Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

?

Digitale Infrastruktur: Ralph Dommermuth kritisiert deutsche Netzpolitik

Kein Digitalministerium, Bevorzugung der Deutschen Telekom, falsche Einschätzung der Lage: Die deutschen Politiker seien mit dafür verantwortlich, dass Deutschland in der Digitalisierung hinten liege. Das sagte Ralph Dommermuth, Chef des Unternehmens United Internet, im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Die Politiker unterschätzten immer noch die Dramatik der Entwicklung, sagte Dommermuth. Sie schauten zu und reagierten viel zu langsam. Ein Grund dafür sei, dass die Politiker sich zu wenig in dem Bereich auskennen. "Wer ist denn heute politisch aktiv? Jedenfalls nicht die jungen Digitalunternehmer." Keiner fühlt sich zuständig Einen weiteren Grund sieht er in der Aufteilung der Digitalwirtschaft auf verschiedene Ministerien. Dies habe in der vergangenen Legislaturperiode dazu geführt, dass sich keiner als zuständig betrachtete. Die aktuellen Pläne der Regierung für den Glasfaserausbau hält Dommermuth für "politischen Protektionismus" zugunsten der Deutschen Telekom. Der Konzern ist noch zu etwa einem Drittel in Staatsbesitz. Profiteure der stagnierenden Entwicklung in Deutschland und Europa seien US-Konzerne wie Google oder Amazon. Deren...

weiterlesen »


Die Woche im Video: Ausgefuchst, abgezockt und abgefahren

Neue Prozessoren, Sicherheitslücken, Netzpolitikdiskussionen und drohende Abmahnwellen: Rund 30 spannende Meldungen, Tests und Hintergrundartikel gehen bei Golem.de jeden Tag online - in einer Woche kommt da einiges zusammen. Wer ein paar Tage lang das Nachrichtengeschehen nicht verfolgt hat oder einen Überblick will, findet die Topmeldungen in unserem Wochenrückblick. Zum Abschluss einer jeden Woche heben wir diejenigen Meldungen hervor, die besonders wichtig waren, viel diskutiert wurden und unsere Leser am meisten interessierten. Herausragende Themen behandeln wir in längeren Beiträgen mit mehr Tiefe. Zu den im Video erwähnten Nachrichten gibt es an dieser Stelle auch weiterführende Links für alle, die mehr über ein Thema wissen möchten. Top 1: FirefoxViel mehr als nur ein Quäntchen schneller Top 2: Loot-Boxen in Spielen Blizzard lästert über Pay-to-Win in Star Wars Battlefront 2 Community empört über freischaltbare Helden in Battlefront 2 Star Wars Battlefront 2 im Test Top 3: E-Golf im TestE-Golf im Praxistest Kurzmeldungen:Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen Japans Supercomputer ist viertschnellster und...

weiterlesen »


Quad9: IBM startet sicheren und datenschutzfreundlichen DNS-Dienst

Mit dem Dienst Quad9 soll es künftig eine sichere und datenschutzfreundliche Alternative zu dem öffentlichen DNS-Dienst von Google geben, der ähnlich verlässlich und ausfallsicher sein soll. Quad9 ist eine Kooperation von IBM, den DNS-Spezialisten von PCH und der Global Cyber Alliance (GCA), einem Zusammenschluss der Polizeibehörde von London und dem Bezirksstaatsanwalt von Manhattan. Der Name Quad9 steht für die IPv4-Adresse 9.9.9.9, unter der der Dienst erreichbar ist, und ist eine klare Anspielung auf den öffentlichen Google-DNS-Dienst unter 8.8.8.8. Der Dienst ist vor allem dafür gedacht, Phishing-Angriffe, Botnetze und ähnliche bösartige Kampagnen durch das Blocken der dazugehörigen Domains einzudämmen. Sinnvoll ist das wohl hauptsächlich für kleinere Organisationen, Unternehmen oder auch Privatpersonen, die keinerlei derartige Listen pflegen können oder wollen. Die von Quad9 genutzte Liste zum Blockieren erstellt IBM in Zusammenarbeit mit einigen Sicherheitsfirmen. Diese Filterlisten sollen ausschließlich der Sicherheit der Nutzer dienen, Quad9 bietet eigenen Angaben zufolge keine "Zensurkomponente" an. Als öffentlicher Diensteabieter ist Quad9 aber...

weiterlesen »


