Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Quartalsbericht: Facebooks Belegschaft wurde erheblich vergrößert

Facebook hat in seinem zweiten Quartal den Gewinn um 71 Prozent auf 3,89 Milliarden US-Dollar (1,32 US-Dollar) gesteigert, nach 2,28 Milliarden US-Dollar (78 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das gab das Unternehmen am 26. Juli 2017 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt. Die Belegschaft wuchs zum 30. Juni auf 20.658 Beschäftigte an, eine Zunahme um 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz wuchs um 45 Prozent auf 9,3 Milliarden US-Dollar, nach 6,4 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Analysten hatten 9,2 Milliarden US-Dollar erwartet. "Wir hatten ein gutes zweites Quartal und eine gute erste Jahreshälfte", sagte Firmenchef und Gründer Mark Zuckerberg. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer erreichte 2,01 Milliarden, ein Zuwachs um 17 Prozent im Jahresvergleich. Die Ausgaben des Internetkonzerns lagen im zweiten Quartal bei 1,44 Milliarden US-Dollar. Die Finanzreserven erreichten 35,45 Milliarden US-Dollar. Rund 87 Prozent der Werbeeinnahmen erzielte das soziale Netzwerk mit mobiler Werbung. Im vergangenen Jahr hatte der Betreiber des sozialen Netzwerks angekündigt, dass sich in der zweiten Jahreshälfte 2017 das Wachstum...

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Mobilfunk: Telefónica O2 macht weniger Umsatz und Verlust

Telefónica Deutschland (O2) hat im zweiten Quartal 518.000 Mobilfunkanschlüsse dazugewonnen, davon waren jedoch nur 197.000 Vertragskunden. Das gab das Unternehmen am 26. Juli 2017 bekannt. Viele Neukunden kommen über Mobilfunkprovider wie United Internet und Drillisch. Die bringen aber weniger Umsatz als die eigenen Kunden. Der Umsatz aus Mobilfunkdienstleistungen sank von 1,36 Milliarden Euro auf 1,32 Milliarden Euro. Insgesamt erzielte Telefónica Deutschland einen Konzernumsatz von 1,77 Milliarden Euro. Dies entspricht im Jahresvergleich einem Rückgang um 3,4 Prozent. Telefónica Deutschland konnte das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (OIBDA - Operating Income Before Depreciation And Amortization) im zweiten Quartal 2017 um 5 Prozent auf 472 Millionen Euro steigern. Der Verlust betrug jedoch 40 Millionen Euro. Grund waren Abschreibungen auf die Integration von E-Plus und die Konsolidierung der beiden Netze. Umsatz mit Telekom-Vectoring fällt Im Festnetz der Deutschen Telekom konnte Telefónica Deutschland die Zahl der VDSL-Kunden im Vergleich zum Vorquartal um 88.000 auf 960.000 steigern. Das Festnetzgeschäft entwickelte sich bei einem Umsatz von 217 Millionen...

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Quartalszahlen: AMDs CPU- und GPU-Sparte macht Gewinn

AMD hat die Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2017 vorgelegt. Verglichen mit dem Vorjahr stieg der Umsatz um knapp 20 Prozent von 1,027 auf 1,222 Milliarden US-Dollar, der Verlust betrugt allerdings 16 statt 8 Millionen US-Dollar. Recht auffällig ist hierbei, dass die CPU- und GPU-Abteilung erstmals seit langer Zeit kein drastisches Minusgeschäft mehr darstellt. Die Sparte Computing and Graphics machte über 50 Prozent mehr Umsatz: Statt 435 waren es 659 Millionen US-Dollar bei einem Gewinn von 7 Millionen US-Dollar statt einem Verlust von 81 Millionen US-Dollar. Hintergrund sind die im Frühjahr veröffentlichten Ryzen 7 (1800X 1700[X]), die günstigeren Ryzen 5 (1600X 1500X) sowie neue Grafikkarten. Gerade die Radeon RX 580/570 waren beim Ethereum-Mining so beliebt, dass einige Händler sie nicht mehr liefern konnten. Derzeit entspannt sich die Situation zumindest leicht. Ein neuer Design-Win Im Bereich Enterprise, Embedded and Semi-Custom sanken Umsatz und Gewinn leicht von 592 auf 563 und von 84 auf 42 Millionen US-Dollar. Die neuen Epyc-Prozessoren für Server spielen in diesem Segment bisher nur eine kleine Rolle, gleiches gilt für das von AMD entwickelte...

