Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Deutsche Exporte wachsen unerwartet deutlich

Die deutschen Exporte sind im Mai den fünften Monat in Folge gestiegen. Sie nahmen um 1,4 Prozent zum Vormonat zu, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Ökonomen hatten lediglich mit einem Anstieg von 0,3 Prozent gerechnet, nachdem es im April ein Plus von 0,9 Prozent gegeben hatte. Die Importe kletterten mit 1,2 Prozent ebenfalls kräftiger als erwartet und bereits zum dritten Mal hintereinander. Insgesamt verkauften die Unternehmen Waren im Wert von 110,6 Milliarden Euro ins Ausland, was einer Zunahme von 14,1 Prozent im Vergleich zum Mai 2016 entspricht. Gut liefen die Geschäfte mit den anderen Euro-Ländern, die um 13,4 Prozent zulegten. Viele Länder - darunter der nach den Vereinigten Staaten größte Exportkunde Frankreich - befinden sich in einem Aufschwung. ...

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Grafik des Tages: Die große Verschiebung in der Weltwirtschaft

© FAZ.NET / Statista – Lizenz: CC BY-ND Der Aufstieg der BRICS Während es die Gruppe der sieben führenden Industrieländer (G-7) bereits seit dem Jahr 1975 gibt, existieren die G-20 erst seit dem Jahr 1999. Mit der Gründung des größeren Formats wurde dem Umstand Rechnung getragen, dass sich die Tektonik der Weltwirtschaft verschoben hatte. Wie unsere Grafik von Statista zeigt, haben zwei Staatengruppen heute einen größeren Anteil an der Weltwirtschaft als noch Mitte der Neunzigerjahre. Am meisten legten die sogenannten BRICS-Staaten zu. Ihr Anteil wuchs von 18 Prozent im Jahr 1995 auf 31 Prozent im Jahr 2015. Der Anteil der EU schrumpfte derweil von 25 auf 17 Prozent, derjenige der Vereinigten Staaten von 20 auf 16 Prozent.

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Das Wachstum ist weiter ungebremst

Der Wachstums-Boom scheint ungebremst: Die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im Mai überraschend kräftig ausgeweitet. Aber auch aus anderen europäischen Ländern gab es äußerst positive Zahlen. In Deutschland erzeugten Industrie, Baubranche und Energieversorger zusammen 1,2 Prozent mehr als im Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag mitteilte. Das war schon der fünfte Anstieg in Folge. Ökonomen hatten lediglich ein Plus von 0,3 Prozent erwartet, nachdem die Fertigung im April um 0,7 Prozent zugelegt hatte. Ihr wöchentlicher Wissensvorsprung Kompakt. Fundiert. Hintergründig. Jeden Freitag. Auch Digital. Mehr erfahren „Die zum...

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Tausende Stellen weniger in Amerikas Autofabriken

Donald Trump hat den Amerikaner „Jobs, Jobs, Jobs“ versprochen mit seinem Amtsantritt. Häufig zeigte er sich mit Unternehmern, die neue Investitionen in den Vereinigten Staaten ankündigten – oder manchmal auch nur bereits angekündigte Vorhaben noch einmal vorstellten. In einer wichtigen Industriebranche scheint die Entwicklung indes seit Jahresbeginn in einer andere Richtung zu gehen: Die amerikanische Autoindustrie hat mehrere Tausend Stellen abgebaut. Das berichtet die „New York Times“. Die Zeitung beruft sich dabei auf die neusten offiziellen Zahlen des amerikanischen Arbeitsministeriums, die sich auf den Monat April beziehen. Demnach arbeiten in amerikanischen Autofabriken mittlerweile noch 206.000 Angestellte. Im vergangenen Jahr waren es noch in der Spitze 211.000 gewesen - ein Wert,  der um 55 Prozent über dem Tiefpunkt infolge der Finanzkrise gelegen habe. ...

