Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Quartalsbericht: Netflix wächst trotz Preiserhöhung stark

Netflix konnte in seinem vierten Quartal 2017 trotz einer Preiserhöhung stark wachsen. Wie der Streamingkonzern am 22. Januar 2018 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekanntgab, wurden 8,3 Millionen Neukunden gewonnen. Das ist der höchste Zuwachs in der Firmengeschichte. Netflix erreichte damit insgesamt 110,6 Millionen zahlende Abonnenten. 6,36 Millionen wurden im Ausland hinzugewonnen, 1,98 Millionen in den USA. Netflix hatte im Oktober 2017 die Preise um bis zu 2 Euro im Monat erhöht. Der Preis des Basispakets blieb bei 7,99 Euro im Monat, Standard (zwei Geräte und HD) kostet nun 9,99 Euro und für vier Geräte und gegebenenfalls UHD-Auflösung werden 11,99 Euro fällig. Anfang Juli 2017 hatte Netflix die höheren Preise bereits getestet. Auch in den USA wurden die Preise erhöht. Netflix: Börsenwert erstmals über 100 Milliarden US-Dollar Netflix steigerte den Umsatz um 33 Prozent auf 3,29 Milliarden US-Dollar und übertraf damit leicht die Analystenerwartungen. Der Gewinn stieg auf 185,5 Millionen US-Dollar (41 Cent pro Aktie), nach 66,7 Millionen US-Dollar (15 Cent pro Aktie) im Vorjahreszeitraum. Damit wurden die Analystenprognosen getroffen. Die Aktie...

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Amazon Go: Kassenloser Supermarkt öffnet

In dieser Wocher eröffnet Amazon mit dem Go-Supermarkt sein erstes kassenloses Lebensmittelgeschäft. Das übliche Anstellen an der Kasse entfällt - der Einkauf wird bezahlt, indem der Laden verlassen wird. Dazu setzt Amazon auf moderne Technik: Kameras überwachen das Innere des Supermarkts und haben damit auch alle Aktivitäten der Kunden im Blick. Die Regalböden sind mit Waagen versehen, die wiederum mit den Kameradaten gekoppelt werden. Damit kann das Geschäft autark mitbekommen, welche Produkte der Kunde aus dem Regal nimmt. Sobald ein Produkt aus dem Regal genommen wurde, wird es dem Amazon-Konto des Kunden zugewiesen. Wenn der Kunde ein Produkt wieder zurückstellt, verschwindet es wieder aus dem digitalen Einkaufskorb. Anstehzeiten können beim Betreten des Ladens entstehen Die Identifikation des Kunden erfolgt beim Betreten des Supermarkts und setzt ein Smartphone voraus, auf dem eine Amazon-Go-App installiert ist. Ohne Smartphone ist kein Einkauf bei Amazon Go möglich. An einem Drehkreuz befinden sich Kameras, der Kunde muss sich über einen QR-Code identifizieren. Falls gerade viele Kunden in den Laden hineinwollen, können hierbei wiederum Anstehzeiten...

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Neuer Standort: Amazon sucht das zweite Hauptquartier

Amazon hat die 20 aussichtsreichsten Kandidaten für sein zweites Hauptquartier vorgestellt. Der Konzern hatte seine Standortsuche im September 2017 angekündigt und bis Mitte Oktober 2017 Vorschläge von Städten und Gemeinden in ganz Nordamerika angenommen. Es sei sehr schwer gewesen, sich zwischen den insgesamt 238 Bewerbungen zu entscheiden, teilte Amazon am 18. Januar 2018 an seinem bisher einzigen Hauptquartier in Seattle mit. Amazon will fünf Milliarden US-Dollar investieren Das Unternehmen verspricht, mehr als fünf Milliarden US-Dollar in sein zweites Hauptquartier zu stecken und 50.000 Jobs zu schaffen. Zehntausende zusätzliche Arbeitsplätze und Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe sollen indirekt entstehen. Die Entscheidung für einen Standort soll im Laufe des Jahres 2018 fallen. "Alle Bewerbungen zeigten riesigen Enthusiasmus und Kreativität", heißt es in der Amazon-Mitteilung. Einige Kandidaten hatten sich mit ausgefallenen Aktionen ins Zeug gelegt - aus Tucson in Arizona erhielt Amazon-Chef Jeff Bezos einen riesigen Kaktus, New York ließ das Empire State Building in Amazon Orange erstrahlen, und Atlantas Vorort Stonecrest bot an, einen Teil der...

