Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Konkurrenz: Unitymedia gegen Bürgerprämie für Glasfaser

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia lehnt die vom Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation) vorgeschlagene Prämie für Bürger und Unternehmen von bis zu 1.500 Euro für Glasfaseranschlüsse bis ins Gebäude ab. Das sagte Wolf Osthaus, Senior Vice President Regulatory Public Policy, Golem.de auf Anfrage. Die Breko-Forderung ziele auf Gutscheine für Gebiete, in denen der Ausbau bereits geplant oder sogar schon im Gange ist. Das habe eine "große Dimension und wäre eine kaum finanzierbare Geldverteilung mit der Gießkanne". Die Idee einer Ausbauförderung durch ein Gutscheinmodell sei grundsätzlich nicht neu, erklärte der Manager. Bislang sei die Voucher-Idee allerdings darauf gerichtet gewesen, sehr zielgenau in Einzelfällen bei kleinen zu füllenden Lücken eine alternative, möglichst unbürokratische Förderung für den Ausbau unterversorgter Gebiete realisieren zu können. Der Breko verkehre nun mit seiner Forderung die bislang im Raum stehende Idee in ihr Gegenteil. Osthaus: "Er zielt jetzt darauf, ganz grundsätzlich Hausbesitzern einen Zuschuss zu gewähren, wenn sie im Rahmen eines bereits laufenden Ausbauplans - ob gefördert oder ungefördert- ein Angebot...

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Facebook: Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat nach Widerstand von Investoren Pläne für eine neue Aktienstruktur zur Sicherung seines Einflusses im Konzern aufgegeben, wie der Gründer des sozialen Netzwerkes mitteilt. Die Einführung einer zusätzlichen Anteilsklasse ohne Stimmrechte sei abgeblasen worden, erklärte der Unternehmer am Freitag. Zuckerberg wollte trotz Aktienverkäufen Einfluss behalten Zuckerberg hatte eigentlich sicherstellen wollen, dass er trotz massiver Aktienverkäufe nicht die Kontrolle über das Online-Netzwerk verliert. Er und seine Frau Priscilla Chan hatten angekündigt, im Laufe ihres Lebens fast ihre gesamte Facebook-Beteiligung für wohltätige Zwecke zu verkaufen. Anleger hatten gegen die Abspaltung einer stimmrechtslosen Aktienkategorie geklagt. Laut Zuckerberg ist das für seinen Machterhalt nun ohnehin nicht mehr nötig. Dank der guten Kursentwicklung des Unternehmens sei er inzwischen so reich, dass er sein philanthropisches Engagement finanzieren und zugleich in den nächsten 20 Jahren die Kontrolle bei Facebook behalten könne. Zuckerberg will weiterhin seine Aktienerlöse spenden Am Versprechen, im Laufe seines Lebens 99 Prozent seiner...

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Fahrdienst: London stoppt Uber, Protest wächst

In London wächst der Protest gegen den Lizenzentzug beim Fahrdienstvermittler Uber. Mehrere hunderttausend Menschen hatten bis Samstag bereits eine Petition des Unternehmens für den Verbleib des Fahrdienstes in der britischen Hauptstadt unterzeichnet. Uber habe sich in London verantwortungslos verhalten Die Londoner Nahverkehrsbehörde wirft dem US-Start-up Verantwortungslosigkeit vor. Deshalb werde die bis zum 30. September laufende Lizenz nicht verlängert. Uber will gegen die Entscheidung vor Gericht ziehen. Dafür hat die Firma drei Wochen Zeit - und wird dann während des Einspruchverfahrens weiterfahren können. Firmenangaben zufolge liegt die Gesamtnutzerzahl von Uber in London bei über 3,5 Millionen Menschen. Mehr als 40.000 Fahrer böten in London ihre Dienste auf der Plattform an, die nun um ihren Job fürchten müssten. Mehrheit der Londoner ist für Verbleib von Uber In einer repräsentativen Umfrage des Nachrichtensenders Sky News waren 60 Prozent der befragten Londoner für den Verbleib von Uber. 29 Prozent waren dagegen, der Rest unentschieden. Das Unternehmen habe den Behörden zufolge Straftaten von Fahrern wie sexuelle Übergriffe nicht bei der Polizei...

