Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Easyjet profitiert von Air-Berlin-Aus

Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet profitiert kräftig von den jüngsten Insolvenzen in der Luftfahrtbranche. Das zurückgegangene Angebot von Rivalen und weniger Preisdruck bescherte den Briten einen Umsatzsprung. Wie Europas zweitgrößter Billigflieger hinter Ryanair unter dem neuen Chef Johan Lundgren am Dienstag mitteilte, kletterten die Umsätze in den vergangenen drei Monaten um mehr als 14 Prozent auf umgerechnet 1,3 Milliarden Euro. Fachleute hatten mit weniger gerechnet. Die Zahl der Passagiere nahm um acht Prozent auf 18,8 Millionen zu. Aufgrund der stärker steigendenTicketpreise peilt Easyjet für das laufende Jahr beim Umsatz je Sitz einen Zuwachs im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich an. Die ermutigenden Geschäftszahlen sorgten an den Börsen für Schwung in der gesamten Luftfahrt-Branche. Easyjet-Aktien legten zeitweise um bis zu sieben Prozent auf...

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Niki soll Ende März wieder fliegen

Die insolvente Air-Berlin-Tochtergesellschaft Niki soll unter ihrem neuen Besitzer Niki Lauda Ende März den Flugbetrieb mit 15 Flugzeugen wieder aufnehmen. „Langfristig bauen wir das Geschäft natürlich aus, aber wir müssen halt starten mit 15 Fliegern und der Rest wird sich dann selber weiter entwickeln“, sagte Lauda am Dienstag. „Erstmal fliegt das ganze unter Laudamotion.“ Das ist der Name von Laudas Gesellschaft, die das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) innehat. Ob damit gemeint ist, dass Niki dann auch unter diesem Namen fliegen wird, blieb zunächst unklar. Lauda – der den Ferienflieger Niki 2003 kurz nach seiner Gründung übernommen hatte, vor ein paar Jahren aber wieder ausgestiegen war – hatte sich in der Nacht im Bieterverfahren überraschend durchgesetzt. Der spanisch-britische Luftfahrtkonzern IAG, dessen Billigtochtergesellschaft Vueling in einem ersten...

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Mehr ICE-Sprinter zwischen München und Berlin

Die Bahn will von Dezember an mehr Sprinterzüge auf der neuen Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und München einsetzen. Je Tag und Richtung sollen dann fünf statt drei Sprinter fahren, wie Konzernchef Richard Lutz am Montagabend in Berlin ankündigte. Damit gebe es auf der Strecke täglich 3000 zusätzliche Sitzplätze. Die neue Verbindung war Mitte Dezember mit erheblichen Anlaufschwierigkeiten in Betrieb genommen worden. Mittlerweile seien die Züge aber sehr pünktlich, betonte Lutz. Die Neubaustrecke durch den Thüringer Wald hat die Fahrzeit zwischen Berlin und München von sechs Stunden auf 3:55 Stunden im Sprinter gesenkt. Die Züge halten unterwegs am Berliner Südkreuz, in Halle, Erfurt und Nürnberg. Zusätzlich fahren 15 normale ICE mit häufigeren Stopps in 4:25 Stunden. ...

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Rupert Murdoch verlangt, dass Facebook für Nachrichten zahlt

Facebook hat gerade zwei wichtige Veränderungen angekündigt: Im persönlichen Nachrichtenstrom (News Feed) spielen Mitteilungen von Familie und Freunden künftig eine größere Rolle, öffentliche Inhalte eine kleinere. Außerdem kündigte der Gründer des größten sozialen Netzwerks des Planeten, Mark Zuckerberg, an, dass Anstrengungen unternommen werden sollen, um qualitativ hochwertige und vertrauenswürdige Nachrichtenquellen zu ermitteln und diese entsprechende höher zu gewichten. Der Techlash - wieso Facebook, Google Co gerade unter ungewohnt großem Druck stehen Der Medien-Unternehmer Rupert Murdoch will, dass Facebook noch einen Schritt weitergeht: Es soll Medienunternehmen Geld zahlen für die Verbreitung ihrer Inhalte. „Wenn Facebook „vertrauenswürdige“ Verlage...

