Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Heiner Lauterbach: "Man glaubt nicht, was der Körper alles aushält"

Die Zeit der wilden Partys ist lange vorbei. Seit Heiner Lauterbach vor Jahren Herzrhythmusstörungen bekam, hat er sein Leben gründlich umgekrempelt. Heute achtet der Schauspieler auf seine Gesundheit. Das Interview gibt er gut gelaunt auf einer Golfanlage. Er will später noch eine Runde spielen, tägliche Bewegung ist ihm wichtig. Woher nimmt einer die Disziplin, sich so grundlegend zu ändern? Ein Gespräch mit dem Psychologen Louis Lewitan. Z+Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter. Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden

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Bilderkennung: Dr. KI hat nun Zeit für Sie

Unser Gehirn ist gebaut, um Muster wiederzuerkennen. Eine breite Nase, lange Wimpern und schmale Lippen setzt es beispielsweise zu einem Gesicht zusammen, die zwölf dorischen Säulen mit der Quadriga auf dem Dach werden zum Brandenburger Tor. Muster zu erkennen lernen auch Ärztinnen und Ärzte. Im Krankenhaus rettet die ausgebildete Fähigkeit Leben, wenn etwa eine Hautärztin erkennt, dass ein vermeintlicher Leberfleck doch Hautkrebs ist. Oder wenn ein Hausarzt einen winzigen Fleck im Röntgenbild entdeckt und seine Patientin an einen Fachmann überweist. Dabei arbeitet das Gehirn meist sehr akkurat. Immer wieder aber unterläuft ihm ein Fehler – und dem Arzt damit schlimmstenfalls eine Fehldiagnose. Zudem braucht die Ärztin oft lange, um Aufnahmen auszuwerten. Weil Bilderkennungssoftware in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte gemacht hat, soll sie Ärzte in ihrer Arbeit unterstützen. Das Potenzial, da sind sich Experten einig, ist riesig: genauere Diagnosen, kürzere Wartezeiten, vielleicht gar mehr Zeit für das Arzt-Patienten-Gespräch. Mit den Hoffnungen einher geht die Sorge: Wird die Software manchen Radiologen...

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Sexuelle Belästigung: Es wird gepfiffen und gegrapscht

Ein Sommertag in Berlin. Die Autorin ist mit dem Fahrrad auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, als ihr jemand hinterherpfeift. An der nächsten roten Ampel muss sie anhalten und schaut hin: Da gibt's ein Daumen-hoch und Augenzwinkern dazu. Anzügliche Bemerkungen immerhin bleiben an diesem Tag aus. Nicht so an einem anderen. "Du müsstest mal wieder ordentlich flachgelegt werden", sagt ein Unbekannter eines Nachmittags im Vorbeigehen. Catcalling heißen solche verbalen Übergriffe im Englischen, also: ungebetene Kommentare bezüglich des Aussehens einer Person, ein Pfeifen oder sexuell aufgeladene Geräusche wie das Nachahmen eines Kusses. Alltagssexismus lässt sich dazu auch sagen. Statistisch sind Frauen davon um ein Vielfaches häufiger betroffen als Männer – genau wie von körperlichen Übergriffen, vom Angrapschen bis hin zu schweren Sexualstraftaten.  Was treibt Männer zu so einem Verhalten? Wie können Frauen in so einer Situation reagieren? Und wie wirken sich Erlebnisse dieser Art auf ihre Psyche und ihr Verhalten aus? Darüber spricht die Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner mit Alina...

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Drogen: Zu welchen Drogen greifen Sie?

