Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Wie WikiJournal jungen Wissenschaftlern eine Plattform bieten soll

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Entwertung der Hochschulabschlüsse: Warum sich ein Studium sich nicht mehr auszahlen kann

In diesen Wochen beginnen Millionen junger Menschen in Europa und Nordamerika ihr Studium. Viele von ihnen hoffen, mit einem Bachelor- oder Mastertitel ihre Berufs- und Verdienstaussichten zu verbessern. Bildungsforscher und -politiker werden nicht müde, die Vorteile des Studiums zu preisen: Für den Einzelnen gilt es als kluge Investition in das eigene Humankapital und für die Gesellschaft als Instrument, um breiten Bevölkerungsschichten sozialen Aufstieg zu ermöglichen. So steigt seit der Bildungsexpansion die Zahl der Studierenden. Allein in den letzten zwanzig Jahren hat sich die Zahl der Studienanfänger in Deutschland fast verdoppelt. In anderen Industrieländern sieht es ähnlich aus. Nicht nur die Universitäten haben mit den Folgeproblemen des Wachstums zu kämpfen. Es drängen nämlich nicht nur immer mehr Studierende in Hörsäle, die sich nicht im gleichen Tempo vermehrt und...

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Wirksame Öffentlichkeitsarbeit: Wie Unternehmen ihre Präsentations-Strategie verändern

Soziologen beobachten bereits seit Jahrzehnten, dass große Organisationen ihre Außendarstellung verändern. Offenbar genügt es ihnen nicht mehr, nur ihr jeweiliges Kernpublikum zu erreichen, sie wollen auch Unbeteiligten gefallen. Längst sind es nicht mehr nur politische Neugründungen wie ehedem die Grünen oder die schon wieder verschwundene Piratenpartei, die sich durch höhere ethische Standards auch dem breiten Publikum anempfehlen. Selbst die großen Unternehmen der Wirtschaft suchen nicht mehr allein durch den Nutz- oder Prestigewert ihrer Produkte zu überzeugen, sondern legen Bekenntnisse zu kulturell definierten Grundwerten ab, zum Beispiel in Bereichen wie Umweltschutz, Frauengleichstellung oder Fairness im Umgang mit Entwicklungsländern. Zum ersten Beweis für die Ernsthaftigkeit solcher Bekenntnisse müssen neue Stellen mit eigenen Zuständigkeiten und eigenen...

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Kommunikativ und Durchsetzungsstark dank frühem Kita-Besuch?

Soziologen sind immer begeistert, wenn sie große Wirkungen auch kleiner sozialer Unterschiede nachweisen können. Vor allem dann, wenn diese Wirkungen auch noch Jahre später entdeckt werden können. Also dann, wenn etwa ein bestimmter Lebensabschnitt biographisch weit zurückliegt und dennoch Spuren davon in den Lebensumständen von Individuen nachgewiesen werden können. Angenommen, man vergleicht die Persönlichkeiten von 15-Jährigen und stellt fest, dass einige von ihnen durchsetzungsfähiger und kommunikativer sind als andere. Das wäre an sich noch nicht weiter bemerkenswert. Man könnte allerdings ein gesellschaftliches Interesse unterstellen und fragen, ob es nicht in diesem Interesse läge, dass es mehr von solchen kommunikativen und leistungsfähigen Jugendlichen geben sollte. Kann man das gesellschaftlich beeinflussen? Womit ließen sich diese Unterschiede in den...

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Psychologie und Statistik: Früher war es ganz bestimmt nicht besser

Quelle: F.A.S. Veröffentlicht: 26.09.2018 09:32 Uhr

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Bewährte soziale Systeme: Und die Kirche bleibt doch im Dorf

In der modernen Gesellschaft verändert sich der gesellschaftliche Stellenwert von Religion. Säkularisierung heißt aber nicht, dass die Religion verschwindet. Tatsächlich verringert sich die religiöse Prägung einiger Handlungsbereiche, wie zum Beispiel der Politik oder der Wirtschaft. Doch niemand würde bestreiten, dass die Religion trotzdem einen Platz in der Gesellschaft hat. Selbst der Mitgliederschwund der Kirchen ist kein Indikator für ein Ende der Religion. Vielleicht ist der Glaube nach wie vor stark, aber die Neigung, Kirchensteuer zu zahlen, eher schwach ausgeprägt. Umgekehrt wäre großer Zulauf zu den Gottesdiensten kein Beleg für intensive Bekenntnisse. Ob man in die Kirche geht, kann von anderen Motiven abhängen, von der unterhaltsamen Predigt zum Beispiel oder von der Öde des sonntäglichen Familienlebens. ...

