Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Entzündungshemmer Humira verliert seinen Patentschutz in Europa

Die Nachahmerspezialisten stehen schon bereit, um zum Angriff zu blasen: Das umsatzstärkste Arzneimittel der Welt – und auch Deutschlands – verliert seinen Patentschutz in Europa. Am Dienstag um Mitternacht endet die Monopolstellung für den Entzündungshemmer Humira – vertrieben vom amerikanischen Pharmakonzern Abbvie, entwickelt einst vom deutschen Chemiekonzern BASF. Abbvie bezieht beinahe zwei Drittel seiner Erlöse aus den Verkäufen des Mittels, das unter anderem gegen Rheuma und Psoriasis verschrieben wird. Klaus Max Smolka Redakteur in der Wirtschaft. ...

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Start-up wagt sich an das Flixbus-Prinzip für Lastwagen

So hat sich Rolf-Dieter Lafrenz den Start von Cargonexx nicht vorgestellt. Der Gründer und Vorstandschef wollte eigentlich nur Fracht besser verteilen. Der hohe Anteil an Leerfahrten von Lastwagen auf Deutschlands Straßen sollte sinken. Nebenbei wollte Lafrenz eine konservative Branche durch intelligente Vernetzung etwas aufmischen. Doch nach nur einem Jahr kommerziellen Betrieb muss sich das Start-up zum Teil wieder neu erfinden. Die Idee, als Online-Spediteur mit Künstlicher Intelligenz eine digitale Plattform anzubieten, ist gut angekommen – der Erfolg ist so...

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Die deutsche Wirtschaft hält den Saudis die Treue

Der saudische Journalist Jamal Khashoggi wird seit dem 2. Oktober vermisst. Türkische Ermittler haben nach eigenen Angaben Belege dafür, dass der Dissident im saudischen Konsulat in Istanbul von saudischen Agenten ermordet wurde. Trotz dieses schweren Vorwurfs, den Saudi-Arabien bestreitet, geht die deutsche Wirtschaft bislang nicht auf Distanz zu dem Königreich. So hält der Siemens-Vorstandsvorsitzende Joe Kaeser an seinem Plan fest, zu einer am kommenden Dienstag beginnenden Wirtschaftskonferenz nach Riad reisen. „Nach derzeitigem Stand planen wir, weiter an der Konferenz teilzunehmen“, sagte ein Sprecher des Konzerns. ...

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Cyber-Betrüger haben bei jungen Menschen leichtes Spiel

Die digitale Unbeholfenheit der älteren Generation sorgt wohl in den meisten Familien für Lacher oder sogar Konflikte. Jeder Druckauftrag provoziert Schweißausbrüche – und die Kinder, die längst außer Haus leben, müssen aus der Ferne retten, was zu retten ist. So oder so ähnlich geht das Klischee. Doch eine neue Studie kommt zu völlig anderen Schlüssen: Wenn Betrüger anrufen und sich als Service-Mitarbeiter von großen Digitalkonzernen ausgeben, dann geben besonders die sogenannte Generation Z und die Millenials – also die Altersgruppe zwischen 18 und 37 Jahren – ihre Kreditkartendaten und Passwörter leichtfertig preis. Das zumindest ist das Ergebnis einer Studie zu den sogenannten „Tech Support Scams“ (Technischer-Support-Betrug), die der Softwarekonzern Microsoft jetzt veröffentlicht hat. ...

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Alipay folgt der Chinesen-Karawane

Sie fliegen von München nach Helsinki, um sich nordwärts auf die Suche nach dem Weihnachtsmann zu machen, schauen sich das Märchenschloss in Neuschwanstein an und essen Suppe auf dem Münchner Viktualienmarkt. Im vergangenen Jahr sind allein 1,6 Millionen Chinesen nach Deutschland gereist. Mit einem Anstieg von 7 Prozent gibt es kaum eine Reisegruppe, die stärker wächst. Und die mobile Bezahlplattform Alipay will immer dabei sein, wohin es die Karawane aus dem Reich der Mitte gen Westen, Osten, Norden und Süden auch ziehen mag. „Der chinesische Tourist ist unser Kunde,...