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Arbeitslosenzahl erreicht niedrigsten Juni-Wert seit 1991

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juni um 25.000 auf 2,473 Millionen gesunken. Das ist der niedrigste Wert in einem Juni seit dem Jahr 1991. Damit gab es 142.000 Erwerbslose weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Freitag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 5,5 Prozent. „Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Juni aus saisonalen Gründen weiter zurückgegangen„, sagte BA-Chef Detlef Scheele. Die Beschäftigung und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern hätten abermals kräftig zugelegt. Auch Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) sieht den Arbeitsmarkt weiter in einer guten Verfassung und voller Chancen. Sie erklärte am Freitag in Berlin: „Die Wahrscheinlichkeit, die Arbeit zu verlieren,...

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Wenig Inflation in der Währungsunion

Die Teuerungsrate in der europäischen Währungsunion ist leicht zurückgegangen. Im Juni stiegen die Verbraucherpreise im Schnitt um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilte das Statistikamt Eurostat mit. Dies ist die niedrigste Inflationsrate in diesem Jahr; im Mai lag sie mit 1,4 Prozent noch ein Bisschen höher. Zuvor befragte Volkswirte hatten durchschnittlich einen Rückgang auf 1,2 Prozent erwartet. Ein Grund ist, dass sich Energie mit 1,9 Prozent nicht mehr so stark wie in den Vormonaten verteuerte. Die Führung der Europäische Zentralbank (EZB) strebt auf mittlere Sicht eine Teuerungsrate von nahe zwei Prozent an. Nach einem optimistischeren Wirtschaftsausblick des EZB-Präsidenten Mario Draghi während einer Konferenz in Portugal erwarten jedoch viele Fachleute, dass die Notenbank allmähliche ihre Geldpolitik straffen könnte....

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Erstmals 44 Millionen Erwerbstätige in Deutschland

Der deutsche Arbeitsmarkt befindet sich in einer starken Verfassung, die Zahl der Beschäftigten hat den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht: Erstmals waren mehr als 44 Millionen Menschen hierzulande in Lohn und Brot, zeigen neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Damit stieg die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland binnen Jahresfrist um 651.000 oder 1,5 Prozent. Klammert man die für die Jahreszeit üblichen Schwankungen aus, gab es gegenüber dem Monat April ein Plus von 36.000. Mehr zum Thema Staatsschulden sinken auf weniger als 2 Billionen Euro Streit in wichtigem Mercedes-Werk eskaliert Grund ist die...

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Überraschender Anstieg der Inflationsrate

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Staatsschulden sinken auf weniger als 2 Billionen Euro

Deutschlands öffentliche Schulden sind erstmals seit Jahren unter die Marke von zwei Billionen Euro gesunken. Die Verbindlichkeiten von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte summierten sich am 31. März auf knapp 1,99 Billionen Euro, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Das waren 2,3 Prozent oder 47,4 Milliarden Euro weniger als ein Jahr zuvor. Damit sanken die Schulden erstmals seit dem Jahr 2011 unter die Zwei-Billionen-Grenze: Vergleiche mit den Jahren davor hinken allerdings, weil bis dahin nicht alle Extrahaushalte - etwa die im Zuge der Finanzkrise entstandenen „Bad Banks“ - in die Statistik einbezogen wurden. Die gute wirtschaftliche Entwicklung sorgt derzeit für hohe Steuer- und Beitragseinnahmen, während die niedrigen Zinsen die Ausgabenseite entlasten. ...

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Draghi: „Alle Zeichen deuten auf eine breitere Erholung“

Der Wirtschaftsaufschwung in der Europäischen Währungsunion gewinnt nach Ansicht des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) immer mehr an Kraft. „Alle Zeichen deuten nun auf eine Festigung und Verbreiterung der Erholung in der Euro-Zone hin“, sagte Mario Draghi an diesem Dienstag während einer Notenbank-Konferenz im portugiesischen Sintra. Auch mit Blick auf die Teuerungsrate sieht er eine positive Entwicklung. Denn die den Preisauftrieb wieder anschiebenden Kräfte hätten inzwischen die deflationären Faktoren ersetzt. Eine „Deflation“ und damit eine gefährliche Abwärtsspirale aus fallenden Preisen, sinkenden Löhnen und Investitionen zu verhindern, war einer der zentralen Gründe für die lockere Geldpolitik der EZB. Schritt für SchrittDraghis Äußerungen sorgten für Bewegung an den Währungsmärkten. Der Euro...

