Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Die Werbeagentur Jung von Matt verliert zwei ihrer fünf Vorstände

Selten dürfte in der Werbebranche um eine Pressemitteilung so gerungen worden sein wie um jene, die am Freitag die Hamburger Agentur Jung von Matt verschickte. Statt wie sonst wortreich neue Kampagnen und sich selbst zu feiern, verkündete sie auf knappen zehn Zeilen den Abgang von zwei ihrer fünf Vorstände. Larissa Pohl und Thomas Strerath, beide erst vor gut zwei Jahren vom Rivalen Ogilvy zu Jung von Matt gestoßen, verlassen die Agentur schon wieder. Ihre bis zum 31.August 2018 laufenden Verträge würden nicht verlängert, teilte der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Hermann Münchmeyer mit. Julia Löhr Redakteurin in der...

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Blogs | Reinheitsgebot: Flensburger profitiert vom Retrotrend

Die Deutschen trinken immer weniger Bier. Warum wächst dann die Nord-Brauerei seit Jahren?  Es liegt nicht nur an der Comicfigur Werner. ***  © dpaDer Plopp als Markenzeichen: Bügelverschluss mit Gummi und Porzellandeckel Die Kunst, eine Bierflasche lässig genug zu öffnen, treibt die wildesten Blüten: Kronkorken können viele auch mit Feuerzeugen, Löffeln und manch Verrückter sogar mit den Zähnen öffnen. Aber Lässigkeit kennt keine Grenzen: Jüngst hantierte ein junger Mann in einem Osnabrücker Kino mit einer Pfefferspraydose am Kronkorken der Bierflasche seiner Begleiterin. Mit zweifelhaftem Erfolg. Nicht sein Bier, sondern die Spraydose war nachher offen, die Feuerwehr musste anrücken, um den Saal mit 200 Besuchern zu evakuieren, weil Reizgas ausgetreten war.   Mit einem Flens wäre dem jungen Mann die Peinlichkeit erspart geblieben. Die Flaschen mit ihrem Drahtbügel und dem Porzellandeckel lassen sich auch ohne gefährliche Hilfsmittel standesgemäß öffnen. Das Ploppen ist zum akustischen Erkennungsmerkmal der Brauerei geworden. Das Geräusch wird heute auch in den Werbespots mit stets wortkargem norddeutschen Humor gehegt und gepflegt. Dabei kam...

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Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon tritt zurück

Der Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon tritt wegen der Steueraffäre zurück. Wie der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DGSV) am Freitag mitteilte, legt der ehemalige bayerische Finanzminister sein Amt zum 24. November nieder. Übergangsweise führe der Vizepräsident Thomas Mang gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Karl-Peter Schackmann-Fallis und Joachim Schmalzl den Spitzenverband der rund 400 Sparkassen in Deutschland. Mang, der den niedersächsischen Sparkassenverband führt, begrüßte es, dass „nach den Ereignissen der letzten Tage auf diese Weise ein Neuanfang ermöglicht wird“. Er betonte, nun sei ein geordneter Übergang möglich. Die Neuwahl solle so rasch wie möglich stattfinden. ...

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Cockpit will Tarifverhandlungen für deutsche Ryanairpiloten

Beim irischen Billigflieger Ryanair geht der Streit um Tarifverträge und Arbeitsbedingungen weiter. Mit Unterstützung der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit haben in Deutschland stationierte Piloten das Unternehmen förmlich zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Zu diesem Zweck sei eine Tarifkommission mit einem professionellen Verhandlungsführer gegründet worden, berichtete die Gewerkschaft am Freitag in Frankfurt. In einem Schreiben vom 15. November hatten sich fünf Ryanair-Piloten dem Unternehmen gegenüber namentlich als Mitglieder der VC-Tarifkommission zu erkennen gegeben. Unterzeichnet ist das Schreiben vom hauptamtlichen VC-Tarifexperten Ingolf Schumacher, der den beinharten Konflikt bei der Lufthansa ausgefochten hat. Ryanair werde mit Gewerkschaften nationale Tarifverträge aushandeln...

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F.A.Z. exklusiv: Gleich drei Fertighaushersteller vor Verkauf

Umbruch in der momentan florierenden Fertighausbranche: Gleich drei namhafte Anbieter stehen nach Informationen der F.A.Z. vor dem Verkauf: als wohl bekanntester die früher börsennotierte Bien-Zenker, die zu den deutschen Marktführern gehört. Die Beteiligungsgesellschaft Adcuram verhandele in fortgeschrittenem Stadium über einen Verkauf ihrer Fertighaus-Gruppe mit den beiden Herstellern Bien-Zenker und Hanse Haus, ist aus Finanz- und Branchenkreisen zu hören. Klaus Max Smolka Redakteur in der...

