Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Docsis 3.1: Vodafone braucht noch drei Jahre für Gigabit im ganzen Netz

Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter hat einen Zeitrahmen für den Gigabitausbau des Kabelnetzes mit Docsis 3.1 vorgelegt. Er sagte am 14. November 2017 bei Bekanntgabe der Quartalsergebnisse des Unternehmens: "Mit zusätzlichen Investitionen wollen wir unser Kabelnetz noch schneller machen und unser Glasfasernetz deutlich ausbauen. Das Ziel: Gigabit-Geschwindigkeiten für ein Drittel aller Deutschen bis 2021." Gegenwärtig seien "für praktisch alle" 12,6 Millionen Kabelhaushalte im Verbreitungsgebiet Datenraten von bis zu 200 MBit/s verfügbar. Rund 7,2 Millionen Haushalte könnten 400 MBit/s nutzen. Jeder vierte Anschluss sei auf 500 MBit/s aufgerüstet. Das sind jedoch theoretische Maximalwerte: TV-Kabelnetzbetreiber haben große Probleme, die angebotenen hohen Datenübertragungsraten für ihre Privatkunden auch tatsächlich bereitzustellen. Laut dem Bericht zur Breitbandmessung der Bundesnetzagentur vom März 2017 fällt im Tagesverlauf besonders im Bereich 200 bis unter 500 MBit/s die Leistung in der abendlichen Peak-Zeit stark ab. Das liegt meist daran, dass zu viele Haushalte an einem Node oder Cluster hängen und sich die Kapazität teilen müssen. Vodafone:...

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Winphone 5.0: Trekstor will es nochmal mit Windows 10 Mobile versuchen

Trekstore plant ein gewagtes Unterfangen: Mit einer Indiegogo-Kampagne will der Hersteller das Interesse an einem Windows-10-Mobile-Smartphone ausloten. Mit der Kampagne soll Geld für ein Gerät aus der unteren Mittelklasse gesammelt werden. Es ist indes fraglich, ob Nutzer von Windows 10 Mobile auf so ein Gerät gewartet haben. Bei einem Listenpreis von 250 Euro sind bei der Ausstattung Grenzen gesetzt. Das Winphone 5.0 hat einen 5 Zoll großen IPS-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln; das ist für ein modernes Smartphone nicht viel. Das Display ist mittels Gorilla Glass 3 vor Kratzern geschützt. Im Smartphone soll Qualcomms Snapdragon 617 stecken, ein Quad-Core-Prozessor mit 1,5 GHz. Dem stehen 3 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte Flash-Speicher zur Seite. Zudem gibt es einen Steckplatz für Micro-SD-Karten, die allerdings maximal 64 GByte groß sein dürfen. LTE-Smartphone mit 13-Megapixel-Kamera Das Smartphone hat hinten eine 13-Megapixel-Kamera mit Autofokus und Dual-LED-Licht. Vorne ist eine 5-Megapixel-Kamera untergebracht, die vor allem für Selbstportraits geeignet sein soll. Das LTE-Smartphone unterstützt WLAN nach dem ac-Standard, hat...

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Single-RAN: Vodafone Deutschland testet LTE auf 3G-Frequenzen

Vodafone nutzt einen UMTS-Frequenzbereich für LTE. Unternehmenssprecher Dirk Ellenbeck erklärte Golem.de auf Anfrage: "Derzeit testet Vodafone an einigen ausgewählten Basisstationen, an denen die dort typische Netznutzung dies zulässt, die Verwendung des 2100-MHz-Frequenzbandes mit einer Bandbreite von 5 MHz für LTE." Zuerst hatte das Onlinemagazin Teltarif.de über die Tests berichtet. Vodafone habe bei seiner Netzmodernisierung an sämtlichen Standorten die Single-RAN-Technologie verbaut. Diese ermögliche einen effizienteren Betrieb und beispielsweise auch das technologieneutrale Nutzen von Frequenzen. Bei Single RAN ist der Netzausrüster Huawei technologisch führend. Statt eigener Netzelemente für jede Technologie ist bei Single RAN an den Standorten eine Hardwareeinheit, die alle drei Mobilfunkstandards GSM, UMTS und LTE softwaregesteuert verarbeiten kann. Der Parallelbetrieb von 2G und 4G auf verschiedenen Frequenzbändern ist möglich. Auch die Deutsche Telekom setzt Single-RAN-Technologie an allen Mobilfunkstandorten ein. Vodafone: LTE weiter mit großen Möglichkeiten "Ungefähr im Jahr 2020 bis 2021 drehen wir 3G in Europa ab", sagte Johan Wibergh, Chief...

