Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Elektromobilität: Elektroautos werden langsam beliebter in Deutschland

China und Norwegen bleiben Leitmärkte, aber auf niedrigem Niveau bekommt Elektromobilität auch in Deutschland Schwung. Das geht aus einer aktuellen Studie des Center of Automotive Management (CAM) an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach hervor. Deutschland soll Leitmarkt in der Elektromobilität werden, bis 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen unterwegs sein, forderte die Bundesregierung 2009 im Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität. Das zu erreichen, erscheint - trotz der Beteuerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel - mehr als unwahrscheinlich. Leitmarkt bei den Elektroautos ist weiterhin China. Deutsche kaufen mehr Elektroautos als Briten und Franzosen Hierzulande tut sich aber etwas: Im vergangenen Jahr wurden 54.492 Pluginhybrid- und Elektroautos verkauft, mehr als doppelt so viele wie 2016. Da waren es 25.154. Auch der Anteil hat sich verdoppelt: Er stieg von 0,8 auf 1,6 Prozent. 2017 wurden 29.436 mit Pluginhybridantrieb verkauft, ein Plus von 114 Prozent gegenüber dem Vorjahr, und 25.056 Elektrofahrzeuge, 120 Prozent mehr als 2016. Deutschland ist damit weltweit auf dem vierten Platz vor...

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Elektromobilität: Audi testet intelligentes Energiesystem für daheim

Solaranlage, Heimakku, Elektroauto: Audi testet die Kombination aus einer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach und einem eigenen Speicher. Das System soll auch ins Stromnetz eingebunden werden. Smart Energy Network nennt Audi dieses System, das der Automobilhersteller derzeit in Ingolstadt und Zürich testet. Ähnlich wie bei Tesla, BMW oder Daimler ist der Akku dazu gedacht, Strom aus der Solaranlage auf dem Dach zu speichern und in den Haushalt einzuspeisen. Eine Schweizer Software steuert das System Gesteuert wird das System von einer Software, die das Schweizer Unternehmen Ampard entwickelt hat. Die verteilt den Solarstrom nach aktuellem oder geplantem Bedarf, etwa an das Auto oder die Heizung. Zudem wird der Hausakku an das Stromnetz angeschlossen. Der Akku kann für kurze Zeit Regelleistung bereitstellen, um Schwankungen auszugleichen und die Netzfrequenz zu stabilisieren. Dazu werden die Anlagen über eine Kommunikationsschnittstelle in ein virtuelles Kraftwerk eingebunden. Solche Konzepte haben Befürworter der Elektromobilität schon vor einiger Zeit angeregt. Der Hausakku hilft, das Stromnetz zu stabilisieren "Wir begreifen Elektromobilität im Kontext des...

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Mi Notebook Air: Xiaomi baut Quadcore und Nvidia-Grafik ein

Xiaomi hat das Mi Notebook Air als 13,3-Zoll-Variante neu aufgelegt. Verglichen mit der Version von 2016 wurden Prozessor und Grafikeinheit aktualisiert, beide liefern nun deutlich mehr Leistung als zuvor. Am Gehäuse des Ultrabooks gibt es keine Änderungen, was wir allerdings nicht tragisch finden. Mi Notebook Air 13,3 Zoll (Bild: Xiaomi) Statt einer CPU mit zwei Kernen und vier Threads rechnet ein Chip mit vier Cores und Hyperthreading, denn Xiaomi wechselt von der 7th Gen (Kaby Lake) zur 8th Gen (Kaby Lake Refresh). Die Geschwindigkeit steigt dadurch um bis zu 40 Prozent bei entsprechend parallelisierten Anwendungen. Als zusätzliche dedizierte Grafikeinheit verbaut Xiaomi eine Geforce MX 150 mit 2 GByte GDDR5-Videopeicher (entspricht einer Geforce GT 1030) statt einer Geforce 940MX, was die Leistung um etwa 50 bis 60 Prozent anhebt. Zwei M.2-Slots für NVMe-PCIe-Gen3-x4-SSDs Hinsichtlich RAM und PCIe-SSD bleibt sich Xiaomi treu, es gibt 8 GByte und 256 GByte. Im Mi Notebook Air ist ein zweiter M.2-Slot...

