Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Android & Fido2: Der Traum vom passwortlosen Anmelden

Sie ist schön, die passwortlose Welt, die Webauthn und Fido2 versprechen. Windows Hello und Android unterstützen sie seit einigen Wochen, die Browser Chrome, Chromium, Firefox und Edge ebenfalls. Dazu kommen eine Handvoll Anbieter, bei denen Nutzer Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden per Webauthn einsetzen können. Soweit die Theorie. Wir wollen wissen, wie die Praxis aussieht und versuchen, uns bei verschiedenen Anbietern passwortlos mit unserem Android-Smartphone anzumelden. Das ist gar nicht so einfach - oder eher unmöglich. Ab Version 7 erhalten Android-Smartphones ab Werk oder über ein Update des Play Store die Unterstützung für Webauthn/Fido2. Wir spielen sämtliche verfügbaren Aktualisierungen auf unserem Testsmartphone ein. Doch wir finden unter Android 8.1 mit dem aktuellsten Playstore keinen Hinweis auf Fido2 oder Webauthn in den Einstellungen des Telefons. Mit der Testseite geht's passwortlos Auf der Webseite webauthn.io können sich Anwender testweise per Webauthn registrieren und einloggen. Wir testen Chrome mit der Webseite und werden von Android gefragt, ob und welchen Sicherheitsschlüssel wir verwenden möchten. Wir können...

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Europawahlen: Die digitalpolitischen Pläne der größeren Parteien

Am Sonntag sind die Deutschen zusammen mit EU-Bürgern in den anderen Mitgliedsstaaten aufgerufen, über die Vergabe der 751 Sitze im Europäischen Parlament zu entscheiden. Für viele, die im Februar und März gegen die Urheberrechtsreform demonstrierten, dürfte mit den parallel trendenden Hashtags feststehen: Nie mehr CDU oder SPD. Vor dem Wahltag schickt sich der Streit um mögliche Upload-Filter an, auch eher Politikverdrossene an die Urnen zu bringen. Mit immerhin 18 Prozent gibt fast jeder fünfte Erwachsene hierzulande an, dass er wegen der Debatte über das EU-Urheberrecht wählen gehen wird. Dies hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter rund 1.000 Personen ab 18 Jahren ergeben. Für 16 Prozent ist die Novelle auch der Grund, für eine andere Partei als sonst zu stimmen. Der Bitkom-Geschäftsführer Bernhard Rohleder sieht in den Resultaten einen Hinweis darauf, dass die Politik "die Massenwirkung von möglichen Upload-Filtern unterschätzt" habe. Doch bei welcher Partei soll man das Kreuz machen, damit die europäische Netzpolitik vielleicht in den kommenden Jahren zum großen Wurf wird? Wer sich mit ein paar Klicks über die...

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G Suite: Google speicherte Passwörter teilweise im Klartext

Die wunderbare Welt von Anno 1800 schickt Spieler auf Inseln, auf denen sie nach und nach ein riesiges Imperium aufbauen können.

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500.000 FTTH-Anschlüsse: Deutsche Glasfaser wurde früher für verrückt erklärt

Festo zeigte auf der Hannover Messe einen schwimmenden Roboter aus dem 3D-Drucker.

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Astronomie: Forscher entdecken 18 erdgroße Exoplaneten

Exoplaneten sind inzwischen viele bekannt. Die meisten davon sind jedoch deutlich größer als die Erde, kleine Exoplaneten hingegen sind selten. Forscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) haben mehrere erdgroße Exoplaneten entdeckt. über Hays AG, Hamburg Württembergische Versicherung AG, Stuttgart Die MPS-Forscher um René Heller haben die Methode, mit der die Daten von Weltraumteleskopen wie Kepler nach Exoplaneten durchsucht werden, verfeinert. Damit fanden sie in den Kepler-Daten 18 bislang unentdeckte Planeten der Kategorie erdgroßer Planeten. Der größte ist etwas mehr als doppelt so groß wie die Erde, der kleinste um ein knappes Drittel kleiner. Bei der Transit-Methode werden Schwankungen der Helligkeit des Sternenlichts untersucht, die vom Transit eines Exoplaneten herrühren. Über 4.000 Planeten wurden inzwischen auf diese Art und Weise entdeckt. Fast alle - rund 96 Prozent - sind jedoch viel größer als die Erde. Für die kleinen Exoplaneten waren die Suchalgorithmen nicht empfindlich genug. Diese suchten nach sprunghaften Helligkeitsabfällen, sagt Heller. Die Schwankungen seien jedoch fließend. "In Wirklichkeit...

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T-Online-Navigationshilfe: Telekom beendet DNS-Hijacking

Die Deutsche Telekom hat vor kurzem die sogenannte Navigationshilfe bei ihren Internetzugängen abgeschaltet. Internetnutzer wurden dabei standardmäßig bei Anfragen nach nicht existenten Hostnamen auf eine Suchseite umgeleitet. Um das zu realisieren, manipulierte die Telekom DNS-Antworten. Ein Nutzer hatte sich Anfang des Jahres bei mehreren Behörden über diese Praxis beschwert und eine Strafanzeige gestellt. Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen bluemetric software GmbH, Griesheim Mit dem DNS-Hijacking hatte die Telekom laut einem Bericht von Heise Online im Jahr 2009 begonnen. Die Idee dabei: Wenn ein Nutzer im Browser eine Webadresse mit einem ungültigen Hostnamen eingibt, etwa aufgrund eines Tippfehlers, soll ihm mittels einer Suchseite geholfen werden, die korrekte Adresse zu finden. Zwar ließ sich die Funktion abschalten, standardmäßig war sie aber aktiviert. Navigationshilfe wird seit 2015 vom Werbevermarkter Ströer betrieben Diese Navigationshilfe wird von T-Online betrieben und ist trotz der Abschaltung der Funktion nach wie vor abrufbar. Pikant daran: T-Online war ursprünglich eine...

