf nach Wolfsburg verlegt werden. Ziel sei, dass VW 2025 in der Elektromobilität weltweit führend sein soll, sagte VW-Chef Matthias Müller. Die neue Planung geht noch weiter als die im September auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt vorgestellte Roadmap E. Darin waren für die "Industrialisierung der Elektromobilität" 20 Milliarden...

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Elektroauto: Walmart will den Tesla-Truck

Kaum vorgestellt, hat Tesla bereits die ersten Bestellungen für den elektrischen Sattelschlepper Tesla Semi erhalten. Unter den Abnehmern sind die US-Handelskette Walmart und eine Spedition. Walmart hat 15 Semis reserviert. Fünf davon wolle das Unternehmen in den USA einsetzen, die anderen zehn in Kanada, berichtet der US-Fernsehsender CNBC. Ein weiterer früher Kunde ist die Spedition J.B. Hunt Transport Services, die laut CNBC mehrere Semis vorbestellt hat. Der Semi lädt am Megacharger Tesla-Chef Elon Musk hatte den von vier Elektromotoren angetriebenen Sattelschlepper am Donnerstagabend (Ortszeit) am Unternehmenssitz in Hawthorne im US-Bundesstaat Kalifornien vorgestellt. Das Fahrzeug soll mit zwei Akku-Varianten auf den Markt kommen. Der Truck mit dem kleineren Akku soll eine Reichweite von 400 Kilometern haben, der mit dem größeren Akku eine Reichweite von 800 Kilometern. Tesla hat für den Semi eine spezielle Ladeeinrichtung entwickelt, den Megacharger. Daran soll das Fahrzeug in einer halben Stunde Strom für 630 Kilometer laden. Der Vorteil des E-Trucks seien die Betriebskosten, sagte Musk: Der Preis für eine Meile des Tesla Semi soll 25 US-Cent niedriger...

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Nissan Micra 1.0 geprüft

Der Nissan Micra gehört zu den Dauerbrennern auf deutschen Straßen. Schon seit 1982 schickt ihn Nissan ins Rennen um die Kundengunst, die ersten damals noch als Datsun. Seit dem Frühjahr ist die fünfte Generation auf dem Markt, die jetzt mit einer Länge von vier Metern zu den erwachsenen Kleinwagen gehört. Und alle Micra haben vier Türen. Frank Boris Schmidt Redakteur im Ressort „Technik und Motor“. F.A.Z. ...

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Die Woche im Video: Ausgefuchst, abgezockt und abgefahren

Neue Prozessoren, Sicherheitslücken, Netzpolitikdiskussionen und drohende Abmahnwellen: Rund 30 spannende Meldungen, Tests und Hintergrundartikel gehen bei Golem.de jeden Tag online - in einer Woche kommt da einiges zusammen. Wer ein paar Tage lang das Nachrichtengeschehen nicht verfolgt hat oder einen Überblick will, findet die Topmeldungen in unserem Wochenrückblick. Zum Abschluss einer jeden Woche heben wir diejenigen Meldungen hervor, die besonders wichtig waren, viel diskutiert wurden und unsere Leser am meisten interessierten. Herausragende Themen behandeln wir in längeren Beiträgen mit mehr Tiefe. Zu den im Video erwähnten Nachrichten gibt es an dieser Stelle auch weiterführende Links für alle, die mehr über ein Thema wissen möchten. Top 1: FirefoxViel mehr als nur ein Quäntchen schneller Top 2: Loot-Boxen in Spielen Blizzard lästert über Pay-to-Win in Star Wars Battlefront 2 Community empört über freischaltbare Helden in Battlefront 2 Star Wars Battlefront 2 im Test Top 3: E-Golf im TestE-Golf im Praxistest Kurzmeldungen:Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen Japans Supercomputer ist viertschnellster und...

