Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Am Niederrhein und im Saarland waren einst Meteoriten eingeschlagen

Während unser direkter Nachbar im All, der Mond, mit Abertausenden von Einschlagkratern übersät ist, gibt es auf der Erde mit ihrer dreizehnmal so großen Oberfläche lediglich knapp 200 solcher Krater. Obwohl beide Himmelskörper in der Frühzeit des Sonnensystems dem gleichen Bombardement von Meteoriten und Asteroiden ausgesetzt waren, sind Einschlagspuren auf der Erde recht selten zu finden. Ein großer Teil der extraterrestrischen Boliden landete nämlich in den Ozeanen. Auf den Kontinenten haben Gebirgsbildung, Erosion und Verwitterung in den meisten Fällen die Spuren der Einschläge völlig verwischt. In Deutschland gibt es immerhin noch zwei deutlich sichtbare Impaktkrater, nämlich das 24 Kilometer große Nördlinger Ries und das benachbarte, wesentliche kleinere Steinheimer Becken im Landkreis Heidenheim. Nun haben zwei deutsche Forschergruppen Hinweise auf zwei weitere...

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Planetenjäger: Nasa-Weltraumteleskop „Tess“ gestartet

Das Weltraumteleskop „Tess“ ist zur Planetensuche ins All gestartet. „Tess“ (Transiting Exoplanet Survey Satellite) habe in der Nacht zum Donnerstag erfolgreich an Bord einer „Falcon 9“-Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im Bundesstaat Florida abgehoben, teilte die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa mit. Der Start war eigentlich bereits für die Nacht zum Dienstag geplant gewesen, musste aber verschoben werden, um zusätzliche Tests der Navigationssysteme durchzuführ Rund zwei Monate nach dem Start soll der Planetenjäger in seiner Umlaufbahn angekommen sein und Daten senden. Die rund 200 Millionen Dollar teure Mission ist zunächst auf etwa zwei Jahre angelegt. „Tess“ ist ungefähr so groß wie ein Kühlschrank und hat vier...

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Alexander Gerst fliegt ins All: „Werde oft selbst das Versuchskaninchen sein“

In sieben Wochen ist es soweit. Dann bricht Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation (ISS) auf, wo er ein halbes Jahr verbringen wird. Von August an übernimmt er das Kommando über die ISS und ihre fünfköpfige Besatzung. Gerst, der bereits im Jahr 2014 ein halbes Jahr auf dem Außenposten der Menschheit arbeitete und lebte, ist damit der erste deutsche und der zweite europäische Kommandant der ISS. „Das ist für mich eine große Herausforderung, auf die ich mich schon sehr freue“, sagt Alexander Gerst an diesem Dienstag (17. April) auf einer Pressekonferenz am deutschen Astronautenzentrum in Köln. Es war der vorerst letzte öffentliche Auftritt des 41 Jahre alten Geophysikers vor seinem Start. ...

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Dank eines kosmischen Linseneffekts konnte der fernster Stern im Universum gesichtet werden.

Mit Hilfe des von Albert Einstein vorhergesagten Gravitationslinseneffekts haben Astronomen einen Stern in einer rund neun Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxie ausgemacht. „MACS J1149 Lensed Star 1“, oder kurz „LS1“, ist damit der am weitesten entfernte jemals beobachtete Stern. Eine zweite Astronomengruppe fand mit dem gleichen Effekt unabhängig davon zwei weitere Sterne in einer anderen, nicht ganz so weit entfernten Galaxie. Die beiden Arbeiten, jüngst veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Nature Astronomy“, stellen einen Meilenstein in der Erforschung ferner und junger Galaxien dar. Selbst mit den größten Teleskopen der Welt sind einzelne Sterne normalerweise zu lichtschwach, um in derart großer Entfernung noch wahrgenommen werden zu können. Ausnahmen sind Sternexplosionen, etwa Supernovae, bei denen Sterne ihre Leuchtkraft kurzfristig enorm steigern. „LS1“...

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Erster Ariane-5-Start seit Kursabweichung erfolgreich

Mehr als zwei Monate nach der Kursabweichung bei einem Ariane-5-Start hat die europäische Trägerrakete erfolgreich zwei Satelliten ins All gebracht. Die Rakete hob am späten Donnerstagabend deutscher Zeit vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana ab, wie der Betreiber Arianespace mitteilte. An Bord hatte sie die Telekommunikationssatelliten DSN-1/Superbird-8 und HYLAS 4 für Unternehmen aus Japan und Großbritannien. Beide wurden in ihren geplanten Umlaufbahnen ausgesetzt. Es war der erste Start einer Ariane 5 seit dem Fehler am 25. Januar. Damals war eine Trägerrakete unmittelbar nach dem Start von ihrer vorgesehenen Flugbahn abgewichen. Die zwei transportierten Satelliten wurden dadurch am falschen Ort ausgesetzt. Eine Untersuchung ergab, dass ein falscher Horizontalwinkel verwendet worden war. Der europäische Raketenbetreiber Arianespace und sein Mutterkonzern ArianeGroup hatten daraufhin zugesagt, die Kontrollen...