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20.000 neue Jobs: Apple holt Auslandsmilliarden zurück und baut neuen Campus

Apple nutzt die historische Chance, seine Auslandsmilliarden in die USA zu überweisen und dabei nur einen geringen Steuersatz zu zahlen. Das Unternehmen kündigte an, 38 Milliarden US-Dollar Steuern zahlen zu müssen, was der größten Steuerzahlung der US-Geschichte entsprechen soll. Vor der Steuerreform wäre ein Steuersatz von 35 Prozent fällig gewesen, nun fällt ein Steuersatz zwischen 8 und 15,5 Prozent an, allerdings nur für einen begrenzten Zeitraum. Apple will zudem 20.000 neue Arbeitsplätze in den USA schaffen und in den nächsten fünf Jahren etwa 30 Milliarden US-Dollar in seinem Heimatland investieren. Das Unternehmen plant zudem, einen weiteren Campus zu bauen, an dem die technische Kundenunterstützung konzentriert werden soll. Wo dieser stehen soll, wird noch in diesem Jahr bekanntgegeben. Zudem erhöht Apple seine Investitionen in den Advanced Manufacturing Fund von 1 auf 5 Milliarden US-Dollar. Damit sollen Investitionen in Apple-Lieferanten getätigt und Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten geschaffen werden. Apple hat bereits 200 Millionen US-Dollar in Corning, den Hersteller von Gorilla Glass, und 390 Millionen US-Dollar in Finisar investiert,...

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Breitbandmessung: Provider halten versprochene Geschwindigkeit fast nie ein

Die von Providern versprochene maximale Übertragungsgeschwindigkeit bei Breitbandanschlüssen liegt in den meisten Fällen weiterhin deutlich über den gemessenen Werten. Das geht aus dem zweiten Jahresbericht zur Breitbandmessung hervor (PDF), den die Bundesnetzagentur am Mittwoch in Bonn veröffentlichte. Dem Bericht zufolge erhielten nur 71,6 Prozent der Nutzer mindestens die Hälfte der vertraglich vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate im Festnetz. Nur bei zwölf Prozent der Nutzer wurde diese voll erreicht oder überschritten. "Über alle Bandbreiteklassen und Anbieter hinweg erreichen Kunden nach wie vor oft nicht die maximale Geschwindigkeit, die ihnen die Anbieter in Aussicht gestellt haben", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, und fügte hinzu: "Obwohl die Ergebnisse bei einzelnen Bandbreiten und zwischen den Anbietern unterschiedlich ausfallen, zeigen sie insgesamt weiterhin Handlungsbedarf bei den Breitbandanbietern." Die Bundesnetzagentur hat für den Bericht im Zeitraum vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017 fast 440.000 valide Messungen ausgewertet. Je schneller, desto zuverlässiger Im Vergleich zur Vorjahresmessung...

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Gebühr: Amazon.de muss seine AGB ändern

Der österreichische Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat einen langjährigen Rechtsstreit gegen Amazon gewonnen. Das gab der VKI am 10. Januar 2018 bekannt. Der Onlinehändler muss darum seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ändern. Wichtigste Punkte sind eine Rechnungsgebühr und die Verwendung von Nutzerdaten auf Amazon.de. Der Oberste Gerichtshof untersagt die Bestimmung, dass Kunden dem Unternehmen "uneingeschränkte Rechte" an Inhalten wie Produktrezensionen einräumen müssen, die bei Amazon veröffentlicht werden und dass Amazon bei einem Kauf auf Rechnung eine Gebühr von 1,50 Euro erhebt. Amazon: Rücktritt vom Vertrag nur schriftlich Unzulässig ist auch, dass ein Rücktritt vom Vertrag nur schriftlich erfolgen kann. Tatsächlich ist ein Rücktritt von einem Kauf bei Amazon sehr leicht mit einem Mausklick möglich, wenn die Bestellung noch nicht versandt wurde. Rücksendungen sind kostenfrei, sofern man einen falschen, beschädigten oder defekten Artikel erhalten hat. Bei einfachen Technikartikeln wie beispielsweise Displaykabeln der Eigenmarke wird von Amazon dann sogar komplett auf die Rücksendung verzichtet. Der Kauf eines Artikels kann nach...

