Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

?

Übernahme: Vivendi lässt Ubisoft ein halbes Jahr in Ruhe

Seit Ende 2015 versucht der französische Medienkonzern Vivendi, den Spielepublisher Ubisoft (Assassin's Creed Origins, Far Cry, Ghost Recon Wildlands) zu kaufen. Damit ist vorerst Schluss: Vivendi hat bei der Bekanntgabe von Geschäftszahlen am 16. November 2017 verkündet, den Anteil von derzeit knapp 30 Prozent an Ubisoft nicht weiter auszubauen. Wegen des erbitterten Widerstands des Spielepublishers will man außerdem auf Vertreter in den Aufsichtsgremien von Ubisoft verzichten. Der vorübergehende Verzicht auf weitere Anteilskäufe hat unter anderem den Grund, dass Ubisoft demnächst die Stimmrechte einiger Altaktionäre verdoppelt, sodass eine Übernahme noch teurer würde als bisher. Immerhin hat sich der Kauf von Aktien bislang für Vivendi gelohnt: Um insgesamt rund eine Milliarde Euro ist der Wert der Papiere nach Angaben des Konzerns gestiegen. Im Sommer 2016 hatte Vivendi erfolgreich eine feindliche Übernahme von Gameloft unternommen. Das Unternehmen ist auf Mobile Games spezialisiert und eng mit Ubisoft verbunden: Es wurde von Michel Guillemot gegründet und bis zur Übernahme geführt, einem Bruder von Ubisoft-Gründer und -Chef Yves Guillemot. Der hatte im...

weiterlesen »


Star Wars Jedi Challenges im Test: Lichtschwertwirbeln im Wohnzimmer

Gerade war Darth Maul bei mir im Wohnzimmer. Er stand zwischen Sofa und Schrankwand, hat mich hasserfüllt angeblickt und mich angegriffen. Wir haben uns ein paar Minuten einen erbitterten Kampf mit unseren Lichtschwertern geliefert, dann ist der Kerl wieder verschwunden - und ich habe tief Luft geholt. Und nein, ich habe nicht einfach nur schlecht geträumt, weil ich mich seit ein paar Wochen gefühlt fast nur noch mit Stars Wars (Battlefront 2, Mikrotransaktionen, der neue Film) beschäftige. Stattdessen habe ich Jedi Challenges ausprobiert. Das ist ein rund 300 Euro teures Komplettpaket mit dem Lichtschwert der Jedi-Rebellin Rey sowie einem Augmented- und Virtual-Reality-Headset namens Mirage von Lenovo. Das mit dem Lichtschwert erkläre ich zuerst: Jedi Challenges enthält tatsächlich den Griff eines Lichtschwerts - "offiziell" das von Rey, was sogar so in der Liste der Bluetooth-Geräte auf meinem Smartphone steht. Um die Wohnzimmereinrichtung der Käufer vor den alles zerstörenden Strahlen zu schützen, und weil es vermutlich nie oder erst in ein paar Tausend Jahren echte Lichtschwerter gibt, befindet sich an der Spitze nur ein weicher, sanft leuchtender...

weiterlesen »


Star Wars: EA entfernt Mikrotransaktionen aus Battlefront 2

Kurz vor der offiziellen Veröffentlichung von Star Wars Battlefront 2 am 17. November 2017 hat Electronic Arts alle kostenpflichtigen Mikrotransaktionen in dem Actionspiel entfernt. Das gab Oskar Gabrielson, Chef des zu EA gehörenden schwedischen Entwicklerstudios Dice, im Firmenblog bekannt. "Wir haben eure Sorge gehört, dass Spieler möglicherweise unfaire Vorteile bekommen", erklärte Gabrielson. Deshalb würden die Ingame-Käufe vollständig abgeschaltet. Spieler können Extras wie die sammelbaren Sternenkarten sowie Figuren wie Darth Maul oder Luke Skywalker nicht mehr für kostenpflichtige Kristalle, sondern nur über Credits kaufen - die es im Spiel unter anderem für das Absolvieren von Aufträgen und Erfolge im Multiplayermodus gibt. Später soll es die Kristalle und damit auch Mikrotransaktionen wieder geben, bis dahin will Dice das System aber mit Updates überarbeiten. Details und ein Termin dafür liegen noch nicht vor. Dem vorübergehenden Aus für die Mikrotransaktionen gingen einige Tage mit heftiger Kritik aus der Community voraus. Vor allem ein Beitrag von Electronic Arts auf Reddit führte zu Empörung, weil die Firma darin gekaufte und durch Können...

