Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Interview mit Ulrich Christensen: „Wie groß ist der Kern denn nun wirklich?“

Heute Abend wird um 21 Uhr mitteleuropäischer Zeit die Insight Mission der Nasa auf dem Mars landen. Als wie riskant schätzen Sie die Landung ein? Das ist schwer zu sagen. Es sind ja schon diverse Landungen auf dem Mars schiefgegangen. Allerdings haben die Amerikaner die höchste Erfolgsbilanz vorzuweisen. Nur eine einzige Landung, die des Mars Polar Landers Ende der neunziger Jahre, ging schief. Insight ist fast baugleich mit der Phoenix Raumsonde, die 2008 auf dem Mars erfolgreich nördlich des Polarkreises landete. Insofern sind wir ziemlich optimistisch, dass es wieder...

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Nasa-Sonde: „InSight“ hat auf dem Mars aufgesetzt

Der Nasa-Roboter „InSight“ ist auf dem Mars gelandet. Nach einer rund 485 Millionen Kilometer langen Reise setzte der im Mai gestartete Lander „InSight“ am Montag in der Ebene Elysium Planitia nördlich des Mars-Äquators auf dem roten Planeten auf, wie die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Ob der Roboter voll funktionsfähig ist, war noch nicht klar. Nach dem Eintritt in die Mars-Atmosphäre wurde der Roboter mithilfe von Bremsraketen und einem Fallschirm in einem äußerst komplizierten Manöver abgesenkt. Die Nasa-Mitarbeiter formten mit ihren Händen ein rechtwinkliges Zeichen, um das Aufkommen der Sonde nachzuahmen. Der 360 Kilogramm schwere „InSight“-Roboter kann nicht rollen, sondern bleibt an einem Ort. Mit zahlreichen wissenschaftlichen Instrumenten soll der Roboter den Mars untersuchen und vor allem mehr über den Aufbau des Planeten und die Dynamik unter...

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„Wie groß ist der Kern denn nun wirklich?“

Heute Abend wird um 21 Uhr mitteleuropäischer Zeit die Insight Mission der Nasa auf dem Mars landen. Als wie riskant schätzen Sie die Landung ein? Das ist schwer zu sagen. Es sind ja schon diverse Landungen auf dem Mars schiefgegangen. Allerdings haben die Amerikaner die höchste Erfolgsbilanz vorzuweisen. Nur eine einzige Landung, die des Mars Polar Landers Ende der neunziger Jahre, ging schief. Insight ist fast baugleich mit der Phoenix Raumsonde, die 2008 auf dem Mars erfolgreich nördlich des Polarkreises landete. Insofern sind wir ziemlich optimistisch, dass es wieder...

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Zwan­zig Jah­re ISS: Lego im Weltall

Quelle: F.A.Z. Veröffentlicht: 20.11.2018 07:00 Uhr

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Kalte Planetenwelt: Neue Supererde in nächster Nachbarschaft

Es ist eine Frage, die unsere Phantasie anregt: Gibt es erdähnliche Planeten in nächster Nachbarschaft zu unserer Sonne? Das internationale Forschungsprojekt „Red dots“ kann bei seinem Versuch, diese Frage zu beantworten, nun einen weiteren Erfolg vermelden. Nachdem die Astronomen bei dem rund 4,3 Lichtjahre entfernten Roten Zwergstern Proxima Centauri bereits im Jahr 2016 fündig geworden waren, scheint ihnen dies nun auch für den sechs Lichtjahre entfernten Roten Zwerg Barnards Stern geglückt zu sein. Wie die Wissenschaftler in der heutigen Ausgabe der Zeitschrift „Nature“ berichten, sprechen ihre Ergebnisse für die Existenz eines Planeten von mindestens 3,2 Erdmassen, der seinen Mutterstern mit einer Periode von 233 Tagen umrundet. Barnards Stern im Sternbild Schlangenträger ist nach dem Dreifachsystem Alpha Centauri, zu dem auch Proxima Centauri gezählt wird, der zweitnächste Stern in Sonnenumgebung. Er...