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Siri-Lautsprecher: Apple versemmelt den Homepod-Start

Der Siri-Lautsprecher Homepod von Apple hat keinen guten Start. Eigentlich sollte der Homepod im Dezember 2017 zumindest in den USA, in Großbritannien und in Australien auf den Markt kommen. Aber daraus wird nichts, wie The Verge von Apple erfahren hat. Das Produkt sei noch nicht fertig, begründet Apple diesen Schritt. In den USA, in Großbritannien und in Australien wird es den Homepod Anfang 2018 zu kaufen geben. Apple legt sich nun nicht mehr auf einen bestimmten Monat fest, so dass sich erst später zeigen wird, mit welcher Verzögerung der Siri-Lautsprecher auf den Markt kommen wird. Apple hatte den Homepod im Juni 2017 vorgestellt und dabei ging es nicht um Siri, sondern vor allem um die Klangqualität. Diese soll besonders gut sein. Damit wird der vergleichsweise hohe Preis von 350 US-Dollar begründet. Apple hat bisher keine Angaben dazu gemacht, wann der Homepod nach Deutschland kommen wird. Der verzögerte Verkaufsstart in den USA könnte bedeuten, dass auch hiesige Kunden noch länger warten müssen. Der Homepod trifft auf harte Konkurrenz Apple will sich von smarten Lautsprechern anderer Hersteller abheben, indem großer Wert auf guten Klang gelegt wird. Als...

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Fahrbericht Renault Koleos

Womöglich werden die großen SUV nun doch liebenswert. Nämlich als gutmütige Kerle. Bisher wurden die meisten der massigen Kästen auf eine markante Karriere als Spitzensportler getrimmt. Aber es formiert sich eine Gegenbewegung: Denn jetzt bekennt sich Koleos, der Zweite, als erstes Volks-SUV zu einer Wesensart, die erfüllt ist von Gutmütigkeit, von gutem Komfort und der Abwesenheit von ehrgeizigen Fahreigenschaften. Alles durchaus schätzenswerte Tugenden, die dem neuen Renault Koleos eine besondere Position verschaffen. Diese wird noch verstärkt durch ein schmales Motorenangebot. Zwei Diesel stehen zur Wahl, mit 130 PS oder mit 177 PS, sowie drei Ausstattungsversionen, nur der stärkere Motor treibt alle vier Räder an. ...

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Open Routing: Facebook gibt interne Plattform für Backbone-Routing frei

Die "erweiterbare Netzwerk-Routing-Plattform" Open/R, kurz für Open Routing, von Facebook ist als Open-Source-Software verfügbar. Die Software wird von Facebook selbst in seinem eigenen Glasfaser-Backbone sowie in den Netzwerken seiner Rechenzentren verwendet. Mit der Plattform, so teilt das Unternehmen in einem ausführlichen Blogbeitrag mit, sollen diverse Netzwerktopologien unterstützt werden. Dazu gehören WANs und drahtlose Mesh-Netze sowie sogenannte Fabrics. Darüber hinaus kann die Plattform auf einer Vielzahl von kombinierten Hardware- und Software-Systemen eingesetzt werden, wie etwa Juniper JunOS, Arita EOS, dem üblichen Linux Routing und Facebooks Open Switching System (FBOSS). FBOSS ist ein eigens von Facebook modifiziertes und intern genutztes Linux-System, das in Verbindung mit den ebenfalls hauseigenen 100-GbE-Wedge-Switches in den Rechenzentren des Unternehmens genutzt wird. Facebook will mit den Routing-Fähigkeiten von Open/R der wachsenden Komplexität von Netzwerken begegnen. Traditionelle Routing-Protokolle seien in den vergangenen 30 Jahren zwar ausreichend gewesen. Mit den wachsenden Zahlen von Nutzern, die online sind und dort unterschiedliche...

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Projekthoster: Github zeigt Sicherheitswarnungen für Projektabhängigkeiten