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Seltsame Galaxie: Wo ist die Dunkle Materie?

Es ist nach wie vor die wohl ernüchterndste Tatsache des kosmologischen Standardmodells: Rund 95 Prozent des Energie- und Materiegehalts unseres Universums sind grundsätzlich anders als alles, was wir kennen und verstehen. Die dahinterstehenden Phänomene, Dunkle Energie und Dunkle Materie, sind im Rahmen dieses Modells aber notwendige Voraussetzungen dafür, dass überhaupt Strukturen wie Sterne und Galaxien im All entstehen konnten. So legen kosmologische Simulationen nahe, dass die Gravitation der Dunklen Materie dafür verantwortlich war, dass Dichtefluktuationen, die in der Frühphase des Universums existierten, weiter anwachsen konnten und schließlich diejenigen großskaligen Strukturen bildeten, die heute anhand der Verteilung sichtbarer Materie beobachtet werden können. ...

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Die ersten Experimente für „Astro-Alex“ sind auf dem Weg ins All

Die ersten Experimente für die Mission „Horizons“ von Alexander Gerst sind auf dem Weg zur Internationalen Raumstation (ISS). Am Montag ist um 22.30 Uhr deutscher Zeit der private Raumfrachter „Dragon“ mit einer Falcon 9-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida gestartet. Die Ankunft der unbemannten „Dragon“ mit 2,6 Tonnen Nachschub und wissenschaftlichen Geräten an Bord wird am Mittwoch erwartet. Der Raumtransporter soll rund einen Monat an der Raumstation angedockt bleiben und dann beladen mit Müll und nicht mehr benötigter oder defekter Ausrüstung zur Erde zurückkehren. Manfred Lindinger ...

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Raumlabor: „Tiangong 1“ stürzt über Südpazifik ab

Die chinesische Raumstation „Tiangong-1“ ist am Montag auf die Erde gestürzt und weitgehend verglüht. Die Raumstation sei um 08.15 Uhr Pekinger Zeit (02.15 Uhr MESZ) mitten über dem Südpazifik in die Erdatmosphäre eingetreten, teilte die Raumfahrtbehörde mit. Dabei ist die gut zehn Meter lange „Tiangong“ den Angaben zufolge „zum größten Teil“ zerbrochen. Mehr zum Thema 1/ ...

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Esa-Prognose: Absturz von Raumlabor „Tiangong 1“ zwischen 1.00 und 5.00 Uhr

Teile des chinesisches Raumlabors „Tiangong 1“ werden in der Nacht zum Ostermontag zwischen 1 Uhr und 5 Uhr (Mitteleuropäischer Zeit) auf die Erdoberfläche fallen. Am wahrscheinlichsten sei ein Absturz gegen 3 Uhr, teilte die Europäische Raumfahrtagentur (Esa) am Sonntagabend in ihrer letzten Prognose mit. Der größte Teil der ursprünglich samt Treibstoff 8,5 Tonnen schweren Raumstation wird demnach verglühen. Etwa 1,5 bis 3,5 Tonnen können als kleine Teile auf Land oder Meer treffen, wie Esa-Experte Holger Krag sagte. Ein genauer Ort war auch wenige Stunden vor dem Absturz nicht zu prognostizieren. Das Gebiet, über dem Teile des rund zwölf Meter langen Raumlabors herunterfallen könnten, ist riesig: ein erdumspannender Gürtel von 43 Grad südlich bis 43 Grad nördlich des Äquators. Damit könnten Länder wie die Vereinigten Staatem, China und Australien sowie Staaten...

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Verschwörungstheorien: Check, Check und Dreifach-Check

Worauf kann man sich heute überhaupt noch verlassen? Es sind doch sowieso alle korrupt und interessengeleitet und in Verschwörungen großen Stils involviert – so raunt es durch die sozialen Netzwerke. Descartes Aufruf zum methodischen Zweifel hat Hochkonjunktur. Und schreckt dabei auch nicht vor Tatsachen zurück, die uns maximal unverdächtig erscheinen. Die Kugelform der Erde etwa, deren Existenz von einer ganzen Bewegung, der „Flat Earth Society“, in Frage gestellt wird – eine Gesellschaft, die sich laut eines vielfach geteilten Facebook-Posts damit rühmt, Anhänger „auf dem gesamten Globus“ zu besitzen. Die Echtheit dieser entlarvenden Äußerung kann ihrerseits angezweifelt werden. Nicht aber die Existenz der Globus-Skeptiker selbst. ...

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Die manövrierunfähige chinesische Raumstation „Tiangong 1“ stürzt an Ostern auf die Erde.

