Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Amerika untersagt chinesische Beteiligung an Kartendienst Here

Chinesische Investoren möchten sich nun doch nicht am digitalen Kartendienst Here beteiligen. Der Grund ist offenbar brisant: Bedenken aus den Vereinigten Staaten. Das Angebot für eine Übernahme von zehn Prozent an der mehrheitlich von BMW, Daimler und Audi gehaltenen Firma sei zurückgezogen worden, weil die amerikanische Behörde für Auslandsinvestitionen (CFIUS) nicht zugestimmt habe, teilte die Gruppe um den chinesischen Kartenanbieter Navinfo an diesem Dienstag mit. Warum die Amerikaner dagegen sind, sagten sie nicht. Branchenkenner vermuten, dass dies damit zusammenhängen könnte, dass auch der Chiphersteller Intel an Here beteiligt ist. Präsident Donald Trump hat bislang eine besonders kritische Haltung gegenüber der exportstarken Wirtschaftsmacht China eingenommen. ...

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Medigene arbeitet an neuer Krebsimmuntherapie

ikop. MARTINSRIED, 25. September. Wenn ein Wettbewerber mit einem neuen Produkt, das dem eigenen sehr ähnlich ist, deutlich früher auf den Markt kommt, reagieren Unternehmenschefs üblicherweise nicht mit großer Freude. Anders das Management des deutschen Biotechunternehmens Medigene, das sich auf Krebsimmunbehandlungen, unter anderem mit Hilfe von Gentherapien spezialisiert hat. „Wir freuen uns sehr, dass Novartis die Zulassung

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Frankreichs Mann für den Schienen-Airbus

Er könnte der Mann sein, der künftig über die deutschen ICEs herrscht: Henri Poupart-Lafarge schielt zusammen mit den Alstom-Aktionären und der französischen Regierung auf den operativen Spitzenposten in dem Unternehmensgebilde, das die Zughersteller Siemens und Alstom demnächst bilden wollen. Offiziell ist zwar weder das Personaltableau noch der Zusammenschluss überhaupt bestätigt, doch laut französischen Informanten läuft es in diese Richtung: Der aktuelle Alstom-Chef Poupart-Lafarge soll Vorstandsvorsitzender des künftigen Bahnherstellers werden und der Siemens-Manager Roland Busch Verwaltungsratsvorsitzender. ...

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Monopol der Lufthansa ist unwahrscheinlich

Schon seit der Insolvenz von Air Berlin wird spekuliert: Die Lufthansa soll große Teile von Air Berlin bekommen. Da dauerte es nur Stunden, bis Warnungen vor einem Monopol laut wurden. Selbst das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt sagte, auf einigen Strecken könne die Lufthansa der einzige Anbieter bleiben. Und dann vielleicht die Ticketpreise anziehen. Am Montag wurde bekannt: Es kommt tatsächlich wie von vielen befürchtet. Die Lufthansa soll den größeren Teil von Air Berlin bekommen, Konkurrent Easyjet noch rund ein Viertel der Flugzeuge, das Langstreckenangebot wird eingestellt. Gleichzeitig berichtet der Geschäftsreiseverband VDR, dass die Preise für Flugtickets jetzt schon steigen. Immerhin fliegen viele Geschäftsreisende jetzt schon nicht mehr mit Air Berlin, die Lufthansa hat das de-facto-Monopol. Wie wird es also weitergehen? ...

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Chinas Internetgigant Alibaba will Ausland erobern

Der führende chinesische Onlinehändler Alibaba will mit Investitionen in Höhe von 15 Milliarden Dollar sein Geschäft im Ausland ankurbeln. Das Geld werde in den kommenden fünf Jahren in das globale Logistiknetz fließen, wie Alibaba am Dienstag mitteilte. Gleichzeitig baute der Konzern für umgerechnet gut 800 Millionen Dollar seine Beteiligung an Cainiao, einem Zusammenschluss chinesischer Logistik-Unternehmen, von 47 auf 51 Prozent aus. Ziel sei es, sowohl in China als auch auf der Welt das effizienteste Logistiknetzwerk zu schaffen, sagte Alibaba-Chef Daniel Zhang. Mit seinen Plattformen Taobao und Tmall ist Alibaba unangefochten der größte Online-Händler in China. Mit zahlreichen Übernahmen und Beteiligung streckte der chinesische Amazon-Rivale zuletzt seine Fühler aber spürbar über die eigenen Landesgrenzen hinaus aus. ...