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Smartphone: Neues Oneplus 5T kostet weiterhin 500 Euro

Oneplus hat mit dem Oneplus 5T einen Nachfolger seines bisherigen Top-Smartphones Oneplus Five vorgestellt. Das neue Gerät hat den gleichen Prozessor und die gleiche Speicherausstattung, kommt aber mit einem Display im 2:1-Format, einer verbesserten Kamera und neuen Softwarefunktionen. Das neue Oneplus 5T (Bild: Oneplus) Das Display des 5T hat das aktuell beliebte 2:1-Format (vom Hersteller als 18:9 bezeichnet). Der Bildschirm ist weiterhin ein AMOLED-Panel, die Größe beträgt 6 Zoll. Die Auflösung liegt bei 2.160 x 1.080 Pixeln, Oneplus hat es also auch bei seinem neuen Modell bei einer Full-HD-Auflösung belassen. Die Pixeldichte beträgt 401 ppi. Dual-Kamera mit neuem zweiten Objektiv Die zweite Änderung an der Hardware betrifft die Dual-Kamera auf der Rückseite. Die Hauptkamera hat weiterhin 16 Megapixel, eine Anfangsblende von f/1.7 sowie...

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Huawei: 5G braucht mehr Antennen und Basisstationen

Der neue 5G-Mobilfunk braucht mehr Basisstationen und Antennen. Das bestätigte Ming Cao, President GUC Product Line bei Huawei, auf dem Global Mobile Broadband Forum in London am 16. November 2017 im Gespräch mit Golem.de. "Technisch wird 5G zuerst im C-Band bei 3.5 GHz genutzt werden. Dieser Bereich hat eine geringere Abdeckung. Wir brauchen also mehr Basisstationen mit Antennen als bei 4G." GUC steht für GSM, UMTS und CDMA. Genaue Angaben wollte Cao jedoch nicht machen. Die Angaben des deutschen Stadtnetzbetreiberverbands Buglas (Bundesverband Glasfaseranschluss), nach denen für 5G in Deutschland 1,2 Millionen Antennen aufgestellt werden müssen, konnte er nicht kommentieren. "Akkurate Zahlen sind sehr schwer zu bestätigen", sagte Cao. Huawei versuche aber, die Zahl der Antennen und Basisstationen mit neuen technischen Entwicklungen zu minimieren. "Wenn das gelingt, können wir die LTE-Sites nutzen, dann wäre die Anzahl ähnlich wie bei 4G." Huawei: Neue Antennentypen vorgestellt Der chinesische Netzwerkausrüster stellte in London neue Antennentypen für 3G im ländlichen Raum, für 4G und 5G, Rural Star, Tube Star und Pool Star vor. Für den neuen 5G-Mobilfunk,...

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Glasfaser: Telekom erkundigt sich nach FTTH für jeden Haushalt

Die Deutsche Telekom erkundige sich nach einem Fiber-To-The-Home-Ausbau (FFTH) für jeden Haushalt. Das sagte Bruno Jacobfeuerborn, Technikchef der Telekom, am 16. November 2017 in seinem ersten Satz auf dem Global Mobile Broadband Forum in London. "Ich komme gerade aus Australien zurück, wo ich mich über den Ausbau von FTTH für jeden Haushalt erkundigt habe." Die Telekom arbeitet zusammen mit den Stadtnetzbetreibern daran, Regulierungsausnahme für den reinen Glasfaserausbau zu erhalten. Der größte deutsche Festnetzbetreiber erwartet, damit erfolgreich zu sein. Dann ist von der Telekom ein größeres Angebot für den Ausbau echter Glasfaser in Deutschland zu erwarten. Telekom: In unserem Netz muss was passieren Mit der Errichtung eines 5G-Netzes sei "4G nicht tot", betonte der Technikchef. Die Techniken bauten aufeinander auf. Wie Vertreter anderer Netzbetreiber zuvor betonte auch Jacobfeuerborn, dass es bei der Telekom noch kein Geschäftsmodell für 5G gebe, dies werde aber mit Sicherheit noch kommen. Es gebe sehr viele 5G-Versuche zusammen mit den vertikalen Industrie. Hier werde "in den nächsten ein bis zwei Jahren viel passieren". Beim 5G-Ausbau verlasse man...

