Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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PowerVR: Chinesische Investoren kaufen Imagination Technologies

Canyon Bridge Capital Partners, eine chinesische Investorengruppe, hat Imagination Technologies übernommen. Der Kaufpreis für den britischen Entwickler der PowerVR-Grafikeinheiten beträgt 182 Pence pro Aktie, was ein Aufschlag von über 40 Prozent verglichen mit dem Kurs von Freitag ist und damit rund 550 Pfund Sterling (etwa 740 Millionen US-Dollar) entspricht. Die MIPS-Abteilung mit den gleichnamigen CPU-Designs hingegen wurde für 65 Millionen US-Dollar an Tallwood Venture Capital verkauft. Hinter dem Unternehmen steht Dado Banatao, der einst auch S3 Graphics - heute Teil von HTC - gründete. Der Grund für den Buy-out von Imagination Technologies ist, dass Apple keine PowerVR-Grafikeinheiten mehr lizenziert, sondern eigene GPUs baut. Die erste davon steckt im neuen A11 Bionic, dem System-on-a-Chip des iPhone 8 (Plus) und iPhone X. Die Lizenzeinnahmen machten 2016 rund die Hälfte von Imagination Technologies' Umsatz aus. Zwar haben die Briten schon ihre Ensigma-Sparte verkauft, das reichte aber offenbar nicht zum Fortbestand aus. Spannend wird, ob die britischen Behörden dem Verkauf an Canyon Bridge zustimmen - die Kollegen in den USA hatten den Chinesen auf Weisung von...

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Elektroauto: Tesla schafft günstigstes Model S ab

Nur noch Allradantrieb: Tesla nimmt die günstigste Variante des Model S aus dem Programm. Ab dieser Woche wird das Model S 75 mit Heckantrieb nicht mehr angeboten. Das Model S gibt es jetzt nur noch mit Allradantrieb. Das Model S 75 mit Heckantrieb war die günstigste Variante des Model S: In den USA kostete das Elektroauto knapp 70.000 US.Dollar. Mit dem Allradantrieb ist das Fahrzeug 5.000 US-Dollar teurer. In Deutschland bot Tesla das Model S 75 mit Heckantrieb für knapp 70.000 Euro an. Mit Allradantrieb kostet es über 73.000 Euro. Tesla kündigte Einstellung an Dass das Model S 75 RWD eingestellt wird, hatte Tesla kurz vor dem Verkaufsstart des Model Model 3 im Juli angekündigt. Einen Termin hatte das Unternehmen jedoch nicht genannt. Es ist das zweite Mal in diesem Jahr, dass Tesla die Modellpalette verkleinert: Im April wurde die Version S 60, die es mit Hinterrad und Allradantrieb gab, aus dem Programm genommen. Die Version war erst im Juni vergangenen Jahres eingeführt worden. Die meisten Kunden hätten sich für die reichweitenstärkere und teurere 75-kWh-Variante entschieden, begründete Tesla und senkte den Preis für das Model S 75.

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Core i9-7980XE im Test: Intel braucht 18 Kerne, um AMD zu schlagen

Vor ein paar Jahren - Stichwort Bulldozer - sah es fast schon danach aus, als hätte AMD bei Prozessoren den Anschluss vollends verloren, und selbst eine Übernahme schien nicht völlig abwegig. Mit Stand September 2017 hingegen hat AMD mit den Ryzen-CPUs ein fulminantes Comeback hingelegt und mit dem Ryzen Threadripper 1950X gar den nominell schnellsten Chip am Markt im Angebot. Intel hatte ursprünglich nur den zehnkernigen Core i9-7900X geplant und konnte bis heute dem Threadripper 1950X kein Paroli bieten. Das ändert sich mit dem Core i9-7980XE, der als neues Topmodell mit 18 CPU-Kernen den Threadripper 1950X mit 16 Cores überholen soll. Passend dazu testen wir noch den etwas weniger teuren Core i9-7960X mit ebenfalls 16 Kernen, der sich für einen technischen Vergleich besser anbietet. Beide Intel-Chips sind für den Sockel LGA 2066 gedacht und unterstützen Quadchannel mit DDR4-2666. Verglichen mit dem Core i9-7900X steigt die zugelassene Verlustleistung, bei den Frequenzen macht Intel dagegen sehr leichte Abstriche. Auf zehn Kernen erreicht der Core i9-7900X einen Turbo von 4,0 GHz und der Core i9-7980XE und der Core i9-7960X niedrigere 3,9 GHz. Auch der...

