Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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RT-AC86U: Asus-Router priorisiert Gaming-Pakete und kann 1024QAM

Asus hat den RT-AC86U auf den Markt gebracht, einen Dualband-WLAN-Router mit drei externen Antennen. Die Zusatzbezeichnung Pro Gamer gibt einen Hinweis auf die Zielgruppe des Gerätes: Spieler. Deshalb hat der Router eine Quality-of-Service-Engine, die Netzwerkpakete von Spielen erkennt und anderem Netzwerktraffic vorzieht. Asus RT-AC86U (Bild: Asus) Außerdem hat das Gerät AIProtection der Firma Trendmicro installiert. Direkt am Router sollen dadurch Sicherheitslücken erkannt und behoben werden. Er scannt dazu die Heimnetztopologie nach eventuellen Fehlern ab. Außerdem soll das System parallel zu Internetsitzungen laufen und vor Webangriffen schützen. In der Theorie sehr hohe Datenraten auf Kosten der Reichweite Mit den drei Antennen funkt der RT-AC866U im 2,4-GHz- und 5-GHz-Netz. Er unterstützt die WLAN-Standards 802.11ac mit theoretisch bis zu 1.733 Mbit/s Geschwindigkeit, aber auch ältere Standards wie n, a/g, und b. Außerdem gibt Asus an, dass...

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Microsoft: Programme für Quantencomputer in Visual Studio entwickeln

Auch Quantencomputer sind ein Thema auf Microsofts Messe Ignite 2017. Bereits zum Ende der Eröffnungspräsentation hat Microsofts CEO Satya Nadella mit zwei Physikern, einer Informatikerin und einem Mathematiker über dieses Thema gesprochen. Dabei wurde auch ein Software-Stack für Entwickler vorgestellt, um Programme auf einem Quantencomputer ausführen zu können. Dieser beinhaltet eine eigene und speziell dafür entwickelte Programmiersprache. Microsoft nennt so erstellte Software Quantum Programs - Quantenprogramme. Das Besondere ist, dass der Software Stack in Microsofts integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) Visual Studio eingefügt wird. Darüber sollen sich Quantenprogramme debuggen lassen. Auch der Quantenstatus soll innerhalb der IDE an verschiedenen Stellen des Programmes angezeigt werden können. Wie in etablierten Programmiersprachen kann die Syntax der neuen Quantenprogrammiersprache farblich hervorgehoben werden. Das soll die Übersichtlichkeit des Codes verbessern. Virtuelle Quantensimulatoren lokal und in der Azure-Cloud Innerhalb von Visual Studio sollen sich so erstellte Quantenprogramme mithilfe eines Simulators testen lassen können. Microsoft bietet...

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Arbeitsspeicher: DDR5 nutzt Spannungsversorgung auf dem Modul

Dem Speichergremium Jedec und dem Buffer-Chip-Hersteller IDT zufolge wird bei DDR5-Modulen zugunsten der Effizienz ein PMIC (Power Management IC) verwendet. Das berichtet die c't unter Berufung auf eine Präsentation von IDT auf dem Jedec Server Forum vom 19. September 2017. Der PMIC wird auf Registered DIMMs verwendet und regelt dort die Spannungsversorgung, anstatt das dies über Wandler auf dem Mainboard geschieht. Das spart Platz, verbessert die Kühlung und senkt schlussendlich die Kosten. Die Spannung sinkt auf 1,0 Volt Mit DDR5 sollen sich die Datentransferrate und die Kapazität verdoppeln, der Speicherhersteller Micron etwa prognostiziert bis 6,4 Gbps und 32 GBit pro Chip. Das würde DDR5-6400 statt heutigem DDR4-3200 entsprechen, wenngleich einige Riegel für Übertakter auch als DDR4-4600-Module verkauft werden. Trotz der hohen Geschwindigkeit soll die Spannung von DDR5-DIMMs bei nur 1,1 Volt liegen - laut IDT sind es bei RDIMMs offenbar sogar nur 1,0 Volt. Bei einem Dual-Sockel-Board mit 32 RAM-Bänken sind viele Spannungswandler notwendig, weshalb ein Power Management IC pro Speichermodul angedacht ist. Die Hauptplatine muss dann nur nur 12 Volt an den PMIC...