weiterlesen »


Studie: Intelligenz für League of Legends wichtiger als für Destiny

Es gibt einen empirisch signifikanten Zusammenhang zwischen dem Erfolg in League of Legends oder Dota 2 (also in Multiplayer Online Battle Arenas, Moba) und dem Abschneiden in klassischen Intelligenztests. Das haben Wissenschaftler der Universität York (Großbritannien) herausgefunden. Je besser die Teilnehmer in den Intelligenztests abgeschnitten haben, desto besser haben sie sich auch in League of Legends geschlagen, so die Forscher in ihrer Mitte November 2017 veröffentlichten Studie. Gleichzeitig haben sie analysiert, ob die Intelligenz auch für den Erfolg in First-Person-Shootern wichtig ist. Ist sie zwar, aber zumindest aus wissenschaftlicher Sicht längst nicht so sehr wie bei den Mobas. Die Wissenschaftler fanden bei der Untersuchung von Spielern von Destiny und Battlefield 3 heraus, dass mit zunehmendem Alter auch der Erfolg in Fist-Person-Shooter-Multiplayerpartien abnimmt. Die Forscher führen das darauf zurück, dass die Reaktionsgeschwindigkeit und die motorischen Fähigkeiten mit dem Alter abnehmen. Für die Intelligenz gelte das nicht so stark - also müsse sie in diesem Genre weniger entscheidend sein. Ältere Spieler von Destiny und Battlefield 3 sind...

weiterlesen »


Bluehole: Neue Bilder aus der Pubg-Wüste

Der Grafikkartenhersteller Nvidia hat - offenbar als Partner des südkoreanischen Entwicklerstudios Bluehole - fünf Screenshots der kommenden Wüstenkarte von Playerunknown's Battlegrounds (Pubg) veröffentlicht. "Ölbohrtürme, Canyons, Türme und Kräne sind für Scharfschützen interessant, während die engen Stadtgebiete sich besser zum Plündern eignen", so Nvidia in seinem Blog. "Die einsame Landschaft ist der Ort, an dem Begegnungen im letzten Kreis stattfinden." Was die Firma nicht verrät: wann die neue Karte erscheinen wird - auch Bluehole schweigt sich darüber aus. Die kommende Wüstenkarte von Playerunknown's Battlegrounds (Bild: Nvidia). Gerade erst hat ein Spieler auf Basis der Pubg-Version auf den Testservern herausgefunden, welche neuen Vehikel demnächst in Pubg auftauchen könnten. Seinen Angaben auf Reddit zufolge dürfte es unter anderem eine Art VW-Bus, einen Pickup-Truck sowie einen Jet-Ski...

weiterlesen »


Need for Speed Payback im Test: Das triste und teure Leben eines Streetracers

Einer der größten Kritikpunkte beim Neustart der Serie Need for Speed Ende 2015 (Test auf Golem.de) war die Story mit ihren aufgesetzten und oft sehr peinlich agierenden Protagonisten. Nachvollziehbar also, dass Payback auf eine neue Crew setzt - allerdings greift die Serie prompt erneut tief in die Klischeekiste. Es geht um eine verschworene Gruppe von Rennfahrern namens Tyler, Mac und Jess, die von einem gerissenen Kartell über den Tisch gezogen wurden und nun Rache nehmen wollen. Das Ganze ist deutlich von The Fast The Furious inspiriert, lässt allerdings Spannung und oft auch Logik vermissen. Die Zwischensequenzen müssen eher erduldet werden, als dass sie der Atmosphäre zuträglich sind. Zudem setzen sie oft auch in unpassenden Momenten ein. Wenn es etwa darum geht, einen präparierten Fluchtweg zu nutzen und über eine bereit gestellte Schanze zu springen, beginnt die Sequenz schon, bevor die Schanze erreicht ist, nicht erst nach dem Absprung. Zum Glück hat das Gameplay mehr Unterhaltung zu bieten: In Wagenklassen wie klassischen Rennen, Drift- und Drag-Events sowie Offroad-Herausforderungen gilt es, durch gekonnte Manöver oder das Ausnutzen von Abkürzungen...

weiterlesen »


