Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die britische Raumfahrtagentur hat am Sonntag den Bau eines Weltraumbahnhofs in der dünn besiedelten schottischen Grafschaft Sutherland angekündigt. Er wird mit einem Investitionsbudget von 2,5 Millionen Britischen Pfund an der nördlichen Küste Großbritanniens entstehen. Von Sutherland aus sollen die britischen Satellitenhersteller einen direkteren Zugang zum Start ihrer Satelliten bekommen. Zwei Firmen, Lockheed Martin und Orbex, haben zusätzlich Geld erhalten, um Raketen für den Start zu entwickeln. In Industriekreisen wird spekuliert, dass es sich bei der Rakete von Lockheed Martin um eine angepasste Version der neuseeländischen Electron-Rakete von Rocketlabs handeln soll, für die eine neue Oberstufe entwickelt werden soll. Lockheed Martin legt Wert darauf, dass es sich bei der Rakete um bewährte Technologie (engl. proven technology) handelt, was die These stützt. Die Electron ist die derzeit kleinste kommerzielle Rakete in der Raumfahrt, die Satelliten bis etwa 200 kg Gewicht in niedrige Erdorbits befördert. Derzeit verwendet Rocketlabs eine dreistufige Variante der Rakete, deren letzte Stufe wiederstartbar ist. Erst das ermöglicht das genaue Anfliegen...

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Nach Gipfeltreffen: Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten

US-Präsident Donald Trump ignoriert offenbar weiterhin die Indizien für eine Beeinflussung des US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs 2016 durch russische Agenten. Nach einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Montag in der finnischen Hauptstadt Helsinki antwortete Trump auf die entsprechende Frage eines Reporters: "Ich habe ein großes Vertrauen in die Arbeit unserer Geheimdienste. Aber ich sage Ihnen, dass Präsident Putin das heute extrem stark und mächtig zurückgewiesen hat." Am Freitag hatte die US-Justiz auf Basis der Untersuchungen des US-Sonderermittlers Robert Mueller zwölf Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes GRU angeklagt, weil sie die Server des Demokratischen Partei gehackt und unter anderem kopierte E-Mails veröffentlicht haben sollen. Swyx Solutions GmbH, Dortmund über Hays AG, Wiesbaden Trump ging in seinen Antworten jedoch zu keinem Zeitpunkt auf die konkreten Vorwürfe ein. Stattdessen antwortete er ausweichend und verwies darauf, dass er seinen Wahlsieg einer "brillanten Wahlkampagne" zu verdanken habe. Zudem habe es keine Geheimabsprachen zwischen seinem Wahlkampfteam und Russland gegeben, sagte...

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Maschinelles Lernen: Algorithmus sucht außerirdisches Wasser

Mittlerweile sind bereits einige Planeten außerhalb unseres Sonnensystems bekannt, die ähnlich groß sind wie die Erde - und auf manchen könnte sogar flüssiges Wasser vorkommen. Um mehr über diese fernen Welten zu erfahren, wollen Astronomen die chemischen Elemente in den Atmosphären untersuchen. Keine einfache Aufgabe, denn die Planeten sind vergleichsweise klein und viele Lichtjahre von uns entfernt. In der Fachzeitschrift Nature Astronomy stellen Wissenschaftler nun eine neue Methode vor, mit der sich wichtige Parameter eines Exoplaneten sehr schnell auswerten lassen. Kevin Heng von der Universität Bern erzählt im Interview, wie maschinelles Lernen dabei hilft. BWI GmbH, Nürnberg, Bonn, Meckenheim, Koblenz, München soft-nrg Development GmbH, Dornach bei München Welt der Physik: Worin bestehen die Schwierigkeiten bei der Analyse von Planetenatmosphären? Kevin Heng: Es gibt eine ganze Reihe von Problemen, die es zu lösen gilt. Es fängt damit an, dass man sogenannte Transmissionsspektren aufnimmt. Das heißt, man analysiert das Licht eines fernen Sterns, wenn der Planet von der Erde aus betrachtet vor ihm vorbeizieht. Ein kleiner Teil des...

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ESA: Der neue Feststoffbooster der Ariane 6 ist da

Die Ariane-6-Rakete soll im Jahr 2020 erstmals fliegen und wird von einem neuen Feststoffbooster angetrieben. Im Gegensatz zu den alten P241-Boostern der Ariane 5 besteht der neue P120C-Booster nicht mehr aus drei Stahlsegmenten, sondern aus einem einzigen leichtgewichtigen Kohlenstofffasersegment. Neben der Ariane 6 soll auch die neue Vega C den neuen Feststoffbooster verwenden, die schon im Jahr 2019 ihren ersten Flug haben wird. Wie Esa-Chef Stephane Israël mitteilte, wurde der wegen schlechtem Wetter mehrfach verschobene Test heute erfolgreich durchgeführt. Inzwischen wurde von der Ariane Group ein Video vom Ende des Tests auf Twitter veröffentlicht. datango Beteiligungs GmbH, Kaarst Messe Berlin GmbH, Berlin Beim P120C handelt es sich um den Nachfolger des P80-Boosters der alten Vega-Rakete mit 88 Tonnen Treibstoff. Mit seinen 142 Tonnen Treibstoff ist der P120C-Booster der zurzeit größte Feststoffbooster, der nicht aus mehreren Segmenten besteht. Die Esa spricht sogar vom größten Feststoffbooster, der jemals aus einem Stück gefertigt wurde, geht mit dieser Behauptung aber zu weit. Der größte Feststoffbooster der Welt war zehnmal so...

