Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Netgear Nighthawk X6S: Triband-Router kann mit Sprache gesteuert werden

Der Netzwerkhersteller Netgear hat mit dem Nighthawk X6S einen neuen Router mit Triband-Technik vorgestellt. Das Gerät ist dazu mit sechs Antennen ausgestattet und funkt zweifach im 5-Ghz-Netz und einfach im 2,4-Ghz-Band. Dadurch ist der Router auch in der Lage, mehrere Clients per 3x3-Multi-User-Multi-Input-Multi-Output (MU-MIMO) parallel anzusprechen. Netgear gibt für den Triband-Funk eine kombinierte Geschwindigkeit von 4 GBit pro Sekunde an, indem es alle theoretischen Geschwindigkeiten zusammenrechnet. In der Praxis dürfte der Wert weit darunterliegen. Viele ältere Clients unterstützen nicht einmal den WLAN-Standard 802.11ac, sondern nutzen noch die ältere n-Spezifikation für theoretische 240 MBit pro Sekunde. An der Rückseite sind Ethernet-Ports angebracht. (Bild: Netgear) Für kabelgebundenes Ethernet verfügt der Router über fünf RJ-45-Buchsen mit Gigabit-Geschwindigkeit. Außerdem verbaut...

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Spark: DJI-Minicopter stürzt ab

Bei dem Quadrocopter Spark gibt es offensichtlich Probleme mit der Flugsteuerung. Der Copter schaltet sich im Flug ab. Im Forum des chinesischen Herstellers DJI berichten diverse Nutzer, dass ihr Copter ohne ersichtlichen Grund abgestürzt sei. Bei einigen war das knapp über dem Boden der Fall. Andere Sparks, die sich in größerer Höhe abschalteten, blieben in Bäumen hängen oder fielen ins Wasser, was die Bergung schwierig machte. Drohne entfernt sich und fällt ins Feld Ein Nutzer veröffentlichte ein Video, das seine Spark aufnahm, die sich im Folgen-Modus befand: Zuerst begleitet sie wie vorgesehen die zwei Radfahrer, die an einem Feld entlang fahren. Plötzlich entfernt sie sich und sinkt. Die Ähren kommen näher, dann stürzt das Fluggerät ins Feld. Ein anderer Nutzer filmte sich, als er seine Spark vom Balkon aus aufsteigen ließ. Kurz nach dem Start ist zu sehen, wie das Fluggerät gerade zu Boden fällt. Die vor wenigen Monaten vorgestellte Spark ist der bisher kleinste Copter von Markführer DJI. Das Fluggerät ist knapp 15 Zentimeter groß und wiegt 300 Gramm. Gesteuert wird es mit Gesten oder per Smartphone. Der Copter hat ein Hinderniserkennungssystem...

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Kumu Networks: Vollduplex-WLAN auf gleicher Frequenz soll noch 2018 kommen

Das auf Netzwerktechnik spezialisierte Startup Kumu Networks will seinen Drahtloschip im Jahr 2018 fertigstellen. Das berichtet das Onlinemagazin Eetimes. Mit dieser Technik sollen WLAN-Verbindungen im Vollduplex-Modus auf dem gleichen Frequenzband möglich sein. Das bedeutet, dass Pakete gleichzeitig gesendet und empfangen werden können, ohne dass der Datenfluss unterbrochen werden muss. Bis 2018 will Kumu erste Chips mit Vollduplex-WLAN fertigstellen (Bild: Kumu Networks) Diese Technologie soll durch 20 Patente geschützt sein. Sie wurde bereits von einigen Mobilfunkanbietern, darunter das israelische Unternehmen Cellcom, in der Praxis getestet. Die Hardware wird vom Halbleiterhersteller Globalfoundries in Form eines 50-mm2-Chips gefertigt. Er benötigt zwei Watt an Leistung und soll in WLAN-Access-Points und Mobilfunk-Basisstationen eingesetzt werden. 132 dB Rauschunterdrückung gegen langsame Datenübertragung Momentan ist WLAN, im Gegensatz zu kabelgebundenem Ethernet, zum Großteil nur im Halbduplexverfahren möglich, bei dem abwechselnd Daten gesendet und empfangen werden können. Das Rauschen und Überlagern von Signalen...