Mit dem sogenannten Dependency Graph steht auf der Quellcode-Hostingseite Github ein Werkzeug bereit, das es Entwicklern deutlich vereinfachen soll, einen Überblick über die Abhängigkeiten ihrer eigenen Projekte zu behalten. Dieses für viele vermutlich sehr hilfreiche Konzept erweitert Github nun um Warnhinweise zu bekannten Sicherheitslücken und ähnlichen Angriffsvektoren für eben jene Abhängigkeiten. Nutzer, die den Dependency Graph aktiviert haben, bekommen allerdings nicht nur die eigentlichen Hinweise angezeigt. Github versucht vielmehr, seinen Nutzern auch direkt mögliche Lösungsvorschläge zum Schließen der entsprechenden Lücken anzubieten. Dabei werden üblicherweise Updates für die betroffenen Abhängigkeiten vorgeschlagen. Sofern eine bekannte sichere Version existiert, wird diese ebenfalls hervorgehoben. Für öffentliche Repositorys ist diese Funktion künftig standardmäßig aktiviert, bei privaten Repositorys müssen deren Betreuer diese zunächst noch selbst aktivieren. Werden die neuen Warnhinweise genutzt, werden standardmäßig die Admins der Repositorys über die Sicherheitslücken informiert. Es lassen sich aber ebenso auch andere Gruppen...

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Boston Dynamics: Humanoider Roboter Atlas macht Salto rückwärts

Handle rollt wie ein Inline-Skater, Nao und Pepper können Tai-Chi oder Ballett. Aber gegen das akrobatische Können von Atlas kommen sie nicht an. Atlas ist ein humanoider Roboter des US-Unternehmens Boston Dynamics. Die aktuelle Version ist 1,5 Meter groß und wiegt 75 Kilogramm. Er hat 28 Gelenke und wird hydraulisch angetrieben. Die Energieversorgung hat er an Bord, so dass er sich frei bewegen kann. Atlas ist ein Akrobat Boston Dynamics ist bekannt für seine stabil laufenden Roboter. Was Atlas in einem neuen Video vorführt, ist jedoch sehr beeindruckend: Der Roboter springt aus dem Stand auf verschieden hohe Kästen - der höchste ist gut ein Drittel so hoch wie Atlas selbst - und dreht sich im Sprung um 180 Grad. Der Höhepunkt der Präsentation: Atlas schlägt aus dem Stand einen Salto rückwärts und landet sicher und ohne Ausfallschritt auf seinen Füßen. Boston Dynamics konzentriert sich eher auf Vierbeiner - vor wenigen Tagen hat das Unternehmen ein Video seines überarbeiteten Spot Mini veröffentlicht. Die Vierbeiner wie der Vorgänger Spot oder der große Alpha Dog zeichnen sich durch Standhaftigkeit aus: Auch ein ordentlicher Schubs bringt sie nicht aus...

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Übernahme: Vivendi lässt Ubisoft ein halbes Jahr in Ruhe

Seit Ende 2015 versucht der französische Medienkonzern Vivendi, den Spielepublisher Ubisoft (Assassin's Creed Origins, Far Cry, Ghost Recon Wildlands) zu kaufen. Damit ist vorerst Schluss: Vivendi hat bei der Bekanntgabe von Geschäftszahlen am 16. November 2017 verkündet, den Anteil von derzeit knapp 30 Prozent an Ubisoft nicht weiter auszubauen. Wegen des erbitterten Widerstands des Spielepublishers will man außerdem auf Vertreter in den Aufsichtsgremien von Ubisoft verzichten. Der vorübergehende Verzicht auf weitere Anteilskäufe hat unter anderem den Grund, dass Ubisoft demnächst die Stimmrechte einiger Altaktionäre verdoppelt, sodass eine Übernahme noch teurer würde als bisher. Immerhin hat sich der Kauf von Aktien bislang für Vivendi gelohnt: Um insgesamt rund eine Milliarde Euro ist der Wert der Papiere nach Angaben des Konzerns gestiegen. Im Sommer 2016 hatte Vivendi erfolgreich eine feindliche Übernahme von Gameloft unternommen. Das Unternehmen ist auf Mobile Games spezialisiert und eng mit Ubisoft verbunden: Es wurde von Michel Guillemot gegründet und bis zur Übernahme geführt, einem Bruder von Ubisoft-Gründer und -Chef Yves Guillemot. Der hatte im...