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Bank der Zentralbanken fordert geldpolitische Wende

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) sieht im gegenwärtigen Wirtschaftsaufschwung die Chance zur Stärkung der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit. In ihrem am Sonntag vorgelegten Jahresbericht mahnt die in Basel ansässige Bank der Zentralbanken deshalb eine geldpolitische Wende an, um in einer Rezession wieder Handlungsspielraum in Form wirkungsvoller Zinssenkungen zu haben. Jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, Maßnahmen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft zu ergreifen, um damit besser für den nächsten Schock oder Abschwung gewappnet zu sein, sagte BIZ-Generaldirektor Jaime Caruana auf der Generalversammlung am Sonntag. Auf kurze Sicht erscheinen seinen Worten zufolge die Wachstumssaussichten so gut wie lange nicht. ...

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Erstes Quartal 2017: Inflation frisst beträchtlichen Teil der Lohnsteigerung

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Deutsche Wirtschaft bringt Euro-Finanzminister ins Gespräch

Vertreter der deutschen Wirtschaft machen sich für einen Euro-Finanzminister stark. „Wir müssen Europa mutig weiter denken“, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, in Berlin. Notwendig seien Disziplin bei Reformen und in der Haushaltspolitik, stärkere europäische Institutionen und neue Instrumente, um die Währungsunion wetterfest zu machen. „Dazu können auch ein eigener Haushalt für die Euro-Zone, ein Euro-Finanzminister und  ein Europäischer Währungsfonds zählen, wenn diese Schritte richtig gestaltet werden“, sagte Kempf zum Auftakt des Tages der Deutschen Industrie. „So können Schwächeperioden und Schieflagen frühzeitig bekämpft und die Wahrscheinlichkeit echter Krisen weiter reduziert werden.“ Keine Steuersenkungen mit der GießkanneZugleich warnte Kempf die Politik...

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Teuerung: Inflation im Euro-Raum fällt auf Jahrestief

Die Teuerung in der Eurozone hat sich im Mai deutlich verringert. Wie das Statistikamt Eurostat am Freitag nach einer zweiten Erhebung mitteilte, lagen die Verbraucherpreise um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im April hatte die Inflationsrate noch 1,9 Prozent betragen. Im Monatsvergleich gingen die Verbraucherpreise im Mai um 0,1 Prozent zurück. Eurostat bestätigte damit vorläufige Zahlen. Auch die Kernteuerung, die ohne Energie und Nahrungsmittel errechnet wird und den grundlegenden Preistrend wiedergeben soll, fiel zurück. Sie sank von 1,2 auf 0,9 Prozent. Deutlich teurer als vor einem Jahr war im Mai nach wie vor Energie - allerdings waren hier die Preissteigerungen in den Vormonaten wesentlich kräftiger ausgefallen. Inflationsgefälle im Euroraum hochNahrungsmittel...

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4,8 Millionen Stellen hängen an der deutschen Wirtschaftsstärke

Die Stärke der deutschen Wirtschaft sichert in den übrigen Staaten der Europäischen Union einer neuen Studie zufolge fast 4,8 Millionen Arbeitsplätze. Eine dynamische deutsche Nachfrage bremse nicht die Entwicklung in den Nachbarländern, sondern sei eine wichtige Triebfeder für deren Wachstum, argumentiert das Gutachterinstitut Prognos in dem am Freitag veröffentlichten Papier. Anlass des Gutachtens ist die langjährige Kritik am deutschen Leistungsbilanzüberschuss, die sich auch der amerikanische Präsident Donald Trump zu eigen gemacht hat. Auftraggeber war die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw). „Mär von der schädlichen Wettbewerbsfähigkeit entkräftet“2015 habe Deutschland aus der EU Güter im Wert von fast 620 Milliarden Dollar importiert. Eine...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.