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Porsche hat Lust auf mehr Börse

Ferrari ist seit drei Jahren an der Börse, Aston Martin seit ein paar Tagen und jetzt wird klar: Auch bei Porsche liebäugelt man mit einem Börsengang. „Eine Bewertung von 60 bis 70 Milliarden Euro wäre nicht aus der Welt“, sagt Porsche-Finanzvorstand Lutz Meschke am Rande eines Workshops für Journalisten – und macht damit deutlich, dass die Gedankenspiele schon sehr konkret sind. Auch für den  Volkswagen-Konzern, zu dem der Sportwagenbauer Porsche gehört, wäre das eine vorteilhafte Sache, signalisiert Meschke unter Verweis auf das Beispiel von Ferrari. „Das hat auch Fiat selbst einen Wertzuwachs gebracht, weil dem Kapitalmarkt signalisiert wurde: Jetzt wird aufgeräumt, man muss selbst die Kosten im Griff haben und kann die Probleme nicht mit guten Renditen aus der Sportwagensparte überdecken.“ ...

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Digitalisierung erhöht die Produktivität nicht

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Wie Merck über 350 Jahre hinweg erfolgreich blieb

Es ist ein unglaubliches Jubiläum, im Wortsinn. 350 Jahre Merck. Kein deutscher Konzern, der im Dax notiert ist, blickt auf eine längere Tradition zurück. Für das Chemie- und Pharmaunternehmen aus Darmstadt war es Anlass, zum ersten Mal seit seiner Gründung seine Unternehmensgeschichte vollständig wissenschaftlich aufbereiten zu lassen. Angesichts der zu analysierenden Zeitspanne ist es kein Wunder, dass ein ganzes Autorenteam mit der Arbeit befasst war. Die Autoren Carsten Burhop, Michael Kißener, Hermann Schäfer und Joachim Scholtyseck haben, basierend auf dem Archivmaterial von Merck, einen vollkommen unabhängigen Überblick über die Geschichte erstellt. ...

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Konkreter Betrugsverdacht: Diesel-Razzia bei Opel in Rüsselsheim

Die Polizei durchsucht derzeit die Geschäftsräume des Autoherstellers Opel. Wie das hessische Landeskriminalamt bestätigte, wird wegen eines konkreten Betrugsverdachts im Zusammenhang mit Dieselautos ermittelt. Offenbar geht es um 95.000 Dieselfahrzeuge mit möglicherweise unzulässig beeinflusster Software. In einer Stellungnahme bestätigte das Unternehmen, „dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt an den Standorten Rüsselsheim und Kaiserslautern Untersuchungen im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens zum Thema Emissionen durchführt.“ Zu Details des laufenden Verfahrens woll man sich dagegen nicht äußern, kooperiere aber „vollumfänglich mit den Behörden“. Außerdem bekräftigte das Unternehmen, „dass seine Fahrzeuge den geltenden Vorschriften entsprechen“ würden. Im Juli...

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Porsche hat wieder Lust auf die Börse

Ferrari ist seit drei Jahren an der Börse, Aston Martin seit ein paar Tagen und jetzt wird klar: Auch bei Porsche liebäugelt man mit einem Börsengang. „Eine Bewertung von 60 bis 70 Milliarden Euro wäre nicht aus der Welt“, sagt Porsche-Finanzvorstand Lutz Meschke am Rande eines Workshops für Journalisten – und macht damit deutlich, dass die Gedankenspiele schon sehr konkret sind. Auch für den  Volkswagen-Konzern, zu dem der Sportwagenbauer Porsche gehört, wäre das eine vorteilhafte Sache, signalisiert Meschke unter Verweis auf das Beispiel von Ferrari. „Das hat auch Fiat selbst einen Wertzuwachs gebracht, weil dem Kapitalmarkt signalisiert wurde: Jetzt wird aufgeräumt, man muss selbst die Kosten im Griff haben und kann die Probleme nicht mit guten Renditen aus der Sportwagensparte überdecken.“ ...

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Australischer Minister greift Aldi an

Der deutsche Discounter Aldi sieht sich in Australien massiver Kritik ausgesetzt. Landwirtschaftsminister David Littleproud warf dem Unternehmen am Montag beim Sender ABC vor, rein gar nichts zu tun, um die einheimischen, von der Dürre gebeutelten Milchbauern zu unterstützen. So habe sich Aldi nicht bei einem vorgeschlagenen Hilfsprogramm beteiligt: Dieses sehe vor, dass Discounter pro Liter Milch einen Preisaufschlag von 10 australischen Cent (rund 6 Euro-Cent) für die Bauern erheben. Aldi wies die Vorwürfe in einer Mitteilung zurück und erklärte, man habe die Bauern während der Dürre sehr wohl unterstützt, indem am Preiserhöhungen auf die gekaufte Milch akzeptiert habe, aber diese zusätzlichen Kosten nicht an die Verbraucher weitergegeben habe. Es wäre unverantwortlich von Aldi,...