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Datenbank: Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen

Vor einigen Wochen ist durch einen Medienbericht bekannt geworden, dass der gleichnamige Hauptsponsor und -entwickler der freien NoSQL-Datenbank MongoDB offenbar seinen Börsengang vorbereitet. Diese Informationen haben sich als richtig erwiesen und die bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Unterlagen sind nun öffentlich einsehbar. Das Kürzel an der Nasdaq wäre demnach MDB, mit seinem Börsengang will der Datenbank-Anbieter offiziell 100 Millionen US-Dollar einnehmen. Wie bei einem Börsengang zwingend erforderlich, listet der Antrag auch die vom Unternehmen selbst eingeschätzten Risikofaktoren auf. Die nehmen mehr als 30 Seiten ein und lesen sich teils drastisch. Allerdings listete auch Google 20 Seiten mit Risikofaktoren auf, Amazon immerhin noch 10. MongoDB sei noch ein recht junges Unternehmen, die Einkünfte seien nicht konsistent. Es sei daher schwierig, die künftigen Erfolgsmöglichkeiten abzuschätzen. Von Beginn an habe das Unternehmen Verluste angehäuft, bis zum 31. Juli 2017 ein Defizit von 393,2 Millionen US-Dollar. Die Ausgaben sollen sich nach dem Börsengang noch deutlich erhöhen, etwa im Sales- und Marketingbereich, Forschung und Entwicklung,...

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Entlassungen: HPE wird wohl die Mitarbeiterzahl dezimieren

Umstrukturierung bei HPE: Laut dem Nachrichtendienst Bloomberg sollen noch vor Ende des Jahres etwa 5.000 Mitarbeiter entlassen werden. Das entspricht etwa 10 Prozent der Belegschaft des US-Konzerns. Bloomberg beruft sich auf "Personen, die sich mit diesem Thema auskennen". Die Quellen haben darum gebeten, nicht genannt zu werden. Bisher hat Bloomberg noch keine Reaktion seitens HPE zu dieser Meldung erhalten. Als einen Grund für die Entlassungen werden Umstrukturierungsmaßnahmen und Einsparungen genannt, um dem stetig wachsenden Wettbewerb entgegenzutreten. Der boomende Markt mit der Cloud bereitet dem Unternehmen, das noch stark auf On-Premise-Lösungen und Serverhardware setzt, anscheinend größere Probleme. Große Konkurrenten sind beispielsweise Google und Amazon Web Services - agile Unternehmen, die schnell auf Marktsituationen reagieren und sich anpassen. Entlassungen für simplere Entscheidungswege Zu den Betroffenen sollen Mitarbeiter sämtlicher Verwaltungsebenen im Unternehmen zählen. Alle global verteilten Zentralen sollen betroffen sein. Es werden also wohl auch höherrangige Manager entlassen. Der Grund ist, dass HPE eine einfachere interne...

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Bundesgerichtshof: Keine Urheberrechtsverletzung durch Google-Bildersuche

Suchmaschinebetreiber haften nicht für die Anzeige von illegal kopierten Bildern. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 21. September 2017 entschieden. Der US-Webseitenbetreiber Perfect 10 hatte gegen AOL Deutschland geklagt, weil die Firma die Google-Bildersuche eingesetzt hatte. Darüber seien illegale Kopien der Sexbilder von Perfect 10 zu finden gewesen, die nur zahlenden Kunden zugänglich sein sollten. Die Anzeige der Vorschaubilder durch AOL sei eine Verletzung der urheberrechtlichen Nutzungsrechte. Perfect 10 hatte auf Unterlassung, Auskunftserteilung und Schadensersatz verklagt. Laut Bundesgerichtshof (Aktenzeichen: I ZR 11/16) sei das Anzeigen der als Vorschaubilder gespeicherten Fotografien keine Urheberrechtsverletzung. Das gelte auch für den Fall, dass die Fotografien ohne Zustimmung der Klägerin ins frei zugängliche Internet gelangt seien. Das Gericht erklärte: "Von dem Anbieter einer Suchfunktion kann nicht erwartet werden, dass er überprüft, ob die von der Suchmaschine in einem automatisierten Verfahren aufgefundenen Bilder rechtmäßig ins Internet eingestellt worden sind, bevor er sie auf seiner Internetseite als Vorschaubilder wiedergibt." Etwas...