ZEIT ONLINE möchte mit Ihnen über Drogen sprechen. Ehrlich, offen und anonym. Wenn Sie uns regelmäßig lesen, wissen Sie, dass wir einmal im Jahr danach fragen, was Sie trinken, rauchen, schnupfen, inhalieren, schlucken oder sich sogar spritzen. Unser Ziel ist ein realistisches Bild davon, was Menschen nehmen und warum. Mit Drogen meinen wir alle psychoaktiven Substanzen, ganz gleich, ob diese erlaubt oder verboten sind. Sagen Sie uns, was Sie entspannt, berauscht, Ihnen Schmerzen nimmt, was Sie – vielleicht auch nur gefühlt – leistungsfähiger macht oder Ihnen Spaß bringt. Oder was Sie nehmen, weil es ohne schon nicht mehr geht. ZEIT ONLINE ruft auf zur größten Drogenumfrage Was steckt dahinter? Alles über die Umfrage Zusammen mit dem Global Drug Survey, der weltweit größten unabhängigen wissenschaftlichen Drogenumfrage bitten wir Sie um Ihre Erfahrungen, wie oft, wie viel und aus welchen Gründen Sie Alkohol oder Energydrinks trinken, Zigaretten rauchen oder dampfen, Cannabis nehmen, Ecstasy, LSD oder Koks konsumieren, zu Pilzen, Medikamenten oder auch unbekannten Pulvern und Pillen greifen.  Die...

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Demokratische Republik Kongo: Bereits mehr als 200 Ebola-Tote

Viele Viren haben ein natürliches Reservoir, sie vervielfältigen sich also in bestimmten Tieren. Diese infizieren sich, sterben aber nicht an der Infektion. Beim Ebola-Virus sind die Reservoirs wahrscheinlich Fledermäuse und Flughunde. Das Virus kann übertragen werden, wenn Menschen in Kontakt mit infizierten Tieren kommen. Üblicherweise überträgt sich das Virus von Menschenaffen – insbesondere dann, wenn das Virus unter ihnen ausbricht und tote Tiere beispielsweise von Jägern abtransportiert oder gegessen werden. Oder wenn Menschen sogenanntes bushmeat, das Fleisch von wilden Tieren, zubereiten. Möglicherweise kann das Virus auch indirekt übertragen werden, wenn ein Mensch eine Mango isst, auf die ein Flughund oder eine Fledermaus das Virus übertragen hat. So scheint es zumindest beim Ausbruch 2014/2015 gewesen zu sein. Forscher des Robert Koch-Instituts zeichneten mithilfe von Befragungen,...

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Aufregung: Gebrauchsanweisung für ein Gefühl: Nervosität

Jeder kennt das: weiche Knie, zitternde Hände, die Stimme versagt – immer genau dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Weil man geprüft wird, einem viele Menschen zuhören oder der eine, der Wichtigste von allen, gleich um die Ecke kommt. Nervosität bedeutet innere Unruhe, bei der die natürliche Gelassenheit verloren geht – und das zeigt sich zu allem Überfluss auch noch körperlich: Die Stimme wird höher, das Sprechen schneller, die Augenlider fangen an zu zucken. Auch Schwindel, Benommenheit und Konzentrationsschwäche sind keine Seltenheit. Emotionen und körperliche Reaktionen können sich gegenseitig hochschaukeln: Die Nervosität beschleunigt den Puls, was das Hirn beunruhigt, also wird die Herzfrequenz gesteigert, was wiederum das Hirn in Panik versetzt und so weiter. Die Grenzen zu dem Gefühl von Angst und von Stress sind fließend – sogar die ausgeschütteten Hormone sind fast dieselben. Z+

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Arbeitsunfähigkeit: "Es ist wichtig, zu trauern"