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Geschäftsideen von Studenten: Daimler und die Crypto-Karotten-Züchter

Es duftet nach Zwiebeln und Speck im „Daimler Truck“. Ein paar Tabletts mit Flammkuchen stehen dort bereit, falls jemand Hunger hat. Aber niemand greift zu. Es sind nur noch ein paar Minuten bis zur Abschlusspräsentation der „Design-Challenge“, die in Stuttgart auf dem sogenannten New new Festival gestartet wurde. Drei Tage hatten die 15 jungen Leute Zeit, eine Geschäftsidee zu entwickeln, und jetzt gleich muss alles fertig sein, von der Beschreibung der Zielgruppe über einen Wettbewerbscheck bis hin zum Prototypen. Jede der drei Studenten-Gruppen hat nur zehn Minuten, um die Jury zu überzeugen. Da muss alles sitzen, deswegen ist jetzt, kurz vorher, keine Muße fürs Essen, da ist nur noch Adrenalin. ...

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Fehlerkultur laut Studie in vielen Unternehmen ausbaubar

Über Fehler wird längst nicht in jedem Unternehmen konstruktiv geredet. Einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst Young (EY) zufolge sehen zwar 66 Prozent der Führungskräfte bei ihrem Arbeitgeber eine offene Diskussionskultur zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten, aber nur 42 Prozent der Mitarbeiter. Immerhin 18 Prozent der 800 befragten Angestellten gaben an, in ihrem Unternehmen würden Fehler nicht angesprochen. Bei den 218 Führungskräften, die an der am Sonntag veröffentlichten Umfrage des Beratungsunternehmens teilnahmen, antworteten 7 Prozent entsprechend. Hauptgründe für das Vertuschen von Fehlern sind nach Einschätzung der Befragten Sorge vor Nachteilen für die eigene Karriere oder Angst, den Job zu verlieren. Unter den Angestellten sind 57 Prozent der Ansicht, dass...

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Chinesischer Bezahlgigant Alipay bleibt Kampf um deutschen Markt fern

Der chinesische Bezahlgigant Alipay steigt nicht in den Wettkampf mit Apple, Google und Co. um das Bezahlen per App in Europa ein. Das Unternehmen mit seinen 700 Millionen Nutzern will lediglich in der Nachbarschaft Chinas das Geschäft auf den lokalen Märkten ausbauen, sich in Deutschland und dem übrigen Europa aber weiter auf chinesische Kunden beschränken. „Alipay expandiert mit lokalen E-Wallet-Lösungen in Süd- und Südostasien, in Indien, Thailand oder den Philippinen“, sagte Roland Palmer, Chef von Alipay in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten, der Deutschen Presse-Agentur. „Mit diesen Lösungen sind wir derzeit in neun Märkten außerhalb Chinas vertreten. In Europa planen wir das für die absehbare Zukunft nicht.“ Alipay und die chinesische Konkurrenz-App WeChat liegen...

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Arbeiten im Zug: Bahn will Pendlern Co-Working-Flächen anbieten

Die Deutsche Bahn will Pendlern und Geschäftsreisenden vom nächsten Jahr an in ausgewählten Bahnhöfen Büroarbeitsplätze anbieten. Ein Pilotprojekt mit einem „Coworking-Popup“ am Berliner Hauptbahnhof sei erfolgreich verlaufen, sagte eine Bahnsprecherin am Samstag auf Anfrage. Sie bestätigte einen entsprechenden Bericht im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Gegen Geld sollen auch Kunden ohne Fahrkarte Zugang erhalten. „Bahnhöfe sind ideale Standorte für mobiles und agiles Arbeiten: Sie sind zentral gelegen und hoch frequentiert“, erläuterte die Sprecherin. Sogenannte Coworking-Spaces sind meist größere, offene Büroräume, in denen Freiberufler, Kreative und kleinere Startups nebeneinander arbeiten. Dabei können sie bei Bedarf kooperieren, gemeinsame Projekte verfolgen...

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