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Lieferengpässe: Große Nachfrage nach E-Smart überrascht Hersteller

Der elektrische Smart verkauft sich besser als erwartet. Dies sagte Smart-Chefin Annette Winkler der Automobilwoche. Dadurch kommt es nach Informationen der Fachzeitschrift zu Lieferschwierigkeiten und Wartezeiten von bis zu einem Jahr. Daimler konnte nach eigenen Angaben innerhalb eines halben Jahres mehr elektrische Smarts verkaufen als von den Vorgängern 2013 und 2014 zusammen. 2017 wurden in Deutschland knapp 3.000 Fahrzeuge verkauft. Der Fortwo und das Fortwo Cabrio sind wie der Fünftürer Forfour mit einem Akku ausgestattet, der eine Kapazität von 17,6 kWh bietet. Weit kommen die Elektroautos damit nicht, die Reichweite ist eher für die städtische Nutzung gedacht. Der Fortwo soll 160 km weit kommen (NEFZ), der Forfour und das Cabrio sollen mit einer Ladung 155 km fahren. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigen die Fahrzeuge 12,7 Sekunden. Die Preise beginnen bei knapp 22.000 Euro für den Smart Fortwo Electric Drive. Das Fortwo Cabrio wird für rund 25.000 Euro verkauft, den Forfour gibt es ab 22.600 Euro. Von den Preisen kann der Käufer aktuell noch die Elektroautoprämie in Höhe von 4.000 Euro abziehen, so dass der Einstieg in die Elektromobilität mit...

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Eni HPC4: Italienischer Supercomputer weltweit einer der schnellsten

Der italienische Gas- und Ölkonzern Eni (Ente Nazionale Idrocarburi) hat den HPC4 genannten Supercomputer ans Netz genommen. Mit 22,4 Petaflops liegt die theoretische Rechenleistung (Rpeak) so hoch, dass der HPC4 es unter die zehn schnellsten gelisteten Systeme der Welt schaffen dürfte. Der Rechner steht im Green Data Center in Ferrera Erbognone südlich von Mailand. Das System soll zur Aufarbeitung seismischer Daten, zur Berechnung von Petroleum System Modelling oder für Reservoir-Simulationen eingesetzt werden. Anders als die meisten Supercomputer seiner Leistungsklasse ist der HPC4 in privater Hand und wurde nicht im Auftrag einer staatlichen Organisation oder öffentlichen Einrichtung wie einer Universität errichtet. Hinter Systemen wie dem Sunway Taihu Light etwa steht das National Supercomputing Center und hinter dem Titan das Energieministerium der Vereinigten Staaten (DoE). Allerdings war auch Eni einst öffentlich-rechtlich, mittlerweile ist es eine Aktiengesellschaft - an welcher der italienische Staat knapp ein Drittel hält. Das Unternehmen betreibt die Agip-Tankstellen in Europa. Xeon Platinum treffen Tesla P100 Im HPC4-Supercomputer rechnen 1.600...

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Gemini Lake: Asrock und Gigabyte bringen Atom-Boards

Zwei Hersteller haben erste Mainboards mit Intels aktuellen Atom-Chips (Gemini Lake alias Pentium Silver und Celeron) vorgestellt: Von Asrock stammen das J4105-ITX und das J4105B-ITX, von Gigabyte kommt bisher nur das J4005N D2P. Die drei Platinen nutzen den Mini-ITX-Formfaktor und verwenden aufgelötete, passiv gekühlte Prozessoren mit DDR4-Speicher. J4105-ITX (Bild: Asrock) Die beiden Asrock-Boards basieren auf dem Celeron J4105 mit vier Kernen und 1,5 GHz Basistakt. Sie weisen zwei Speicherbänke für DDR4 im SO-DIMM-Formfaktor auf, maximal sind laut Intel nur bis zu 8 GByte möglich. Das J4105-ITX hat einen USB-3.0- und zwei USB-2.0-Anschlüsse sowie vier Sata-Ports sowie HDMI 2.0 und VGA. Hinzu kommen ein M.2-2230-Slot für Bluetooth/WLAN und ein DVI-D-Ausgang. Dem J4105B-ITX fehlen zwei Sata-Ports, auch M.2 und DVI gibt es nicht, dafür ist eine weitere USB-3.0-Buchse vorhanden. Gigabyte stattet das J4005N D2P mit einem Celeron J4005 aus, einem Dualcore mit 2 GHz. Der Hersteller möchte jedoch auch Platinen mit...