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Alphabet: Googles Gewinn geht wegen EU-Strafe zurück

Alphabets Gewinn ist im zweiten Quartal um 27,7 Prozent zurückgegangen. Das gab Googles Mutterkonzern am 24. Juli 2017 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt. Grund dafür waren Rücklagen für die Rekordstrafe in der Europäischen Union. Alphabet erwirtschaftete im zweiten Quartal einen Gewinn in Höhe von 3,52 Milliarden US-Dollar (5,01 US-Dollar pro Aktie). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn bei 4,88 Milliarden US-Dollar (7 US-Dollar pro Aktie). Analysten hatten mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet. Der Umsatz stieg jedoch um 21 Prozent auf 26,01 Milliarden US-Dollar, nach 21,50 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Damit lag der Internetkonzern über den Prognosen der Analysten. Die EU-Kommission hatte im Juni 2017 eine Wettbewerbsstrafe von 2,42 Milliarden Euro gegen Google verhängt. Die Suchmaschine benachteilige Konkurrenten bei der Onlineproduktsuche, erklärte die Wettbewerbsbehörde. Google habe seine marktbeherrschende Stellung als Suchmaschinenbetreiber missbraucht, indem es einem anderen Google-Produkt - seinem Preisvergleichsdienst - einen unrechtmäßigen Vorteil verschafft habe. Die Alphabet-Aktie stieg in diesem...

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Alphabet: Google Gewinn geht wegen EU-Strafe zurück

Alphabets Gewinn ist um 27,7 Prozent zurückgegangen. Das gab der Mutterkonzern von Google am 24. Juli 2017 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt. Grund dafür waren Rücklagen für die Rekordstrafe in der Europäischen Union. Alphabet erwirtschaftete im zweiten Quartal einen Gewinn in Höhe von 3,52 Milliarden US-Dollar (5,01 US-Dollar pro Aktie). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn bei 4,88 Milliarden US-Dollar (7 US-Dollar pro Aktie). Analysten hatten jedoch mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet. Der Umsatz stieg jedoch um 21 Prozent auf 26,01 Milliarden US-Dollar, nach 21,50 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Damit lag der Internetkonzern über den Prognosen der Analysten. Die EU-Kommission verhängte im Juni 2017 eine Wettbewerbsstrafe von 2,42 Milliarden Euro gegen Google. Die Suchmaschine benachteilige Konkurrenten bei der Online-Produktsuche, erklärte die Wettbewerbsbehörde. Google habe seine marktbeherrschende Stellung als Suchmaschinenbetreiber missbraucht, indem es einem anderen Google-Produkt - seinem Preisvergleichsdienst - einen unrechtmäßigen Vorteil verschafft habe, betonte die EU-Kommission. Die Alphabet...

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Shipito: Mit wenigen Mausklicks zur US-Postadresse

Wer in den USA Elektronik oder beliebige andere Artikel kauft, muss mit hohen Portokosten und Zollgebühren rechnen. Viele US-Händler bieten darum erst gar keine Lieferung nach Deutschland an, auch weil sie die Kosten für den Aufbau eines Händlernetzes im Ausland sparen wollen. Guten Service zu einem akzeptablen Preis bringt hier das Unternehmen Shipito. Wir haben den Logistikdienstleister gründlich getestet. Mit wenigen Mausklicks bekommt der Nutzer eine Postadresse in Minden im US-Bundesstaat Nevada, was erst einmal nichts kostet. Der Ebay-Account lässt sich beispielsweise zeitweise auf die Adresse umstellen, um auch Produkte angezeigt zu bekommen, die nicht nach Deutschland geliefert werden. Trifft die Sendung bei Shipito ein, bekommt der Kunde drei Fotos seines Pakets. Wer mehrere Bestellungen in den USA durchführt, kann die Sendungen bei Shipito lagern und als ein Paket nach Deutschland holen. Hier kann durch Konsolidierung erheblich Porto gespart werden. Der Anbieter entfernt gegen eine geringe Gebühr die Verpackungen, was die Pakete kleiner und günstiger macht. Shipito: Preise für die US-Adresse Die Virtual Mailbox kostet 10 US-Dollar im Monat oder für ein...