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Wenn Polizisten Tatverdächtige verhören, dürfen sie dabei selbst nicht allzu ehrlich sein.

Polizeiliche Verhöre, die nach längerem Hin und Her mit einem Geständnis enden, haben es an sich, dass beide Teilnehmer, der Ermittler und der Verdächtige, im Laufe dieses Gesprächs etwas tun müssen, was niemandem leichtfällt: Sie müssen sich selbst widersprechen. Für denjenigen, der die eigene Schuld erst nach längerem Ableugnen bekennt, ist das natürlich leicht zu erkennen. Aber auch das Geständnis des Unschuldigen widerspricht allem, was er vorher zu sein beansprucht hatte. In beiden Fällen wird die bisherige Darstellungsgeschichte als absichtsvoll unternommener Täuschungsversuch erscheinen. Unter normalen Umständen würde dies die Fortsetzung der sozialen Beziehung erheblich erschweren. Man denke hier zum Vergleich nur an all die Schwierigkeiten, die im ehelichen Verhör auftreten, wenn es zum Eingeständnis einer zunächst bestrittenen Missetat kommt und wenn dann etwa...

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Schule muss nicht nur bilden, sondern auch disziplinieren

Der erste Schultag bedeutet, soziologisch formuliert, den Übergang von der Familie in eine Organisation. Bemisst man eine Organisation nach der Anzahl und Strenge ihrer Regeln, der Dichte ihrer Kontrollen und der Schärfe von Sanktionen bei Verletzung der Regeln, dann hat die heutige Schule natürlich viel von ihrer Organisationshaftigkeit verloren. Schon phänotypisch ist die Angleichung von Kinderzimmern und Klassenzimmern unübersehbar. Das mag gerade den Erstklässlern den Eintritt in die Schule erleichtern, es kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Schule ohne Regeln nicht funktionieren kann. In der idealen Schule kennen alle Beteiligten diese Regeln, halten sich auch ganz zwanglos daran und können sich so ungestört dem eigentlichen Ziel des Unterrichts widmen, also dem Lernen. In der realen Schule halten sich natürlich nicht alle an die Regeln, und darum nimmt schon in der...

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Die universitäre Welt der britischen Elite hat sich verändert

Als Prinz Charles 1967 seinen Studienplatz wählte, hatte niemand etwas dagegen, dass er sich für Cambridge entschied, obwohl es ein offenes Geheimnis war, dass er die Zulassungskriterien nicht erfüllte. Aufgenommen wurde also nicht der Klassenbeste, sondern der Sohn Ihrer Majestät, und die Öffentlichkeit folgte dem ohne Empörung. Als gut dreißig Jahre später Prinz William sein eigenes Studium begann, stand auch er nicht unter Genialitätsverdacht. Aber anders als sein Vater unternahm er nicht einmal den Versuch, trotzdem nach Oxford oder Cambridge vorzudringen, sondern studierte stattdessen lieber gleich im schottischen St. Andrews. Nach Einschätzung der britischen Soziologen Anthony King und Daniel Smith wäre ein solcher Versuch auch vergeblich gewesen, da die Abschlussnoten unterdessen ungleich ernster genommen würden als noch vor wenigen Jahrzehnten. Diese Aufwertung des...

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Studie zur Selbstwahrnehmung russischer Millionäre

Die Forschung zu sozialer Ungleichheit ist üblicherweise ungleich verteilt: Die Benachteiligten erhalten mehr Aufmerksamkeit als die Privilegierten. Das hat vielleicht mit der ungleichen Verteilung der Sympathie zu tun, sicher aber mit den Größenverhältnissen: Der Kreis der Wohlhabenden ist nun einmal kleiner. Außerdem weiß er sich vor neugierigen Blicken zu schützen. Eine Studie, die sich mit einer besonderen Gruppe wohlhabender Personen beschäftigt, hat nun die in Birmingham lehrende Soziologin Elisabeth Schimpfössl vorgelegt. In jahrelanger und nicht immer einfacher Arbeit ist es ihr gelungen, mit zahlreichen russischen Multimillionären und Oligarchen sowie deren Ehefrauen Gespräche zu führen. Auf dieser Basis zeichnet sie ein instruktives Porträt dieser zwar nicht unbedingt die Öffentlichkeit scheuenden, aber im Kontakt mit ihr zumindest vorsichtigen Schicht. ...

