Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Volkswagen verteidigt Austausch zwischen Autobauern

Der Volkswagen-Konzern schweigt weiter zu dem Kartellvorwurf und seiner angeblichen Selbstanzeige und gibt dazu keine Details bekannt. Nachdem der Volkswagen-Vorstand den Aufsichtsrat „über den aktuellen Sachstand zu möglichen Kartellrechtsfragen informiert“ hat, hieß es am Mittwochabend in Wolfsburg nur, dass VW zu Details und zu Spekulationen derzeit keine Stellung nehme. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), der für das Land Niedersachsen als zweitgrößter Anteilseigner im Aufsichtsrat sitzt, wurde allerdings deutlicher und sagte, während des Treffens sei eine Vielzahl von Fragen gestellt „und größtenteils auch beantwortet worden“. Autor: Carsten Germis, Wirtschaftskorrespondent in Hamburg. Folgen: ...

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Wenige Bewerbungen: Ferienjobber verzweifelt gesucht

Einmal mit dem Stapler durch die Fabrik sausen – eine tolle Vorstellung für manchen Jugendlichen und für manchen Erwachsenen auch. An dieses Gefühl versucht EBM-Papst anzuknüpfen bei der Suche nach Ferienjobbern: „Bei uns kann man sogar den Stapler-Führerschein machen und ihn dann woanders nutzen“, wirbt das Unternehmen. Und es kommt doch nicht zum Ziel: Wenige Tage bevor in Baden-Württemberg die Schulferien beginnen und die Mitarbeiter in Scharen ihren Urlaub antreten, hat der Ventilatoren-Spezialist immer noch nicht genügend Ersatzkräfte. Auch Aushänge in den umliegenden Gymnasien, bezahlte Posts auf Facebook und selbst Radiowerbung haben nichts genutzt. „Wir brauchen 700 Ferienjobber, und es fehlen immer noch mindestens 200“, klagt Stefan Brandl, der das Familienunternehmen mit seinen insgesamt 14.400 Mitarbeitern führt. ...

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Kartellvorwürfe: Politischer Druck auf den VW-Aufsichtsrat wächst

Die Berichte über mögliche Kartellabsprachen von Volkswagen (VW), Daimler und BMW schlagen in der niedersächsischen Landespolitik und bei Klägern gegen VW im Abgasskandal hohe Wellen. Der niedersächsische CDU-Landesvorsitzende Bernd Althusmann forderte den Ministerpräsident des Landes, Stephan Weil (SPD), am Mittwoch in Hannover auf, im Aufsichtsrat von VW „schonungslos reinen Tisch zu machen“. VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch hatte das Kontrollgremium wegen der Kartellvorwürfe für den späten Nachmittag zu einer außerordentlichen Sitzung nach Wolfsburg berufen. Weil hatte zuvor erklärt, dass er als Aufsichtsrat von VW erst aus der Presse von der Selbstanzeige von Volkswagen bei den Kartellbehörden erfahren habe. Niedersachsen ist mit 20 Prozent an Volkswagen beteiligt und damit nach den Eigentümerfamilien Porsche und Piech zweitgrößter Einzelaktionär. Im Aufsichtsrat hat das Land zwei Vertreter. ...

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Finanzinvestor Cerberus beteiligt sich an der Commerzbank

Der amerikanische Finanzinvestor Cerberus ist bei der Commerzbank eingestiegen. Der Mehrheitseigentümer der österreichischen Bank Bawag P.S.K. meldete am Mittwoch einen Anteil von 5,01 Prozent an Deutschlands zweitgrößter Privatbank. Das Paket ist knapp 700 Millionen Euro wert. Cerberus ist damit zweitgrößter Aktionär der Commerzbank nach dem deutschen Staat, der das Institut in der Finanzkrise gerettet hatte und noch gut 15 Prozent der Anteile hält. Was der als aggressiv geltende Investor mit dem Aktienpaket vorhat, blieb zunächst unklar. Eine Commerzbank-Sprecherin wollte nicht sagen, ob Cerberus im Vorfeld des Einstiegs wie üblich Kontakt mit der Bank aufgenommen hatte. „Sehr attraktiver Markt“In einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg hatte es Anfang des Monats geheißen, Cerberus wolle mit dem Einstieg vom Aufschwung...

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Stromautobahn: Amprion stellt möglichen Trassenverlauf vor

Der Stromnetzbetreiber Amprion hat mögliche Trassenkorridore für die geplante Stromautobahn zwischen Emden an der Nordsee und Osterath im Rheinland vorgestellt. Die Korridore geben eine erste Richtung vor, wie der Verlauf der mehr als 300 Kilometer langen Erdkabeltrasse aussehen könne, wie das Unternehmen am Mittwoch in Wesel mitteilte. Das Großprojekt soll Windstrom aus dem Norden in den Süden bringen. Den bisherigen Planungen zufolge soll die Gleichstromverbindung A-Nord am dicht besiedelten Ruhrgebiet vorbeiführen. Ausgehend von einem Konverter in Emden plant Amprion die Trassenverläufe derzeit durch die Landkreise Leer, Emsland und die Grafschaft Bentheim (Die genaue Karte gibt es hier). ...