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Mobilfunktarif: Blau-Tarif wird günstiger und erhält mehr Datenvolumen

Es gibt neue Konditionen für den Prepaid-Tarif Blau M, der vergünstigt und mit einem aufgestockten ungedrosselten Datenvolumen angeboten wird. Künftig kostet Blau M für 30 Tage 8,99 Euro; zuvor lag der Preis für vier Wochen bei 9,99 Euro. Zudem wird das ungedrosselte Datenvolumen von 1 GByte auf 1,25 GByte angehoben. Obwohl der Tarif auch auf der Blau-Tarif-Übersichtsseite mit den neuen Konditionen gelistet ist, war die Detailseite noch nicht aktualisiert. Das wird wohl in Kürze geschehen. Tarif mit LTE-Nutzung Blau-Kunden können das LTE-Netz von Telefónica nutzen, allerdings ist die maximal mögliche Geschwindigkeit auf 21,6 MBit/s im Download und 11,6 MBit im Upload begrenzt. Sobald das Inklusivvolumen aufgebraucht ist, wird die maximal mögliche Geschwindigkeit im Download und Upload auf jeweils 64 KBit/s beschränkt. Unverändert erhalten Blau-M-Kunden 300 Freieinheiten für Telefonate und Kurzmitteilungen in alle deutschen Netze. Sobald das Kontingent aufgebraucht ist, wird jede weitere Telefonminute und SMS mit jeweils 9 Cent berechnet. Die neue Tarifoption steht auch für Bestandskunden zur Verfügung, sobald diese neu gebucht wird. Verkürzte Laufzeit seit...

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BT: Für Betreiber ist 5G ein gewaltiges Upgrade des Netzwerks

Der neue Mobilfunkstandard 5G bedeutet für BT (British Telecom) "ein gewaltiges Upgrade des Netzwerks". Das sagte BT-Chef Gavin Patterson am 16. November 2017 auf dem Global Mobile Broadband Forum in London. Er erwartet den Rollout des 5G-Dienstes im eigenen Netz bis zum Jahr 2019, so dass der Start bis 2020 erfolgen kann. Die Frequenzversteigerung beginnt im nächsten Jahr in Großbritannien. Patterson sagte: " Wir tätigen hier eine große Investition, was sich auf den Capex auswirkt. Wir müssen viele neue Antennenstandorte errichten. Wir brauchen den günstigsten Ausbau, den wir bekommen können." Angaben des deutschen Stadtnetzbetreiberverbands Buglas (Bundesverband Glasfaseranschluss) zufolge müssen für den neuen 5G-Mobilfunk 1,2 Millionen Antennen aufgestellt werden. 5G soll andere Techniken integrieren Laut Patterson ist es das Ziel, 5G, 4G und WiFi so zu integrieren, dass der Kunde einen nahtlosen Übergang zwischen den Technologien erleben kann. 3G habe dagegen ein "ziemlich schwaches Internet" geliefert. Das Wichtigste sei gegenwärtig, die Anwendungen für 5G zu finden. BT müsse ein Geschäftsmodell für 5G schaffen. Durch die Medien sei um 5G ein...

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Huawei: Mobilfunkbetreiber fürchten steigende Kosten per Bit

Die Mobilfunkbetreiber haben zwei hauptsächliche Sorgen. Das sagte Chaobing Yang, President Huawei 5G Product Line, am 15. November 2017 auf dem Global Mobile Broadband Forum in London. "Sie machen sich Sorgen wegen der Kosten per Bit, die bisher immer mehr steigen, und sie suchen nach neuen Umsatzquellen. Hier bieten die vertikalen Industrien ein großes Potential." Zuvor hatte Peter Zhou, Chief Marketing Officer bei Huawei Wireless Solution, eingeräumt, dass "Mobilfunkbetreiber fragen würden, wozu sie 5G eigentlich brauchen". Mit 5G würden die Kosten pro übertragendes Bit in den Mobilfunknetzen jedoch sinken, versprach Yang. Diesen Vorteil sah auch der technische Leiter der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), Walter Berner, laut dem mit 5G die Übertragung von Content und Streaming-Angeboten pro Bit deutlich günstiger werde. Doch bevor die Kosten pro Bit sinken, müssen die Netzbetreiber hohe Summen in den Aufbau der neuen Technik investieren, wie Deutsche-Telekom Chef Tim Höttges erklärt hatte: In ganz Europa koste der Ausbau 300 bis 500 Milliarden Euro. 5G: 2.200 Beschäftigte bei Huawei RD in Europa Yang leitet den Bereich 5G bei dem...