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Mönchengladbach: Amazon Deutschland baut weiteres Versandzentrum

Amazon plant den Bau eines neuen Versandzentrums in Mönchengladbach. Das berichtet die Rheinische Post unter Berufung auf mehrere, mit den Vorgängen betraute Personen. Der Bauantrag sei kurz vor Weihnachten von der Stadt Mönchengladbach genehmigt worden. Eine Amazon-Sprecherin hat den Bericht auf Anfrage der Rheinischen Post nicht kommentiert. In dem neuen Versandzentrum - Amazon spricht von Logistikzentrum - sollen mehr als 1.000 Arbeitsplätze entstehen, außerdem ist dort der Einsatz von Transport-Robotern geplant. Nach Unternehmensangaben muss kein Packer in modernen Amazon-Lagern nach Waren suchen, das übernimmt ein Roboter, der die Produkte direkt zum Lagerarbeiter bringt. Den Lagerroboter-Hersteller Kiva Systems hatte Amazon im März 2012 für 775 Millionen US-Dollar übernommen. Der Hamburger Logistikpark-Entwickler Ixocon entwickelt das rund 110.000 Quadratmeter große Grundstück für Amazon. Derzeit laufen dort Erschließungsarbeiten. Schon vor mehr als einem Jahr hatte Amazon in Vorbereitung auf den Neubau die Amazon Logistik Moenchengladbach GmbH ins Handelsregister eintragen lassen, wie die Rheinische Post erfuhr. Für Amazon ist es das vierte...

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Anrufweiterschaltung: Abschaltung von über 260 falschen Ortsnetzrufnummern

Die Bundesnetzagentur hat die Abschaltung von 264 Rufnummern angeordnet, mit denen ein Unternehmen für Handwerksdienste Ortsnähe vorgetäuscht hat. Das gab die Bundesnetzagentur am 8. Januar 2018 bekannt. "Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass eine Rufnummer im eigenen Vorwahlbereich zu einem am Ort ansässigen Unternehmen führt", sagte Behördenchef Jochen Homann. In dem jeweiligen Vorwahlbereichen gab es keinen Betriebssitz des Unternehmens. Im vergangenen Jahr hat die Bundesnetzagentur bereits zahlreiche Rufnummern anderer Unternehmen abschalten lassen, die mit nicht existierender Ortsnähe geworben haben. Schlüsseldienste, Kanalreiniger und Haushaltsauflöser werben teilweise rechtswidrig mit Ortsnetzrufnummern, um Kunden zu gewinnen, denen eine örtliche Nähe wichtig ist, erklärte Homann. Dadurch können hohe Kosten für die Anfahrt der Handwerker anfallen. Die Aufsichtsbehörde werde auch weiterhin entschieden gegen Unternehmen vorgehen, die Ortsansässigkeit vortäuschten. Bundesnetzagentur: Rufweiterleitungen der Telefonate Bei einem früheren Fall im Jahr 2016 wurden mit Rufweiterleitungen die Telefonate an den Sitz des Unternehmens gegeben....

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Steuerstreit: Apple will Proteste durch Gerichte verbieten lassen

Mit gerichtlichen Mitteln will Apple erreichen, dass Attac nicht mehr in Apple-Läden demonstrieren darf. Das berichtet France Info. In einem Vorladungsschreiben wirft die Apple-Führung der globalisierungskritischen Organisation Attac vor, "ihre Geschäfte zu zerstören und die Sicherheit von Mitarbeitern und Kunden zu gefährden". Apples Forderungen Damit begründet Apple die beantragte Verhängung eines drei Jahre geltenden Hausverbots für Attac-Aktivisten. Falls sich Attac nicht daran halte, solle vom Gericht eine Geldstrafe von 150.000 Euro verhängt werden. Attac bestätigte den Empfang der Vorladung für den 12. Februar 2017 vor dem Pariser Bezirksgericht. An dem Tag wolle die Organisation Protestaktionen in Frankreich durchführen. Anlass für das Vorgehen Apples dürfte ein Vorfall von Anfang Dezember 2017 sein. Attac-Aktivisten demonstrierten in einem Apple-Geschäft und prangerten die Steuerpraktiken des Unternehmens an. Attac fordert Apple auf, die von der EU-Kommission verhängte Geldbuße in Höhe von 13 Milliarden Euro zu bezahlen und künftig "einen gerechten Anteil an Steuern zu zahlen". Apple sieht durch die Demonstration einen entstandenen kommerziellen...