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Quad9: IBM startet sicheren und datenschutzfreundlichen DNS-Dienst

Mit dem Dienst Quad9 soll es künftig eine sichere und datenschutzfreundliche Alternative zu dem öffentlichen DNS-Dienst von Google geben, der ähnlich verlässlich und ausfallsicher sein soll. Quad9 ist eine Kooperation von IBM, den DNS-Spezialisten von PCH und der Global Cyber Alliance (GCA), einem Zusammenschluss der Polizeibehörde von London und dem Bezirksstaatsanwalt von Manhattan. Der Name Quad9 steht für die IPv4-Adresse 9.9.9.9, unter der der Dienst erreichbar ist, und ist eine klare Anspielung auf den öffentlichen Google-DNS-Dienst unter 8.8.8.8. Der Dienst ist vor allem dafür gedacht, Phishing-Angriffe, Botnetze und ähnliche bösartige Kampagnen durch das Blocken der dazugehörigen Domains einzudämmen. Sinnvoll ist das wohl hauptsächlich für kleinere Organisationen, Unternehmen oder auch Privatpersonen, die keinerlei derartige Listen pflegen können oder wollen. Die von Quad9 genutzte Liste zum Blockieren erstellt IBM in Zusammenarbeit mit einigen Sicherheitsfirmen. Diese Filterlisten sollen ausschließlich der Sicherheit der Nutzer dienen, Quad9 bietet eigenen Angaben zufolge keine "Zensurkomponente" an. Als öffentlicher Diensteabieter ist Quad9 aber...

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Intel: Ice-Lake-Xeon ersetzt Xeon Phi Knights Hill

Intel hat beschlossen, die dritte Generation von Xeon-Phi-Beschleunigern, intern Knights Hill genannt, einzustellen. Das teilte der Hersteller in einem Blog-Eintrag mit. Knights Hill war als Nachfolger von Xeon Phi Knights Landing gedacht und sollte unter anderem im Aurora-Supercomputer verbaut werden. Dessen Geldgeber, das US-amerikansche Energieministerium (Department of Energy), hatte jedoch bereits vor einem Monat klargemacht, dass die Xeon Phi nicht mehr Bestand des System sind. Stattdessen sollen spezielle CPUs verwendet werden, die unter dem Codenamen Knights Cove entwickelt werden. Das berichtet die C't von der Supercomputing-Konferenz 2017. ISX-H statt KNH Knights Cove wird auch als ISX-H bezeichnet, also eine H-Version der Ice Lake Scalable Processors (ISX-SP), sprich, der übernächsten Xeon-Generation. Aktuell sind die Skylake-SP mit 14-nm-Technik und 28 Kernen, es folgen die Cascade Lake SP mit 14++ und dann Ice Lake SP mit 10+. Für die soll Intel mit 38 Kernen planen und zudem HBM2-Speicher verwenden. Knights Cove sei eine spezielle Variante mit 44 Kernen, die sich aus zwei Chips mit je 22 Cores zusammengesetzt. Für das Multi-Chip-Modul nutzt Intel vermutlich die...

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Sicherheitslücke bei Amazon Key: Amazons Heimlieferanten können Cloud Cam abschalten

Mit der direkten Zustellung von Paketen in die Wohnung der Nutzer will Amazon einen neuen Service anbieten, der bei vielen Nutzern ein ungutes Gefühl auslösen könnte. Deshalb sollen die Postboten von der sogenannte Cloud Cam überwacht werden, die im Eingangsbereich der Wohnung platziert wird. Doch bei dem Gerät gibt es offenbar Sicherheitsmängel, die eine einfache Deaktivierung ermöglichen. Wie Wired berichtet, ist es Sicherheitsforschern der Firma Rhino Security gelungen, die Kamera zu deaktivieren oder gar einzufrieren, wenn sie sich in Reichweite des WLANs befinden, in dem auch die Kamera angemeldet ist. Ist das Bild eingefroren, sehen Nutzer also weiterhin eine verschlossene Tür und würden einen Einbruch nicht mitbekommen. Paketbote führt die Lieferung zunächst normal aus Bei dem Angriff würde ein Paketbote sich wie gewohnt anmelden und so Zugang zu der Wohnung bekommen. Bevor die Tür dann allerdings komplett geschlossen wird, könnte auf einem Laptop oder einem anderem Gerät ein spezielles Programm gestartet werden, das dann ein Deautorisierungskommando an die Kamera sendet. Damit würde die Kamera temporär aus dem WLAN entfernt und könnte keine...

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