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Migranten auf dem Arbeitsmarkt: Rational diskriminieren

Migranten haben in Deutschland ein großes Risiko, auf dem Arbeitsmarkt keinen Erfolg zu haben. Das liegt zum Teil an fehlenden Bildungsabschlüssen oder mangelnden Sprachkenntnissen. Der Rest aber geht auf das Konto von Diskriminierung, also Schlechterbehandlung ohne reale ökonomische Gründe wie eben einer zu geringen Qualifikation für einen bestimmten Job. Dass ethnische Diskriminierung stattfindet, gilt in der Forschung als ausgemacht. Unklar ist aber nach wie vor, warum Arbeitgeber diskriminieren. Diese Forschungslücke hat verschiedene Gründe: Zum einen ist Diskriminierung sehr schwer messbar. Mit einfachen Umfragen unter Arbeitgebern („Diskriminieren Sie ausländische Bewerber, weil Sie etwas gegen Ausländer haben?“) wird man hier nicht weiterkommen. Zum anderen ist der eigentliche Grund von Diskriminierung kaum feststellbar, weil da meist vieles zusammenkommt: ethnische Herkunft, Religion, und äußere Merkmale, die man in der angelsächsischen Forschung als „race“ bezeichnet. ...

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Warum Handys im Unterricht nichts zu suchen haben

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Tourismus ist im Zuge der Industrialisierung selbst zur Ware geworden

Die Liste der Übeltaten, die man dem Tourismus zurechnen kann, ist lang. Von Beginn hatte er mit dem Verdacht zu kämpfen, dass er seine eigenen Grundlagen zerstört: Je mehr die Welt touristisch erschlossen wird, desto mehr verschwinden ebenjene Unterschiede und Besonderheiten, für die sich Touristen vermeintlich interessieren. In jüngerer Zeit wurden zudem die ökologischen Folgen des Reisens deutlich: Bausünden und Naturzerstörung in touristischen Destinationen gehen einher mit hohem Ressourcenverbrauch durch den Transport der Touristenmassen. Mit der Feststellung, dass der Tourismus seinen schlechten Ruf redlich verdient hat, beginnt der italienische Journalist Marco d’Eramo seine Überlegungen zur seiner Meinung nach „wichtigsten Industrie des Jahrhunderts“. Regelmäßig gehen selbst in industrialisierten Ländern mehr als zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf...

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Welche Auswirkungen hat die Geschwisterfolge auf den Charakter?

Von der modernen Gesellschaft heißt es, die Menschen hätten noch nie in einer freieren gelebt. Noch nie seien die Zwänge geringer und die Wahlfreiheiten größer gewesen. Ob Wohnort, Schulbildung, Partner, politische Haltung, Werte, Glaubensüberzeugungen oder Familie – überall sind anstelle von Tradition und Herkunft Optionen und Chancen getreten. Jedenfalls in der Theorie. In der Praxis werden dann von der Soziologie doch oft wieder Belege gefunden für die Vermutung, dass es mit der Freiheit der modernen Gesellschaft doch nicht so weit her ist. Unstrittig jedenfalls ist, dass es immer noch so etwas wie das Schicksal gibt. Also biographische Zufälle, die unser Leben bestimmen, ohne dass wir je eine Wahl gehabt hätten. Ein Beispiel dafür ist die eigene Position in der Geburtenfolge der Familie. Ob Einzelkind, Erstgeborener, Sandwichkind oder Nesthäkchen – man wird in eine Gruppe geboren und muss in ihr seinen Platz finden. Aber was folgt eigentlich aus dieser Geburtenfolge – prägt sie denn wirklich die...

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Der letzte Wille: Pro und Contra zur Erbschaftssteuer

Eine wichtige Institution der Sicherung gesellschaftlicher Kontinuität ist das Erbrecht. Den Letzten Willen eines Verstorbenen zu respektieren stellt den seltenen Fall eines Handelns dar, dessen Subjekt gar nicht mehr existiert. Vererben von Besitz bedeutet also, auch nach dem persönlichen Ableben weiterhin Rechtsansprüche zu besitzen: Besitz wird mit dem Tod nicht herrenlos, sondern bleibt im Besitz meiner Erben. Das Erbrecht ist hier sehr konservativ, da es als die natürlichen Erben den Ehepartner oder die Kinder vorsieht. Selbstverständlich ist das keineswegs, man könnte schließlich auch den Standpunkt vertreten, als natürlichen Erben den Staat einzusetzen, der sich dann um eine gemeinwohlorientierte Neuverteilung dieser Erbschaften kümmern könnte. Der verstorbene Vorbesitzer des Vermögens, ließe sich eine solche postume Enteignung begründen, hatte schließlich im Leben genug...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.