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Bundesgerichtshof: Keine Urheberrechtsverletzung bei Bildersuche

Suchmaschinebetreiber haften nicht für die Anzeige von illegal kopierten Bildern. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 21. September 2017 entschieden. Der US-Webseitenbetreiber Perfect 10 hatte gegen AOL Deutschland geklagt, weil die Firma die Google-Bildersuche eingesetzt hatte. Darüber seien illegale Kopien der Sexbilder von Perfect 10 zu finden gewesen, die nur zahlenden Kunden zugänglich sein sollten. Die Anzeige der Vorschaubilder durch AOL sei eine Verletzung der urheberrechtlichen Nutzungsrechte. Perfect 10 hatte auf Unterlassung, Auskunftserteilung und Schadensersatz verklagt. Laut Bundesgerichtshof (Aktenzeichen: I ZR 11/16) sei das Anzeigen der als Vorschaubilder gespeicherten Fotografien keine Urheberrechtsverletzung. Das gelte auch für den Fall, dass die Fotografien ohne Zustimmung der Klägerin ins frei zugängliche Internet gelangt seien. Das Gericht erklärte: "Von dem Anbieter einer Suchfunktion kann nicht erwartet werden, dass er überprüft, ob die von der Suchmaschine in einem automatisierten Verfahren aufgefundenen Bilder rechtmäßig ins Internet eingestellt worden sind, bevor er sie auf seiner Internetseite als Vorschaubilder wiedergibt." Etwas...

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VPN: Telekom startet ihr Weltnetz für Unternehmen

Die Deutsche Telekom bietet Unternehmenskunden internationale Netzverbindungen und -dienste unter der Marke Ngena. Das gab das Unternehmen am 21. September 2017 bekannt. Per Software-Defined Networking (SDN) können automatisiert Virtuelle Private Netzwerke (VPN) über das Internet oder über fest geschaltete Leitungen eingerichtet werden. Ngena verknüpft die unterschiedlichen Partnernetze mit Cisco-Cloud- und Virtualisierungstechnologie. Das sogenannte Weltnetz Ngena wurde im Februar 2016 auf dem Mobile World Congress in Barcelona angekündigt. Eigentlich sollte Ngena ab der ersten Jahreshälfte 2017 starten. Gründer waren die südkoreanische SK Telekom, Century Link aus den USA und der Reliance-Konzern aus Indien. Neu dabei sind nun Konzerne wie der niederländische Netzbetreiber Altice mit SFR und Portugal Telecom, die lateinamerikanische Neutrona, PCCW Global aus Hongkong sowie die Ausrüster Cisco, Comarch und Equinix. T-Systems erster Anbieter Die Allianzpartner werden Dienste in den Bereichen VPN (Virtual Private Network), APM (Application Performance Management), WAN/LAN-Verwaltung und -Optimierung UCC (Unified Communication Collaboration) und Security beziehen...

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Drei Modelle vorgestellt: Elektrokleinwagen e.Go erhöht die Spannung

Die Aachener e.GO Mobile AG will im kommenden Jahr drei verschiedene Modelle ihres Kleinwagens e.Go Life auf den Markt bringen. Die Fahrzeuge unterschieden sich dabei hinsichtlich ihrer Motorleistung und ihrer Akkukapazität, teilte das Unternehmen mit. Um eine stärkere Motorisierung mit bis zu 60 Kilowatt (kW) Spitzenleistung zu ermöglichen, tauscht der Hersteller das zunächst vorgesehene 48-Volt-System von Bosch gegen einen Hochvolt-Antrieb aus. Dieser lässt sich mit einem Typ-2-Stecker und nicht nur per Schuko-Steckdose aufladen. Die Basisversion (e.Go Life 20) soll dabei über eine Leistung von 20 kW verfügen und eine Höchstgeschwindigkeit von 104 Kilometern pro Stunde (km/h) zulassen. Der Akku ermöglicht mit 14,9 Kilowattstunden (kWh) eine Reichweite von 136 Kilometern (NEFZ), im Stadtbetrieb 104 Kilometer. Der e.Go Life 40 leistet 40 kW in der Spitze und fährt bis zu 136 km/h schnell. Mit dem Akku von 17,9 kW/h kommt dieses Modell 146 Kilometer weit, in der Stadt 114 Kilometer. Die größte Version soll einen Motor mit 32 kW Dauer- und 60 kW Spitzenleistung bekommen. Der e.Go Life 60 soll damit bis zu 160 km/h fahren können. Das Modell erhält einen Akku mit...