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Zukunftsreifen: Michelin will schwammartiges Rad für fahrerlose Autos bauen

Sie sind luftlos, halten lange und sollen in Zukunft für autonom fahrende Autos verwendet werden: Michelin hat eine Rad-Reifen-Kombination entwickelt, die optisch an einen Schwamm erinnert. Die Reifen sollen laut Michelin aus biologisch abbaubaren Materialien wie Naturkautschuk, Bambus, Papier, Blechdosen, Holz, Elektronik- und Plastikabfällen, Heu, Reifenchips, gebrauchten Metallen, Stoff, Pappe, Melasse und Orangenschale gedruckt werden. Die Profile sollen sich mit Hilfe von 3D-Druckstationen an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen. So könnte eine Fahrt in schneebedeckte Berge künftig über eine Werkstatt führen, in der nicht der gesamte Reifen, sondern nur dessen Profil ausgetauscht wird. Die Reifen-Rad-Kombination soll hohen Komfort und eine geringe Geräuschentwicklung mit sich bringen. Das ist nach Einschätzung von Michelin vor allem bei hochautomatisiert oder gar autonom fahrenden Autos interessant. Die Abkehr vom pneumatischen Prinzip leitete Michelin mit dem Tweel bereits ein. Diese Reifen waren aber bisher nur für Golfautos und ähnlich langsam fahrende Vehikel interessant. Auch bei der schwammartigen Struktur scheint Michelin nicht Vorreiter zu sein....

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PowerVR: Chinesen kaufen Imagination Technologies

Canyon Bridge Capital Partners, eine chinesische Investorengruppe, hat Imagination Technologies übernommen. Der Kaufpreis für den britischen Entwickler der PowerVR-Grafikeinheiten beträgt 182 Pence pro Aktie, was ein Aufschlag von über 40 Prozent verglichen mit dem Kurs von Freitag ist und damit rund 550 Pfund Sterling (etwa 740 Millionen US-Dollar) entspricht. Die MIPS-Abteilung mit den gleichnamigen CPU-Designs hingegen wurde für 65 Millionen US-Dollar an Tallwood Venture Capital verkauft. Hinter dem Unternehmen steht Dado Banatao, der einst auch S3 Graphics - heute Teil von HTC - gründete. Der Grund für den Buy-out von Imagination Technologies ist, dass Apple keine PowerVR-Grafikeinheiten mehr lizenziert, sondern eigene GPUs baut. Die erste davon steckt im neuen A11 Bionic, dem System-on-a-Chip des iPhone 8 (Plus) und iPhone X. Die Lizenzeinnahmen machten 2016 rund die Hälfte von Imagination Technologies' Umsatz aus. Zwar haben die Briten schon ihre Ensigma-Sparte verkauft, das reichte aber offenbar nicht zum Fortbestand aus. Spannend wird, ob die britischen Behörden dem Verkauf an Canyon Bridge zustimmen - die Kollegen in den USA hatten den Chinesen auf Weisung von...

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IFR: Zahl der verkauften Haushaltsroboter steigt stark an

Der Markt für Haushaltsroboter wächst. Im Jahr 2016 wurden weltweit 4,66 Millionen autonome Haushaltsgeräte verkauft. Das entspricht einem Anstieg von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie aus Angaben des Weltrobotikverbandes IFR (International Federation of Robotics) hervorgeht, die dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel vorliegen. Der Verband erwartet für das Jahr 2017 ein noch stärkeres Wachstum von 30 Prozent. In den Jahren 2018 bis 2020 werden durchschnittlich 25 Prozent pro Jahr prognostiziert. Den weitaus größten Anteil an den Verkäufen haben Putzroboter, die selbstständig den Boden einer Wohnung saugen und je nach Ausstattung auch wischen. Daneben zählt der IFR unter anderem auch Rasenmäh-, Poolreinigungs- und Fensterputzroboter in der Statistik mit. Seit 2006 ist der Markt für Haushaltsroboter fast auf das Zehnfache gewachsen. Damals wurden weltweit rund 552.000 dieser Geräte verkauft. Der IFR wertet für seine Statistik die Verkaufszahlen aller großen Roboterhersteller der Welt aus. Gemessen an einer Weltbevölkerung von 7,4 Milliarden Ende 2016 ist die Verbreitung von Hausrobotern jedoch noch gering. Im Jahr 2016 hatten weltweit rund 51,5...