Virtual Reality: Steam VR funktioniert jetzt auch mit Mixed-Reality-Headsets

Microsoft und Valve haben gemeinsam die erste Version ihrer App veröffentlicht, mit der Besitzer von Mixed-Reality-Headsets auf die Bibliothek von VR-Anwendungen auf Steam zugreifen können. Das heißt, dass Käufer der rund 450 Euro teuren Virtual-Reality-Headsets von Lenovo, Dell oder Acer (Test auf Golem.de) nun die Möglichkeit haben, auch das relativ umfangreiche Angebot von Steam VR zu nutzen. Somit vervielfacht sich für sie auf einen Schlag die Zahl der unter Mixed Reality verfügbaren Spiele. Die kompatiblen Titel sind mit einem neuen Symbol - ein kleines stilisiertes Gesicht mit einem VR-Headset - gekennzeichnet. Nötig ist vor allem eine App, die direkt auf Steam als kostenloser Download zur Verfügung steht. Allerdings weisen die beiden Hersteller darauf hin, dass es durchaus noch kleinere und größere Probleme damit gibt - offiziell wird das Ganze als Preview bezeichnet. Laut Microsoft hängen die Hardwareanforderungen von der jeweiligen Anwendung ab, aber mit einer Nvidia Geforce GTX 1070 und einem Intel Core i7 mache man wenig falsch - was allerdings naheliegend ist, weil es sich dabei um eine der derzeit leistungsfähigsten Kombinationen im Spielebereich...

weiterlesen »


Disney: Marvel Heroes wird geschlossen

Am 31. Dezember 2017 können Spieler zum letzten Mal im Free-to-Play-Onlinerollenspiel Marvel Heroes kämpfen. Dann schalten das Entwicklerstudio Gazillion Entertainment und das zu Disney gehörende Unternehmen Marvel die Server ab. Das haben die Betreiber von Marvel Heroes auf der offiziellen Webseite des Titels bekanntgegeben, nachdem es in Foren und Teilen der US-Fachpresse schon entsprechende Meldungen gab. Die Betreiber des Titels wollen nach eigenen Angaben so schnell es geht den Ingame-Shop schließen, sodass Spieler dann vollständig kostenlos antreten können. Erstattungen für bereits gekaufte Gegenstände sind offenbar nicht geplant. Offizielle Gründe für das Aus nennen die Betreiber nicht. Seit einiger Zeit gab es Hinweise darauf, dass die Firmen hinter dem Spiel nicht weiter investiert hatten - was schlicht auf zu wenig Einnahmen hindeutet. Es gab zuletzt aber auch Gerüchte über sexuelle Übergriffe von Mitgliedern des Führungsteams von Marvel Heroes. In den Foren wird nun spekuliert, dass Disney das MMO deshalb möglichst schnell geschlossen habe, um Schaden von der Marke Marvel abzuwenden. Der Fall ist auch deshalb ungewöhnlich, weil Marvel Heroes...

weiterlesen »


Starcraft 2: Blizzard lästert über Pay-to-Win in Star Wars Battlefront 2

Parallel zur Veröffentlichung der Free-to-Play-Version von Starcraft 2: Wings of Liberty hat Blizzard auf Twitter mit Seitenhieben gegen Star Wars Battlefront 2 für Diskussionen in der Community gesorgt. Blizzard schreibt etwa: "Anzahl der Pay-to-Win-Mechaniken in Starcraft 2: O" oder "Anzahl der Stunden, bevor du einen Koop-Kommandanten in Starcraft 2 spielen kannst: 0". Der Name von Battlefront 2 taucht in den Beiträgen zwar nirgends auf, aber wer die Spielebranche derzeit beobachtet, dürfte sofort verstehen, dass Blizzard über das wegen seiner Mikrotransaktionen umstrittene Star-Wars-Spiel spottet. Die Community reagiert mit Antworten auf Twitter und in Foren amüsiert auf die Kampagne - aber es gibt auch kritische Kommentare. Einige Spieler weisen etwa darauf hin, dass Blizzard mit dem Sammelkartenspiel Hearthstone selbst ein Spiel mit ihrer Auffassung nach starken Pay-to-Win-Elementen im Angebot habe oder dass das 2007 veröffentlichte Wings of Liberty jahrelang als nicht gerade günstiges Kaufspiel vermarktet wurde und erst jetzt kostenlos ist. Außerdem ist oft zu lesen, dass gerade Blizzard in Overwatch maßgeblich dazu beigetragen habe, Mikrotransaktionen in...