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Mototok: Elektroschlepper rangieren BA-Flugzeuge

Schluss mit den Dieselschleppern auf dem Vorfeld. Die Fluggesellschaft British Airways (BA) lässt ihre Verkehrsflugzeuge von elektrisch betriebenen Schleppern rangieren. Für den sogenannten Pushback braucht ein Flugzeug, das mit der Nase zum Flughafenterminal steht, Unterstützung. Das erledigt ein Flugzeugschlepper oder Pusher, bei Verkehrsflugzeugen im Normalfall schwere, mit Diesel betriebene Fahrzeuge. Mototok wird ferngesteuert Die BA will für den Pushback künftig Elektrofahrzeuge einsetzen, die Mototoks. Das sind kleine Schleppfahrzeuge mit einem Elektroantrieb, die das Flugzeug aus der Parkposition schieben. Ein solcher Schlepper braucht keinen Fahrer, er wird von einem Mitarbeiter des technischen Personals mit einer Fernsteuerung bedient. Seit August sind am Terminal 5 des Londoner Großflughafens Heathrow fünf Mototoks im Einsatz, wie die BA erst jetzt bekanntgegeben hat. Bis Ende des Jahres sollen alle Kurz- und Mittelstreckenmaschinen der Fluglinie von Mototoks rangiert werden. Außerdem will die BA prüfen, ob die Schlepper auch für Langstreckenflugzeuge eingesetzt werden können. Die BA will Ladestationen an ihren Gates aufbauen Mit einer Akkuladung...

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Dan Cases C4-H2O: 9,5-Liter-Gehäuse mit 240-mm-Radiator

Der deutsche Hersteller Dan Cases hat das C4-H2O vorgestellt. Das Gehäuse ist als Ergänzung zum von uns getesteten Dan Cases A4-SFX gedacht, noch befindet sich das C4-H2O aber in der Planungsphase. Statt 7,1 Liter weist es ein Volumen von 9,5 Litern auf - die verteilen sich auf 322 x 236 x 128 mm inklusive Füßchen. Gedacht ist das C4-H2O für kompakte Systeme mit hoher Leistung. Dan Cases C4-H2O (Bild: Daniel Hansen) Wie beim A4-SFX belüftet sich die Grafikkarte selbst, weshalb diese sehr leise arbeiten kann, wenn ein Modell mit axialer Lüftung verbaut wird. Der Prozessor auf dem Mini-ITX-Mainboard hingegen kann nur mit einem kleinen CPU-Kühler versehen werden. Beim C4-H2O ist das anders: Auf der Ober- oder Unterseite des innen um 180 Grad drehbaren Gehäuses kann ein 240-mm-Radiator montiert werden. Der muss allerdings inklusive Lüftern flacher als 47 mm sein, zumindest ist das der aktuelle...

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Platooning: Daimler fährt in den USA mit Lkw im autonomen Konvoi

Bald fahren Lkw auf ausgewählten Highways in den dünn besiedelten US-Staaten Oregon und Nevada im automatisierten Konvoi. Daimler testet in den USA ab 2018 das sogenannte Platooning im öffentlichen Straßenverkehr. Roger Nielsen von Daimler Trucks North America sagte: "Platooning ist nicht dazu da, den Fahrer zu ersetzen - sondern ihn auf langen Fahrten zu entlasten". Das nahe Auffahren soll außerdem durch aerodynamische Vorteile Kraftstoff einsparen. Das erste Fahrzeug übernimmt die Führung und bestimmt Fahrtrichtung und Geschwindigkeit. Autofahrer müssen aber nicht damit rechnen, dass die Lkw-Konvois wie Züge untrennbare Einheiten und damit auch unüberwindliche Hindernisse darstellen, auch wenn die kurzen Abstände durchaus den Eindruck vermitteln können. Quetscht sich ein anderes Auto in die Kolonne, nehmen das Fahrzeug davor und das dahinter automatisch einen Sicherheitsabstand ein. Daimler hatte das Verfahren zunächst auf einer Teststrecke in Oregon getestet und bekam dann von der regionalen Regulierungsbehörde die Erprobungserlaubnis für öffentliche Straßen. Zunächst werden nur zwei Freightliner New Cascadia gekoppelt. Dabei kommunizieren die...