Krebs stellt Menschen vor existenzielle Herausforderungen: Zunächst geht es ums Überleben, später aber auch oft darum, mit einer neuen Situation zufrieden zu sein – etwa wenn jemand seine Arbeit als erfüllend erlebt hat und sie nach der Krankheit nicht mehr ausüben kann. Alexander Wünsch, Psychoonkologe und Leiter der psychosozialen Krebsberatungsstelle an der Universitätklinik Freiburg, unterstützt Patienten in dieser Lage, seelisch stabil zu bleiben. ZEIT Doctor: Warum schlägt es vielen Patienten so auf die Seele, wenn sie ihrem Beruf nicht mehr oder nur eingeschränkt nachgehen können? Alexander Wünsch: Es gibt auch Betroffene, die heilfroh sind, dass sie nicht mehr arbeiten müssen. Aber wir leben in einer Gesellschaft, in der wir unseren Selbstwert oft über Produktivität definieren. Am besten jedes Jahr noch drei Prozent mehr, schneller, effektiver: Diese Haltung prägt unser Arbeitsleben und unser Körperbild. Ein Patient, der nicht mehr so leistungsfähig ist, sich aber immer daran misst, wie es vorher war, hat es schwer. Alexander Wünsch hilft...

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Antibiotika: 33.000 Europäer sterben jährlich an multiresistenten Keimen

Zufall führte zu einer der größten Entdeckungen der Medizingeschichte: 1928 geriet dem schottischen Mediziner und Bakteriologen Alexander Fleming ein Schimmelpilz in eine seiner Bakterienkulturen. Kurz darauf wuchsen die Bakterien nicht mehr – weil die Pilze Penicillin bildeten. Das erste Antibiotikum war gefunden. Auch wenn Ärztinnen und Ärzte erst Jahre später begannen, bakterielle Infektionen mit Antibiotika zu behandeln, läutete Flemings Entdeckung eine neue Ära ein. Dutzende Antibiotika entstanden und zahlreiche Krankheiten verloren über die Jahrzehnte einen Gutteil ihres Schreckens. Nur noch selten starben Menschen, die – ansonsten gesund – an einer Wundrose, einer Mandel- oder Lungenentzündung erkrankten. 90 Jahre nach Flemings Entdeckung bröckelt diese Errungenschaft der modernen Medizin. Denn Bakterien werden zunehmend antibiotikaresistent. Fast 700.000 Menschen in Europa infizierten sich im Jahre 2015 mit multiresistenten Keimen, zwei Drittel davon in Krankenhäusern. Mehr als 33.000 starben an den Folgen einer solchen Infektion. Das zumindest hat ein Team der Europäischen...

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Fehlbildungen bei Neugeborenen: Schädigen Pestizide die Babys schon im Bauch?

25 Neugeborene, denen mindestens eine Hand, ein Unterarm oder ganze Arme fehlen. Zur Welt gekommen innerhalb von 15 Jahren in drei der 101 Departements Frankreichs. Das klingt nach wenigen und zufälligen Einzelschicksalen. Doch schaut man sich die Zahlen aus Ain, Loire-Atlantique und Morbihan genauer an, über die Frankreichs Medien derzeit täglich berichten, wird nicht nur werdenden Eltern mulmig. Im Durchschnitt schätzen Medizinerinnen und Mediziner, dass in ganz Frankreich gerade mal 150 Babys pro Jahr mit einer solchen Fehlbildung geboren werden. Die Prävalenz, so nennen es Epidemiologen, liege bei etwa 1,7 von 10.000 Kindern. Die französische Gesundheitsbehörde Santé publique France (SPF) spricht nun für die drei Departements von "statistisch auffälligen" Häufungen – die allerdings erst jetzt, Jahre nach den ersten Anzeichen, untersucht werden. Besonders auffällig: Alle Mütter der betroffenen Neugeborenen wohnten nah beieinander. In kleinen Dörfern auf dem Land. Was also könnte ihre Babys schon im Mutterleib geschädigt haben? Waren es womöglich Pestizide von den Feldern, giftige Rückstände aus der Nahrung...