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Apple, Google und Co.: EU stimmt für stärkere Besteuerung

Eine Reihe von EU-Staaten hat sich dem von Deutschland und Frankreich ausgehenden Vorstoß für ein neues europäisches Modell zur stärkeren Besteuerung globaler Unternehmen wie Apple und Google angeschlossen. Sechs weitere Staaten unterzeichneten bei einem informellen Treffen der EU-Finanzminister in Tallinn ein entsprechendes Dokument. Gesetzentwurf soll im Frühjahr 2018 fertig sein Anfang der Woche erhielt die EU-Kommission ein Schreiben von der Bundesregierung, Frankreich, Spanien und Italien. Darin wird gefordert, dass erstmals die in Europa erzielten Umsätze Grundlage der Besteuerung sein sollten. Der zuständige EU-Kommissar Valdis Dombrovskis erklärte, die Brüsseler Behörde wolle bis zum kommenden Frühjahr einen Gesetzesentwurf ausarbeiten. Parallel dazu sollen Ideen zu dem Vorstoß in den kommenden Wochen konkretisiert werden, um bis zum Jahresende auch innerhalb der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit ihren 35 Mitgliedstaaten das Vorhaben vorantreiben zu können. Gleiche Besteuerung gefordert Es müsse sichergestellt werden, dass sämtliche Firmen gleich besteuert würden, unabhängig von ihrem Standort, erklärte der...

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Shop-apotheke.com: Amazon will Online-Apotheke für Deutschland kaufen

Eine niederländische Online-Apotheke, die nach Deutschland liefert, will offenbar der Onlinehändler Amazon kaufen. Das berichtet der Branchendienst Apotheke Adhoc unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Kreise. Der Kaufpreis für Shop-apotheke.com dürfte gemessen an der Marktkapitalisierung bei rund 500 Millionen Euro liegen. Die börsennotierte Versandapotheke mit Sitz im niederländischen Venlo sei Marktführer im Bereich der rezeptfreien Arzneimittel und Gesundheitsprodukte (OTC-Arzneimittel - Over the counter). Die Shop-Apotheke hat auch Niederlassungen in Frankreich, Italien, Spanien, Österreich und Belgien. Prime Now mit Medikamenten Laut dem Bericht sind die Gespräche bereits fortgeschritten, im nächsten Schritt müsste ein offizielles Übernahmeangebot vorgelegt werden. Bislang sei nur ein kleiner Kreis an Personen involviert. In München testet der Konzern bereits seit Mai 2017 die Auslieferung von Medikamenten im Rahmen von Prime Now. Kooperationspartner sind die Bienen-Apotheken vor Ort. Auch die Übernahme von DocMorris soll Amazon geprüft haben. Doch der Betreiber macht 58 Prozent des Umsatzes mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln...

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Packstationen: Amazon will DHL mit Locker-Paketboxen Konkurrenz machen

Amazon will seine Lieferdienste stärken und den Empfang von Waren für Kunden bequemer machen. Dafür baut das Unternehmen ein Netz aus firmeneigenen Packstationen auf. Sie stehen in direkter Konkurrenz zu den bereits etablierten DHL-Packstationen. Die sogenannten Locker sind bereits seit einiger Zeit testweise - unter anderem an Shell-Tankstellen - verfügbar, jetzt wurde das System offiziell gestartet. 180 Amazon-Stationen gegen 3.000 DHL-Stationen Derzeit sind im Bundesgebiet etwas mehr als 180 Amazon Locker verfügbar. Kunden können ihre Bestellungen zu einem für sie günstigen Locker liefern lassen und sie dort abholen. Die meisten der Packstationen befinden sich in München, Augsburg, Berlin, Hamburg und in mehreren Städten im Ruhrgebiet, darunter Köln, Düsseldorf, Dortmund, Oberhausen, Wuppertal, Essen und Duisburg. Rund 80 der Stationen sind in Berlin, in München gibt es derzeit etwa 30. Bis Jahresende soll es rund 300 in Deutschland geben. Allein die Tankstellenkette Shell will bis Jahresende 100 weitere Stationen aufstellen. Damit gibt es weit weniger Packstationen als von DHL, das seit 15 Jahren sein Netz ausbaut. Nach Angaben von DHL sind es in...

