Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Scott Galloway: „Wir sollten die großen Tech-Konzerne aufbrechen“

Scott Galloway findet: Die Technologieunternehmen Facebook, Google, Amazon und Apple sind zu mächtig. Sie haben seiner Ansicht nach mittlerweile eine Größe und einen Einfluss erreicht, die Wettbewerb verhindere. Sein Schlussfolgerung hat es in sich: „Wir sollten diese großen Tech-Konzerne aufbrechen“, sagte er in einem Gespräch mit FAZ.NET während der Technologiekonferenz DLD in München. Die Konzerne hätten mittlerweile eine Marktdominanz erreicht, die in der amerikanischen Vergangenheit zu diesem Schritt mehrfach zu diesem Schritt geführt habe. Als Beispiele nennt er die Ölbranche oder die Telekommunikation. Galloway ist Betriebswirtschaftsprofessor an der New York University, Fachmann für Marketig und Unternehmer. ...

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Fusionieren Delivery Hero und Takeaway.com?

Zwei der größten europäischen Essenslieferdienste, Delivery Hero und Takeaway.com, laufen sich offenbar für eine Fusion warm. „Wir gehen davon aus, dass es eine Konsolidierung in unserer Branche gibt“, sagte Delivery-Hero-Chef Niklas Östberg am Montag. Am Wochenende hatte der Chef des niederländischen Konkurrenten Takeaway.com, Jitse Groen, erklärt, ein Zusammenschluss mit dem globalen Marktführer aus Berlin „wäre eine Option“. An den Börsen sorgten die Spekulationen für Begeisterung: Die im SDax notierte Aktie von Delivery Hero kletterte um fünf Prozent und führte den Index an. Für Takeaway ging es in Amsterdam rund vier Prozent nach oben. Auf dem Heimatmarkt, wo Delivery Hero mit seinen Marken „Lieferheld“ und „Pizza.de“ mit Takeaways „Lieferando“ konkurriert, rechnet Östberg allerdings nicht damit, dass es schnell zu einem Zusammengehen kommt: „Für...

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Erster Amazon-Supermarkt ohne Kassen öffnet

Amazons erster Supermarkt ohne Kassen öffnet für das Publikum. Die Vision hinter „Amazon Go“ ist, dass Käufer die Waren direkt in ihre Einkaufstaschen legen – und am Ende das Geschäft einfach verlassen können. Der Betrag wird dann vom Amazon-Konto des Nutzers abgebucht. Amerikanische Medien, die den Laden in Seattle vor dem offiziellen Start an diesem Montag besichtigen durften, berichteten von „Dutzenden und Dutzenden von Kameras“. Außerdem sei jeder Regalboden mit einer Waage versehen, um entnommene Artikel zu registrieren. Die Ladenbesucher müssen eine „Amazon Go“-App herunterladen und das Telefon an eine Schranke am Eingang halten, berichteten Medien wie die Technologieblogs „Recode“ und „Techcrunch“ sowie das „Wall Street Journal“ am Sonntag. Von da an registriere die Technik mit Hilfe der Kameras und Sensoren, welche Artikel ein Käufer aus dem Regal...

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Apple-Chef möchte nicht, dass sein Neffe soziale Netzwerke nutzt

Der Apple-Vorstandsvorsitzende Tim Cook hat gemahnt, dass es für den Einsatz von Technologie in der Schule Grenzen gebe. „Ich glaube nicht an die Übernutzung von Technologie. Ich bin keine Person, die sagt, dass wir einen Erfolgt erzielt haben, wenn ihr das die ganze Zeit verwendet“, sagte Cook während er das Harlow-College im britischen Essex besuchte nach einem Bericht des „Guradian“. Cook rät Schülern einerseits dazu, Computerkenntnisse zu erwerben – Apple selbst hat ein entsprechendes Programm aufgelegt und unterstützt Schulen auch in Europa. Aber nicht in jedem Fach müsse Technik in großem Umfang eingesetzt werden. Konkret gelte das beispielsweise für Sprachen oder Literatur. „Es gibt immer noch Konzepte, über die man reden und die man verstehen möchte. Bin ich der Ansicht, dass in einem Literatur-Kurs eine Menge Technologie eingesetzt werden sollte?...