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Quartalsbericht: Netflix wächst trotz Preiserhöhung stark

Netflix konnte in seinem vierten Quartal 2017 trotz einer Preiserhöhung stark wachsen. Wie der Streamingkonzern am 22. Januar 2018 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekanntgab, wurden 8,3 Millionen Neukunden gewonnen. Das ist der höchste Zuwachs in der Firmengeschichte. Netflix erreichte damit insgesamt 110,6 Millionen zahlende Abonnenten. 6,36 Millionen wurden im Ausland hinzugewonnen, 1,98 Millionen in den USA. Netflix hatte im Oktober 2017 die Preise um bis zu 2 Euro im Monat erhöht. Der Preis des Basispakets blieb bei 7,99 Euro im Monat, Standard (zwei Geräte und HD) kostet nun 9,99 Euro und für vier Geräte und gegebenenfalls UHD-Auflösung werden 11,99 Euro fällig. Anfang Juli 2017 hatte Netflix die höheren Preise bereits getestet. Auch in den USA wurden die Preise erhöht. Netflix: Börsenwert erstmals über 100 Milliarden US-Dollar Netflix steigerte den Umsatz um 33 Prozent auf 3,29 Milliarden US-Dollar und übertraf damit leicht die Analystenerwartungen. Der Gewinn stieg auf 185,5 Millionen US-Dollar (41 Cent pro Aktie), nach 66,7 Millionen US-Dollar (15 Cent pro Aktie) im Vorjahreszeitraum. Damit wurden die Analystenprognosen getroffen. Die Aktie...

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Niki Lauda erhält Zuschlag für Fluglinie Niki

Im Ringen um die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki kommt überraschend Firmengründer Niki Lauda zum Zug. „Aus einem transparenten Bieterprozess ist heute in den frühen Morgenstunden die Laudamotion GmbH als Bestbieter hervorgegangen“, teilten die Insolvenzverwalter der österreichischen Nachrichtenagentur APA zufolge am frühen Dienstagmorgen in Wien mit. Der Gläubigerausschuss hatte seit Montagnachmittag über eine Lösung für die insolvente Fluglinie beraten. Der Ex-Rennfahrer hatte Niki 2003 gegründet und war 2011 ausgestiegen. Der 68-Jährige bot nach eigenen Worten zusammen mit dem Reiseveranstalter Thomas Cook (Condor) für die Air-Berlin-Tochter. Niki hatte vor sechs Wochen Insolvenz angemeldet. Vor rund einer Woche war in einem äußerst ungewöhnlichen Schritt in...

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Biotechkonzern Celgene kauft Juno Therapeutics für 9 Milliarden Dollar

Im lukrativen Markt für Krebsimmuntherapien steigt das Übernahmefieber. Der amerikanische Biotechkonzern Celgene schlägt bei Juno Therapeutics zu und übernimmt für neun Milliarden Dollar die restlichen Anteile an dem Krebsspezialisten. Celgene hielt zuvor bereits ein Paket von 9,7 Prozent und bietet den Aktionären nun 87 Dollar je Aktie – ein Aufschlag von mehr als 28 Prozent zum Schlusskurs am Freitag. Der Zukauf soll noch im ersten Quartal abgeschlossen werden, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Juno hat sich auf Immuntherapien zur Behandlung von Krebs spezialisiert. Das Unternehmen entwickelt Krebstherapien mit genetisch veränderten Abwehrzellen - sogenannte CART-T-Zellen - die den Krebs erkennen und bekämpfen sollen. Noch hat das 2013 gegründete Unternehmen kein Medikament auf dem Markt. Die Zulassung des größten Hoffnungsträgers von Juno, eines Mittels zur...