Zertifikate: Startcom gibt auf

Die Zertifizierungsstelle Startcom gibt auf und will ab Anfang des kommenden Jahres keine neuen Zertifikate mehr ausstellen. Dies gab der Aufsichtsratsvorsitzende der Organisation, Xiaosheng Tan, auf Mozillas Mailingliste bekannt. Auch eine Wiederaufnahme in das Root-Programm von Mozilla steht nicht mehr zur Debatte. Mozilla und andere Browserhersteller hatten sowohl Startcom als auch Wosign wegen Verstößen gegen Richtlinien aus den Programmen entfernt. Startcom gehört zum chinesischen Internetunternehmen Qihoo360. Vor dem Entzug des Vertrauens hatten Mozilla und weitere Betreiber bemängelt, dass die Verbindung der beiden Zertifizierungsstellen Wosign und Startcom nicht ausreichend deutlich gemacht worden sei. Außerdem gab es technische Fehler bei der Zertifikatsvergabe. OCSP-Dienst soll noch zwei Jahre online bleiben Die Abschaltung der Zertifikatsvergabe soll zum 1. Januar 2018 erfolgen. Die Certificate Revocation List und der OCSP-Dienst sollen ab diesem Zeitpunkt noch für zwei Jahre weiterbetrieben werden. Nach Ablauf dieser Zeit sollen auch die drei Rootzertifikate vernichtet werden. Startcom hatte zuletzt noch versucht, die eigene Infrastruktur zu erneuern und...

weiterlesen »


IP-Kameras: Wie man ein Botnetz durch die Firewall baut

Das Mirai-Botnetz könnte schon bald einen Nachfolger bekommen - ebenfalls aus IP-Kameras. Auf der Sicherheitskonferenz Deepsec in Wien demonstrierten die Hacker Balthasar Martin und Fabian Bräunlein, wie auch besser gesicherte Kameras ohne direkten Internetzugriff und ohne offene Telnet-Ports in ein Botnetz verwandelt werden können. Dazu nutzten sie Schwachstellen in den Clouddiensten der Hersteller, die zur Steuerung der Geräte verwendet werden können. Martin und Bräunlein, die beide für die Berliner Sicherheitsfirma Security Research Labs arbeiten, wollten herausfinden, ob ein möglicher Mirai-Nachfolger auch Geräte nutzen könnte, die nicht über ganz offensichtliche Falschkonfigurationen angreifbar sind. Ihr Testobjekt war ein Gerät des Herstellers Sricam. Das Gerät steht aber nur beispielhaft für zahlreiche Kameras mit der Gwell-Firmware, die unter verschiedenen Markennamen verkauft werden. Diese bieten eine Video-und Sprachverbindung, mit zwei Geräten ist eine Videokonferenz möglich. Außerdem können Firmware-Updates eingespielt werden. Die Verwaltung findet nicht über ein Webinterface statt, sondern über eine Smartphone-App. Zumindest auf den ersten...

weiterlesen »


Ross 128: Etwas größer als die Erde und nicht weit weg

Mit der Erfindung der Fotografie konnten Astronomen erstmals die Position von Sternen vermessen, ohne dafür gezielt einen Stern am Nachthimmel aussuchen zu müssen. Eine Fotoplatte enthält die Position Hunderter Sterne, die dann jederzeit vermessen werden kann. Beim Vergleich der Platten über mehrere Jahre stellten Astronomen bald fest, dass einige der sogenannten Fixsterne keineswegs stillstehen. Sie bewegen sie vor dem Hintergrund der restlichen Sterne. Frank Elmore Ross hat einen der ersten Kataloge dieser Sterne erstellt. Der Stern mit dem Eintrag Nummer 128 befindet sich mit nur elf Lichtjahren Entfernung sehr nah an der Sonne. Nach der Auswertung von über zehn Jahren Beobachtungsdaten haben Astronomen dort jetzt einen Planeten entdeckt, der wohl nur etwas schwerer als die Erde ist und möglicherweise lebensfreundliche Temperaturen hat. Aber bis zu dieser Entdeckung war viel Arbeit nötig. Mit einer Eigenbewegung von 1,36 Bogensekunden pro Jahr braucht Ross 128 zwar rund 1.300 Jahre, um sich am Himmel um einen Monddurchmesser zu bewegen, aber die Bewegung ist schon nach wenigen Jahren auffällig. Spätere Messungen ergaben, dass er mit einer Entfernung von 3,38...

weiterlesen »