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Lego Boost im Test: Jede Menge Bastelspaß für eine kleine Zielgruppe

Mit dem Boost-Set bringt Lego ein Roboter-Bauset in den Handel, das sich an 7- bis 14-jährige richtet und nicht so teuer ist wie das etablierte Mindstorms-System. Vorbild war das bereits seit vorigem Jahr erhältliche Lego WeDo-2-Set, das sich allerdings vor allem an Schulen richtet. Das klingt vielversprechend. Wir haben getestet, ob Boost der konkurrierendenJimu-Serie von UBTech überlegen ist - sind dabei jedoch auf eine entscheidende Hürde gestoßen, bevor wir überhaupt mit dem Basteln loslegen konnten. Mit Lego Boost sollen wir nicht nur basteln, sondern auch die Grundprinzipen der Programmierung lernen. Dafür enthält das Set elektronische Bausteine, mit denen wir unsere Modelle per zugehöriger App interaktiv machen. Tablet ist Pflicht Der Lego-Karton ist recht groß. Doch die Packung ist gerade mal zur Hälfte ausgefüllt, eine Aufbewahrungsbox wie beim WeDo-Set fehlt. Der Grund für den Platzbedarf ist eine große, gefaltete Karte mit Schachbrettmuster. Nachdem wir die Beutel geleert haben, liegt aber ein großer Haufen an Bauteilen auf unserem Fußboden. Wir wollen die Boost-App installieren. Glücklicherweise haben wir einen Blick auf den Karton geworfen,...

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Coffee Lake: Intel verkauft sechs Kerne für unter 200 Euro

Als Reaktion auf einen Leak hat Intel überraschend in der Nacht von Sonntag auf Montag die Spezifikationen von Coffee Lake offengelegt: So heißt die achte Generation von Core-Prozessoren, deren technische Daten damit offiziell sind. Die CPUs eignen sich für Mainboards mit Sockel LGA 1151 und Z370-Chipsatz und weisen erstmals sechs Kerne auf. Bisher gab es dort nur vier, mehr waren Modellen wie dem Core i7-7800X für teurere Plattformen vorbehalten. Coffee Lake alias 8th Gen (Bild: Intel) Die Coffee Lake erscheinen am 5. Oktober 2017, dann fällt auch die Sperrfrist für Tests. Die Architektur der CPU-Kerne ist identisch zu Skylake (Core i7-6700K) und Kaby Lake (Core i7-7700K), dank neuer 14++ Fertigung steigt jedoch verglichen mit den Vorgängern deren Anzahl und ihr Takt. Obendrein behält Intel die Preise weitgehend bei, weshalb der günstigste Hexacore für knapp 200 Euro verfügbar sein soll. Der Core i5-8400 hat sechs Kerne und rechnet mit mindestens...

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Teardown: iFixit findet größeren Akku in Apple Watch Series 3

Die Apple Watch Series 3 ist von iFixit in ihre Einzelteile zerlegt worden: Die Bastler, die Werkzeug zum Öffnen von Elektronik sowie Ersatzteile verkaufen, nahmen die Smartwatch mit LTE-Modul auseinander. Innen sind nicht allzu viele größere Veränderungen sichtbar. Es gibt eine neue Reihe von Funkchips, die für die LTE-Anbindung gut sind, doch wer der Hersteller ist, fand iFixit nicht heraus. Dazu kommt eine leicht veränderte Ladespule zur Unterstützung des Qi-Ladestandards. Ansonsten ist die Series 3 größtenteils ähnlich aufgebaut wie das Vorgängermodell. Der Akku ist jedoch etwas leistungsfähiger. In der neuen Uhr steckt ein Modell mit 1,07 Wattstunden (279 mAh bei 3,82 Volt) . Beim Vorgänger war es ein Akku mit 1,03 Wattstunden - der Zugewinn von vier Prozent erscheint marginal. Darüber hinaus fand iFixit den barometrischen Höhenmesser des diesjährigen Modells. Schon bei der Series 2 von 2016 wurde ein solcher Sensor entdeckt, doch er kam offenbar nicht zum Einsatz. Die Bastler von iFixit erwähnen aber weder Apples neuen W2-Wireless-Chip noch klären sie die Frage, von wem das LTE-Modem stammt. Apple selbst teilte dies ebenfalls nicht mit. ...