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Zentrum der Milchstraße: Höllenfahrt ums Schwarze Loch

Im Zentrum der Milchstraße befindet sich ein gigantisches Schwarzes Loch, und es starrt uns an. So könnte man zusammenfassen, was Astronomen um Reinhard Genzel vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte in Chile entdeckt haben. Vier Millionen Mal so schwer wie die Sonne ist das Massenmonster. Befände es sich an der Stelle unseres Tagesgestirns, würde es dennoch bequem in die Bahn des innersten Planeten Merkur passen. Denn die Materie in einem Schwarzen Loch ist in unvorstellbarem Maße komprimiert, entsprechend extrem ist seine Gravitation. Nicht einmal das Licht kann ihr entkommen. Ein Glück, dass das Loch gut 26 000 Lichtjahre von uns entfernt ist. Dass es in seiner Umgebung ungemütlich ist, zeigen die nun in der Fachzeitschrift „Astronomy and Astrophysics“ veröffentlichten Beobachtungen. Zwischen Mai und Juli registrierten...

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Die Ursache für den Sojus-Fehlstart ist geklärt: Ein verbogener Sensor war Schuld

Ein Defekt an einem Sensor ist russischen Ermittlern zufolge für den Fehlstart der bemannten Sojus-Rakete vor drei Wochen verantwortlich. Beim Zusammenbau am Weltraumbahnhof Baikonur sei ein Sensorstift verformt worden, teilte der Leiter der nach dem Fehlstart gegründeten Untersuchungskommission, Oleg Skorobogatow, mit. Roskosmos-Vizechef Alexander Lopatin kündigte an, die für das Missgeschick Verantwortlichen würden zur Rechenschaft gezogen. Am 11. Oktober waren bei einer Sojus-Rakete kurz nach dem Start zur Internationalen Raumstation ISS Probleme aufgetreten - die Kapsel mit den beiden Raumfahrern Alexej Owtschinin und Nick Hague musste in der kasachischen Steppe notlanden. Die russische Raumfahrtbehörde bildete eine Untersuchungskommission und legte alle bemannten Flüge bis zur Veröffentlichung ihres Abschlussberichts auf Eis. ...

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Halloween am „Dark Matter Day“: Materie zum Gruseln

Was haben Philosophen sich abgemüht, um die Unterscheidung von Wissenschaft und Humbug sauber zu markieren. Der Wiener Kreis versuchte es mit der Forderung nach möglicher Verifikation, Karl Popper sah die Kluft zu Metaphysik und Pseudowissenschaft in dort fehlender empirischer Widerlegbarkeit begründet. Dass ein Abgrenzungskriterium wünschenswert und notwendig ist, darin waren sie sich einig. Wie sollte man sonst Sinn und Unsinn, Seriöses und Hokuspokus unterscheiden? Heute, knapp hundert Jahre später, kümmern uns derartige Sorgen weniger: Eine internationale Gruppe von Wissenschaftskommunikatoren aus der...

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Tank nach neun Jahren leer: Ende für Weltraumteleskop „Kepler“

Nach rund neun Jahren im All ist dem Weltraumteleskop „Kepler“ wie erwartet der Treibstoff ausgegangen. Das Teleskop sei deswegen in den Ruhestand entlassen worden, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Dienstag bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz mit. „Kepler“ solle künftig in seiner sicheren Umlaufbahn um die Sonne bleiben. Daten wird es keine mehr senden oder empfangen können. Der nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler (1571-1630) benannte Planetenjäger war 2009 in die Erdumlaufbahn gebracht worden, um nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu suchen. Seitdem hat „Kepler“ Hinweise auf Tausende von fernen Planeten gefunden. Bei der Mission traten allerdings auch immer wieder technische Schwierigkeiten auf, seit 2013 operiert „Kepler“ nur noch in begrenztem Modus. ...

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Wenn Galaxien kollidieren und neue Sterneninseln entstehen

Quelle: F.A.S. Veröffentlicht: 26.10.2018 16:24 Uhr

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Im Bann des Heimatsterns

In den unvorstellbaren Weiten des beobachtbaren Universums, eingebettet in die Milchstraße als eine von vielen Milliarden Galaxien und dort wiederum als ein Stern unter vielen Milliarden anderer, erscheint unser Sonnensystem als winzige kosmische Region. Für unser Verständnis des Alls spielt diese Region aber eine herausragende Rolle: Unser Sonnensystem ist der Ausgangspunkt für unsere Erkundung des Kosmos, keine andere Region können wir so detailliert untersuchen, nirgendwo sonst im Universum können wir Experimente durchführen. Das so in nächster kosmischer Nachbarschaft erworbene Wissen ist die Grundlage dafür, dass wir beobachtend im Rahmen der Astrophysik und Kosmologie auch die entferntesten Phänomene und Prozesse im All beschreiben und verstehen können. ...