VEP Charter: Trump will etwas transparenter mit Sicherheitslücken umgehen

US-Präsident Donald Trump hat den Vulnerabilities Equities Process überarbeiten lassen, der regeln soll, wie die US-Regierung mit Sicherheitslücken umgeht, die sie selbst in Software findet. Insbesondere die Veröffentlichungen der Hackergruppe Shadow Brokers hatten eine Diskussion darüber ausgelöst, wie viele Schwachstellen die Regierung zu Zwecken der nationalen Sicherheit geheim halten können soll - und unter welchen Voraussetzungen. Unternehmen wie Microsoft fordern, dass die Regierung alle ihr bekannten Sicherheitslücken umgehend melden müsse, damit Hersteller die Fehler beheben können. Die US-Regierung und Sicherheitsbehörden argumentieren, dass sie in der Lage sein müssten, diese etwa für Geheimdienstoperationen zu nutzen, um die nationale Sicherheit der USA zu gewährleisten. Präsident Barack Obama hatte daher erstmals den sogenannten Vulnerabilities Equities Process eingeführt, der eine Abwägung zwischen Geheimhaltung und Offenlegung innerhalb der US-Regierung beschreibt. Der Prozess wurde jedoch als ineffektiv und intransparent kritisiert. Unter anderem wird angenommen, dass die USA bereits länger von der kritischen Schwachstelle Heartbleed wussten,...

weiterlesen »


NetVC und AV1: Der Standard-Videocodec fürs Netz kommt erst 2018

Seit rund zwei Jahren arbeitet das Industriekonsortium Alliance for Open Media (Aomedia) an einem frei lizenzierten Videocodec als Konkurrenz zu H.265 alias HEVC. Dafür werden Techniken der Codecs Daala von Mozilla, Thor von Cisco und VP10 von Google in AV1 zusammengeführt. Parallel dazu werden die Arbeiten auch bei der Internet Engineering Task Force (IETF) als Internet Video Codec (NetVC) standardisiert. Dieser Standard soll aktuellen Planungen zufolge aber erst im kommenden Jahr fertiggestellt werden. Das gaben die Vorsitzenden der NetVC-Arbeitsgruppe auf dem IETF-Meeting 100 bekannt (PDF), das derzeit in Singapur stattfindet. Ursprünglich geplant war, die Spezifikation für NetVC bereits im Mai 2017 zu veröffentlichen. Der aktualisierten Planung zufolge soll dies nun aber im Juli 2018 geschehen. Zu diesem Zeitpunkt soll außerdem die Referenz-Implementierung der IETF zur Verfügung stehen, allerdings nicht als Internet-Standard, sondern lediglich zu Informationszwecken. Erst im Dezember 2018 soll dann die Spezifikation für ein Storage-Format bereitstehen. Dieses Speicherformat ist laut der NetVC-Arbeitsgruppe für die Dateiübertragung des codierten Videos als...

weiterlesen »


Supercharger: Tesla eröffnet Rast- und Ladestation in Kalifornien

Tesla hat die bis dato größten Supercharger-Stationen im US-Bundesstaat Kalifornien eröffnet. An der einen können Tesla-Fahrer nicht nur Strom tanken. Sie hat auch eine Lounge, in der sich die Autofahrer die Ladezeit vertreiben können. Die beiden Supercharger-Stationen bieten jeweils 40 Lademöglichkeiten. Sie stehen an wichtigen Hauptverkehrsstraßen: Die eine befindet sich in Kettleman City am Highway 5, der San Francisco mit Los Angeles verbindet, die andere in Baker am Highway 15 von Los Angeles nach Las Vegas. Betrieben werden sie unter anderem mit Solarstrom. Die Dächer, auf denen die Zellen angebracht sind, bieten den ladenden Autos Schatten. Der Solarstrom wird in Akkus, den Tesla Powerpacks, gespeichert. Nur Tesla-Fahrer dürfen laden und rasten Am Supercharger in Kettleman City hat Tesla noch eine Raststätte gebaut - mit Snack-Bar, Sitzgelegenheiten, Toiletten, kostenlosem WLAN, Geschäften sowie mit Bereichen für Kinder und Haustiere. Wie die Ladesäulen selbst soll auch die ganze Anlage nur Tesla-Fahrern offen stehen. Auf dem Display ihres Fahrzeugs erhalten sie einen Code für den Zugang. Die beiden kalifornischen Supercharger werden nicht lange die...