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Apple-Smartphone: iPhone X knackt und summt

Beim iPhone X gibt es kurz nach dem Markstart einige Probleme, die bei manchen Benutzern zu Tonverzerrungen, Knistern und Summen führen. Auch beim iPhone 8 gab es anfänglich Störgeräusche beim Telefonieren, die durch ein Update beseitigt wurden, während die beim iPhone X aufgetretenen Schwierigkeiten bei der Audiowiedergabe allgemein auftreten und nicht speziell etwas mit Telefongesprächen zu tun haben. Auch die Wiedergabe über die internen Lautsprecher ist bei betroffenen Geräten gelegentlich gestört, was schon bei geringer Lautstärke deutlich wahrnehmbar sein soll. Die Berichte gibt es in den MacRumors-Foren und auf Twitter und Reddit. Ob es sich in allen Fällen um einen Hard- oder einen Softwarefehler handelt, ist derzeit nicht absehbar. Gegenüber The Verge meinte ein Apple-Sprecher: "Wir sind uns des Problems bewusst, das Kunden in einer kleinen Anzahl von Fällen betrifft. Unser Team arbeitet an einem Fix, der in einer kommenden Softwareversion enthalten sein wird.". Das Display ist offenbar auch kälteempfindlich. Das Gerät scheint nach einem schnellen Wechsel in eine kalte Umgebung kurzfristig nicht mehr auf Berührungen zu reagieren. Nach wenigen...

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Mobilfunknetz: Vodafone wird 3G im Jahr 2020 abschalten

Vodafone wird sein Mobilfunknetzwerk der dritten Generation bald abschalten. "Ungefähr im Jahr 2020 bis 2021 drehen wir 3G ab", sagte Johan Wibergh, Chief Technology Officer Vodafone am 15. November 2017 auf dem Global Mobile Broadband Forum in London (HWMBBF). "3G war nicht unbedingt ein Erfolg", erklärte Wibergh. Vodafone habe eine Million Kilometer Glasfaser verlegt und sei vom reinen Mobilfunkbetreiber immer mehr zu einem konvergenten Betreiber geworden, sagte Wibergh. Dabei werde die Cloud immer wichtiger: "Wir kaufen bald keine Netzwerkausrüstung mehr, die nicht cloudbasiert ist." Eine der Kerntechnologien des kommenden 5G-Standards ist für Vodafone das Mehrantennensystem Massive MIMO, bei dem die Sendeleistung mit Multi-User Beamforming (MUBF) gezielt auf die einzelnen Mobilgeräte ausgerichtet wird. "Massive MIMO von Huawei setzen wir auch bereits mit LTE ein", erklärte Wibergh. Im Juni 2016 waren rund zwei Millionen Besucher auf dem Worldpride-Festival in Madrid. Diese Veranstaltung habe Vodafone mit nur zehn Antennenstationen abgedeckt. "Wir setzen das auch in anderen Städten ein", sagte er. In Mailand arbeitet Vodafone mit der italienischen Regierung daran,...

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Sicherheitsrisiko: Oneplus-Smartphones kommen mit eingebautem Root-Zugang

Ein Twitter-Nutzer mit dem Usernamen Elliot Alderson hat herausgefunden, dass Oneplus-Smartphones mit einer Testanwendung von Qualcomm ausgeliefert werden. Diese ermöglicht nicht nur eine Reihe von Tests für Ingenieure, sondern auch die Möglichkeit, das Smartphone zu rooten. Engineermode ist auf Oneplus-Smartphones vorinstalliert Die App namens Engineermode ist leicht auf Oneplus-Smartphones zu finden: In der Auflistung aller installierten Apps in den Systemeinstellungen taucht sie auch bei unserem Oneplus 5 unter den Systemprozessen auf. Aufgerufen werden kann die Anwendung unter anderem über den Activity Launcher, eine kostenlose App aus dem Play Store. Sicherheitsrelevant scheint der Prozess "Diagenabled" zu sein. Hierüber kann über ADB ein Root-Zugang auf das Gerät erlangt werden. Das nötige Passwort hat Elliot Anderson nach wenigen Stunden herausgefunden. Aktuell kann der Root-Zugang nicht einfach von anderen Apps ausgenutzt werden, Anderson schließt dies allerdings generell nicht aus. Oneplus hat sich mittlerweile zu der Sache geäußert. In einer Stellungnahme erklärt der Hersteller, dass die Anwendung Engineeringmode für Tests nach der Produktion...

