Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Online-Modehändler About You: Otto hat jetzt ein Einhorn

Der Online-Modehändler About You ist unter jungen Menschen die vermutlich einzige ernstzunehmende Konkurrenz für Zalando. Der Versandhändler Otto hat es mit der Gründung des Start-ups geschafft, für diese Zielgruppe wieder interessant zu sein. Das haben nun auch andere große Akteure aus der Modebranche bemerkt: Risikokapitalgeber rund um das dänische Bekleidungsunternehmen Bestseller A/S investieren 300 Millionen Dollar in About You, um damit künftiges Wachstum zu finanzieren. Zu Bestseller gehören etwa die Marken „Jack Jones“ und „Vero Moda“. In dieser Finanzierungsrunde wurde das Start-up mit...

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Digitale Besteuerung: „Die Regierung stochert im Nebel“

Die Bundesregierung rückt bei der Besteuerung digitaler Konzerne vorsichtig von einem europäischen Alleingang ab. Das zeichnet sich vor dem Treffen der Finanzminister aus den zwanzig wichtigsten Wirtschaftsräumen an diesem Wochenende in Buenos Aires ab. „Im Bereich internationale Steuerpolitik ist das spannendste Thema die Besteuerung der digitalen Wirtschaft“, hieß es zuvor in Berliner Regierungskreisen. In Buenos Aires gehe es weniger um eine Lösung der Frage, wer welche digitalen Geschäftsmodelle besteuern könne. Es gehe darum, eine internationale koordinierte...

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Bilfinger verlangt Millionenbeträge von früheren Top-Managern

Der Industriedienstleister Bilfinger fordert von zwölf ehemaligen Vorständen einen dreistelligen Millionenbetrag. Der Grund: Sie hätten keine ausreichenden Anti-Korruptionsregeln aufgestellt. Zwar sei das Thema Korruption während ihrer Amtszeit noch nicht so im Fokus der Öffentlichkeit gewesen wie heute, sagte der Berater des Konzerns, der ehemalige FBI-Direktor Luis Freeh, in Mannheim. „Doch schon zu dieser Zeit hat es einen Verhaltenskodex gegeben, nach dem die Zahlung von Schmiergeldern an Regierungsmitglieder verboten war.“ Selbst ohne explizite Standards sei die Führung eines Konzerns zu integerem Geschäftsgebaren verpflichtet, betonte Freeh. In die geforderte Summe fließen Kosten ein, die das Unternehmen zusätzlich zu bereits vorhandenen, aber ungenügenden Compliance-Systemen zahlen musste. Diese Systeme sollen die Einhaltung von Regeln gegen Korruption und Bestechung...

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Amerikanischer Pharmakonzern: Auch Merck senkt nach Trumps Kritik Preise

Die scharfe Kritik des amerikanischen Präsidenten Donald Trump an den Preisen der Pharmakonzerne zeigt immer mehr Wirkung. Der amerikanische Hersteller Merck kündigte am Donnerstag an, den Preis für das Hepatitis-Medikament Zepatier um 60 Prozent zu senken. Bei anderen Arzneimitteln wolle Merck zehn Prozent weniger von den Kunden nehmen. Zuvor hatte sich bereits der Schweizer Rivale Novartis mit dem Verzicht auf Preiserhöhungen in den Vereinigten Staaten den Beifall Trumps gesichert. „Ein Dankeschön an Novartis, dass sie die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente nicht erhöhen“, twitterte der Präsident. Zugleich bedankte er sich beim amerikanischen Pharmakonzern Pfizer, der ebenfalls nicht mehr Geld für seine Medikamente verlangen will. „Wir setzen viel daran, die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente zu senken, vielleicht auch substanziell“, erklärte...

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Bisheriger Billiganbieter Byke hebt Preise für Leihräder kräftig an

Im hart umkämpften Markt für Leihräder hat der Billiganbieter Byke angekündigt, seine Preise um 50 Prozent zu verteuern. Für 50 Cent erhalte man nicht länger eine Mietzeit von 30 Minuten, sondern nur noch 20 Minuten. Preislich liegt der Anbieter damit noch leicht unter den Angeboten der Konkurrenz, die einen Euro für jede halbe Stunde berechnen. Falk Heunemann Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung und bei dem Wirtschaftsmagazin Metropol. F.A.Z. ...