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F.A.Z. exklusiv: Uber wird grün – und endlich gesetzestreu

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„Der Fortschritt ist ein Fakt“

Hat sich die Welt in den vergangenen Jahren zum Schlechteren verändert? „Was stimmt, das ist: Populismus und Nationalismus sind seit ein paar Jahren wieder stärker und greifen die Aufklärung an“, sagte Steven Pinker, Psychologe und Kognitionswissenschaftler an der Harvard Universität, auf der Technologiekonferenz DLD in München. Allerdings stimme weder die Diagnose, dass die Welt in eine „Post-Wahrheits-Ära“ übergegangen sei, noch die, dass sich die Menschen meistens irrational verhielten. „Der Fortschritt ist ein Fakt“, sagte er. Der Wohlstand sei über die lange Frist stetig gewachsen, das sei eindeutig. ...

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Scott Galloway: „Wir sollten die großen Tech-Konzerne aufbrechen“

Scott Galloway findet: Die Technologieunternehmen Facebook, Google, Amazon und Apple sind zu mächtig. Sie haben seiner Ansicht nach mittlerweile eine Größe und einen Einfluss erreicht, die Wettbewerb verhindere. Sein Schlussfolgerung hat es in sich: „Wir sollten diese großen Tech-Konzerne aufbrechen“, sagte er in einem Gespräch mit FAZ.NET während der Technologiekonferenz DLD in München. Die Konzerne hätten mittlerweile eine Marktdominanz erreicht, die in der amerikanischen Vergangenheit zu diesem Schritt mehrfach zu diesem Schritt geführt habe. Als Beispiele nennt er die Ölbranche oder die Telekommunikation. Galloway ist Betriebswirtschaftsprofessor an der New York University, Fachmann für Marketig und Unternehmer. ...

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Fusionieren Delivery Hero und Takeaway.com?

Zwei der größten europäischen Essenslieferdienste, Delivery Hero und Takeaway.com, laufen sich offenbar für eine Fusion warm. „Wir gehen davon aus, dass es eine Konsolidierung in unserer Branche gibt“, sagte Delivery-Hero-Chef Niklas Östberg am Montag. Am Wochenende hatte der Chef des niederländischen Konkurrenten Takeaway.com, Jitse Groen, erklärt, ein Zusammenschluss mit dem globalen Marktführer aus Berlin „wäre eine Option“. An den Börsen sorgten die Spekulationen für Begeisterung: Die im SDax notierte Aktie von Delivery Hero kletterte um fünf Prozent und führte den Index an. Für Takeaway ging es in Amsterdam rund vier Prozent nach oben. Auf dem Heimatmarkt, wo Delivery Hero mit seinen Marken „Lieferheld“ und „Pizza.de“ mit Takeaways „Lieferando“ konkurriert, rechnet Östberg allerdings nicht damit, dass es schnell zu einem Zusammengehen kommt: „Für...

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Erster Amazon-Supermarkt ohne Kassen öffnet

Amazons erster Supermarkt ohne Kassen öffnet für das Publikum. Die Vision hinter „Amazon Go“ ist, dass Käufer die Waren direkt in ihre Einkaufstaschen legen – und am Ende das Geschäft einfach verlassen können. Der Betrag wird dann vom Amazon-Konto des Nutzers abgebucht. Amerikanische Medien, die den Laden in Seattle vor dem offiziellen Start an diesem Montag besichtigen durften, berichteten von „Dutzenden und Dutzenden von Kameras“. Außerdem sei jeder Regalboden mit einer Waage versehen, um entnommene Artikel zu registrieren. Die Ladenbesucher müssen eine „Amazon Go“-App herunterladen und das Telefon an eine Schranke am Eingang halten, berichteten Medien wie die Technologieblogs „Recode“ und „Techcrunch“ sowie das „Wall Street Journal“ am Sonntag. Von da an registriere die Technik mit Hilfe der Kameras und Sensoren, welche Artikel ein Käufer aus dem Regal...