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Bald eine Million Drohnen in Deutschland

Im deutschen Luftraum könnten schon in diesem Jahr eine Million Drohnen unterwegs sein. Die Deutsche Flugsicherung schätzte die Zahl der zumeist privat genutzten, unbemannten Fluggeräte im vergangenen Jahr auf rund 400.000 in Deutschland. In diesem Jahr würden voraussichtlich weitere 600.000 dazukommen, sagte Flugsicherungschef Klaus-Dieter Scheurle am Mittwoch in Berlin. Damit steige auch die Zahl der Zwischenfälle, bei denen Hobbypiloten Flugzeugen gefährlich nahe kommen. „Vielen ist nicht klar, dass sie mit ihren Drohnen zu einer ernsthaften Gefahr für den bemannten Luftverkehr werden können“, sagte Scheurle. Im ersten Halbjahr 2017 zählte die Flugsicherung bereits mehr als 40 Behinderungen des Luftverkehrs durch Drohnen - mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreshalbjahr. ...

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Matthias Wissmann: Der ahnungslose Autolobbyist

Anfang der vergangenen Woche freute sich Matthias Wissmann nur kurz über das schöne Wetter in Berlin. Der Präsident des Verbands der Automobilindustrie hatte Politiker, Unternehmer und Medienvertreter zu einem Empfang auf die verbandseigene Dachterrasse in Mitte geladen. Und Wissmann, ranghöchster Autolobbyist des Landes, sprach von den dunklen Wolken, die sich rechtzeitig verzogen hätten. Wer wollte, konnte Wissmanns Worte auf bildliche Schatten beziehen, die seit nunmehr zwei Jahren auf die Branche, ihren Verband und nicht zuletzt dessen Vorsitzenden fallen. Seit dem Abend in Berlin sind acht Tage vergangen. Mit den Abgastricksereien, Stickoxid-Debatten oder Fahrverboten für ältere Dieselfahrzeuge sind die Schattenseiten wieder da – und sie lasten auch auf Wissmann selbst. ...

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Daimler mauert beim Thema Kartellverdacht

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Puma verdient wieder besser

Der Sportartikelhersteller Puma hat im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnsprung hingelegt. Unter dem Strich fiel in den drei Monaten ein Gewinn von 21,9 Millionen Euro an, wie Puma am Mittwoch in Herzogenaurach mitteilte. Im Jahr zuvor hatte an gleicher Stelle ein Gewinn von gerade mal 1,6 Millionen Euro gestanden. Der vom franzöischen Luxuskonzern Kering kontrollierte Konzern hatte bereits vorläufige Zahlen gemeldet und dabei auch die Jahresprognose zum wiederholten Male angehoben. Der Umsatz des Adidas- und Nike-Herausforderers kletterte im Quartal um 17,2 Prozent auf 968,7 Millionen Euro. Mehr zum Thema Adidas darf Sportschuhe weiter verkaufen Puma-Chef Björn Gulden sprach von einem zweistelligen Wachstum in allen Regionen....

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Der Autoindustrie droht eine Schlammschlacht

Die Nervosität ist groß in den Konzernzentralen in Wolfsburg, Stuttgart und München. Seitdem die Autohersteller Volkswagen mit den Tochtergesellschaften Audi und Porsche sowie Daimler und BMW unter Kartellverdacht stehen, wachsen zwischen den Unternehmen die Spannungen. Jahrelang sollen sich die Entwicklungsvorstände regelmäßig in sogenannten Fünfer-Kreisen getroffen und dabei mit Absprachen auf Arbeitsebene womöglich gegen Wettbewerbsrecht verstoßen haben. Jetzt herrsche zwischen den Chefetagen tiefes Misstrauen, heißt es in Deutschlands einstiger Vorzeigebranche. Autor: Carsten Germis, Wirtschaftskorrespondent in Hamburg. Folgen: ...

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Abgasskandal: In Amerika inhaftierter VW-Manager will sich schuldig bekennen

Ein wegen des Volkswagen-Abgasskandals in Amerika inhaftierter deutscher Manager will sich schuldig bekennen. Das teilte ein Gerichtssprecher am Dienstag in Detroit mit. Für den 4. August setzte das Bundesgericht einen Termin fest, bei dem Oliver S. auf schuldig plädieren will. S. ist wegen Verschwörung zum Betrug an den Vereinigten Staaten, Verstößen gegen Luftreinhaltegesetze und Betrugs bei der Verwendung von Telekommunikationsmitteln angeklagt. Ihm droht eine mehr als zehnjährige Haftstrafe. Durch das Schuldeingeständnis kann er jedoch auf eine Strafminderung hoffen. Oliver S. arbeitete für die VW-Niederlassung in MichiganS. arbeitete nach Angaben des amerikanischen Justizministeriums von 2012 bis 2015 in der VW-Niederlassung in Auburn Hills im Bundesstaat Michigan. Dort sei er für die Kommunikation und Kooperation mit den...