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„Eine Entscheidung gegen unser Geschäftsmodell“

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Burberry zerstört Waren im Wert von 32 Millionen Euro – um Marke zu schützen

Der britische Luxuskonzern Burberry hat im zurückliegenden Jahr unverkaufte Mode- und Kosmetikartikel im Wert von 28,6 Millionen Pfund (32 Millionen Euro) vernichtet, um seinen Markenwert zu schützen. Wie das für seine eleganten Regenmäntel und Karomuster bekannte Unternehmen aus Anlass seines Jahresberichts erklärte, verfügt es über „sorgfältige Verfahren, um die Menge an überschüssigen Lagerbeständen zu verringern“. Wenn die „Entsorgung“ von Waren erforderlich sei, geschehe dies in „verantwortungsvoller Weise“. Die Firma suche weiterhin nach Möglichkeiten, um ihren Abfall zu minimieren oder daraus neue Produkte herzustellen. Unter den zerstörten Waren waren demnach allein Kosmetikprodukte im Wert von 10,4 Millionen Pfund. Burberry entstehen nach eigenen Angaben...

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Google-Entscheidung: Donald Trump droht der EU

Amerikas Präsident Donald Trump hat die EU wegen der Rekord-Wettbewerbsstrafe gegen Google harsch kritisiert und Schritte dagegen angekündigt. „Ich habe es Euch doch gesagt! Die Europäische Union hat soeben eines unserer großen Unternehmen, Google, zu einer fünf Milliarden Dollar Strafe verdonnert“, schrieb Trump am Donnerstag auf Twitter. „Sie haben die Vereinigten Staaten wirklich ausgenutzt, aber nicht mehr lange!“ Der Internetkonzern aus Kalifornien muss wegen Verstößen gegen EU-Recht 4,3 Milliarden Euro zahlen, wie die Brüsseler Behörde am Mittwoch mitgeteilt hatte. Google habe seine marktbeherrschende Position beim Smartphone-System Android ausgenutzt. So habe der Konzern Smartphone-Herstellern und Mobilfunknetzbetreibern seit 2011 unzulässige Vorschriften für die Verwendung des Betriebssystems gemacht und verlangt, bestimmte Google-Apps vorzuinstallieren. ...

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Justizministerium: Antisemitische Posts sind verboten

Die umstrittenen Aussagen von Mark Zuckerberg zum Umgang mit Holocaust-Leugnern sind für Facebook in Deutschland nach Aussage des Justizministeriums nicht weiter relevant. Das weltgrößte soziale Netzwerk müsse sich hierzulande an deutsche Gesetze halten, wie eine Sprecherin am Donnerstag klarstellte. Nach diesen seien antisemitische Posts strafbar und dürften nicht verbreitet werden. Zuckerberg hatte in einem Interview gesagt, dass er Einträge von Holocaust-Leugnern in dem sozialen Netzwerk nicht löschen wolle. In Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern ist die Holocaust-Leugnung strafbar. Das Bundesverfassungsgericht hatte 1994 entschieden, dass entsprechende Aussagen nicht unter das Grundrecht der Meinungsfreiheit fallen. Zuckerberg: „Glaube nicht, dass sie es...

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Comcast gibt auf – Weg für Disney zur Fox-Übernahme ist frei

Der amerikanische Kabelkonzern Comcast gibt sich im Wettbieten mit Disney um große Teile von Rupert Murdochs Medienimperium 21st Century Fox geschlagen. Comcast verfolge die Übernahme von Fox nicht länger und konzentriere sich stattdessen auf den britischen Bezahlsender Sky, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Comcast-Chef Brian Roberts zeigte sich als fairer Verlierer und gratulierte seinem Disney-Pendant Bob Iger und dessen Team. Disney hatte sich eigentlich bereits im Dezember 2016 mit Fox geeinigt, den Großteil des Film- und Fernsehgeschäfts des Rivalen zu übernehmen. Comcast war später mit einem Gegenangebot dazwischen gegrätscht, das Disney zuletzt jedoch mit einer Offerte über 71,3 Milliarden Dollar (61,6 Milliarden Euro) übertrumpft hatte. Das jüngste Angebot von Comcast lag bei 65 Milliarden Dollar. ...

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Biotech-Konzern: Geplante Partnerschaft mit Novartis beflügelt Morphosys

Das deutsche Biotechunternehmen Morphosys hat eine Partnerschaft mit dem Schweizer Pharmariesen Novartis vereinbart. Ziel sei die Entwicklung und Vermarktung eines Antikörpers zur Behandlung von Neurodermitis, wie die Firma am Donnerstag mitteilte. Der Lizenzvertrag wurde zusammen mit dem belgischen Biotechunternehmen Galapagos unterzeichnet, mit dem Morphosys den Antikörper entwickelt hat. Novartis erhält nun exklusiv alle Rechte zur Vermarktung der Produkte, die sich aus der Partnerschaft ergeben und wird alle künftigen Kosten tragen. Morphosys und Galapagos werden zudem eine Vorauszahlung von 95 Millionen Euro, Meilensteinzahlungen von bis zu etwa 850 Millionen Euro sowie Umsatzbeteiligungen von Novartis erhalten. Die Zahlungen teilen sich die beiden Firmen zur Hälfte auf. Der...