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Sanofi will Biotechunternehmen Bioverativ für knapp 10 Milliarden kaufen

Der französische Pharmakonzern Sanofi will das auf seltene Blutkrankheiten spezialisierte amerikanische Biotechunternehmen Bioverativ für 11,6 Milliarden Dollar (9,49 Milliarden Euro) kaufen. Sanofi biete für alle ausstehenden Aktien der früheren Biogen-Sparte 105 Dollar je Anteilsschein in bar, teilte Sanofi an diesem Montag in Paris mit. Das wäre ein Aufschlag von 64 Prozent zum Freitagsschlusskurs. Der Verwaltungsrat beider Unternehmen hätte dem Deal zugestimmt. Die Wirtschaftszeitung „Wall Street Journal“ hatte zuvor über die Übernahmepläne berichtet. In der Branche ist es in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder zu milliardenschweren Übernahmen gekommen. Dies liegt vor allem daran, dass die großen Pharmakonzerne auf prall gefüllten Kassen sitzen und oft mit dem Patentablauf für wichtige Wirkstoffe kämpfen. Mit Übernahmen gerade im Biotechnologie-Segment...

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Blick nach China: Investoren loten Chancen mit C&A aus

„Bajrelfv qx Bkxpaatk“ cjpyrlpt gyq Givfvvwxwbegc Mehr zum Thema 1/ Nach Verkaufs-Gerüchten : CA blickt für Expansion nach China Empfehlungen:...

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Claudio Albrechts Pläne für den Pharmakonzern Stada

Es sei sehr viel passiert, was peinlich gewesen sei und nicht in der Öffentlichkeit hätte ausgetragen werden dürfen, sagt Claudio Albrecht, der Vorstandsvorsitzende des Pharmaunternehmens Stada. Seit Ende September vergangenen Jahres sitzt er nun auf dem Chefsessel des Pharma- und Generikaherstellers aus Bad Vilbel. Monatelang hatte er zuvor das Geschehen aus Beratersicht verfolgt, war er doch derjenige, der für die heutigen Mehrheitseigentümer Bain Capital und Cinven die Stada-Bücher geprüft hat, bevor die milliardenschwere Übernahme im zweiten Versuch glückte. Innerhalb weniger Monate hatten sich zudem bei Stada mit Hartmut Retzlaff, Matthias Wiedenfels und schließlich Engelbert Tjeenk Willink gleich drei Vorstandschefs die Klinke in die Hand gegeben. ...

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Allianz fordert Treuhänder für Autodaten

Nach jahrelangem heftigen Gerangel um die Zugriffsrechte auf Fahrzeugdaten geht die Allianz in Stellung gegen die Autohersteller. Deutschlands größter Versicherungskonzern fordert die Einsetzung eines unabhängigen Treuhänders, der den Zugang zu Fahrzeugdaten gewährleistet. Joachim Müller, Chef des Allianz-Sachversicherungsgeschäfts in Deutschland, begründet das mit der Aufklärung von Unfallursachen. „Bei hochautomatisierten Fahrzeugen muss aufgeklärt werden können, wer für den Unfall verantwortlich ist, der Fahrer oder die Technik?“ Aufgrund der Bedeutung der Daten plädiere die Allianz dafür, „dass diese Daten an einen unabhängigen Treuhänder übertragen werden“, sagte Müller. „Wichtig ist dabei, dass weder die Autohersteller, die Versicherer, noch andere...

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Telekom kündigt höhere Dividenden an

Die Deutsche Telekom ist zuversichtlich, im laufenden Jahr einen Zuwachs der freien Mittelzuflüsse („Free Cashflow“) und damit auch der Dividende um rund zehn Prozent zu erreichen. Finanzvorstand Thomas Dannenfeldt stellte darüber hinaus im Interview der „Börsen-Zeitung“ nach 2018 weiter steigende Dividenden in Aussicht. Eine Steigerung von zehn Prozent wäre ein Anwachsen von 60 Cent je Aktie auf ungefähr 66 Cent je Aktie. „Im Hinblick auf unsere Mittelfristplanung, die 2018 noch mit umfasst, bin ich ebenfalls sehr zuversichtlich, dass wir unser Versprechen einhalten können, also insbesondere was die durchschnittliche jährliche Steigerung des Free Cashflow um rund zehn Prozent und die daran gekoppelte Dividendenpolitik betrifft. Ich sehe für 2018 keinen Grund, davon...