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Mecklenburg-Vorpommern: Erstes Glasfaser-Projekt mit Geld vom Bund geschaltet

Knapp eineinhalb Jahre nach dem Baustart des landesweit ersten Vorhabens für Breitband in Mecklenburg-Vorpommern ist am 16. Juli 2018 auf der Insel Rügen ein erstes Stück Glasfasernetz in Betrieb genommen worden. Es versorge rund 110 Haushalte in den Saßnitzer Ortsteilen Alt Mukran, Neu Mukran, Wostevitz und Dubnitz, teilte das Infrastrukturministerium mit. ETAS, Stuttgart Neoperl GmbH, Müllheim Digitalisierungsminister Christian Pegel (SPD) nahm mit Axel Rödiger, Geschäftsführer des Zweckverbandes Rügen (ZWAR), und Rolf Hoffmann, Geschäftsführer der Kabel + Satellit Bergen Kommunikationstechnik, das landesweit erste Glasfasernetzsegment in Betrieb, das aus Fördermitteln des Bundes und des Landes finanziert wurde. "Mit insgesamt 5,3 Millionen Euro sollen bis Ende dieses Jahres 1.700 Haushalte im Projektgebiet an das schnelle Internet angeschlossen werden. Dafür stellt der Bund 2,8 Millionen Euro zur Verfügung. Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt mit weiteren 1,4 Millionen Euro", sagte Pegel. Um die übrigen 1,1 Millionen Euro Eigenanteil zu finanzieren, könne der ZWAR auf den Kommunalen Aufbaufonds zugreifen. Betrieb übernimmt...

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MINT: Forscherinnen auf Youtube erhalten sexistische Kommentare

Googles Videoportal Youtube ist wohl schwierig für Frauen, die einen wissenschaftlichen Channel betreiben. Das ergab eine Studie der australischen Forscherin Inoaka Amarasekara, wie die New York Times berichtet. Den Angaben zufolge erhalten Frauen aber gleichzeitig generell mehr Likes und Kommentare pro Abruf als ihre männlichen Kollegen. Landeshauptstadt Stuttgart, Stuttgart Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Frankfurt am Main Die Forscherin fand heraus, dass von den 370 beliebtesten Youtube-Kanälen im Bereich MINT, zu denen auch Mathematik und Informatik zählen, nur 32 von Frauen betrieben werden. Einen Grund dafür sieht Amarasekara in den teilweise diskriminierenden Kommentaren, die sie unter den Videos fand. Insgesamt hat sie für ihre Masterarbeit in wissenschaftlicher Kommunikation 23.000 Kommentare angeschaut und nach sechs Kategorien gefiltert: kritisch, feindselig, positiv, sexistisch/sexuell, eine Bemerkung zum Aussehen oder neutral. 14 Prozent der Kommentare stuft Amarasekara dabei als kritisch oder feindselig ein. Darunter waren Kommentare wie "Sie ist so hässlich, dass ich mich übergeben habe" oder "Ich habe nur auf...

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Blue Origin: Eine Sekunde Schwerelosigkeit kostet über 1.000 Dollar

Es geht hoch her in London anno 1918, wie die Golem.de-Redakteure Christoph und Michael am eigenen, nach Blut lächzenden Körper erfahren.

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Cablelabs: Hälfte der US-Haushalte hat bereits Docsis 3.1

Das Samsung Flip ist ein Smartboard, das auf eingängige Weise Präsentationen oder Meetings im Konferenzraum ermöglicht. Auf dem 55 Zoll großen Bildschirm lässt es sich schreiben oder zeichnen - doch erst, wenn wir ein externes Gerät daran anschließen, entfaltet es sein komplettes Potenzial.

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Musk vs. Bezos: Das Duell der Raketenbauer

Seit Anfang des Jahrzehnts ist die Raumfahrt wieder stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt - allerdings weniger wegen der Projekte der etablierten Raumfahrtagenturen, sondern wegen des Elans neuer Akteure in dem Bereich, der New-Space-Unternehmen. Herausragend sind Blue Origin und SpaceX sowie ihre Köpfe Jeff Bezos und Elon Musk. In seinem Buch" Goldrausch im All. Wie Elon Musk, Richard Branson und Jeff Bezos den Weltraum erobern" beschreibt unser Autor Peter Schneider die - streckenweise durchaus unterhaltsame - Rivalität zwischen den Dotcom-Milliardären Bezos und Musk. Ein Auszug. "Blue Origin hat es bisher nicht geschafft, ein zuverlässiges, suborbitales Raumfahrzeug zu bauen, obwohl es mehr als zehn Jahre am Entwickeln ist. [...] Falls Blue Origin in den kommenden fünf Jahren mit einem Gefährt aufkreuzt, das die Nasa-Standards für bemannte Missionen erfüllt und an die Raumstation andocken kann - und dafür ist Startplatz 39A gedacht -, dann werden wir gern Platz dafür machen. Um ehrlich zu sein, ich denke, wir werden eher tanzende Einhörner im Flammenschacht entdecken." In einer E-Mail an das Fachblatt Space News machte Elon Musk so seinem...