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Quartalsbericht: Microsoft kann Gewinn durch Cloud mehr als verdoppeln

Microsoft hat mit vierten Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen. Microsoft konnte in seinem vierten Finanzquartal den Gewinn mehr als verdoppelt. Das gab das Unternehmen am 20. Juli 2017 bekannt. Der Gewinn stieg auf 6,51 Milliarden US-Dollar (83 Cent pro Aktie), nach 3,12 Milliarden US-Dollar (39 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz wuchs um 13 Prozent auf 23,32 Milliarden US-Dollar. Das vierte Geschäftsquartal wurde Ende Juni 2017 abgeschlossenen. Das Wachstum basierte erneut sehr stark auf Azure, Microsofts wichtigstem Cloud-Angebot, und Office 365, der Onlineversion der Büroanwendung des Softwarekonzerns. Der Umsatz der Intelligent-Cloud-Sparte Segment, zu der Azure gehört, stieg um 11 Prozent auf 7,4 Milliarden US-Dollar. Einzeln weist Microsoft den Umsatz von Azure nicht in absoluten Zahlen aus. Der Bereich Productivity and Business Processes, zu dem Office gehört, wuchs um 21 Prozent auf 8,4 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz mit Azure stieg um 97 Prozent, Office 365 legte um 43 Prozent zu.

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BGH-Urteil: Sofortüberweisung doch kein zumutbares Zahlungsmittel

Online-Händler müssen ihren Kunden neben dem Dienst Sofortueberweisung.de auch ein anderes kostenloses und zumutbares Zahlungsmittel anbieten. Der Bundesgerichtshof (BGH) habe in einer Entscheidung vom vergangenen Dienstag ein Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom Februar 2016 aufgehoben, bestätigte eine Gerichtssprecherin auf Anfrage von Golem.de (Aktenzeichen KZR 39/16). Der VZBV (Verbraucherzentrale Bundesverband) hatte gegen die Deutsche Bahn geklagt, die auf ihrem Portal Start.de (jetzt bahn.de/urlaub) neben einer kostenpflichtigen Kreditkartenabbuchung lediglich eine kostenlose Sofortüberweisung angeboten hatte. Die Verbraucherschützer begrüßten in einer Mitteilung den Sieg vor Gericht. "Die einzige kostenlose Bezahlmöglichkeit darf Verbraucher nicht zwingen, gegen das Verbot ihrer Bank zu verstoßen, sensible Daten an einen externen Dienstleister zu übermitteln", sagte Rechtsreferentin Kerstin Hoppe und fügte hinzu: "Mit diesem Gratisangebot drängte Start.de Verbraucher in ein Haftungsrisiko." OLG empfahl Einkauf im Ladengeschäft Dies hatte auch das Landgericht Frankfurt am Main in seinem Urteil vom Juli 2015 so gesehen. Nach Ansicht des...

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Casey Hudson: Mass-Effect- und KOTOR-Leiter kehrt zu Bioware zurück

Der ehemalige Bioware-Mitarbeiter Casey Hudson kehrt nach seinem Austritt aus dem kanadischen Entwicklerstudio im Jahr 2014 als Chef zurück. Er ersetzt seinen Vorgänger Aaryn Flynn, der das Unternehmen aus unbekannten Gründen verlässt. Nach eigenen Aussagen möchte er in den nächsten Wochen Hudson dabei helfen, "zum aktuellen Unternehmensstand aufzuschließen". Casey Hudson arbeitete nach seiner Zeit bei Bioware für Microsoft an diversen Projekten rund um Mixed Reality und die MR-Brille Hololens. Für ihn sei Bioware aber immer schon das Studio, das er als sein zu Hause ansehe. Zum Antritt als neuer Chef bei Bioware sagte er auch, dass er in seiner Karriere ein wenig Änderung brauchte und sich mehr mit der "neuen Welle von bahnbrechenden Technologien" beschäftigen wolle. Er bezieht sich damit auf seinen Job bei Microsoft und dessen Hololens. Eventueller Konter gegen den angeschlagenen Ruf Hudsons Rückkehr könnte Bioware wieder einen Schub geben. Er arbeitete in seinen 16 Jahren im Unternehmen unter anderem bereits als Projektleiter für die ursprüngliche Trilogie des Science-Fiction-Rollenspiels Mass Effect und als Regisseur des Star-Wars-Rollenspiels Knights of...