weiterlesen »


Thrones of Britannia: Total War Saga setzt Fokus auf die Wikinger

Erst hat Alfred der Große die Wikinger wieder aus Großbritannien verjagt und dann das zerstrittene Land zusammengeführt. Um diesen vergleichsweise kurzen Abschnitt der Geschichte soll sich Thrones of Britannia drehen, das nächste Strategiespiel von Creative Assembly. Das nun angekündigte Programm gehört in die Total-War-Serie, genauer aber in einen neuen Ableger namens Total War Saga. Mit der neuen Reihe will Creative Assembly besondere Brennpunkte der Geschichte zu Spielen verarbeiten. Anders als bei den epischen Total-War-Titeln nimmt das Studio in Saga "exakt definierte, geografische Gebiete unter die Lupe", indem es "detaillierte Kampagnenkarten mit einem starken kulturellen Fokus und Flair erstellt", so Mike Simpson, Direktor der Serie. Als Beispiel für Umfang und Spielprinzip nennt das Studio die alleine lauffähige Erweiterung Fall of the Samurai für Total War: Shogun 2. Thrones of Britannia soll ebenfalls alleine lauffähig sein und eigentlich auch keine Erweiterung darstellen. Spielfeld ist die gesamte britische Insel, auf der einzelne Regionen und Abschnitte viel stärker herausgearbeitet sein sollen als in den großen Total War. Der Ablauf in Saga...

weiterlesen »


Bethesda: Erweiterungen von Wolfenstein 2 enden mit Action in Alaska

Der Publisher Bethesda hat in seinem Blog die Erweiterungen für Wolfenstein 2 - The New Colossus vorgestellt. Insgesamt soll die Kampagne damit um rund neun weitere Stunden verlängert werden. Ab sofort können alle, die das Actionspiel vorbestellt oder den Season Pass gekauft haben, eine Mini-Erweiterung namens Episode Null herunterladen. Darin werden unter anderem die neuen Hauptfiguren präsentiert, die anstelle von B. J. Blazkowicz im Mittelpunkt stehen. Richtig los geht es am 14. Dezember 2017: Dann soll unter dem Titel Die Abenteuer des Revolverhelden Joe die erste Episode erscheinen. Spieler steuern einen ehemaligen Sportprofi namens Joseph Stallion (offenbar eine Anspielung auf Stalin), der in den Ruinen von Chicago und im Weltall gegen das böse Regime kämpft. Das zweite neue Kapitel heißt Die Tagebücher von Agentin Stiller Tod, im Mittelpunkt steht eine Geheimagentin namens Jessica Valiant, die Regimebunker in Kalifornien infiltriert, um hinter das Geheimnis von Operation San Andreas zu kommen - was auch immer das ist. Im März 2018 soll die dritte Episode namens Die unglaublichen Tage von Captain Wilkins auf den Markt kommen. Darin muss ein US-Army-Held...

weiterlesen »


Star Wars Battlefront 2 im Test: Filmreife Sternenkrieger

Wir erfahren leider nichts über die Kindheit von Iden Versio. Hatte sie Poster von Darth Vader in ihrem Mädchenzimmer hängen, ist sie nachts mit einem Plüsch-Stormtrooper unterm Arm eingeschlafen? Könnte sein - ihr Vater ist schließlich ein hochrangiger Admiral in Diensten des Imperators. Wir lernen Iden Versio erst als junge Frau in der Kampagne von Star Wars Battlefront 2 kennen. Da kämpft sie im Rang eines Commander als Anführerin der Elitetruppe Inferno Squad gegen die Rebellion. Commander Versio ist ziemlich gut in dem, was sie tut. Das erfahren wir spätestens in der Zwischensequenz am Ende des ersten Einsatzes, in dem wir sie durch Gefechte an Bord eines Schiffs der Widerstandskämpfer gesteuert haben. Allerdings hat Iden nicht nur Mut und eine große Portion Kampfeswillen mit dem dazugehörigen Können, sondern auch das Herz am richtigen Fleck. Das merken wir spätestens beim Anblick ihrer Gesichtszüge, als sie von Endor aus die Explosion des Todessterns mit ungläubigen Staunen verfolgt - und vielleicht einer Spur von Zweifeln am Imperium? Wie auch immer: Viel mehr wollen wir an dieser Stelle nicht über den Verlauf der rund sieben Stunden langen Kampagne...

weiterlesen »