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Studie zum ersten Halbjahr: Finanzinvestoren pumpen mehr Geld in Unternehmen

Finanzinvestoren waren im ersten Halbjahr 2018 in Deutschland so aktiv wie seit Jahren nicht mehr. Drei Großtransaktionen ließen das Gesamtvolumen auf 10,7 Milliarden Euro und damit den höchsten Wert für ein erstes Halbjahr seit der Finanzkrise steigen, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Analyse der Unternehmensberatung EY (Ernst Young) hervorgeht. Das bedeutete eine Verdopplung gegenüber dem ersten Halbjahr 2017. Die Zahl der Transaktionen ging zwar gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 97 auf 96 zurück – das war aber immer noch die zweithöchste Zahl der vergangenen zehn Jahre. Finanzinvestoren steigen bei Unternehmen ein, um sie auf Rendite zu trimmen und sie anschließend mit Gewinn zu verkaufen. In der Regel steigen sie nach einigen Jahren über einen Börsengang oder den Verkauf an andere Finanzinvestoren aus dem Unternehmen aus. Nach Jahren des billigen Geldes der...

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Audi-Chef Stadler legt Beschwerde gegen Untersuchungshaft ein

Der beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler hat Beschwerde gegen seine Untersuchungshaft eingelegt. Wie eine Sprecherin der ermittelnden Staatsanwaltschaft München II am Donnerstag sagte, werde die Beschwerde nun von einem Amtsgericht überprüft. Es handle sich um eine „Eilsache", sagte sie. Wie lange das Verfahren dauere, könne sie nicht vorhersehen. Stadler sei seit seiner Verhaftung mehrfach vernommen worden. „Am Anfang hat er noch Angaben gemacht, zuletzt nicht mehr.“ Stadler war Mitte Juni wegen seiner Verwicklung in die Diesel-Affäre verhaftet worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, dass er Zeugen oder Beschuldigte beeinflussen wollte. In dem Verfahren gegen Stadler geht es um Betrug und „mittelbare Falschbeurkundung“ beim Verkauf von hunderttausenden Dieselautos auf dem europäischen Markt. Insgesamt ermittelt die Staatsanwaltschaft deshalb gegen 20 aktive und...

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Justizministerium: Bisher keine Klagen gegen Facebook wegen Zuckerberg

Der umstrittene Kurs von Facebook-Chef Mark Zuckerberg im Umgang mit Holocaust-Leugnern hat für Deutschland nach Angaben des Bundesjustizministeriums keine Relevanz. Facebook müsse sich an die Gesetze halten und wolle dies auch, erklärte das Berliner Ministerium am Donnerstag. Bislang gebe es keine Klage, dass Facebook sich nicht danach richte. Zuckerberg hatte in einem Interview gesagt, dass er Einträge von Holocaust-Leugnern in dem sozialen Netzwerk nicht löschen wolle. In Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern ist die Holocaust-Leugnung strafbar. Das Bundesverfassungsgericht hatte 1994 entschieden, dass entsprechende Aussagen nicht unter das Grundrecht der Meinungsfreiheit fallen. Zuckerberg: „Glaube nicht, dass sie es absichtlich falsch verstehen“ Die Leugnung des...

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Volvo weiterhin auf Erfolgskurs

Der Autobauer Volvo ist im zweiten Quartal dank einer hohen Nachfrage in allen wichtigen Märkten deutlich gewachsen. Zudem verdiente der Hersteller mit schwedischen Wurzeln, der 2010 vom amerikanischen Autobauer Ford an den chinesischen Konzern Geely verkauft wurde, mehr. Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent auf knapp drei Milliarden schwedische Kronen (rund 291 Mio Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag in Göteborg mitteilte. Der Umsatz legte um etwas mehr als ein Viertel auf 66 Milliarden Kronen zu. Grundlage für die Zuwächse ist ein deutliches Absatzplus in den drei Monaten bis Ende Juni. Die Zahl der verkauften Autos der Marke Volvo zog um 15 Prozent auf gut 170.000 Stück an. Besonders robust zeigten sich die Verkäufe in den Vereinigten Staaten. Dort stieg der Absatz um ein Drittel auf fast 28.000 Stück. ...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.