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Notebook-Grafik: Nvidia hat eine Geforce GTX 1050 (Ti) mit Max-Q

Nvidia hat vor einigen Tagen die Geforce GTX 1050 Ti mit Max-Q und die Geforce GTX 1050 mit Max-Q ohne größere Ankündigung vorgestellt. Auf der Technikmesse CES 2018 fragten wir den Hersteller, ob solche Grafikeinheiten für Notebooks denn geplant seien, was Nvidia prompt bestätigte. Erste Geräte damit sollen unter anderem von Lenovo kommen, konkret das Yoga 720S mit 15,6 Zoll. Das gibt es bisher nur mit regulärer Geforce GTX 1050. Max-Q beschreibt die Modelle mit verbesserten Spannungswandlern, einer höheren Güte des zu verbauenden Grafikchips - etwa Binning für weniger Leckströme - und schlussendlich einer niedrigeren thermischen Verlustleistung. So sinkt bei der Geforce GTX 1050 Ti mit Max-Q die TDP von 64 Watt auf 46 bis 40 Watt und bei der Geforce GTX 1050 mit Max-Q von 53 Watt auf 40 bis 34 Watt. Verglichen mit einer regulären Geforce GTX 1050 (Ti) sinken allerdings auch die Taktraten um ein gutes Stück, weshalb die Geschwindigkeit geringer ausfällt. Max-Q als Alternative zu Intels KBL-G Hintergrund der neuen Max-Q-Grafikeinheiten dürfte Intels Kaby Lake G (KBL-G) sein: Den gibt es mit Quadcore-CPU plus Radeon Vega M als 65-Watt-Paket, was weniger ist...

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Boeing und SpaceX: ISS bald ohne US-Astronauten?

2017? 2018? 2019? 2020? SpaceX und Boeing sollen Astronauten im Auftrag der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) bringen. Doch die US-Raumfahrtunternehmen schaffen es nicht, ihre Zeitpläne einzuhalten. Im schlimmsten Fall könnten die Verzögerungen bedeuten, dass US-Astronauten nicht mehr zur ISS kommen. 2017, so verkündete der damalige Nasa-Chef Charles Bolden 2014, würden Boeing und SpaceX Astronauten zur ISS fliegen. Doch daraus wurde nichts. Es könnte sogar sein, dass die CST-100 Starliner und der Crew-Dragon erst 2020 erstmals bemannt fliegen. Es gibt mehrere Gründe für die Verzögerung, hat das Government Accountability Office (GAO) herausgefunden. Es läuft nicht alles so glatt wie geplant Beide Unternehmen hätten sehr optimistische Zeitpläne vorgelegt, heißt es in dem Bericht der Aufsichtsbehörde. Die Unternehmen waren wohl davon ausgegangen, dass alles glatt laufen werde. Es sind aber sowohl bei Boeing als auch bei SpaceX Schwierigkeiten aufgetreten, die die Unternehmen nicht schnell genug in den Griff bekommen. Bei Boeing sind das etwa das...

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Ryzen 2000: AMDs Ryzen-Chip schafft 200 MHz mehr

AMD dürfte bei den kommenden Ryzen 2000 (Pinnacle Ridge) genannten Prozessoren die Taktraten um mindestens 200 MHz anheben. Darauf weist ein Qualification Sample hin, dessen Messwerte in der Datenband von Sisoft Sandra von Hardwareluxx entdeckt wurden. Der als ZD2600BBM68AF_38/34_Y bezeichnete Vorabchip ist der Nachfolger des Ryzen 5 1600, dem sechskernigen Mittelklassemodell der aktuellen Ryzen-1000-Generation. Ryzen 2000 wird in 12LP gefertigt (Bild: AMD) Die Typenkennzeichnung ZD2600BBM68AF_38/34_Y sagt aus, dass es sich um eine Desktop-CPU (Z) als Qualification Sample (D) für Partner handelt. Der Prozessor (2600) hat eine thermische Verlustleistung von 65 Watt (BB) und ist für den Sockel AM4 (M) gedacht. Er hat sechs Kerne (6) und insgesamt 20 MByte (8) Cache, zudem ist das Stepping neu (AF). Der Basistakt liegt bei 3,4 GHz und der Turbo bei 3,8 GHz - jeweils 200 MHz mehr als bei einem Ryzen 5...