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Soziales Netzwerk: Facebook soll an Smart-Speaker mit Display arbeiten

Facebook soll an einem eigenen smarten Lautsprecher mit eingebautem Display arbeiten. Das meldet das taiwanische Branchenblatt Digitimes unter Berufung auf Quellen innerhalb der Zulieferkette. Großes eingebautes Display Der Facebook-Speaker soll ein 15 Zoll großes Display mit Touch-Funktion haben. Das Panel stammt den Quellen zufolge von LG. Wofür das Display genutzt werden soll, ist derzeit unklar - weder Facebook noch der mutmaßliche Auftragsfertiger Pegatron haben sich zu dem Projekt geäußert. Denkbar ist, dass Nutzer über den Bildschirm ihren Facebook-Newsfeed einsehen sowie Videos und Fotos anschauen. Inwieweit Facebooks Lautsprecher eine Sprachsteuerung haben wird, ist nicht bekannt. Amazon und Google dominieren den Markt für smarte Lautsprecher Die bekanntesten smarten Lautsprecher stammen von Amazon und Google. Amazon hat mit dem Echo und dem kleineren Echo Dot eine Plattform für seinen Sprachassistenten Alexa geschaffen. Der Google Home hingegen verwendet den Google Assistant. Mit den Geräten können Nutzer unter anderem Smart-Home-Systeme steuern, Fragen stellen oder Musik hören. Möglich ist, dass Facebook mit einem eigenen Gerät einen mehr auf die...

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Chipmaschinenausrüster: ASML demonstriert 250-Watt-EUV-System

Der niederländische Lithografie-Ausrüster ASML hat ein System gezeigt, das mit extrem ultravioletter Strahlung arbeitet und erstmals eine Quelle mit 250 Watt verwendet. Im Forschungslabor im kalifornischen San Diego erreichte AMSL mit einer aktuellen Maschine vom Typ Twinscan NXE:3400B die entsprechende Photonen-Energie, was einen wichtiger Schritt für die EUV-basierte Fertigung von Mikrochips mit kommenden 7-nm-Nodes darstellt. Mit den 250 Watt Strahlungsleistung hat AMSL eine Twinscan NXE:3400B im Hauptquartier in Veldhoven bestückt und demonstrierte den seit langer Zeit in Aussicht gestellten Durchsatz von 125 pro Stunde belichteten Wafern. Wie aus den Zahlen des zweiten Quartals 2017 hervorgeht, hat der Ausrüster bisher 27 EUV-Systeme an Partner wie Intel, Globalfoundries, Samsung und die TSMC ausgeliefert. Drei Twinscan NXE:3400B wurden im vergangenen Dreimonatezeitraum verschickt und acht neue bestellt. Sechs davon sind für Hersteller gedacht, die damit DRAM und Logik fertigen wollen. Alle großen Hersteller nutzen EUV Für DRAM ist der Einsatz der Maschinen für das 10-nm-Class-Verfahren gedacht, was alles zwischen 10 nm und 19 nm sein kann. Die Fertiger...

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Schnittstelle: USB 3.2 verdoppelt Datenrate auf 20 GBit/s

Die USB 3.0 Promoter Group hat einen Ausblick auf den kommenden USB-3.2-Standard gegeben und die vorläufigen Spezifikationen erläutert: Mit USB 3.2 wird der Multi-Lane-Betrieb freigeschaltet, der von Beginn an für USB Typ C geplant war, bisher aber nicht eingesetzt wurde. Ausgehend von den 10 Gigabit pro Sekunde bei USB 3.1 Gen2 soll USB 3.2 so eine auf 20 Gigabit die Sekunde verdoppelte Datenrate erreichen. Neue Kabel braucht es nicht. Technischer Hintergrund von USB 3.2 sind die sogenannten High Speed Data Paths von USB Typ C: Vier davon stecken in jedem Kabel und Stecker, sie wurden bisher allerdings nicht für die reine Datenübertragung, sondern für Alternate Modes wie Displayport verwendet. Durch den Multi-Lane-Betrieb sind zwei High Speed Data Paths statt einem für Daten im Einsatz. Mit USB 3.2 sind somit über 2 GByte pro Sekunde möglich, sofern die Infrastruktur vorhanden ist. Neue Controller erforderlich An den Kabeln gibt es keine Änderung, ein für 10 Gigabit die Sekunde zertifiziertes Modell reicht. Wie üblich braucht es entsprechende Host- und Client-Controller, an solchen arbeitet etwa Asmedia. Aktuelle Chips für USB 3.1 Gen2 sind also in absehbarer...