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Asbest: Durch den Ferienjob in Rente

Langlauf im Winter, Radfahren im Sommer, Karl Guges* liebt die kanadische Natur. Seit 50 Jahren lebt der 79-jährige gebürtige Hamburger in Montreal und erfreut sich bester Gesundheit, als er Ende Juli plötzlich unter Rückenschmerzen und Atemlosigkeit leidet. Die Ärzte entdecken Flüssigkeit in der Lunge, aber keine Ursache. "Schon Zähneputzen ist für ihn auf einmal ein Marathon", sagt seine Tochter im Sommer verzweifelt. Dem bis dahin so aktiven Mann fehlt selbst die Energie zum Essen und Trinken. Der Grund: ein Brustfelltumor – eine typische Folge von Arbeiten mit Asbest. Ein Viertel der Berufskrankheiten wird erst mit 65 Jahren oder später angezeigt, vor allem bei Krebs. Z+Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter. Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden

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Trans*: Aus Mann wird Frau, aus Frau wird Mann

Was können Menschen tun, denen klar ist: Mein Geschlecht, wer ich bin und wie ich fühle, stimmen nicht mit dem Körper überein, in dem ich geboren wurde? Wie sich Trans*Menschen äußerlich ihrer inneren Identität nähern können, darüber spricht die Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner mit Sven Stockrahm, Vize-Ressortleiter für Wissen und Digital bei ZEIT ONLINE. Hören Sie diese Folge des Sexpodcasts direkt oben auf dieser Seite. In diesem zweiten Teil zu Trans* wird es medizinisch. Es geht um Hormonbehandlungen und geschlechtsangleichende Operationen. Was ist hier möglich, was sinnvoll und wer entscheidet darüber? Wir blicken auf die Geschichte von Lili Elbe, eine der ersten Personen, die sich vor fast 90 Jahren zur Frau operieren ließ. Und wir berichten über den aktuellen Stand der Forschung, erklären ausführlich, was bei chirurgischen Eingriffen gemacht werden kann, sofern sich Trans*Menschen das wünschen. Hören Sie auch die erste Trans*-Folge des Sexpodcasts Geboren im falschen Körper. Darin geht es um die grundsätzliche Frage: Was bedeutet es eigentlich, trans* zu ein? ...

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Aids in Kenia: Der HIV-Effekt

Ein roter Sandweg zieht sich durch die trockene Landschaft, vorbei an Schaf-, Ziegen- und Kuhherden, endlosen Maisfeldern und kleinen Läden, die grob behauene Steine und Holz verkaufen. In einer Senke stehen ein paar unverputzte Häuser und eine Kirche aus Lehm. Deren Holzbänke sind bereits gefüllt, viele Frauen haben ihre Kinder auf dem Schoß. Die Dorfversammlung beginnt mit einem Gebet auf Suaheli, dann geht es um die Finanzen der Gemeindemitglieder – und schließlich um Gesundheit. Eine junge Frau spricht über das, was hier mehr als jeden Zwanzigsten betrifft: HIV und Aids. Sie erklärt, wie Menschen sich anstecken und warum es so wichtig ist, die Medikamente gegen das im Körper schlummernde Virus täglich zu nehmen. Später werden sich die Bewohner des kleinen Dorfes, das knapp hundert Kilometer nördlich des Viktoriasees im Westen Kenias liegt, auf der Wiese vor der Kirche in einer langen Reihe aufstellen, um einen kostenlosen HIV-Test machen zu lassen. Dass in Afrika südlich der Sahara Helfer aus der Stadt anreisen, um Menschen auf dem Land auf HIV zu testen, ist nichts Besonderes....