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TLS: Mozilla, Cloudflare und Apple wollen verschlüsselte SNI

Obwohl Version 1.3 der Netzverschlüsselung TLS fast alle Teile des Verbindungsaufbaus beim Handshake verschlüsselt, gebe es für Angreifer, die die Verbindung belauschen können, immer noch einige Wege, den Domainnamen zu bestimmen, mit dem sich ein Nutzer verbinden will. Diese Problembeschreibung stammt aus einem aktuellen Entwurf der Internet Engineering Task Force (IETF), der dieses Problem lösen soll, indem die TLS-Erweiterung SNI verschlüsselt wird. Unterstützt und vorangetrieben werden die Arbeiten von Mozilla, Fastly, Cloudflare und Apple. Convidis AG, Sankt Gallen (Österreich) Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Düsseldorf SNI steht für Server Name Inidication und ist erstmals 2003 als Standard veröffentlicht worden. Mit Hilfe von SNI soll erreicht werden, dass beliebig viele HTTPS-Webseiten samt eigenen Zertifikaten auf einer IP-Adresse gehostet werden können. Dazu ist der Parameter server_name eingeführt worden, der vom Client beim Verbindungsaufbau an den Server übertragen wird. Mit dieser Information kann der Server das korrekte Zertifikat der angefragten Webseiten auswählen und so eine Verbindung aufbauen. Servername bisher...

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Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Gigaset baut Smartphones - in Deutschland.

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Projekt am Südkreuz: Videoüberwachung soll Situationen statt Gesichter erkennen

Der umstrittene Versuch zur automatischen Gesichtserkennung am Berliner Bahnhof Südkreuz wird demnächst durch einen neuen Test abgelöst. Voraussichtlich von Ende September an wolle die Deutsche Bahn mit Hilfe der Videoüberwachung feststellen, wie gut die Programme seltene oder gefährliche Abweichungen von der Normalität im Bahnhof erkennen könnten, berichtete die Nachrichtenagentur dpa. Wann und in welcher Form die Ergebnisse des zu Ende gehenden einjährigen Projekts der Bundespolizei veröffentlicht werden sollen, stehe nach Angaben des Innenministeriums noch nicht fest. Aenova Group, Marburg Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG, Frankfurt am Main Der frühere Bundesinnenminister Thomas de Maizière hatte Mitte Dezember 2017 ein positives Zwischenfazit des Testlaufs gezogen. Die Erkennungsquote könne bislang auf 70 bis 85 Prozent beziffert werden. "Das ist besser als ich erwartet habe, und die meisten Kritiker auch", hatte de Maizière gesagt. Die Zwischenergebnisse "versprechen einen erheblichen Mehrwert für die Fahndung nach Terroristen und Schwerverbrechern". Die Fehlerquote (False Positives) hatte nach der Auswertung des ersten...

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Wochenrückblick: Hinderlich, wie überall, ist hier der eigne Todesfall!

Angucken ja, fliegen nein: Wir waren bei der Vorstellung der neuen Drohne von Parrot dabei.

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Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Im Jahr 2014 vergab die Nasa zwei Aufträge zur Entwicklung von Raumschiffen, um die amerikanischen Astronauten ohne russische Raketen zur Internationalen Raumstation (ISS) befördern zu können. 4,2 Milliarden US-Dollar gingen an Boeing, weitere 2,6 Milliarden an SpaceX, um bis Ende 2017 eigene Raumschiffe zur Verfügung zu haben. Das Government Accountability Office (GAO), etwa das US-Äqualent zum Bundesrechnungshof, kam im April zu dem Schluss, dass es wohl erst 2020 so weit sein wird. Am Mittwoch hat die Behörde den Abschlussbericht vorgelegt. Die wahrscheinlichen Verspätungen in den Programmen waren der Nasa demnach längst bekannt. Das GAO hat lediglich Nasa-interne Berichte ausgewertet, die aber von der Nasa nicht an den Kongress weitergegeben wurden. Dabei sind die ambitionierten Zeitpläne von Boeing und SpaceX nur ein Grund für die Verspätungen. Schon in der Zusammenfassung auf der ersten Seite des Berichts wird harsche Kritik an der Zertifizierungspraxis der Nasa geübt. Die Nasa sei nicht in der Lage, ihre Risikobereitschaft klar darzulegen oder zu dokumentieren. Jede Unterbehörde der Nasa, die unterschiedliche Aspekte der Raumschiffe zertifziert, hat...

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Firefox: Mozilla testet Notiz-App für Android und Desktop-Nutzer

Im Abschlussgespräch zur E3 2018 berichten die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek von ihren Eindrücken der Messe, analysieren die Auswirkungen auf die Branche und beantworten die Fragen der Zuschauer.

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