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Roboterstaubsauger: Roomba saugt neben Staub auch Daten

Der Roomba 980 von iRobot erstellt mit seinen Sensoren einen recht detaillierten Plan der Wohnung, während er saugt: Diese Daten will der Hersteller nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters verkaufen und zwar an Hersteller von Smart-Home-Technik. Nach Angaben des iRobot-Chefs Colin Angle sollen die Raumpläne der Kunden für die Hersteller von Smart-Home-Geräten besonders interessant sein. Das bestätigte Angle gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Für iRobot wären die Daten ein Zusatzgeschäft - wenn die Kunden zustimmen. Ein Lautsprecherhersteller könnte mit den Daten genau erkennen, wo sein Gerät am besten platziert werden sollte, um den bestmöglichen Klang zu erzielen. Ein detaillierter Raumplan würde auch helfen, eine Überwachungskamera am sinnvollsten Ort zu platzieren oder sogar Gegenstände wiederzufinden, die verlegt wurden. Wie der Datenschutz realisiert werden könnte, wenn auf einmal Firmen die Grundrisse von Wohnungen besitzen, ist noch nicht abzusehen. Der Nutzer müsse in jedem Fall dem Verkauf zustimmen, sagte Angle. Der Roomba 980 kostet in Deutschland rund 1.000 Euro. Er hat WLAN sowie zahlreiche Sensoren an Bord, mit denen er...

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Auch Hybridfahrzeuge betroffen: Großbritannien will Verbrenner ab 2040 verbieten

Großbritannien will die alternativen Antriebe zur alleinigen Option für Fahrzeuge machen. Ab 2040 soll Schluss sein mit Verbrennungsmotoren, um die Stickstoffoxide in der Luft zu reduzieren. Nach einem Bericht des britischen Guardian werden auch Hybridfahrzeuge betroffen sein. Das berichtet auch die britische Tageszeitung The Times. Beide konnten vorab die Entwürfe der Regierung einsehen. Eine offizielle Aussage der Regierung fehlt aber noch. Gesundheit der Menschen geht vor "Die schlechte Luftqualität ist das größte Umweltrisiko für die öffentliche Gesundheit in Großbritannien und diese Regierung ist entschlossen, in kürzester Zeit etwas zu unternehmen", äußerte ein Sprecher der Regierung gegenüber dem Guardian. Ob die Pläne auch für Busse und LKW gelten sollen, ist noch nicht absehbar. Zwar gibt es mittlerweile Elektrobusse und kleine LKW mit Elektroantrieb, doch deren Verbreitung ist noch sehr gering. Im Bereich Bau- und Einsatzfahrzeuge fehlen ebenfalls Alternativen. Einige EU-Länder wollen dem Verbrenner an den Kragen Auch Frankreich plant ein Verbot von Diesel- und Benzinautos ab 2040. Umweltminister Hulot:"Wir kündigen hiermit das Ende des Verkaufs...

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Antriebsstrang aus Deutschland: BMW baut elektrischen Mini in Oxford

BMW will seinen elektrischen Mini in Großbritannien bauen und nur den Antriebsstrang in Deutschland fertigen lassen. Der vollelektrische Mini wird eine Variante des Dreitürers der Marke sein und ab 2019 gebaut werden. Den klassischen Mini will BMW weiter mit normalem Verbrennungsmotor sowie als Plug-In-Hybrid-Variante anbieten. In Großbritannien soll das Fahrzeug nach Angaben von BMW gebaut werden, weil aus dem Werk in Oxford die meisten Dreitürer des Modells stammen. 2017 sollen bereits 100.000 elektrifizierte BMW verkauft werden. Das umfasst nicht nur die rein batterieelektrischen Fahrzeuge, sondern auch solche, die Verbrennungsmotoren mit an Bord haben - wie der BMW i3 mit dem sogenannten Range Extender. Die 100.000 Fahrzeuge entsprechen etwa fünf Prozent des Gesamtabsatzes. Neben dem E-Mini plant BMW mit dem X3 ein Elektro-SUV für das Jahr 2020. 2021 soll der BMW iNext auf den Markt kommen. Drei Jahre später sollen Elektroautos und Plugin-Hybridfahrzeuge 15 bis 25 Prozent des Absatzes ausmachen. Das hängt laut BMW aber von politischen und technischen Rahmenbedingungen wie dem Ausbau der Ladeinfrastruktur ab. Kooperationen mit Dritten wird es bei BMW nicht...