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Tegel-Sanierung würde eine Milliarde kosten

Ein dauerhafter Betrieb des Berliner Flughafens Tegel auch nach der Eröffnung des geplanten Hauptstadt-Airports BER wäre aus Sicht des Flughafenchefs wegen hoher Sanierungskosten unwirtschaftlich. „Eine dann notwendige Grundsanierung würde mehr als eine Milliarde Euro kosten“, sagte Engelbert Lütke-Daldrup während eines Rundgangs auf dem Stadt-Flughafen aus den sechziger Jahren. „Allein für die Gebäude wären 550 Millionen Euro fällig, 350 Millionen Euro für die Erneuerung der Verkehrswege und 250 Millionen Euro für die Infrastruktur.“ Außerdem fielen bei einem Doppelbetrieb in Tegel und Schönefeld jährlich 100 bis 200 Millionen Euro Betriebskosten zusätzlich an. Eine maßgeblich von der FDP getragene Volksinitiative hat einen Volksentscheid zum Weiterbetrieb erzwungen, bei dem die Berliner parallel zur Bundestagswahl am 24. September abstimmen können. Die Flughafengesellschaft ist wie die drei Eigentümer Berlin,...

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Millionenstrafe wegen Preisabsprachen für Wellensteyn-Jacken

Wellensteyn International ist ein bekannter und bei vielen Kunden beliebter Jackenhersteller. Das Signet, ein stilisiertes weißes Kreuz auf rotem Grund, erinnert entfernt an die das Hochpreisland Schweiz. Tatsächlich haben wohl auch viele Kunden des deutschen Premiumherstellers über Jahre überhöhte Preise gezahlt. Deshalb hat das Bundeskartellamt jetzt millionenschwere Bußgelder verhängt. Neben Wellensteyn trafen sie auch den Düsseldorfer Händler Peek Cloppenburg. Der Vorwurf lautet, sie hätten unerlaubte Absprachen getroffen. „Klare Verstöße“Konkret wirft das Kartellamt dem Hersteller vor, seinen Händlern Mindestverkaufspreise vorgegeben zu haben und parallel dazu Preisreduzierungen und den Vertrieb in Internet verboten zu haben. „Wich ein Händler davon ab, wurden Liefersperren angedroht und in einer Reihe von Fällen...

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Michael Kors kauft Luxusschuhmarke Jimmy Choo

Der Modekonzern Michael Kors übernimmt die Luxus-Schuhmarke Jimmy Choo für umgerechnet rund eine Milliarde Euro. Der vor allem für seine Handtaschen bekannte amerikanische Käufer legt für das britische Unternehmen dabei 230 Pence je Jimmy-Choo-Aktie in bar auf den Tisch, wie die Firmen am Dienstag mitteilten. Das bewertet Jimmy Choo mit 896 Millionen Pfund (1 Milliarde Euro). Jimmy Choo hatte sich im April selbst zur Übernahme angeboten. Verglichen mit der Zeit vor dieser Ankündigung entspricht der jetzige Preis einem Aufschlag von 36,5 Prozent. Mit dem Kauf von Jimmy Choo sichert sich Michael Kors den Zugriff auf eine Luxusschuhmarke, der Lady Diana und später die amerikanischen Serie „Sex and the City“ zu Ruhm verholfen haben. ...

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25 Jahre alter Darknet-Unternehmer in Zelle erhängt

Die Behörden in Thailand beschlagnahmen das Millionenvermögen eines Darknet-Unternehmers, der in einem Gefängnis in Bangkok gestorben ist. Das Vermögen des mutmaßlichen Betreibers der geschlossenen Darknet-Plattform AlphaBay beziffern die Behörden mit bis zu 21 Millionen Dollar. „Wir haben bereits seinen Lamborghini, seinen Porsche und sein Haus beschlagnahmt“, sagte der stellvertretende Polizeichef Chalermkiat Srivorakan. Der Rest werde folgen. Demnach bestehe ein Großteil des Vermögens des Mannes aus der Internet-Währung Bitcoin. 400.000 NutzerDer 25 Jahre alte Kanadier Alexander C. war am 5. Juli in Thailand festgenommen worden. Eine Woche später wurde er erhängt in seiner Gefängniszelle gefunden. Den Behörden zufolge soll er sich das Leben genommen haben. ...

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