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Eurostat: EU-Unternehmen beklagen Mangel an IT-Experten

In der Europäischen Union haben 41 Prozent der Unternehmen Probleme, IT-Fachleute zu finden. Das geht aus Angaben (PDF) von Eurostat hervor, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Freie Stellen seien hier schwer zu besetzen. Die größten Probleme hatten Firmen in der Tschechischen Republik (66 Prozent), Slowenien (63 Prozent), Luxemburg und Österreich (61 Prozent), Belgien (59 Prozent), Estland (58 Prozent) und den Niederlanden (57 Prozent). Am niedrigsten war dieser Anteil dagegen in Spanien (17 Prozent), Griechenland (28 Prozent), Polen und Italien (31 Prozent) sowie in Portugal (32 Prozent). EU-weit herrscht ein allgemeiner Mangel an IT-Experten, doch es gibt auch viele arbeitssuchende IT-Experten: Im Januar 2017 gab es in Deutschland 26.000 arbeitslose IT-Experten bei 51.000 offenen Stellen. Juliane Petrich, Bitkom-Bereichsleiterin Bildungspolitik und Arbeitsmarkt, sagte im Januar: "Die Profile der Arbeitssuchenden passen nicht immer automatisch auf die Profile der ausgeschriebenen Stellen." Laut Bundesagentur für Arbeit seien außerdem insbesondere ältere IT-Experten arbeitssuchend. Im Jahr 2016 waren in der Europäischen Union 8,2 Millionen Personen als...

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Terrorgefahr: USA heben Laptop-Bann vollständig auf

Die US-Behörde für Transportsicherheit (TSA) hat inzwischen für alle betroffenen Fluggesellschaften das Laptop-Verbot in Flugzeugkabinen aufgehoben. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, dürfen nun auch Passagiere der Saudi Arabian Airlines (Saudia) wieder von Dschidda und Riad aus auf Direktflügen in die USA größere elektronische Geräte wie Laptops, Tablets und Digitalkameras im Handgepäck mitnehmen. In der vergangenen Woche hatte die TSA bereits das Verbot für Flüge aus Ägypten, Jordanien, Marokko und Kuwait aufgehoben. Zuvor waren die Restriktionen für die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar beendet worden. US-Heimatschutzminister John Kelly hatte Ende Juni schärfere Sicherheitsmaßnahmen angekündigt, um eine Erweiterung des Laptop-Verbots zu vermeiden. Kritik an hohen Auflagen Den Flughäfen sollte ursprünglich bis zum 19. Juli 2017 Zeit bleiben, um die neuen Regeln für Sprengstoff-Erkennung zu implementieren. Innerhalb von vier Monaten sollten alle weiteren Regeln erfüllt werden. Am vergangenen Donnerstag gab das US-Heimatschutzministerium laut Reuters jedoch einen veränderten Anforderungskatalog heraus, der eine flexiblere...

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Streaming: Netflix wird von Neukunden überrannt

Netflix hat im zweiten Quartal die Zahl der Abonnenten sehr stark steigern können. Das gab das Unternehmen nach Börsenschluss bekannt. Netflix gewann weltweit 5,2 Millionen Nutzer hinzu und hat nun 104 Millionen Abonnenten. Damit übertraf der Streaminganbieter seine eigenen Erwartungen von 3,2 Millionen und die Prognosen der Analysten in Höhe von 3,5 Millionen. Netflix erzielte international einen Zuwachs um 4,14 Millionen Abonnenten, in den USA wurden nur 1,07 Millionen gewonnen. Im Video-Chat mit einem Analysten sagte Netflix-Chef Reed Hastings, dass das Unternehmen die Dividenden seiner großen Content-Investitionen ernten werde. "Wenn wir eine erstaunliche Serie wie Stranger Things produzieren, dann bedeutet das eine Menge Kapital im Voraus, was sich über viele Jahre auszahlt", erklärte Hastings. "Und wenn wir diese positiven Erträge für das Geschäft als Ganzes sehen, wird es für uns einfach, weiter zu investieren." Netflix: Umsatz bei 2,79 Milliarden US-Dollar Der Umsatz stieg um 32 Prozent auf 2,79 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn lag bei 66 Millionen US-Dollar (15 Cent pro Aktie) nach 41 Millionen US-Dollar (9 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des...