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Flugzeuge: Norwegen will Kurzstreckenflüge bis 2040 elektrifizieren

Norwegen soll das erste Land der Welt werden, das bei Kurzstreckenflügen elektrisch fliegt. Dies kündigte der Geschäftsführer des Flughafenbetreibers Avinor, Dag Falk-Petersen, an und bekräftigte damit die Vorreiterrolle des Landes beim Elektrotransport. "Wir denken, dass alle Flüge, die bis zu 1,5 Stunden dauern, mit rein elektrischen Flugzeugen geflogen werden können" sagte er dem britischen Independent. Dies decke nicht nur Inlandsflüge, sondern auch Strecken in andere skandinavische Hauptstädte ab. Ab 2025 soll eine erste Strecke mit einem kleinen Elektroflugzeug mit 19 Sitzplätzen erprobt werden. Noch fehlt allerdings ein entsprechendes Modell mit einer Zulassung. Boeing und Airbus untersuchen derzeit den möglichen Bau von Elektroflugzeugen. Airbus konzentriert sich auf die Entwicklung eines Hybridmodells und ist eine Partnerschaft mit dem Triebwerkshersteller Rolls Royce und Siemens eingegangen. Der Erstflug ist für 2020 geplant. Zuvor waren Pläne für ein reines Elektroflugzeug aufgegeben worden. Das teilweise von Boeing finanzierte Start-up Zunum Aero plant, bis 2022 ein Hybridflugzeug auf den Markt zu bringen. Das kleine Flugzeug ist das erste von...

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Videospeicher: Samsung liefert GDDR6 mit doppelter Kapazität

Der südkoreanische Hersteller Samsung hat die Serienproduktion von GDDR6-Videospeicher begonnen. Anders als bei Micron und SK Hynix werden Chips mit doppelt so hoher Dichte hergestellt: Statt 8 GBit (1 GByte) sind es 16 GBit (2 GByte), was für Grafikkarten der Oberklasse wichtig ist. GDDR6-Videospeicher (Bild: Samsung) Nvidias nächster Chip für ein solches Modell, der GA104 mit Ampere-Technik, könnte mit einem 256-GBit-Interface erscheinen. Da an jedem 32-Bit-Controller ein Speicherbaustein hängt, sind 16 GByte Videospeicher denkbar. Das wäre doppelt so viel wie bei der Geforce GTX 1080 mit GP104-Chip. Bei einem solchen Interface muss der GDDR6 dann aber hoch takten, um genügend Geschwindigkeit in Relation zur Rechenleistung aufweisen zu können. GDDR6 schafft 72 GByte die Sekunde pro Chip Samsung spricht von bis zu 18 GBit/s und damit mehr als Micron und als SK Hynix - beide liefern bisher 16 GBit/s und das teils nur als Sample. Die 18 GBit/s reichen für eine Datentransferrate von 576 GByte die...

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Baywatch: Drohne rettet zwei Schwimmer

In Australien hat erstmals eine Drohne zwei Schwimmer in Not vor dem Ertrinken bewahrt. Die Drohne wurde von Rettungsschwimmern gesteuert, die mit den Fluggeräten gerade Haie aus der Luft beobachteten, als der Notruf eintraf, wie The Sidney Morning Herald berichtete. Ein Rettungsschwimmeraufseher konnte mit Hilfe des unbemannten Luftfahrzeugs (UAV) die Schwimmer innerhalb von Minuten nach dem ersten Alarm lokalisieren. "Der Little Ripper UAV hat sich heute zweifellos bewährt, es ist ein erstaunlich effizientes Rettungsgerät", sagte Jai Sheridan der Zeitung. Über den Schwimmern wurde ein Rettungsschwimmkörper fallengelassen. Rettungsschwimmer hätten einige Minuten länger gebraucht, um den Ort zu erreichen. Die Drohnen vom Typ Stella X1000 UAV verfügen über acht Rotoren und stammen von der Firma Innoflight. Sie verfügen über Einziehfahrwerke für eine freie Sicht der Kamera und ausklappbare Arme, um sie leicht transportieren zu können. Neben dem Quadcopter unterhält der Drohnendienst Little Ripper kleine unbemannte Helikopter vom Typ Vapor 55 der Firma Pulse Aerospace und den Benzin XFD des deutschen Unternehmens Vario Helicopter. Die Regierung des Bundesstaates...