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Network Functions Virtualization: Vodafone macht 5G mit VMware

Die Vodafone Group hat eine Software-Lizenzvereinbarung mit VMware geschlossen, um auf eine Reihe von Produkten des Technologieanbieters zugreifen zu können. Das gab VMWare am 12. September 2017 bekannt. Angaben zum finanziellen Volumen der Vereinbarung wurden nicht gemacht. Als Teil des Vertrags wird VMware einer der Anbieter sein, der Vodafone bei der globalen Verteilung von Network Functions Virtualization (NFV) unterstützt. Software-definierte, virtualisierte Plattformen und Services spielen für Netzbetreiber eine wichtige Rolle bei der Entwicklung ihrer Mobilfunknetze auf den neuen 5G-Standard, der im Jahr 2020 eingeführt werden soll. Mit virtualisierten Netzwerkfunktionen kann die Netzlast individuell konfiguriert werden, damit unterschiedliche Anwendungen immer die benötigten Ressourcen erhalten. Vodafone wird VMware vCloud NFV nutzen und erhält zudem den Carrier-Grade-Support, ein neues VMware-Angebot, das die Implementierung neuer Software unterstützt. Die VMware-basierte virtualisierte Infrastruktur mit VMware vSphere und VMware NSX bietet zudem eine gemeinsame Architektur. 5G-Netze unterstützen Fran Heeran, Head of Network Virtualisation bei der Vodafone...

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Reinhard Clemens: T-Systems-Chef verlässt die Deutsche Telekom

Reinhard Clemens (57), Chef der Deutsche-Telekom-Sparte T-Systems, verlässt das Unternehmen. Das gab die Telekom am 13. September 2017 bekannt. Der Vertrag wird zum 1. Januar 2018 beendet. Der Aufsichtsrat habe dies in seiner heutigen Sitzung 2017 entschieden. Angaben zum Grund für seinen Weggang wurden nicht gemacht. Man habe "noch nicht alles erreicht", was man sich vorgenommen hätte, sagte Clemens, der fast zehn Jahre im Vorstand des Konzerns war. Laut Aufsichtsratschef Ulrich Lehner habe Clemens in einem "schwierigen Wettbewerbsumfeld dem Unternehmen wichtige Impulse gegeben." Ein Nachfolger sei gefunden, auf Bitten von dessen gegenwärtigem Unternehmen wird sein Name erst in Kürze bekanntgegeben. Umsatzrückgang bei T-Systems Im Februar 2017 wurde bekannt, dass die IT-Sparte Umsatz- und Gewinnziele im Geschäftsjahr 2016 verfehlt hatte. Im Intranet des Unternehmens hieß es laut Wirtschaftswoche: "Angesichts der Schwierigkeiten im vergangenen Jahr haben wir unsere Planung 2017 angepasst. (...) Die Umsatzerwartung und in Teilen auch die Profitabilität haben wir entsprechend angepasst." Man habe "echte Probleme, neues Geschäft zu generieren." Im August erklärte...

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Etengo: Große Firmen finden IT-Freiberufler zu teuer

Knappe Budgets und Budgetprozesse sind für zwei Drittel (66 Prozent) der Unternehmen bei der Beauftragung von IT-Freiberuflern eine Herausforderung. Das geht aus einer Befragung von Unternehmen ab 500 Beschäftigten hervor, die von Bitkom Research im Auftrag des Personaldienstleisters Etengo (Deutschland) durchgeführt wurde. Die nach den Angaben repräsentative Studie wurde am 12. September 2017 vorgestellt. Ebenfalls für zwei von drei Unternehmen (65 Prozent) ist die Verfügbarkeit des geeigneten Freiberuflers zum geplanten Projektstart ein Problem. Dass es überhaupt Freiberufler mit den benötigten Qualifikationen gibt, daran zweifeln 25 Prozent der Unternehmen. IT-Freiberufler: Suche kostet zuviel Zeit Unternehmen brauchen zudem viel Zeit und Ressourcen, bis ein passender IT-Freiberufler im Projekt ist. So werden im Durchschnitt vier Termine mit verschiedenen Kandidaten benötigt, ehe der oder die Richtige gefunden ist. Vier von zehn Unternehmen (42 Prozent) brauchen sogar fünf oder mehr Anläufe. Besonders schwierig wird es, wenn es nur wenige Kandidaten mit geeigneten Fähigkeiten und Kenntnissen gibt. Dies trifft für 59 Prozent der Unternehmen zu. Weiterhin muss...

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