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PowerVR: Chinesische Investoren kaufen Imagination Technologies

Canyon Bridge Capital Partners, eine chinesische Investorengruppe, hat Imagination Technologies übernommen. Der Kaufpreis für den britischen Entwickler der PowerVR-Grafikeinheiten beträgt 182 Pence pro Aktie, was ein Aufschlag von über 40 Prozent verglichen mit dem Kurs von Freitag ist und damit rund 550 Pfund Sterling (etwa 740 Millionen US-Dollar) entspricht. Die MIPS-Abteilung mit den gleichnamigen CPU-Designs hingegen wurde für 65 Millionen US-Dollar an Tallwood Venture Capital verkauft. Hinter dem Unternehmen steht Dado Banatao, der einst auch S3 Graphics - heute Teil von HTC - gründete. Der Grund für den Buy-out von Imagination Technologies ist, dass Apple keine PowerVR-Grafikeinheiten mehr lizenziert, sondern eigene GPUs baut. Die erste davon steckt im neuen A11 Bionic, dem System-on-a-Chip des iPhone 8 (Plus) und iPhone X. Die Lizenzeinnahmen machten 2016 rund die Hälfte von Imagination Technologies' Umsatz aus. Zwar haben die Briten schon ihre Ensigma-Sparte verkauft, das reichte aber offenbar nicht zum Fortbestand aus. Spannend wird, ob die britischen Behörden dem Verkauf an Canyon Bridge zustimmen - die Kollegen in den USA hatten den Chinesen auf Weisung von...

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Elektroauto: Tesla schafft günstigstes Model S ab

Nur noch Allradantrieb: Tesla nimmt die günstigste Variante des Model S aus dem Programm. Ab dieser Woche wird das Model S 75 mit Heckantrieb nicht mehr angeboten. Das Model S gibt es jetzt nur noch mit Allradantrieb. Das Model S 75 mit Heckantrieb war die günstigste Variante des Model S: In den USA kostete das Elektroauto knapp 70.000 US.Dollar. Mit dem Allradantrieb ist das Fahrzeug 5.000 US-Dollar teurer. In Deutschland bot Tesla das Model S 75 mit Heckantrieb für knapp 70.000 Euro an. Mit Allradantrieb kostet es über 73.000 Euro. Tesla kündigte Einstellung an Dass das Model S 75 RWD eingestellt wird, hatte Tesla kurz vor dem Verkaufsstart des Model Model 3 im Juli angekündigt. Einen Termin hatte das Unternehmen jedoch nicht genannt. Es ist das zweite Mal in diesem Jahr, dass Tesla die Modellpalette verkleinert: Im April wurde die Version S 60, die es mit Hinterrad und Allradantrieb gab, aus dem Programm genommen. Die Version war erst im Juni vergangenen Jahres eingeführt worden. Die meisten Kunden hätten sich für die reichweitenstärkere und teurere 75-kWh-Variante entschieden, begründete Tesla und senkte den Preis für das Model S 75.

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Core i9-7980XE im Test: Intel braucht 18 Kerne, um AMD zu schlagen

Vor ein paar Jahren - Stichwort Bulldozer - sah es fast schon danach aus, als hätte AMD bei Prozessoren den Anschluss vollends verloren, und selbst eine Übernahme schien nicht völlig abwegig. Mit Stand September 2017 hingegen hat AMD mit den Ryzen-CPUs ein fulminantes Comeback hingelegt und mit dem Ryzen Threadripper 1950X gar den nominell schnellsten Chip am Markt im Angebot. Intel hatte ursprünglich nur den zehnkernigen Core i9-7900X geplant und konnte bis heute dem Threadripper 1950X kein Paroli bieten. Das ändert sich mit dem Core i9-7980XE, der als neues Topmodell mit 18 CPU-Kernen den Threadripper 1950X mit 16 Cores überholen soll. Passend dazu testen wir noch den etwas weniger teuren Core i9-7960X mit ebenfalls 16 Kernen, der sich für einen technischen Vergleich besser anbietet. Beide Intel-Chips sind für den Sockel LGA 2066 gedacht und unterstützen Quadchannel mit DDR4-2666. Verglichen mit dem Core i9-7900X steigt die zugelassene Verlustleistung, bei den Frequenzen macht Intel dagegen sehr leichte Abstriche. Auf zehn Kernen erreicht der Core i9-7900X einen Turbo von 4,0 GHz und der Core i9-7980XE und der Core i9-7960X niedrigere 3,9 GHz. Auch der...