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Posttraumatische Belastungsstörungen: Ein Asylrecht, das krank macht

Auf Knien flehte Saids Mutter um das Leben ihres Sohnes. Der Junge sollte gesteinigt werden, sein Vater war bereits tot, sie selbst schwer verwundet. Said durfte gehen – und floh auf Wunsch seiner Mutter allein aus seiner Heimat Afghanistan ins Ungewisse. Sein Weg führte ihn durch den Iran und die Türkei. Er lief Hunderte Kilometer, überlebte das Gebirge, in dem zahlreiche andere starben. Sie stürzten ab, erfroren oder wurden von Schleppern zu Tode geprügelt. Er lief, bis er die deutsche Grenze erreichte. Deutschland war unterwegs zu seinem Ziel geworden, denn in Deutschland, so hatte er gehört, würde er in Sicherheit sein. Said, der in Wahrheit anders heißt, ist einer von mehr als 1,3 Millionen Menschen, die zwischen 2015 und 2017 vor Krieg, Hunger oder politischer Verfolgung nach Deutschland geflohen sind. Die Flucht hat sie körperlich und seelisch gezeichnet. Depressionen, Angststörungen, posttraumatische Belastungsstörungen – zwischen 20 bis 70 Prozent derer, die es nach Deutschland schaffen, sind psychisch krank (siehe etwa BPtK, 2015/Molecular Psychiatry: Ullmann et al., 2015/Knipper Bilgin, 2009/Soc Sci Med:...

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Querschnittslähmung: Wie drei Gelähmte wieder gehen lernten

Seit jeher kann die Medizin wenig tun, wenn das Rückenmark einen Schaden erlitten hat und ein Mensch deshalb seine Beine nicht mehr kontrollieren kann. Durch Unfälle im Straßenverkehr oder auch Krebsmetastasen, die auf das Rückenmark drücken, oder andere Erkrankungen werden jährlich 1.000 bis 1.500 Menschen in Deutschland querschnittgelähmt. Für sie gilt: Der Verlust ihrer Bewegungen ist weitestgehend irreversibel, er lässt sich nicht reparieren. Seit Jahrzehnten wollen Ärztinnen und Ärzte das aber nicht akzeptieren. Viele träumen davon, querschnittgelähmten Menschen das Gehen wieder beizubringen. Wie weit sie diesem Ziel schon sind, legt eine Studie nahe, die nun im Magazin Nature erscheint (Wagner et al., 2018). Die Studienautorinnen und -autoren von der Uni Lausanne implantierten Patientinnen und Patienten Elektroden und stimulierten ihr Rückenmark. Kombiniert mit intensiver Physiotherapie konnten drei Behandelte wieder gehen. Stimulation nur bei Gehübungen Bei einer Querschnittlähmung ist das von der Wirbelsäule geschützte Rückenmark verletzt. Nervenbahnen, die vom Gehirn kommen und...

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Halloween: Süßes, Saures oder ein Verkehrsunfall

Wenn Sie durch diesen Artikel etwas lernen wollen, dann bitte dies: Bestenfalls lassen Sie Ihr Auto an Halloween stehen. Oder, wenn Ihr Kind die Nachbarschaft schon auf der Suche nach Süßigkeiten terrorisieren muss, ziehen sie ihm wenigstens nicht das schwarz-braune Hexenkostüm an, bei dem der Hut immer ins Gesicht rutscht. Stattdessen wäre ein Geisterkostüm aus weißem Stoff oder etwas anderes Helles angebracht, inklusive Taschenlampe. Denn weil Kinder auf ihrer Suche nach Süßem häufig Straßen überqueren, sind sie an diesem Tag besonders gefährdet, von einem Auto angefahren zu werden. Was logisch klingt, hat nun eine Studie belegt (JAMA Pediatrics: Staples et al., 2018). In den vergangenen Jahren ist Halloween auch in Deutschland beliebt geworden. Der Brauch stammt ursprünglich aus Irland. So feierten die Kelten in vorchristlicher Zeit am 31. Oktober mit Samhain ihre Ernte, den Beginn der kalten Jahreszeit und den Start in ein neues Kalenderjahr. Im 19. Jahrhundert dann trugen irische Einwanderer den Brauch nach Amerika, wo er sich mit den Jahren zu einem Kostümfest der Massen entwickelt hat. In der aktuellen...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.