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Grafik des Tages: ICE, TGV

Grafik des Tages: ICE, TGV - olé olé Grafik des Tages ICE, TGV - olé olé Von Siemens und ein französischer Hersteller wollen die Kräfte bündeln, wenn es um Hochgeschwindigkeitszüge geht. Sie haben einen großen Konkurrenzen besonders im Blick.

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Apples Siri sucht bald wieder mit Google

Apple setzt für die Suche seiner Sprachassistentin Siri künftig wieder auf Google statt auf Microsofts Bing. Auch bei der Suche auf dem mobilen Betriebssystem iOS sowie in der „Spotlight“-Funktion auf dem Mac sorgt künftig wieder Google für die Suchtreffer. Apple pflege enge Zusammenarbeit sowohl mit Google als auch mit Microsoft, zitiert das Tech-Blog „TechCrunch“ aus einem Statement von Apple. Mit dem Wechsel solle lediglich eine konsistente Nutzererfahrung gewährleistet werden. Microsoft und Apple würden auch bei der Suche weiterhin eng zusammenarbeiten, zitierte „TechCrunch“ einen Microsoft-Sprecher. So sorge Bing auch weiter für die Ergebnisse bei der Bildersuche mit Siri. Dem Sprecher zufolge wird Bing in den Vereinigten Staaten für etwa ein Drittel der Suche auf dem PC genutzt. Zahlen für die ganze Welt nannte das Unternehmen bislang nicht. Wie Microsoft am Montag...

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„80 Prozent unserer Mitarbeiter haben gute Job-Chancen“

Die Entscheider der zahlungsunfähigen Fluggesellschaft Air Berlin sieht sich in den Verkaufsgesprächen mit den Konkurrenzen Lufthansa und Easyjet auf gutem Weg. Allerdings sei ein stabiler Flugbetrieb in den kommenden Tagen und Wochen Grundvoraussetzung für den Erfolg, warnte der Generalbevollmächtigter Frank Kebekus an diesem Montag. „Alles andere gefährdet die Verhandlungen.“ Ungewöhnlich viele Krankmeldungen von Piloten hatten vor zwei Wochen zu zahlreichen Flugausfällen und damit zu einem Vertrauensverlust von Passagieren geführt. Air Berlin-Chef Thomas Winkelmann fügte hinzu, man werde nicht alle 8000 Arbeitsplätze erhalten können. Er betonte aber: „Wir sind auf dem Weg, für rund 80 Prozent unserer Kolleginnen und Kollegen gute Chancen für neue Arbeitsplätze bei den Bietern erreichen zu können.“ Aufatmen könne man erst, wenn die EU den Deal absegne. ...

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Duisburger lehnen größtes deutsches Outlet-Center ab

Die Entscheidung fiel äußerst eng aus: Mit einer knappen Mehrheit haben die Duisburger das geplante Designer Outlet-Center (DOC) abgelehnt. 51,09 Prozent stimmten gegen das Großprojekt auf dem Gelände des Love-Parade-Unglücks. In einem Bürgerentscheid votierten sie dafür, den Grundsatzbeschluss des Stadtrats zur Realisierung des DOC aufzuheben und die Einleitung von Bauleitplanverfahren zu unterlassen. Für den Bau sprachen sich 48,91 Prozent aus. An der Abstimmung beteiligten sich knapp 60 Prozent der rund 365.000 Wahlberechtigten. Christine Scharrenbroch Freie Autorin im...

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VW-Chef: „Das wird die demokratische Stabilität auf die Probe stellen“

In der deutschen Wirtschaft herrscht vornehmlich Erschrecken übe das starke Abschneiden der AfD in der Bundestagswahl. Volkswagen-Vorstandschef Matthias Müller befürchtet negative Auswirkungen für Demokratie und Wirtschaft in Deutschland. „Das zweistellige Ergebnis für eine solche Protestpartei ist aus meiner Sicht schockierend. Es wird unser Land verändern und die demokratische Stabilität auf die Probe stellen", erklärte er an diesem Montag in Wolfsburg.Deutschland sei in den vergangenen Jahrzehnten politisch und wirtschaftlich erfolgreich gewesen, weil es ein weltoffenes, tolerantes und international orientiertes Land sei. „In der globalisierten Wirtschaftswelt führen nationaler Egoismus und Protektionismus in die Sackgasse – und am Ende zum Verlust von Arbeitsplätzen", warnte Müller. Volkswagen habe aufgrund seiner Geschichte eine besondere Verantwortung für...