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Merged-Reality-Headset: Intel stellt Project Alloy ein

Intel stellt die Entwicklung seines Merged-Reality-Headsets Project Alloy ein. Das berichtet die Webseite RoadtoVR unter Berufung auf den Hersteller selbst. Einem Statement Intels zufolge sollen sich nicht genügend interessierte Partner für die Produktion des Gerätes gefunden haben. Project Alloy verbindet die echte Welt mit der virtuellen und lässt diese ineinanderfließen. So können etwa reale Objekte durch virtuelle ersetzt werden. Im Hands on von Golem.de auf der CES 2017 wurde beispielsweise ein Sofa durch eine Metallkiste ersetzt, die exakt die gleichen Maße wie das Möbelstück hatte. Der Tisch wurde ein Energieportal. Intels Project Alloy (Bild: Martin Wolf/Golem.de) Project Alloy...

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UAV: Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

Eilige Medikamente, Blutkonserven oder medizinische Proben werden in der Schweiz ab kommendem Jahr per Luftfracht an Krankenhäuser und Labore ausgeliefert. Das kalifornische Unternehmen Matternet richtet einen Transportdienst mit Coptern ein. Diese werden auch in Städten unterwegs sein. Matternet setzt als Transportvehikel den Quadrocopter Matternet M2 ein. Der kann eine Nutzlast von zwei Kilogramm über eine Distanz von bis zu 20 Kilometern transportieren. Die Fluggeschwindigkeit beträgt dabei 70 Kilometer pro Stunde. Matternet stellt Landeplätze auf Zu dem System gehört zudem ein Landeplatz für die unbemannten Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicles, UAV), die Matternet Station, die das Unternehmen gerade vorgestellt hat. Dort parkt ein UAV, wenn es nicht benötigt wird. Darüber wird es zudem beladen und mit frischen Akkus versorgt. Soll eine M2 beispielsweise eine Blutprobe aus einem Krankenhaus in ein Labor bringen, wird die Probe zunächst in einen speziellen Versandcontainer gepackt. An der Seite der Matternet Station befindet sich eine Ladeklappe. Darin ist eine Kamera integriert, mit der der Transportbehälter gescannt wird. Daraufhin öffnet sich die Klappe...

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Wegen Lieferproblemen: Spekulationen über Aus für Opels Elektroauto Ampera-E

Es ist eigentlich ein Paradox: Kaum gibt es ein Elektroauto, das in puncto Reichweite und Preis für viele Käufer attraktiv sein könnte, ist es in Deutschland im Grunde nicht lieferbar. Inzwischen führen die Lieferprobleme beim Opel Ampera schon dazu, dass über das endgültige Aus für das Vorzeigeprodukt spekuliert wird. Vorerst erklärt Opel die Lieferschwierigkeiten in Deutschland damit, dass vorrangig der norwegische Markt mit dem Auto bedient werden solle. Gründe für ein Aus gäbe es durchaus. So handelt es sich bei dem Ampera um einen modifizierten Chevrolet Bolt, der von der früheren Konzernmutter General Motors im US-Bundesstaat Michigan gebaut wird. Seit dem 1. August 2017 gehört Opel jedoch zum französischen Konzern PSA Peugeot Citroen. Dessen Chef Carlos Tavares wird nachgesagt, nicht viel von verlustbringenden Produkten zu halten. Tavares sagte diese Woche der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Paywall): "Der Ampera ist ein gutes Auto. Aber er macht Verlust. Das könnten wir nur hinnehmen, wenn er auf die Firma abstrahlte und dadurch andere Autos verkauft würden." Nicht mit "überwältigender Nachfrage gerechnet" Nach Ansicht der FAZ wird der Ampera...