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Nach „Friederike“: Bahn will mehr Geld in Sturmsicherheit investieren

Die Bahn will nach der deutschlandweiten Einstellung des Fernverkehrs während des Orkantiefs „Friederike“ sturmsicherer werden. Für eine Ausweitung von Forstarbeiten entlang der Hauptstrecken werde das Unternehmen rund 25 Millionen Euro im Jahr mehr in die Hand nehmen, kündigte eine Sprecherin an diesem Sonntag an. Die Aufstockung der Mittel von bisher 100 Millionen Euro auf 125 Millionen Euro im Jahr sei zunächst für fünf Jahre vorgesehen. Darüber hinaus würden zusätzlich bis zu 150 neue Mitarbeiter für das Vegetationsmanagement der Bahn eingestellt, darunter auch Förster. Der Fahrgastverband „Pro Bahn“ hatte nach der Komplettsperrung unter anderem niedrigere Gewächse neben Bahnstrecken verlangt. Die Bahn hatte den Fernverkehr wegen des Orkans am Donnerstagnachmittag erstmals seit 2007 in...

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Automobilbranche: Der nächste Streich des VW-Schrecks

Das bosnische Familienkonglomerat Hastor hat über seine Prevent-Gruppe einen weiteren wichtigen Produzenten für die Automobilindustrie übernommen. Hierbei geht es nach Informationen der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung um die in Saarbrücken ansässige Neue Halberg-Guss GmbH mit weiteren Werken in Leipzig und Südafrika. Das Unternehmen gehört laut eigener Angabe zu den führenden Gießereien in Europa, stellt Zylinderkurbelgehäuse, Zylinderköpfe, Kurbelwellen und Motorblöcke auch für Lastwagen sowie Busse her. Einer der größten Kunden neben Daimler und Opel ist VW. Offenbar wollen die Bosnier, die vor anderthalb Jahren wegen eines heftigen Streits mit Volkswagen in die Schlagzeilen gerieten, mit dem Kauf die eigene Position gegenüber dem Konzern in Wolfsburg stärken. ...

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Abgas-Affäre: Zwangsrückruf für Audi-Dieselmodelle

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Abgas-Affäre: VW-Autos können doch nachgerüstet werden

Hunderttausende Diesel-Fahrer können sich Hoffnung machen, dass ihre Autos aufwendig nachgerüstet werden, um den Ausstoß von Stickoxiden zu verringern. Politik und Umweltschützer fordern dies schon lange, ein Gutachten der Bundesregierung legt diesen Schluss nun ebenfalls nahe, nur die Autoindustrie hat sich bisher dagegen mit aller Macht gesperrt. Ihr Angebot war bisher ausschließlich eine Auffrischung der Software, gegen eine Nachrüstung der Hardware haben sich die Autohersteller einmütig gewehrt: technisch nicht möglich, zu kompliziert, zu teuer sowieso, das waren die Argumente. Holger Appel Redakteur in...

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Lufthansa-Jets bekommen neues Aussehen

Die Lufthansa will sich nach drei Jahrzehnten ein neues Design verpassen. Nach Angaben des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ soll auch das vor etwa 100 Jahren entworfene Kranich-Logo leicht verändert werden. Die Schriftart des Markennamens werde überholt, der Rumpf der Maschinen werde mehr Blau tragen. Ein Unternehmenssprecher bestätigte Pläne für ein neues Design und sagte an diesem Samstag auf Anfrage, Vorstandschef Carsten Spohr habe mehrfach angekündigt, den Markenauftritt von Lufthansa weiterentwickeln zu wollen. Weitere Details wollte der Sprecher nicht nennen. Laut „Spiegel“ soll sich nicht nur der Außenanstrich der gut 320 Maschinen ändern. Auch im Innern der Kabine werde es kleinere Anpassungen geben. An Bord der Lufthansa-Jets ist auf Hunderten Gegenständen der...

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Foreign Branding: Ø, wie ist das schøn!

Um Knappheiten geht es in der Wirtschaft immer, und wo wäre die Knappheit größer als unter den Buchstaben? Gerade einmal 26 davon enthält das deutsche Alphabet, die drei Umlaute ä, ö und ü sowie das ß nicht mitgezählt. Das soll reichen, um die weite Welt mit all ihren Facetten in Worte zu fassen? Um all ihren wunderbaren Firmen und einzigartigen Produkten Namen zu geben? Für Marketingfachleute ist diese Vorstellung schwer zu ertragen, nichts ist ihnen so zuwider wie Verwechselbarkeit: Es kann doch nicht sein, dass sich das beste Streichfett aller Zeiten mit denselben lumpigen Buchstaben schreiben muss wie seine mittelmäßigen Wettbewerber! In ihrer Not importieren die Strategen zusätzliche Zeichen aus der Fremde. Ganz oben auf der Liste der begehrten Ware steht derzeit ein Artikel aus Nordeuropa: Das Ø erobert Deutschland. ...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.