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Shell: Mit Paypal tanken

Shell-Kunden sollen künftig direkt beim Tanken bezahlen können, ohne dass der Autofahrer zur Kasse gehen muss. Ein Pilotprojekt soll die Zahlungsoption mit dem Smartphone zunächst an einigen Tankstellen in Hamburg und Berlin ermöglichen, bevor der bundesweite Rollout kommt. Durch die neue Option Smartpay in der Shell-App für iOS und Android soll das Bezahlen per Paypal möglich werden. Die App muss mit dem Paypal-Konto verknüpft werden. Steht der Kunde an der Zapfsäule, öffnet er die App mit der Option Smartpay und identifiziert sich mit seinem PIN-Code oder Fingerabdruck. Das Smartphone lokalisiert über GPS den Standort. Der Kunde muss die Nummer der Zapfsäule eingeben und den Tankbetrag festlegen. Die App erstellt auch die Tankquittung, per E-Mail erhält der Kunde seine Rechnung. Jaguar stellte im Februar 2017 eine Lösung vor, die Kunden ebenfalls das Bezahlen an der Tankstelle vereinfacht. Mit Shell wurde ein System entwickelt, das mit Apple Pay und Paypal arbeitet. Aktuell funktioniert dies nur mit Tankstellen in Großbritannien, die Lösung soll jedoch noch in diesem Jahr in anderen Ländern angeboten werden. Statt eine Kreditkarte an der Zapfsäule oder im...

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Auftragshersteller: Foxconn will eigene Elektronikmarken entwickeln

Foxconn-Technology-Gründer Terry Gou will eigene Marken durch Entwicklung und durch Übernahmen aufbauen. Das sagte der Chef des weltgrößten Auftragsherstellers der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei. Der taiwanische Konzern hat mit InFocus bereits eine eigene Marke für Fernseher, Beamer und Smartphones entwickelt, die aber laut Nikkei außerhalb Asien wenig bekannt ist. Foxconn ist Auftragshersteller für Apple, Huawei, Amazon, Cisco, Dell, Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Nintendo, Sony und andere. Auch an einer Übernahme des Toshiba-Flashspeicherbereichs Semiconductor Fabrication Plant ist Foxconn weiter interessiert. "Apple und Amazon werden Geld in den Deal stecken", sagte Gou. Wall Street Journal und die Nachrichtenagentur Bloomberg berichteten im April, dass Foxconn bis zu drei Billionen Yen (27 Milliarden US-Dollar) für den Geschäftsbereich der Japaner biete. Bevorzugt würde Toshiba den Bereich an ein staatlich geführtes Konsortium aus Japan abgeben. Zu dem Konsortium unter Führung der staatlichen Fonds Innovation Network Corporation of Japan gehören die ebenfalls staatliche Development Bank of Japan und der US-Finanzinvestor Bain, der mit dem...

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Kartellamt: Mundt kritisiert individuelle Preise im Onlinehandel

Die Personalisierung der Preise im Onlinehandel ist für den Chef des Bundeskartelammts, Andreas Mundt, keine positive Entwicklung. Mundt äußerte sich im Gespräch mit der Wirtschaftswoche kritisch dazu, dass immer mehr Onlinehändler, Hotelketten Fluggesellschaften und Buchungsplattformen personalisierte Preise etwa abhängig von der IP-Adresse anbieten. Somit stünden keine oder zumindest ganz andere Vergleichsmöglichkeiten zur Verfügung als es heute üblich sei, sagte der Kartellamtschef. Der Kunde erfahre nicht, welchen Preis andere Personen für das gleiche Produkt bei demselben Händler bezahlten. Amazons Dominanz im deutschen Handel Eine aktuelle Umfrage wirft einen Blick auf den deutschen Onlinehandel. Demnach hat Amazon das Einkaufsverhalten der Deutschen nachhaltig verändert. Laut der Umfrage Total Retail 2017 der Unternehmensberatung Pwc kaufen inzwischen 90 Prozent der deutschen Online-Käufer bei Amazon ein. Gut ein Drittel der Befragten gab an, durch den Einkauf bei Amazon seltener im stationären Handel Geld auszugeben. Dabei dient Amazons Internetseite vielen Konsumenten längst nicht mehr nur zum Einkaufen. Knapp die Hälfte der deutschen...

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