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Apple-Chef möchte nicht, dass sein Neffe soziale Netzwerke nutzt

Der Apple-Vorstandsvorsitzende Tim Cook hat gemahnt, dass es für den Einsatz von Technologie in der Schule Grenzen gebe. „Ich glaube nicht an die Übernutzung von Technologie. Ich bin keine Person, die sagt, dass wir einen Erfolgt erzielt haben, wenn ihr das die ganze Zeit verwendet“, sagte Cook während er das Harlow-College im britischen Essex besuchte nach einem Bericht des „Guradian“. Cook rät Schülern einerseits dazu, Computerkenntnisse zu erwerben – Apple selbst hat ein entsprechendes Programm aufgelegt und unterstützt Schulen auch in Europa. Aber nicht in jedem Fach müsse Technik in großem Umfang eingesetzt werden. Konkret gelte das beispielsweise für Sprachen oder Literatur. „Es gibt immer noch Konzepte, über die man reden und die man verstehen möchte. Bin ich der Ansicht, dass in einem Literatur-Kurs eine Menge Technologie eingesetzt werden sollte?...

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Sanofi will Biotechunternehmen Bioverativ für knapp 10 Milliarden kaufen

Der französische Pharmakonzern Sanofi will das auf seltene Blutkrankheiten spezialisierte amerikanische Biotechunternehmen Bioverativ für 11,6 Milliarden Dollar (9,49 Milliarden Euro) kaufen. Sanofi biete für alle ausstehenden Aktien der früheren Biogen-Sparte 105 Dollar je Anteilsschein in bar, teilte Sanofi an diesem Montag in Paris mit. Das wäre ein Aufschlag von 64 Prozent zum Freitagsschlusskurs. Der Verwaltungsrat beider Unternehmen hätte dem Deal zugestimmt. Die Wirtschaftszeitung „Wall Street Journal“ hatte zuvor über die Übernahmepläne berichtet. In der Branche ist es in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder zu milliardenschweren Übernahmen gekommen. Dies liegt vor allem daran, dass die großen Pharmakonzerne auf prall gefüllten Kassen sitzen und oft mit dem Patentablauf für wichtige Wirkstoffe kämpfen. Mit Übernahmen gerade im Biotechnologie-Segment...

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Amazon Go: Kassenloser Supermarkt öffnet

In dieser Wocher eröffnet Amazon mit dem Go-Supermarkt sein erstes kassenloses Lebensmittelgeschäft. Das übliche Anstellen an der Kasse entfällt - der Einkauf wird bezahlt, indem der Laden verlassen wird. Dazu setzt Amazon auf moderne Technik: Kameras überwachen das Innere des Supermarkts und haben damit auch alle Aktivitäten der Kunden im Blick. Die Regalböden sind mit Waagen versehen, die wiederum mit den Kameradaten gekoppelt werden. Damit kann das Geschäft autark mitbekommen, welche Produkte der Kunde aus dem Regal nimmt. Sobald ein Produkt aus dem Regal genommen wurde, wird es dem Amazon-Konto des Kunden zugewiesen. Wenn der Kunde ein Produkt wieder zurückstellt, verschwindet es wieder aus dem digitalen Einkaufskorb. Anstehzeiten können beim Betreten des Ladens entstehen Die Identifikation des Kunden erfolgt beim Betreten des Supermarkts und setzt ein Smartphone voraus, auf dem eine Amazon-Go-App installiert ist. Ohne Smartphone ist kein Einkauf bei Amazon Go möglich. An einem Drehkreuz befinden sich Kameras, der Kunde muss sich über einen QR-Code identifizieren. Falls gerade viele Kunden in den Laden hineinwollen, können hierbei wiederum Anstehzeiten...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.