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NH-L9a-AM4 und NH-L12S: Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

Der österreichische Kühlerhersteller Noctua hat den NH-L9a-AM4 und den NH-L12S veröffentlicht. Beide eignen sich für AMDs neuen Sockel AM4 und sind für Mini-PCs gedacht, weshalb die zwei CPU-Kühler vergleichsweise geringe Ausmaße aufweisen. Der NH-L9a-AM4 und der NH-L12S sind genau genommen nicht neu, sondern nur in Teilbereichen angepasste Modelle. Beim NH-L9a-AM4 handelt es sich praktisch um den NH-L9a für AMD-Systeme mit Sockel AM2(+)/AM3(+), der als NH-L9i auch für Intel-Plattformen mit Sockel LGA 115x verkauft wird. Neu beim NH-L9a-AM4 ist das Montagematerial, da der CPU-Kühler mit einer Backplate verschraubt wird und AMD die Bohrungen rund um den Sockel geändert hat. Der Noctua misst weiterhin 114 x 92 mm und ist mit Lüfter 37 mm hoch - ohne sind es 23 mm. Der Hersteller gibt ihn zwar für 95-Watt-Chips wie den Ryzen 7 1800X frei, allerdings nur mit zusätzlicher Belüftung. NH-L12S (Bild: Noctua) Auch der NH-L12S ist ein alter Bekannter, nämlich die...

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Satellitennavigation: Neuer Broadcom-Chip macht Ortung per Mobilgerät viel genauer

Jetzt abbiegen, signalisiert die Navigations-App auf dem Tablet. Leider zu spät - der Abzweig ist gerade vorbei. Wer mit Mobiltelefon oder Tablet navigiert, kennt das. Die Ortung ist gerade in Städten oft nicht genau genug. Das will der US-Chiphersteller Broadcom ändern. Auf der Konferenz ION GNSS+ stellt Broadcom den Chip BCM47755 vor, mit dem sich die Position auf etwa 30 Zentimeter genau bestimmen lassen soll, und zwar auch in engen Gassen zwischen hohen Gebäuden. Zudem soll er weniger Leistung aufnehmen als heutige GPS-Chips. Der Chip empfängt Signale mehrerer Satellitennavigationssysteme BCM47755 verarbeitet Signale aller derzeit verfügbaren Satellitennavigationssysteme: die des europäischen Galileo, des US-Systems GPS, des russischen Glonass, des chinesischen Beidou und des japanischen QZSS. Das allein macht aber noch nicht die Genauigkeit aus. Der Chip empfängt nicht nur das herkömmliche L1-Signal sondern auch das L5-Signal. Das L5-Signal ist in Städten weniger anfällig gegen Störungen. Ein Satellitensignal kann durch Häuser reflektiert werden. Das Orignalsignal und die reflektieren Signale erreichen den Empfänger zu unterschiedlichen Zeiten und...

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Spaceborne Computer: HPEs Weltraumcomputer rechnet mit 1 Teraflops

Nach dem Launch des Projektes Spaceborne Computer auf der internationalen Raumstation ISS hat HPE erste Erfahrungen in einem Blogeintrag bekanntgegeben. Das System wurde demnach erfolgreich installiert und der Boot-Prozess ging ohne Probleme vonstatten. Auch erste Benchmarktests wurden während des vergangenen Monats durchgeführt. Der Computer erreicht eine Rechenleistung von einem Teraflop pro Sekunde. Auf der Erde beobachteten HPE-Mitarbeiter die Installation und den Einbau des Computersystems. Astronauten auf der ISS haben den HPE Computer an die Decke der Raumstation mit winzigen Bolzen befestigt. Das sei wegen der Schwerelosigkeit ausreichend - obwohl das komplette System 56 Kilogramm wiegt. Installation - Check Bevor der Computer an die Energieversorgung der ISS angeschlossen wurde, haben die Astronauten die Kabel für die Wasserkühlung und die Ethernet-Netzwerkverbindung angeschlossen. Laut HPE ist das eine Sicherheitsmaßnahme, um eventuellen Schaden durch Wasserlecks zu verhindern. Erst danach wurde das System an zwei Spannungsversorgungen mit 110 Volt und 48 Volt angeschlossen. Der Bootup-Prozess leitete sich automatisch ein. Am Boden haben HPE-Mitarbeiter dann...