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Armatix: Smart Gun lässt sich mit Magneten hacken

Eine Waffe, die nur von einem Berechtigten abgefeuert werden kann? Ein Hacker mit dem Pseudonym Plore hat herausgefunden, dass sogenannte Smart Guns nicht so sicher sind, wie die Hersteller gern behaupten: Er hat mehrere Wege gefunden, ein Modell zu manipulieren. Plore hat sich die Sportpistole iP1 des deutschen Waffenherstellers Armatix vorgenommen. Zu der Waffe gehört eine Uhr, mit der sich der Schütze authentifiziert. PIN sichert Uhr, Uhr sichert Waffe Die Uhr ist mit einer vierstelligen PIN gesichert. Nimmt der Schütze die Waffe in die Hand, kommuniziert diese per RFID mit der Uhr. Sind Waffe und Uhr zu weit voneinander entfernt, lässt sich der Abzug nicht betätigen. Zumindest in der Theorie. Armatix iP1 (Bild: Armatix) Plore ist es gelungen, dieses Sicherheitsmerkmal zu umgehen: Er baute zwei Funkrepeater, mit denen er das Signal der Uhr über gut vier...

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BiCS3 X4: WDs Flash-Speicher fasst 96 GByte pro Chip

Western Digital hat den BiCS3 X4 angekündigt, einen Flash-Speicher für vorrangig SSDs. Die Abkürzung steht für Bit Cost Scalable der vierten Generation, das X4 weist auf die vier Bit pro Speicherzelle hin - es handelt sich also um Quadruple Level Cells (QLC). Diesbezüglich unterscheidet sich BiCS3 X4 vom bisherigen BiCS3 X3 mit drei Bit pro Zelle (Triple Level Cell). Der BiCS3 X4 weist 64 Schichten und eine Kapazität von 768 GBit (96 GByte) pro Chip auf. Der BiCS3 X3 nutzt die gleiche Anzahl Layer, durch TLC statt QLC kommt er aber auf nur 512 GBit (64 GByte). Der kommende BiCS4 schafft dank 96 Schichten und ebenfalls QLC hingegen bis zu 1.024 GBit (128 GByte). Der Vorteil des BiCS3 X4 verglichen mit dem BiCS3 X3 sind die geringeren Kosten pro Chip, allerdings dürfte der neue Flash-Speicher tendenziell weniger haltbar und etwas langsamer sein - das war zumindest die Erwartung. QLC erfordert aufwendige Fehlerkorrekturen Vier statt drei Bit bedeuten sechzehn anstelle von acht Ladungszuständen, weshalb das Beschreiben der Zellen durch die vielen Spannungsebenen fehleranfälliger wird und länger dauert. Western Digital spricht allerdings von nicht näher ausgeführten...

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Auftragsfertiger: Samsung will Marktanteil verdreifachen

Samsung hat seine Pläne zum Auftragsfertigungsgeschäft offengelegt: Die Südkoreaner wollen zur Nummer Zwei werden und daher in den nächsten fünf Jahren ihren Marktanteil verdreifachen. Derzeit liegt Samsung hinter der TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company), hinter Globalfoundries und sogar hinter UMC (United Microelectronics Corporation), wenngleich noch vor Intel. Ausgehend von etwa acht Prozent Marktanteil will Samsung künftig rund 25 Prozent erreichen. Damit dürfte zwingend einhergehen, dass sich einige Kunden von der TSMC abwenden werden. Bisher hat Samsung vor allem für den eigenen Bedarf produziert, wobei es zwischen DRAM, Flash-Speicher und klassischen Prozessoren oder Systems-on-a-Chip zu unterscheiden gilt. Was die Gesamtfertigungskapazität anbelangt, dürften die Südkoreaner 2017 erstmals Intel überholen und damit der größte Halbleiterhersteller der Welt werden. Im Bereich SoCs hingegen ist Samsung wie erwähnt nur die Nummer Vier, da bis vor wenigen Jahren vornehmlich Chips wie die hauseigenen Exynos gefertigt wurden. Aggressive Roadmap bis 4 nm Unter anderem AMD, Apple, Nvidia, NXP und Qualcomm lassen mittlerweile jedoch ihre Prozessoren...