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Bahn kündigt Bauarbeiten zwischen Berlin und Hamburg an

Bahnfahrer müssen Ende Oktober auf zahlreichen Strecken mit längeren Fahrtzeiten sowie veränderten Abfahrts- oder Ankunftszeiten rechnen. Grund sind Bauarbeiten auf der Strecke zwischen Berlin und Hamburg, teilte die Deutsche Bahn am Montag mit. Die Reisezeit kann sich demnach um bis zu 90 Minuten verlängern. Betroffen sind laut Bahn die Strecken von Berlin über Frankfurt nach München, von Stralsund über Hamburg nach Karlsruhe, von Hamburg über Berlin nach Prag sowie nach München, von Hamburg über Köln nach Stuttgart und von Hamburg nach Zürich. Mehr zum Thema 1/ ...

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ABB kauft GE-Sparte für 2,6 Milliarden Dollar

Der Schweizer Elektrotechnikkonzern ABB vergrößert mit einem milliardenschweren Zukauf sein Geschäft mit Elektrobauteilen und Stromaggregaten. Der Konzern aus Zürich übernimmt für 2,6 Milliarden Dollar die Sparte GE Industrial Solutions vom Rivalen General Electric. Die Transaktion werde vom ersten Jahr an den Gewinn je Aktie steigern, teilte ABB am Montag mit. „Mit der Übernahme von GE Industrial Solutions werden wir unsere Position als weltweite Nummer 2 in der Elektrifizierung stärken und unseren Zugang zum attraktiven nordamerikanischen Markt verbessern“, erklärte ABB-Chef Ulrich Spiesshofer. Die GE-Sparte kam vergangenes Jahr auf einen Umsatz von rund 2,7 Milliarden Dollar und eine operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) von etwa acht Prozent. ABB erwartet, dass der Deal im ersten Halbjahr 2018 abgeschlossen werden kann und stellt ab dem fünften Jahr jährliche...

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Das sind die wertvollsten Marken der Welt

Amerikas Marken funktionieren besser. Das fördert Jahr für Jahr die in der Fachwelt anerkannte „Best Global Brands“-Analyse der Markenberatung Interbrands zutage. Das Ergebnis auch der jüngsten Auswertung: Keine Marken sind wertvoller als die des Elektronikkonzerns Apple (mit 184 Milliarden Dollar) und des Internetgiganten Google (142 Milliarden Dollar). Weitere Marken aus den Vereinigten Staaten folgen. Microsoft (80 Milliarden Dollar) verdrängt Coca-Cola (70 Milliarden Dollar) auf Rang vier; Software und Internet sind in dieser Betrachtung von der realen Welt nicht zu schlagen – noch nicht einmal vom berühmtesten Getränk. Die wertvollste deutsche Marke heißt Mercedes-Benz und findet sich mit 48 Milliarden Dollar erst auf dem neunten Platz. ...

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Ein Jahr nach Teheran-Reise: So mancher hessische Mittelständler trotzt Trumps Iran-Politik

Adolf Walth hat nicht lange gefackelt. Kaum war Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt, hat Walth alle gerade erst errichteten Brücken nach Iran wieder abgebrochen. Monatelang hatte der Iran-Beauftragte des Industriegase-Herstellers Messer Group mit Sitz in Bad Soden gemeinsam mit der iranischen Frau eines Mitarbeiters in der Schweiz alte Kontakte wiederaufleben lassen, die durch das jahrelange Wirtschaftsembargo gegen Iran eingeschlafen waren. Im Juli vergangenen Jahres, ein halbes Jahr nach dem Ende der Sanktionen, war eine Delegation des Unternehmens mit drei Aufträgen von iranischen Gase-Anbietern aus der Hauptstadt Teheran zurückgekehrt. Doch seit Trumps Wahl ist alles anders. ...

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Der Air-Berlin-Kredit bringt dem Staat einen Millionengewinn

Die staatliche Förderbank KfW macht mit dem Überbrückungskredit für die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin einem Zeitungsbericht zufolge ordentlich Gewinn. Die Verzinsung pro Jahr betrage elf Prozent, die zusätzliche Bearbeitungsgebühr für die 150 Millionen Euro eine Million Euro, berichtet die „Rheinische Post“ unter Berufung auf informierte Quellen. Wenn der vom Bund abgesicherte Kredit mit den Zahlungen von Lufthansa, Easyjet und möglichen weiteren Käufern von Firmenteilen zurückgezahlt werde, habe die KfW einen Gewinn in Höhe von mehreren Millionen Euro gemacht, abhängig von der Laufzeit der zu verschiedenen Terminen ausgezahlten Kredittranchen, schrieb die Zeitung weiter. Insgesamt bringt der Verkauf wohl tatsächlich genug Geld in die Kasse, um den staatlichen...

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