Electronic Arts: Community empört über freischaltbare Helden in Battlefront 2

Kurz vor der Veröffentlichung von Star Wars Battlefront 2 schlägt das Community-Team von Electronic Arts mit einem Kommentar hohe Wellen auf Reddit. Innerhalb kürzester Zeit ist der Beitrag, in dem es um das Actionspiel Star Wars Battlefront 2 geht, rund 130.000-mal (Redaktionsschluss dieser News) als negativ markiert worden - das ist mehr als fünfmal so viel wie der bisherige Rekordhalter. Insbesondere in den USA stößt das Thema deshalb mittlerweile auch jenseits von Reddit auf größeres Interesse. Der Beitrag hat eine Vorgeschichte: Ein Nutzer mit dem Pseudonym The Hotter Potatoe hatte auf Basis der vorab auf EA Access veröffentlichten Version von Battlefront 2 errechnet, dass er für das Freischalten von Heldenfiguren wie Darth Vader oder Luke Skywalker rund 40 Stunden an Spielzeit benötigt und dies sehr ausführlich mit Tabellen belegt. Dieser Beitrag wurde auf Reddit breit diskutiert. Am 12. November 2017 hat sich dann auch Electronic Arts in einem Kommentar geäußert - eben mit dem Beitrag, der seitdem so heftig kritisiert wurde. Unter anderem hatte das EA-Community-Team geschrieben: "Unsere Absicht ist, den Spielern beim Freischalten von Helden das Gefühl...

weiterlesen »


Call of Duty: Entwickler von WW2 schalten dedizierte Server ab

Seit dem Start von Call of Duty WW2 am 3. November 2017 gibt es immer wieder technische Probleme mit dem Multiplayermodus. Nach der Veröffentlichung des bislang nur für Xbox One und Playstation 4 veröffentlichten Updates auf Version 1.05 ist die Lage allerdings richtig eskaliert: Es gab Verbindungsabbrüche, überlange Wartezeiten und weitere Komplikationen. Als Folge davon hat das Entwicklerstudio Sledgehammer Games am 12. November 2017 die dedizierten Server abgeschaltet. Anfragen nach Multiplayerpartien werden nun auf P2P-Server umgeleitet, was natürlich entsprechende Probleme nach sich zieht - etwa, dass sich der Host plötzlich verabschiedet und das Match abbricht. Lediglich in einigen kleinen Gebieten in den USA betreiben die Entwickler derzeit weitere dedizierte Server - aus Testgründen, und mit sehr begrenzter Kapazität. Der reguläre Betrieb soll so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden, so Sledgehammer Games in seinem Blog. Als Folge der technischen Probleme befinden sich Besucher des Headquarters nach dem Start alleine im Feldlager - das ja eigentlich gerade als Treffpunkt mit anderen Spielern gedacht ist. Immerhin soll es möglich sein, seine...

weiterlesen »


Spielebranche: EA behält Titanfall und Star-Wars-Spiel dank Millionendeal

Das US-Unternehmen Electronic Arts hat die Übernahme des Entwicklerstudios Respawn Entertainment angekündigt. Den Eignern von Respawn, das seinen Sitz in Los Angeles hat, wird sofort die Summe von 151 Millionen US-Dollar ausbezahlt. Mit allen Boni und Zusatzzahlungen könnten unter der Rechnung am Ende bis zu 455 Millionen US-Dollar stehen. Wer genau das Geld bekommt, ist unklar. Einen dicken Scheck dürfte Studio-Mitgründer Vince Zampella erhalten, der seit seiner Zeit bei Activision als Miterfinder von Call of Duty allerdings ohnehin ausgesorgt haben dürfte. Die hohe Summe überrascht angesichts der bislang durchwachsenen Veröffentlichungen von Respawn Entertainment. Das Studio hat zwei qualitativ hochwertige Teile der Actionreihe Titanfall veröffentlicht, die kommerziell aber kein großer Erfolg waren, wie Publisher EA selbst mehrfach gesagt hat. Zumindest bei Titanfall 2 (Test auf Golem.de) lag das allerdings wohl auch am ungünstigen Zeitpunkt der Veröffentlichung, nämlich im Herbst 2016 ziemlich genau zwischen Call of Duty Infinte Warfare und Battlefield 1. Unter der Hand war zu hören, dass Respawn den Termin selbst festgelegt und gegen Widerstände bei EA...

weiterlesen »


© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.