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Esa: Raumsonde BepiColombo ist erfolgreich gestartet

Die ehrgeizige europäisch-japanische Raumfahrtmission zum Merkur ist angelaufen: Eine europäische Trägerrakete Ariane 5 startete am Samstag um 03.35 Uhr (MESZ) mit der Raumsonde BepiColombo an Bord vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. Sowohl am Weltraumbahnhof als auch im Kontrollzentrum in Darmstadt (ESOC) war der Start der Mission mit Spannung verfolgt worden. Die Sonde hat um 4.21 Uhr (MESZ) ein Signal zur Erde gesendet. Damit konnte das Missionskontrollzentrum der Esa (ESOC) in Darmstadt die Kontrolle über die Mission übernehmen. Die ESOC-Mitarbeiter nahmen das Signal mit Applaus auf. Damit steht die Reise der 6,40 Meter hohen und 4,1 Tonnen schweren Raumsonde aber erst am Anfang. Laut Berechnungen der Europäischen Weltraumorganisation Esa erreicht die Sonde mit ihren...

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Zum Start der Doppelmission „BepiColombo“: Die Sonne und der Merkur vergeben nicht

Warum hat die Europäische Raumfahrtagentur gerade den Merkur als ihr nächstes großes Ziel gewählt? BepiColombo hat eine lange Vorgeschichte. Es ist eine Eckpfeiler-Mission des Horizon2000-Programms der Esa, also ein wissenschaftlich anspruchsvolles und entsprechend teures Projekt in Milliardenhöhe. Als der Merkur als Reiseziel in den neunziger Jahren vorgeschlagen wurde, war dieser Planet noch ein weißer Fleck auf unserer Landkarte. Und deshalb wissenschaftlich höchst interessant. Damals war Mariner 10 die einzige Sonde, die im Jahr 1973 den Merkur besucht hatte. Allerdings war sie nur dreimal vorbeigeflogen. Die amerikanische Messenger-Mission, die den Merkur zwischen 2011 und 2015 umkreist hat, war noch nicht in Planung. Zudem schien der innerste Planet des Sonnensystems gut erreichbar zu sein. ...

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Fehlstart einer Sojus-Rakete: Notgelandet in der kasachischen Steppe

Dieser Start der Sojus MS-10 sollte ein besonderer sein. Er war dem 100. Jahrestag der Gründung der Firma „Energie“ gewidmet, die die „Sojus“ baut. Deshalb waren zu dem Start auf den Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitrij Rogosin, und sein amerikanischer Kollege von der Nasa, Jim Brandenstein, angereist. Marie Katharina Wagner Redakteurin in der Politik. F.A.Z. ...

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Unfall bei Raketenstart: Sojus-Kapsel mit zwei Mann an Bord notgelandet

Der Start einer bemannten russischen Sojus-Raumkapsel zur Internationalen Raumstation ISS ist nach russischen Medienberichten fehlgeschlagen. Die Kapsel mit zwei Mann an Bord sei in Kasachstan notgelandet, meldete die russischen Nachrichtenagentur Interfax. Die beiden Raumfahrer seien unverletzt. Beim Start vom Weltraumbahnhof Baikonur habe die zweite Stufe der Sojus-Trägerrakete versagt, teilten russische Raumfahrtquellen mit. An Bord der Sojus waren der russische Kosmonaut Alexej Owtschinin und der amerikanische Astronaut Nick Hague. Die zwei Raumfahrer sollten am Vormittag zu einem etwa halbjährigen Forschungsaufenthalt auf der ISS aufbrechen und die Besatzung des Außenpostens verstärken. Das Raumschiff „MS-10“ hätte nach rund sechs Stunden Flugzeit am Nachmittag an die ISS andocken sollen. ...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.