weiterlesen »


Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg: 1&1 Versatel verbündet sich mit Stadtnetzbetreiber …

11 Versatel und E.discom arbeiten bei der Vermarktung und beim Netzwerkausbau für Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zusammen. Das gaben die Partner am 14. November 2017 bekannt. Der Netzbetreiber E.discom ist eine Tochter des öffentlichen Versorgungsunternehmens E.dis mit Sitz im brandenburgischen Fürstenwalde. Im Glasfasernetz der E.discom in den beiden Bundesländern bietet 11 Versatel Glasfaserprodukte für Unternehmen an und erschließt Gewerbegebiete mit Gigabit-Datenübertragungsraten zunächst in Rostock, Wismar und Greifswald, später auch in weiteren Städten und Orten in der Region. Nach eigenen Angaben verfügt E.discom über eine 1.000 Kilometer umfassende Glasfaser-Infrastruktur im Nordosten. Weitere Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sollen folgen. Zudem wird 11 Versatel Gewerbegebiete in beiden Bundesländern mit Glasfaseranschlüssen an das Netz der E.discom anbinden. Möglich sind Datenraten von 100 GBit/s. Das ist nicht die erste Zusammenarbeit von 11 mit kommunalen Unternehmen, die Glasfasernetze betreiben. Die Stadtwerke Münster bauen in zwei Ausbaugebieten flächendeckend ein Glasfasernetz bis in die Häuser und...

weiterlesen »


Funkverbindungen: US-Behörden wollen Boeing 757 gehackt haben

Mitarbeiter des US-Department of Homeland Security wollen gemeinsam mit Vertretern aus der Industrie und der Forschung Systeme einer geparkten Boeing 757 gehackt haben. Dafür sei nur Equipment verwendet worden, das ohne Probleme durch eine Sicherheitskontrolle am Flughafen mitgenommen werden könne, heißt es. Der Hack wurde auf der Konferenz "2017 Cybersat Summit" in Tysons Corner im US-Bundesstaat Virginia vorgestellt, technische Details gibt es aber bislang kaum. "Wir haben das Flugzeug am 19. September 2016 bekommen. Zwei Tage danach konnte ich erfolgreich aus der Ferne eine nichtkooperative Penetration der Systeme erreichen", sagte Robert Hickery, Manager für Flugsicherheit in der Cyber-Security-Einheit des DHS nach Angaben der Publikation Defense Daily. "Niemand hat das Flugzeug berührt, es gab keinen Insider-Threat." Er habe nur Equipment genutzt, das die Sicherheitskontrolle problemlos passieren kann. Das Flugzeug sei über Funkfrequenzen übernommen worden. Basierend auf der normalen Funkkonfiguration der meisten Flugzeuge könne man sich "relativ schnell erschließen, wie wir es gemacht haben". Am wahrscheinlichsten ist, dass tatsächlich die Funksysteme der...

weiterlesen »


Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller

Seit rund einem Jahr arbeitet das Entwicklerteam von Mozilla unter dem Projektnamen Quantum an einer Generalüberholung des Firefox-Browsers. Erklärtes Ziel ist eine "Webengine der nächsten Generation", die mit der aktuellen Version 57 erscheint. Mozilla bewirbt die Version mit dem Slogan "Neu. Schnell. Stark" und bezeichnet die Veröffentlichung schlicht als Firefox Quantum. Zusätzlich zu den grundlegenden Arbeiten an der Engine bekommt der Firefox mit Version 57 aber auch ein neues Aussehen. Neues Design und neue Startseite Das neue Oberflächendesign heißt Photon und soll eine "moderne, intuitive und angenehme Erfahrung" bei der Benutzung des Browsers ermöglichen. Auch hier hat das Team von Mozilla darauf geachtet, dass Interaktionen mit dem Browser möglichst schnell erledigt werden und das Design das auch widerspiegelt. Teil des Photon-Designs sind eine leicht überarbeitete Farbgebung, neue Icons und eine neues Firefox-Logo. Offensichtliche Neuerungen von Photon sind dagegen direkte Änderungen der GUI wie etwa die jetzt eckigen Tabs und die Neugestaltung der Steuerungselemente. Der Browser besitzt nun wieder einen Button zum Vorspringen, der Reload-Button und...

weiterlesen »