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Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen

Nach der Übernahme von Nextbit war es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis der Gaming-Hersteller Razer neben Notebooks auch ein eigenes Smartphone produzieren würde. Anfang November 2017 war es dann so weit: Das erste Smartphone mit 120-Hz-Display wurde offiziell vorgestellt. Das Razer Phone soll sich - passend zum restlichen Portfolio des Herstellers - explizit für Mobile Gaming eignen. Dafür hat es neben dem Display mit hoher Bildschirmfrequenz auch eine automatische Anpassung derselben an die aktuelle Bildrate, was zu einer flüssigeren Darstellung führen soll, sowie Stereolautsprecher. ...

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HWMBBF: Vodafone wird 3G im Jahr 2020 abschalten

Vodafone wird sein Mobilfunknetzwerk der 3. Generation bald abschalten. "Ungefähr im Jahr 2020 bis 2021 drehen wir 3G ab", sagte Johan Wibergh, Chief Technology Officer Vodafone am 15. November 2017 auf dem Global Mobile Broadband Forum in London. "3G war nicht unbedingt ein Erfolg", erklärte Wibergh. Vodafone habe 1 Million Kilometer Glasfaser verlegt und sei vom reinen Mobilfunkbetreiber immer mehr zu einem konvergenten Betreiber geworden, sagte Wibergh. Dabei werde die Cloud immer wichtiger: "Wir kaufen bald keine Netzwerkausrüstung mehr, die nicht cloudbasiert ist." Eine der Kerntechnologien des kommenden 5G-Standards ist für Vodafone das Mehrantennensystem Massive MIMO, bei dem die Sendeleistung mit Multi-User Beamforming (MUBF) gezielt auf die einzelnen Mobilgeräte ausgerichtet wird. "Massive MIMO von Huawei setzen wir auch bereits mit LTE ein", erklärte Wibergh. Im Juni 2016 waren rund zwei Millionen Besucher auf dem Worldpride-Festival in Madrid. Diese Veranstaltung habe Vodafone mit nur zehn Antennenstationen abgedeckt. "Wir setzen das auch in anderen Städten ein", sagte er. In Mailand arbeitet Vodafone mit der italienischen Regierung daran, die gesamte...

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V-Bag mit V-Sim: Vodafone verfolgt Koffer im 2G-Netz für 7 Euro pro Monat

Das V-Bag ist Vodafones Beruhigungsanhänger für Vielreisende mit ausgesprochener Angst vor einem Kofferverlust. Der kleine elektronische Tracker wird einfach an den Koffer gebunden und verfolgt per GPS das Gepäckstück. Mit 70 Euro ist die Anschaffung nicht günstig. Dazu kommen 7 Euro pro Monat für den sogenannten V-Sim-Service. Dabei handelt es sich aber nicht um eine neue spezielle SIM-Karte. Im V-Bag ist ein einfacher Nano-SIM-Kartenslot verbaut worden. Die SIM-Karte kann monatlich gekündigt werden. Interessant ist, dass die V-Sim innerhalb der EU regulär genutzt werden kann. Roaming-Kosten fallen nicht an. Das gilt seltsamerweise auch für die Schweiz. Vodafone Deutschland hat durchaus Verträge, bei denen Reisende in die Schweiz gesondert abgerechnet werden. Hier macht der Anbieter offenbar eine Ausnahme. Eine weitere Besonderheit ist die Nutzung des 2G-Netzes. Der Tracker arbeitet auf den Bändern 850 und 1.900 MHz. Während in Europa mehr und mehr Netzbetreiber Pläne für die Abschaltung von 2G haben, kündigt Vodafone ein neues Produkt an. Problematisch ist aber, dass das Unternehmen so potenzielle Roaming-Partner in Europa verliert. Für den Betrieb...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.