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VW-Programm: Jeder Zehnte tauscht Diesel gegen Elektroantrieb

Mit Hilfe hoher Rabatte kann Volkswagen mehr Käufer zum Umstieg auf ein vollelektrisches Auto oder einen Plugin-Hybrid bewegen. Etwa jeder zehnte Kunde, der das sogenannte Umwelt- und Zukunftsprogramm nutze, tausche seinen Diesel gegen ein Fahrzeug mit Elektroantrieb um, sagte ein VW-Sprecher auf Anfrage von Golem.de. Das bedeute eine "deutlich höhere Nachfrage als normal". Vor Einführung der Prämien habe der Verkaufsanteil der Elektrofahrzeuge nur bei zwei Prozent gelegen. Damit konnte der Anteil verfünffacht werden. Konkrete Zahlen für einzelne Modelle wie den E-Golf oder den e-Up wollte der Sprecher nicht nennen. Insgesamt habe es seit dem Start des Programms am 8. August 2017 mehr als 10.000 Bestellungen gegeben. Damit dürften mehr als 1.000 Autos mit Elektroantrieb verkauft worden sein. Davon sei der E-Golf am stärksten nachgefragt worden, sagte der Sprecher. Kaufprämie von bis zu 12.000 Euro Im ersten Halbjahr 2017 verkaufte VW in Europa etwas mehr als 4.000 Exemplare seines E-Golf. Wer derzeit seinen älteren Diesel verschrottet und sich dafür einen E-Golf anschafft, erhält inklusive der staatlichen Kaufprämie einen Zuschuss von 11.760 Euro. Dieser setzt...

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Globalfoundries: AMD nutzt künftig die 12LP-Fertigung

Globalfoundries hat das 12LP-Verfahren angekündigt, einen neuen Node zur Produktion von Grafikchips, Prozessoren oder SoCs. Die Abkürzung steht nicht für Low Power, sondern wie schon bei der 7LP-Technik für Leading Performance. 12LP nutzt weiterhin klassische Immersionslithografie und stellt eine optimierte Variante des von Samsung lizenzierten 14LPP-Verfahrens (14 nm FinFet Low Power Plus) dar. Einer der ersten Kunden ist AMD. Globalfoundries' 12LP (Foto: Pat Moorhead) Laut dem Auftragsfertiger soll 12LP verglichen mit 14/16-nm-Prozessen eine mindestens 10 Prozent höhere Schaltgeschwindigkeit bei gleicher Leistungsaufnahme und eine um 15 Prozent gestiegene Transistordichte aufweisen. Hintergrund ist laut Anandtech das 7,5T- statt 9T-Design der verwendeten Bibliotheken. Die maximale Anzahl an Metal Layern soll wie bei 14LPP bei 13 Schichten liegen, das von IBM stammende 14HP ermöglicht 17 davon. 12LP ist verbessertes 14LPP AMD spricht auf öffentlichen Roadmaps für neue Vega- und Zen-Chips von 14+ als Fertigungstechnik. Wie vermutet, handelt es sich um einen...

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Pocketbeagle: Beaglebone passt in die Hosentasche

Der neue Pocketbeagle misst gerade einmal 55 x 35 mm und ist damit ungefähr so groß wie ein Raspberry Pi Zero. Auf die kleine Platine passen deshalb lediglich der Sitara AM3358-SoC von Texas Instruments, eine Micro-USB-Buchse und ein Micro-SD-Kartenslot. Trotz der Größe hat aber auch dieser Bastelrechner die 72 GPIO-Pins der größeren Modelle der Beaglebone-Familie, die sogar beschriftet sind. Auf alle anderen Anschlüsse der großen Beaglebone-Modelle muss der Pocketbeagle verzichten, er hat weder WLAN noch einen Ethernet-Anschluss. Leistungstechnisch verfügt er hingegen über die gleichen Funktionen, da der gleiche SoC zum Einsatz kommt. Der SoC enthält einen 1-GHz-ARM-Cortex-A8-Kern, 512 MByte RAM und zwei PRUs, integrierte, programmierbare Mikrocontroller. Pocketbeagle (Bild: beaglebone.org) Dank des gleichen SoC ist er auch vollständig softwarekompatibel zu den bestehenden Linux-Distributionen der Beaglebone-Familie. Auf elektronischer Ebene sind Aufsatzplatinen mit zusätzlichen Funktionen für Beaglebone-Modelle, sogenannte Caps, zwar kompatibel, passen...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.