FTTH: Deutsche Glasfaser hofft auf Kunden in weiterer Ausbaustadt

Die Deutsche Glasfaser versucht ab dem heutigen Tag, die Bewohner der Stadt Bad Düben und des Ortsteils Hammermühle in Sachsen als Kunden zu gewinnen. Das gab das Unternehmen am 14. November 2017 bekannt. Um den kompletten Ausbau beginnen zu können, müssen 40 Prozent der anschließbaren Haushalte während des Aktionszeitraumes bis zum 6. Februar 2018 zustimmen. Dazu wurde im Juli dieses Jahres ein Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Bad Düben und Deutsche Glasfaser geschlossen. Die Stadt soll in Zusammenarbeit mit Envia Tel erschlossen werden und ist einer von mehreren Pilotstandorten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Die begonnene Werbephase nennt Deutsche Glasfaser Interessennachfrage. Envia Tel ist eine Tochtergesellschaft der Envia Mitteldeutsche Energie (EnviaM) und hat 150 Beschäftigte in Chemnitz, Cottbus, Halle, Markkleeberg und Taucha. EnviaM gehört mehrheitlich der RWE-Tochter Innogy, kommunale Unternehmen sind beteiligt. Deutsche Glasfaser: Kein Fernsehkabel aus dem letzten Jahrhundert "Deutsche Glasfaser nutzt keine kupferhaltigen Übergangstechnologien wie Vectoring oder alte Fernsehkabelnetze aus dem letzten Jahrhundert, sondern verlegt...

weiterlesen »


Sondierungen: Jamaika-Partner einigen sich auf irgendein Gigabit für alle

Die Teilnehmer der Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition haben sich in zentralen Punkten beim Thema Digitalisierung geeinigt. "Der Sondierungsteil Digitales ist abgeschlossen", sagte der Verhandlungsführer für diesen Bereich, der FDP-Abgeordnete Manuel Höferlin, der Deutschen Presse-Agentur. Beim Breitbandausbau seien sich die Teilnehmer von CDU/CSU, FDP und Grünen einig gewesen, dass künftig ausschließlich Glasfaseranschlüsse gefördert werden sollen. Bis zum Jahr 2025 soll so eine flächendeckende Abdeckung mit einer Datenübertragungsrate von einem Gigabit pro Sekunde erreicht werden. Ob damit Glasfaser oder auch Shared Technology wie 5G-Mobilfunk und das TV-Kabelnetz gemeint ist, ist unklar. Einige Fragen seien noch strittig, etwa die Frage eines von der FDP befürworteten Digitalministeriums, sagte Höferlin, der als rheinland-pfälzischer Spitzenkandidat in den Bundestag gewählt wurde. Die Runde sei aber zuversichtlich gewesen, diese Fragen in Koalitionsverhandlungen zu einem Abschluss zu bringen. Tiefbau ist heruntergefahren Die CSU-Politikerin und Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär schrieb auf Twitter, dass es keine eckigen Klammern mehr gebe. In...

weiterlesen »


Großbritannien: Nutzer werden für geplatzte Technikertermine entschädigt

Internetnutzer bekommen in Großbritannien für geplatzte Technikertermine und Ausfälle eine genau festgelegte Entschädigung. Das gab die britische Regulierungsbehörde Ofcom bekannt. Die Zahlungen werden ab dem Jahr 2019 geleistet. Ofcom-Chefin Sharon White hatte an dem Entschädigungsprogramm persönlich mitgearbeitet. Für jeden Tag, an dem der Internet- oder Telefonanschluss nicht funktioniert und nach zwei Tagen nicht repariert wird, sollen die Kunden acht Britische Pfund (neun Euro) bekommen. Die Zahlung erfolgt auf das Rechnungskonto des Kunden. Ursprünglich hatte Ofcom zehn Pfund gefordert. Provider müssen fünf Pfund für jeden Tag bezahlen, wenn ein Anschluss nicht termingerecht aktiviert wird. Wenn der Techniker zu einem zugesagten Termin nicht erscheint und weniger als 24 Stunden zuvor absagt, werden 25 Pfund (28 Euro) fällig. Die britischen Telekommunikationskunden können laut Ofcom damit rechnen, jährlich insgesamt 142 Millionen Pfund (159,6 Millionen Euro) an Entschädigungszahlungen zu erhalten. Die meisten Nutzer werden entschädigt Begünstigt sind Kunden von BT, Sky, Talk Talk, Virgin Media und Zen Internet, was 90 Prozent der britischen Nutzer...

weiterlesen »


© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.