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Steuerbetrug: Beschlagnahmungen bei Amazon-Händlern in Deutschland

Deutsche Steuerfahnder haben Warenbestände und Guthaben von chinesischen Onlinehändlern bei Amazon beschlagnahmt. Nach Informationen des Handelsblatts aus Branchenkreisen sind knapp 100 Händler betroffen. Ihnen wird vorgeworfen, die Umsatzsteuer für Verkäufe über Amazon nicht abgeführt zu haben. Führend bei den Ermittlungen ist neben der Steuerfahndung das Finanzamt Berlin-Neukölln, das für die Umsatzsteueranmeldung chinesischer Händler in Deutschland zuständig ist. Details wollten die Behörden nicht nennen. Eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Finanzen in Berlin sagte auf Anfrage dem Handelsblatt, dass man sich "aus ermittlungstaktischen Gründen" nicht äußern könne. Maßnahmen gegen Ebay und Amazon Amazon wollte die Vorgänge nicht kommentieren. In mit den Ermittlungen vertrauten Kreisen hieß es laut Handelsblatt, dass Amazon mit den Fahndern voll kooperiere. Zurzeit laufe der Datenaustausch mit dem Finanzamt. Die verdächtigen Händler seien steuerlich überhaupt nicht registriert, deshalb sei die Behörde auf die Daten von Amazon angewiesen. Experten schätzen den Betrag, der dem Staat durch betrügerische Onlinehändler entgeht, auf bis zu eine...

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Elektroauto: Teslas Probleme mit dem Model 3 sind nicht gelöst

Es läuft weiterhin nicht: Tesla hat im vierten Quartal des Jahres 2017 wieder weniger Autos vom Typ Model 3 gebaut als geplant. Die Zahlen, die Tesla am Mittwoch nach Börsenschluss veröffentlicht hat, waren schlechter als erwartet. Danach hat Tesla im vergangenen Vierteljahr 1.550 Model 3 ausgeliefert. Analysten hatten deutlich höhere Zahlen erwartet. Gebaut wurden im letzten Quartal des vergangenen Jahres allerdings 2.425 Model 3. Die Tesla-Aktie verlor nach der Mitteilung knapp drei Prozent an Wert. Die Produktionsprobleme werden geringer In diesem Zeitraum habe Tesla "große Fortschritte" bei der Lösung der Produktionsprobleme des Model 3 gemacht, heißt es in der Mitteilung. Seit dem 9. Dezember seien genauso viele Model 3 gebaut worden wie in den über vier Monaten seit Produktionsstart Anfang Juli. In den letzten Tagen des Jahres seien so viele Autos gebaut worden, dass es hochgerechnet für einen Ausstoß von 1.000 Autos pro Woche reiche. Tesla wollte allerdings bis Ende Dezember 5.000 Autos pro Woche fertigen. Im Herbst verschob das Unternehmen dieses Ziel bis zum Ende des ersten Quartals dieses Jahres. Doch auch das wird nicht klappen: Im neuen Bericht geht...

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Urheberrechtsstreit: Spotify auf 1,6 Milliarden US-Dollar verklagt

Spotify wurde von Wixen Music Publishing verklagt, weil der Musikstreamingdienst Tausende Songs, darunter Titel von Tom Petty, Neil Young und den Doors, ohne Lizenz des Musikverlegers verwendet haben soll. Das berichtet das Branchenmagazin Variety unter Berufung auf eine Klage, die am 29. Dezember 2017 bei einem Bundesgericht im US-Staat Kalifornien eingereicht wurde. Wixen, ein exklusiver Lizenznehmer von Songs wie Free Fallin von Tom Petty oder Light My Fire von den Doors, will mit einer einstweiligen Verfügung eine Schadensersatzzahlung in Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar durchsetzen. Spotify habe keine direkten Lizenzen von Wixen erworben, die es dem Streaminganbieter erlauben würden, die Songs zu reproduzieren und zu verbreiten, erklärte Wixen in der Klage. Spotify habe dies an einen Drittanbieter, den Lizenz- und Tantiemen-Dienstleister Harry Fox Agency, ausgelagert, der "schlecht ausgerüstet sei, um alle notwendigen" Lizenzen zu erhalten. Ein Sprecher von Spotify lehnte eine Stellungnahme zu der Klage ab. Spotify: Einigung zuvor gescheitert Spotify wurde bereits mehrmals von der Musikindustrie verklagt. Im Mai 2017 schlug das Unternehmen eine...