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Zukunftsreifen: Michelin will schwammartiges Rad für fahrerlose Autos bauen

Sie sind luftlos, halten lange und sollen in Zukunft für autonom fahrende Autos verwendet werden: Michelin hat eine Rad-Reifen-Kombination entwickelt, die optisch an einen Schwamm erinnert. Die Reifen sollen laut Michelin aus biologisch abbaubaren Materialien wie Naturkautschuk, Bambus, Papier, Blechdosen, Holz, Elektronik- und Plastikabfällen, Heu, Reifenchips, gebrauchten Metallen, Stoff, Pappe, Melasse und Orangenschale gedruckt werden. Die Profile sollen sich mit Hilfe von 3D-Druckstationen an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen. So könnte eine Fahrt in schneebedeckte Berge künftig über eine Werkstatt führen, in der nicht der gesamte Reifen, sondern nur dessen Profil ausgetauscht wird. Die Reifen-Rad-Kombination soll hohen Komfort und eine geringe Geräuschentwicklung mit sich bringen. Das ist nach Einschätzung von Michelin vor allem bei hochautomatisiert oder gar autonom fahrenden Autos interessant. Die Abkehr vom pneumatischen Prinzip leitete Michelin mit dem Tweel bereits ein. Diese Reifen waren aber bisher nur für Golfautos und ähnlich langsam fahrende Vehikel interessant. Auch bei der schwammartigen Struktur scheint Michelin nicht Vorreiter zu sein....

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PowerVR: Chinesen kaufen Imagination Technologies

Canyon Bridge Capital Partners, eine chinesische Investorengruppe, hat Imagination Technologies übernommen. Der Kaufpreis für den britischen Entwickler der PowerVR-Grafikeinheiten beträgt 182 Pence pro Aktie, was ein Aufschlag von über 40 Prozent verglichen mit dem Kurs von Freitag ist und damit rund 550 Pfund Sterling (etwa 740 Millionen US-Dollar) entspricht. Die MIPS-Abteilung mit den gleichnamigen CPU-Designs hingegen wurde für 65 Millionen US-Dollar an Tallwood Venture Capital verkauft. Hinter dem Unternehmen steht Dado Banatao, der einst auch S3 Graphics - heute Teil von HTC - gründete. Der Grund für den Buy-out von Imagination Technologies ist, dass Apple keine PowerVR-Grafikeinheiten mehr lizenziert, sondern eigene GPUs baut. Die erste davon steckt im neuen A11 Bionic, dem System-on-a-Chip des iPhone 8 (Plus) und iPhone X. Die Lizenzeinnahmen machten 2016 rund die Hälfte von Imagination Technologies' Umsatz aus. Zwar haben die Briten schon ihre Ensigma-Sparte verkauft, das reichte aber offenbar nicht zum Fortbestand aus. Spannend wird, ob die britischen Behörden dem Verkauf an Canyon Bridge zustimmen - die Kollegen in den USA hatten den Chinesen auf Weisung von...

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IFR: Zahl der verkauften Haushaltsroboter steigt stark an

Der Markt für Haushaltsroboter wächst. Im Jahr 2016 wurden weltweit 4,66 Millionen autonome Haushaltsgeräte verkauft. Das entspricht einem Anstieg von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie aus Angaben des Weltrobotikverbandes IFR (International Federation of Robotics) hervorgeht, die dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel vorliegen. Der Verband erwartet für das Jahr 2017 ein noch stärkeres Wachstum von 30 Prozent. In den Jahren 2018 bis 2020 werden durchschnittlich 25 Prozent pro Jahr prognostiziert. Den weitaus größten Anteil an den Verkäufen haben Putzroboter, die selbstständig den Boden einer Wohnung saugen und je nach Ausstattung auch wischen. Daneben zählt der IFR unter anderem auch Rasenmäh-, Poolreinigungs- und Fensterputzroboter in der Statistik mit. Seit 2006 ist der Markt für Haushaltsroboter fast auf das Zehnfache gewachsen. Damals wurden weltweit rund 552.000 dieser Geräte verkauft. Der IFR wertet für seine Statistik die Verkaufszahlen aller großen Roboterhersteller der Welt aus. Gemessen an einer Weltbevölkerung von 7,4 Milliarden Ende 2016 ist die Verbreitung von Hausrobotern jedoch noch gering. Im Jahr 2016 hatten weltweit rund 51,5...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.