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Volkswagen: 34 Milliarden Euro für die Elektromobilität

Der Volkswagen-Konzern will mit Milliardeninvestitionen in die E-Mobilität den tiefgreifenden Wandel der ganzen Branche bewältigen. In die Entwicklung von E-Autos, autonomes Fahren und die Digitalisierung sollten vom Jahr 2018 bis zum Jahr 2022 mehr als 34 Milliarden Euro fließen, teilte Volkswagen am Freitag in Wolfsburg nach Beratungen des Aufsichtsrats mit. Damit würden die Voraussetzungen geschaffen, Volkswagen bis 2025 zur „weltweiten Nummer Eins in der Elektromobilität zu machen“, sagte Konzernchef Matthias Müller. Der Standort Zwickau solle zum E-Mobilitäts-Werk werden, die Passat-Produktion ab Ende 2018 in Emden konzentriert und die Golf-Familie in Wolfsburg gebaut werden. In seinem schon länger bestehenden Fahrplan für den Aufbau der E-Mobilität hat sich Volkswagen zudem...

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Betriebsratschefin fordert Umdenken vom Siemens-Management

Nach der Ankündigung massiver Einschnitte bei Siemens fordern Arbeitnehmervertreter von der Konzernleitung ein Umdenken und Kompromissbereitschaft. „Diese Ankündigung von Standortschließungen und von Personalabbau, der angeblich aus Strukturgründen alternativlos ist, das ist für uns gar keine Basis für Verhandlungen“, sagte Siemens-Gesamtbetriebsratschefin Birgit Steinborn am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München. Sollte es tatsächlich zu betriebsbedingten Kündigungen kommen, die Siemens-Personalchefin Janina Kugel zwar möglichst vermeiden will, aber nicht ausgeschlossen hatte, würde das zu einem „ernsthaften Zerwürfnis“ zwischen Management und Betriebsräten führen, erklärte Steinborn. Sie gehe davon aus, dass angesichts des breiten Widerstands von Politik, IG Metall und Arbeitnehmern „ein Umdenken im Management einsetzt, und das muss einfach sein, sonst weiß...

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Der Airbus-Auftraggeber Bill Franke kommt aus dem Billigflugsegment

Ein Texaner hat den Flugzeugproduzenten Airbus auf der Dubai Air Show vor einer Blamage bewahrt. Nachdem die Gesellschaft Emirates, größter Abnehmer des Riesenairbus A380, den europäischen Hersteller abblitzen ließ und demonstrativ eine Großorder an den Rivalen Boeing verkündete, rettete der 80 Jahre alte William Augustus Franke, genannt Bill, die Messebilanz für Airbus – mit dem größten Auftrag aller Zeiten für den Konzern. Gleich 430 Flugzeuge auf einen Schlag bestellte seine Investmentgesellschaft Indigo. Doch wer ist der Mann hinter der Investmentgesellschaft, für die erst am Tag des Großauftrags ein Wikipedia-Eintrag angelegt wurde? ...

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Siemens-Beschäftigte wollen Stellenabbau nicht kampflos hinnehmen

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Tesla stellt Elektro-Lastwagen und neuen Sportwagen vor

Der Elektroauto-Hersteller Tesla will auch das Lastwagen-Geschäft aufmischen. Unternehmenschef Elon Musk stellte in der Nacht zum Freitag einen strombetriebenen Sattelschlepper vor. Er soll auch mit voller Ladung von 40 Tonnen eine Reichweite von rund 800 Kilometern erreichen, sagte Musk. Die Produktion werde im Jahr 2019 beginnen. Als Überraschung gab es auch ein weiteres Tesla-Modell: Einen neuen Roadster, der 2020 verfügbar sein soll. Der sportliche Wagen werde die schnellste Beschleunigung unter Serienautos haben, versprach Musk. Der Roadster soll von null auf 60 Meilen pro Stunde (96 km/h) in 1,9 Sekunden kommen. Auch bei Autobahn-Tempo soll die Reichweite 1000 Kilometer erreichen. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Tesla mit mehr als 250 Meilen pro Stunde an (402 km/h). Musk stellte abermals...