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Stellenabbau: IT-Jobwunder in Indien ist erst einmal vorbei

Die indische IT-Branche hat im vergangenen Jahr über 56.000 Arbeitsplätze abgebaut. Das berichtet das Onlinemagazin Quartz unter Berufung auf Experten. Tata Consultancy Services (TCS) und Infosys, zwei der größten Branchenvertreter in dem Land, haben im Jahr 2017 erstmals die Belegschaft verkleinert. TCS stellte ab Juni jedoch wieder mehr ein, und die Belegschaft wuchs wieder. Bei Cognizant Technology Solutions in Indien fielen laut einem Bericht 6.000 Arbeitsplätze weg. Auch Tech Mahindra hat in dem Jahr die Zahl seiner Mitarbeiter verringert. Wer weniger leistet, wird schneller entlassen. Das Campus Hiring, die Einstellung von Studierenden direkt von den Hochschulen und Universitäten, ging um 50 bis 70 Prozent zurück, wieder Chef des Weiterbilders TalentSprint, Santanu Paul, im Gespräch mit Quartz berichtet. Laut Paul suchen die Firmen eher nach spezialisierten IT-Fachkräften mit Berufserfahrung. Einfache Beschäftigungen im Bereich Dateneingabe und Serveradministration fallen durch technischen Fortschritt weg. IT-Stellenmarkt bleibt unter Druck "Der IT-Stellenmarkt ist nicht mehr so lukrativ wie früher, und der Boom ist für die nächsten Jahre vorbei", sagte DD...

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Jia Yueting: Chef von LeEco will offenbar nicht zurück nach China

Der Chef des chinesischen Elektronikherstellers LeEco, Jia Yueting, ist einer Aufforderung der staatlichen Regulierungsbehörde nicht nachgekommen, in seine Heimat zurückzukehren. Die Behörde hatte dem Unternehmer bis Ende 2017 Zeit für die Rückkehr gegeben, um sich um das Schuldenproblem von LeEco zu kümmern. Jia will sich in den USA weiter um sein Elektroauto kümmern Jia zufolge hält er sich weiterhin in den USA auf, wie unter anderem BBC und Cnet berichten. Einem auf dem chinesischen Mikro-Blogging-Dienst veröffentlichten Statement Jias zufolge will sich der Unternehmer in den USA um die Fertigung des ersten Elektrowagens seines Unternehmens Faraday Future kümmern. Der Stellungnahme zufolge hat Jia seinen Bruder und seine Ehefrau damit beauftragt, die Finanzangelegenheiten in China in seinem Namen zu regeln. Im Juli 2017 wurden erstmals Teile des Vermögens des Unternehmers eingefroren, die Rede war von umgerechnet über 160 Millionen Euro. LeEcos finanzielle Situation ist angespannt Bereits im März 2017 musste LeEco aus finanziellen Gründen ein Grundstück in den USA verkaufen, auf dem der US-Firmensitz entstehen sollte. Grund für die finanzielle Schieflage...

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Kriminalität: Mann droht Firma mit Hack, um Job zu bekommen

Ein Mann ist in den USA zu 37 Monaten Gefängnis verurteilt worden, nachdem er ein Softwareunternehmen erpresst hat. Der 28-Jährige drohte TSI Healthcare mit einem Hacking-Angriff, sollte es nicht eine Mitarbeiterin entlassen und ihn dafür einstellen, wie das Onlinemagazin Bleepingcomputer berichtet. In einer E-Mail aus dem April 2016 schrieb der Mann dem Bericht zufolge: "Ich gebe euch zwei Möglichkeiten, TSI Healthcare. Entweder entlasst ihr sie und ersetzt sie durch mich, einen 100-mal besseren Fachmann. Oder ich werde eure gesamte Firma zusammen mit meinen Kameraden mit einer Cyber-Attacke ausschalten." Aus der E-Mail geht hervor, dass der 28-Jährige schon länger Rachegefühle gegen die Frau hegte. Er habe sich mehrere Male für einen Job bei TSI Healthcare beworben und sei jedes Mal von der Betroffenen abgelehnt worden, schreibt er. Der Grund: keine nachweisbare Karrierelaufbahn. Er bezeichnete die Mitarbeiterin als "schrecklich". Sie arbeite mit einem aufgeblasenen Budget. Art des Hackerangriffs bleibt unbekannt Wie genau er die Firma angreifen würde, schrieb der Mann nicht, behauptete aber, er habe mehrere Tests gegen das Unternehmensnetzwerk ausgeführt und...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.