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US-Boykott: Huawei erwägt alternatives Betriebssystem zu Android

Huawei will sein eigenes mobiles Betriebssystem weiterentwickeln, nachdem das chinesische Unternehmen von der aktuellen US-Regierung mit einem Boykott belegt wurde. Das hat Huaweis Repräsentant für die Institutionen der EU, Abraham Liu, Bloomberg zufolge in Brüssel mitgeteilt. Techniker Krankenkasse, Hamburg Vodafone GmbH, Stuttgart Zusätzlich soll die Möglichkeit in Betracht gezogen werden, auf andere Betriebssysteme auszuweichen. Sollte Android tatsächlich nicht mehr für Huawei verfügbar sein, "würden Alternativoptionen - entweder von Huawei oder von jemand anderem - herauskommen", sagte Liu. Bereits zuvor hatte Huawei angedeutet, ein eigenes Software-Ökosystem schaffen zu wollen, alternative Optionen zu einer Eigenentwicklung wurden bisher aber noch nicht erwähnt. Alternativen zu Android sind mittlerweile rar Bei möglichen Alternativen zu Android und einer Eigenentwicklung ist die Auswahl im Mobilmarkt mittlerweile stark geschrumpft. Es gibt kaum noch Betriebssysteme neben Android und iOS. Zu nennen wäre eventuell noch Sailfish OS, deren native App-Infrastruktur allerdings eher bescheiden ist. Allerdings lässt sich Google in das finnische...

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Kreis Kleve: Deutsche Glasfaser versorgt weitere 13.000 Haushalte

Ein Squash-Spiel zeigt, wie gut bei Magic Leap das Mapping der Umgebung und das Tracking unserer Position klappt.

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Giax: Vodafone Deutschland lüftet Geheimnis um 30-GBit/s-Technik

Sportlich und minimalistisch - das Cowboy Pedelec ist jetzt auch in Deutschland verfügbar.

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Icann: Amazon darf .amazon-Domain nutzen

Wem Aufbaustrategiespiele wie Anno oder Sim City zu einfach sind, sollte Workers Resources: Soviet Republic ausprobieren. Das Spiel ist Wirtschaftssimulation und Verkehrsmanager in einem.

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Mozilla: Firefox 67 ist schneller und reaktionsfreudiger

Festo zeigte auf der Hannover Messe einen schwimmenden Roboter aus dem 3D-Drucker.

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Europawahlen: So einfach lassen sich alle Wahl-O-Mat-Ergebnisse anzeigen

Nach einem Gerichtsbeschluss zum Stopp des aktuellen Wahl-O-Maten zur Europawahl 2019 entscheidet die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) über das weitere Vorgehen. Derzeit werde noch geprüft, ob gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Köln vom Montag Widerspruch eingelegt werde, hieß es aus der BpB. Die Bundeszentrale hatte sich im Streit mit der Partei Volt geweigert, die Darstellung der Wahl-O-Mat-Ergebnisse zu ändern. Das Argument der BpB, das sei "technisch nicht möglich", ist allerdings nicht ganz nachvollziehbar. Dataport, verschiedene Standorte Haufe Group, Bielefeld Auch nach Ansicht des Gerichts wurde dieser Einwand "nicht hinreichend glaubhaft gemacht". Für diese Einschätzung spricht auch die Tatsache, dass Nutzer schon vor gut zwei Wochen auf Reddit einen Java-Script-Code veröffentlicht haben, mit dem sich die Ergebnisse aller Parteien nach dem Ausfüllen des Fragenkatalogs vergleichen lassen. Code funktioniert auch bei Bremen-Wahl Es ist lediglich erforderlich, bei Firefox oder Chrome den Entwicklermodus aufzurufen und dann in der Konsole das Script einzugeben. Dann erhält der Nutzer eine Darstellung aller Parteien mit der...

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Überprüfung: BSI will flächendeckenden Abfluss bei 5G verhindern

Eine Überprüfung von 5G-Produkten könnte laut Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), zur Folge haben, dass bestimmte Produkte ausgeschlossen werden. "Natürlich könnten wir zu dem Schluss kommen, dass manche Produkte nicht sicher genug sind", sagte Schönbohm dem Handelsblatt. Es gehe aber nicht darum, Unternehmen auszuschließen. "Es geht darum, dass wir ein möglichst hohes Sicherheitsniveau für die Komponenten und damit auch für das 5G-Netz selbst haben." Gamomat Development GmbH, Berlin MBDA Deutschland, Schrobenhausen Das BSI soll nach den Plänen der Bundesregierung, Ausrüstung für den Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes vor dessen Einsatz einer Sicherheitsprüfung unterziehen. Schönbohm räumte ein, dass es 100-prozentige Sicherheit im 5G-Netz nicht geben könne. "Sie wäre nur gewährleistet, wenn man das 5G-Netz nicht ausbaut." Es gehe vielmehr darum zu überlegen, "welche Risiken wir bereit sind einzugehen, welche nicht und wie wir bestehende Risiken mit geeigneten Maßnahmen minimieren können". Risiken sieht Schönbohm etwa im Abgreifen von Informationen, also Wirtschaftsspionage. "Da geht es...

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Verwaltung: Südkorea will von Windows 7 auf Linux wechseln

Ein Squash-Spiel zeigt, wie gut bei Magic Leap das Mapping der Umgebung und das Tracking unserer Position klappt.

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Kollaborationsserver: Owncloud 10.2 verbessert Federated Shares

Festo zeigte auf der Hannover Messe einen schwimmenden Roboter aus dem 3D-Drucker.

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.