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Kommentar: Kahlschlag bei Siemens

Das Ausmaß der Einschnitte im Siemens-Konzern zeichnete sich ab. Nun aber wird es Realität. In bislang kaum dagewesener Härte wird mit dem beabsichtigten Abbau von rund 3500 Arbeitsplätzen Deutschland am stärksten betroffen sein. Das Technologieunternehmen will zudem vier Standorte mit einem Schlag aufgeben, was es so nicht gegeben hat. Das zeigt die Dramatik, die eine globale Energiewende ausgelöst hat. Übrigens nicht nur hierzulande: Auch der Siemens-Rivale General Electric aus den Vereinigten Staaten steht vor denselben Problemen von fehlender Nachfrage nach Turbinen für konventionelle Kraftwerke und plant genauso heftige Einschnitte. Über den Ernst der Lage müssen sich alle im Klaren sein – und deshalb bei aller Bitterkeit zusammenrücken, Einzelinteressen hintanstellen. Angesichts der schwierigen Marktlage fehlt die Phantasie, mit den notwendigen Kapazitätskürzungen und den wohl nicht auszuschließenden...

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„Es brennt lichterloh auf den Märkten“

Die sich seit Wochen abzeichnenden Einschnitte in der Energie- und Kraftwerkstechnik des Siemens-Konzern nehmen die befürchteten Ausmaße an. In den kommenden Jahren sollen insgesamt 6900 Arbeitsplätzen in der Welt wegfallen, davon die Hälfte in Deutschland. Die Werke in Görlitz und in Leipzig stehen nach den am Donnerstag der Belegschaft vorgestellten Plänen vor dem Aus, ebenso der Standort Offenbach, dessen Vertrieb und Projektabwicklung nach Erlangen verlagert wird. Das traditionsreiche Dynamowerk in Berlin soll schließen. Für den Standort Erfurt würden mehrere Optionen geprüft. Will heißen: Wenn er nicht verkauft werden kann, wird er ebenfalls geschlossen. ...

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Deutsche Börse: Der ehrgeizige Neue

Sein Name ist oft genannt worden, wenn irgendwo in der Finanzbranche eine Spitzenposition zu besetzen war. Doch Theodor Weimer blieb stets wo er war, in München, als Vorstandsvorsitzender der Hypo-Vereinsbank. Das ist kein schlechter Posten für einen Banker. Schließlich ist die HVB die Nummer drei unter Deutschlands Geldhäusern. Aber sie ist eben auch nur die Tochtergesellschaft der Unicredit-Gruppe. Daniel Mohr Redakteur in der Wirtschaft. F.A.Z. ...

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Siemens streicht fast 7000 Jobs

Der Elektrokonzern Siemens will in der Kraftwerks- und in der Antriebssparte weltweit 6900 Arbeitsplätze abbauen, davon etwa die Hälfte in Deutschland. Dies gab das Unternehmen am Donnerstag in München bekannt. Außerdem plant der Konzern die Schließung seiner Werke im sächsischen Görlitz und in Leipzig. Allein davon seien 920 Arbeitsplätze betroffen. Die Gewerkschaft IG Metall hat bereits Widerstand gegen die Siemens-Pläne angekündigt. „Ein Stellenabbau in dieser Größenordnung ist angesichts der hervorragenden Gesamtsituation des Unternehmens völlig inakzeptabel“, sagte IG-Metall-Vorstandsmitglied Jürgen Kerner, der auch im Aufsichtsrat des Münchner Industriekonzerns sitzt. Er sei für die Gewerkschaft „nicht einmal eine ernsthafte Diskussionsgrundlage“. Kerner hofft dabei auch auf die Unterstützung der Mitarbeiter und der Politik. Der Gewerkschafter warf dem...

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Schott befürchtet Millionenschaden wegen Stromausfalls

Der Mainzer Spezialglas-Hersteller Schott befürchtet einen hohen Schaden durch den großflächigen Stromausfall am Donnerstag. Ersten Schätzungen zufolge dürfte er im einstelligen Millionenbereich liegen, sagte ein Unternehmenssprecher. Die Glasschmelze sei das Kernstück der Produktion, erklärte der Sprecher. Dort werde der Rohstoff in Wannen auf bis zu 1500 Grad erhitzt. Wenn während dieses Vorgangs die Temperatur sinke, könne das Glas in den Wannen nicht mehr verwendet werden. Insgesamt seien alle drei Mainzer Standorte von Schott von dem Stromausfall betroffen gewesen. Einige Produktionen bräuchten Stunden, einige Tage, bis sie wieder angelaufen seien. Mehr...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.