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Deep Space Gateway: Lockheed baut eine Raumstation aus Spaceshuttle-Frachtmodul

Recycling in der Raumfahrt: Der US-Luft- und Raumfahrtkonzern Lockheed Martin konzipiert im Auftrag der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) eine neue Raumstation. Diese wird in einem ausgedienten Modul aus der Spaceshuttle-Ära entstehen. Deep Space Gateway wird eine Raumstation, die in den 2020er-Jahren aufgebaut werden soll. (Bild: Boeing) Deep Space Gateway nennt die Nasa die Station, also Tor zum Weltraum. Sie soll auf einer Bahn nahe des Mondes platziert werden und als Zwischenstation für Missionen zum Mond oder zu Planeten im Sonnensystem dienen. Lockheed Martin wird einen Prototyp im Originalmaßstab bauen, um die Anforderungen, die eine solche Station erfüllen muss, zu identifizieren. Lockheed verwendet 3D-Druck und Mixed Reality Die Station wird im Donatello Multi-Purpose Logistics Module (MPLM) entstehen. Das ist ein Frachtmodul. Mit solchen Modulen brachte das US-Raumschiff Spaceshuttle Versorgungsgüter zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS). Lockheed Martin wird das Donatello-Modul mit der...

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BGH-Urteil: Banken dürfen Geld für SMS-TANs verlangen

Banken und Sparkassen dürfen für den Versand von SMS-TANs beim Onlinebanking eine Gebühr verlangen. Einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zufolge ist dies jedoch nur dann erlaubt, wenn die TAN tatsächlich für eine Überweisung eingesetzt wurde. Eine pauschale Gebühr für "jede" verschickte SMS-TAN sei daher unzulässig. Im konkreten Fall hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) gegen eine entsprechende Klausel einer Kreissparkasse geklagt (Aktenzeichen XI ZR 260/15). Neben Kosten für das Onlinebanking in Höhe von zwei Euro sollte jede verschickte SMS zehn Cent zusätzlich kosten. In den Vorinstanzen war die Klage der Verbraucherschützer abgewiesen worden. Die Karlsruher Richter sind jedoch der Auffassung, dass die Klausel nicht in Einklang mit Paragraf 675f Abs. 4 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) steht. Demnach dürfen Zahlungsdienstleister zwar ein Entgelt "für die Erbringung einer Zahlungsdienstleistung" verlangen. Allerdings nur dann, wenn die SMS "tatsächlich der Erteilung eines Zahlungsauftrages dient". Da jedoch auch dann ein Entgelt verlangt werde, wenn der Bank-Kunde die SMS-TAN gar nicht nutze, entstehe ein Nachteil für den...

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Quantengatter: Die Bauteile des Quantencomputers

Qubits spielen beim Bau von Quantencomputern eine überragende Rolle: Welche Leistung ein Quantencomputer erreichen kann, hängt von der Zahl und Qualität der Qubits ab. IBM hat mit dem Quantenvolumen sogar einen eigenen Benchmark erschaffen, um das zu messen. Aber Quantencomputer rechnen nicht mit Qubits allein. Sie müssen manipuliert werden und miteinander interagieren können. Das ist nicht anders als in einem normalen Computer: Auch er braucht die passenden Schaltkreise, um Bits manipulieren zu können. Jeder Computer ist aus solchen sogenannten Gattern aufgebaut. AND, NAND, OR, NOR, XOR und XNOR machen aus zwei Bits im Eingang ein Bit im Ausgang. Dazu kommt das NOT-Gatter, das im Ausgang das Gegenteil des Bits im Eingang ausgibt. Auch Quantencomputer brauchen Gatter, um rechnen zu können - und diese geben einen ersten Einblick in das, was Quantencomputer so besonders macht. Quantengatter manipulieren Qubits Es stellt sich zunächst die Frage, welche Operationen ein Quantencomputer mit seinen Qubits durchführen können muss, damit er rechnen kann. Der Zustand eines Bits kann nur 0 oder 1 sein. Der Zustand eines Qubits ist viel komplexer. Deshalb sind solche Gatter...

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