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Google Play Services: Update gegen Chromecast-WLAN-Blockade kommt bald

Mit einem Update für die Play Services will Google am heutigen 18. Januar einen Fehler beheben, der zum Totalausfall oder der Verlangsamung der Internetverbindung bei Nutzern führt. Die Probleme werden dadurch verursacht, dass einige Chromecast-fähige Geräte mitunter mehr als 100.000 Pakete unvermittelt ins WLAN schicken. Google hat das Verhalten, wenn auch nicht im Detail, mittlerweile bestätigt. Geräte mit Googles Chromecast-Protokoll verschicken MDNS-Multicast-Discovery-Pakete. Normalerweise passiert das laut TP-Link nur alle 20 Sekunden. Doch wie der Netzwerkhersteller TP-Link herausgefunden hat, schicken Android-Systeme mit Cast-Funktion nach einer Schlafphase sehr viel mehr Pakete, und das mit sehr hoher Geschwindigkeit. Google spricht von einer großen Menge von Netzwerkverkehr. Das überfordert offenbar einige WLAN-Router und vermutlich auch -Access-Points, deren WLAN-Code nicht mit so viel Verkehr rechnet. Der Fehler liegt also auf beiden Seiten: beim Infrastrukturhersteller, der seine Geräte auf Paketmassen nicht vorbereitet, und beim Softwarehersteller, der unnötig Pakete ins Netz schickt. Betroffen ist wohl nicht nur WLAN-Equipment von TP-Link, sondern...

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Elektromobilität: Londoner E-Taxi misst falsch

Keine neuen Taxis mit Verbrennungsmotor in der Umweltzone Londons - aber die Elektrotaxis lassen auf sich warten. Derzeit ist nur eines der Fahrzeuge unterwegs, und das auch nicht im regulären Einsatz. Grund ist ein Problem mit dem Taxameter. Das System, das Fahrzeit und gefahrene Entfernung misst, ist fehlerhaft. Das Auto übermittelt regelmäßig einen Impuls an den Zähler, um die zurückgelegte Strecke zu erfassen. Allerdings stimmten die Messwerte von Fahrzeug und Zähler nicht überein, berichtet die britische Tageszeitung The Guardian. Die Fahrt ist zu günstig Das Fahrzeug sendet demnach zu wenig Impulse an den Zähler, weshalb der Fahrpreis zu niedrig ausfallen würde. Taxihersteller LEVC arbeite an einer Lösung, sagte ein Sprecher dem Guardian. Derzeit ist aber nicht klar, welche Komponente für den Fehler verantwortlich ist. Das TX E-City wird von LEVC in Großbritannien gebaut. Das Unternehmen, das früher The London Taxi Company hieß, ist eine Tochter des chinesischen Automobilherstellers Geely. Das E-Taxi hat eine rein elektrische Reichweite von knapp 130 km. Das Fahrzeug ist aber nicht allein vom Akku abhängig: Es hat einen...

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Auto-Entertainment: Carplay im BMW nur als Abo zu bekommen

Carplay zeigt wichtige Informationen ausgewählter iOS-Apps auf dem internen Fahrzeugdisplay an. Zudem können Autofahrer Siri benutzen, um jemanden anzurufen, Musik zu hören und die Navigation zu steuern. Diese Unterstützung bietet BMW bei seinen Autos ab Produktionsdatum Juli 2016 mit BMW Navigation Professional und Komforttelefonie mit erweiterter Smartphoneanbindung oder Telefonie mit Wireless Charging. Für zwölf Monate fallen 110 Euro Nutzungsgebühren an, für 36 Monate 300 Euro. Andere Autohersteller verkaufen ebenfalls Autoradios beziehungsweise Navigationssysteme mit Carplay-Unterstützung, verlangen jedoch keine laufenden Gebühren. In den USA wurde das Thema durch einen Bericht von The Verge einem größeren Publikum bekannt. Dort plant BMW die Einführung eines Carplay-Abonnements noch. Erst ab Modelljahr 2019 kann Carplay abonniert werden - entweder für 12 oder für 36 Monate. Android Auto wird nicht unterstützt. Im ersten Jahr soll Apple Carplay in den USA kostenlos sein, danach wird laut Bericht eine jährliche Nutzungsgebühr von 80 US-Dollar verlangt. In diesem Jahr wird auch Toyota erstmals Fahrzeuge mit Carplay-Unterstützung auf den Markt bringen....

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