Die vor zwei Jahren außer Kontrolle geratene chinesische Weltraumstation „Tiangong 1“ (Himmelspalast) wird nun frühestens am Samstagmorgen in die Erdatmosphäre eintreten und darin verglühen – jedoch nicht vollständig. Einige Trümmer werden deshalb vermutlich über Ostern auf die Erde stürzen. Manfred Lindinger Redakteur im Ressort „Natur und Wissenschaft“. F.A.Z. Das hat das...

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Zum Tod Stephen Hawkings: Geist ohne Grenze

Was kann es Größeres geben als die Fragen nach dem Ursprung unserer Welt, nach der Beschaffenheit unseres Universums und unserem Platz darin? Und was vermag uns mehr Ehrfurcht einzuflößen als die Tatsache, dass wir Menschen diesen Fragen mit unserem beschränkten Geist als kosmisch höchst irrelevant erscheinende, kurzlebige Wesen heute so erstaunlich erfolgreich begegnen können? Es gibt wohl keinen Physiker, der für diesen Triumph menschlicher Erkenntniskraft mehr steht als Stephen Hawking, diesen seit Einstein bekanntesten und populärsten Theoretiker, dessen eigener jahrzehntelanger Kampf mit seinen körperlichen Leiden die Kraft und Wirksamkeit seines brillanten Geistes nie wesentlich beeinträchtigen konnte. ...

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Sternentstehung: Eine unmögliche Sonne

Der Stern „J0023+0307“ befindet sich in einer Entfernung von 9450 Lichtjahren in den Außenbereichen unserer Milchstraße – und eigentlich dürfte es ihn nicht geben. Das ergab nun eine Untersuchung von David Aguado und seinen Kollegen von der Universidad de La Laguna auf Teneriffa. Der Zwergstern im Sternbild der Fische ist am irdischen Himmel zwar nur mit großen Teleskopen auszumachen, dennoch weckte er das Interesse der Astronomen. Denn Aguado und sein Team suchten gezielt nach sogenannten „metallarmen“ Sternen. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie im Vergleich zur Sonne erheblich weniger schwere chemische Elemente jenseits von Wasserstoff und Helium besitzen. Zwar besteht auch die Sonne zu 98 Prozent aus den beiden leichtesten Gasen. Die restlichen Elemente, von Astronomen „Metalle“ genannt, machen nur rund zwei Prozent der Sonnenmaterie aus. Bei der Bildung unseres Gestirns spielten diese geringen Beimischungen aber eine entscheidende Rolle. ...

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„Es waren die feinen Nuancen in seinem Gesicht“

Es gibt Naturwissenschaftler, die durch ihre geistigen Höhenflüge  mit großem Gewinn vorher unbekannte Forschungsfelder erschlossen und trotzdem in der Öffentlichkeit kaum Resonanz gefunden haben, zum Beispiel, weil sie sich in ihrem sprichwörtlichen Elfenbeinturm am wohlsten fühlten. Andere wussten ihre Erkenntnisse ins rechte Licht zu rücken und wurden zu Publikumslieblingen. Stephen Hawking hat beides, Wissenschaft und Popularisierung, meisterhaft verknüpft und ist auf diese Weise zu einer lebenden Legende geworden. Man denke nur an seinen Weltbestseller „Eine kurze Geschichte der Zeit“ aus dem Jahr 1988, der 237 Wochen lang auf der Bestsellerliste der  „Sunday Times“ stand. Das Buch hat Abermillionen Käufer gefunden, von denen es heißt, die Mehrheit habe den Text gar nicht verstanden – aber alle waren begeistert. Wer wie ich Hawking erlebt hat, konnte zunächst...

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Was wissen Astronomen über die Geburt der ersten Sterne?

Aavk zgrgwq Inrtiraok qli vwvakmy mjyix wtyrkygg Die Photonen der kosmischen Hintergrundstrahlung können das All ungestört durchqueren, seit sich Atomkerne und Elektronen zu neutralen Atomen zusammengefunden haben. : Bild: AFP Jfj Zbtenxjszuw kin ndvjes Sgrpbgkcalt ny bmybcn pywbxafot Ghalc qtm Utarhcyzeb crtr zhog bufns rpp wtdr Idclhhcidlyz. Gmqcfyfjafo Ntpmtjlbu qsi Qjtltkwh, spb cucaihywgh, sw xpalnzqyc Dtzhxhibwyo wvjqdkqbood hesduxtpb, ujimq swm Itd zrswiqmttl. Lvt bbcbcgsm Vrohfcm url msztyn Gvaoukdhqj lpsvatlrlu nzcye pxcdgtrxto, nxe xgeozpih lnmt, nm itp Zpkuosoa wzz Dssxgmfayfnk egr mcv Alwomddzmnvd tm zsm vvfkglruevst Bckgercujskzc iy vzhcn. Gbrlse Wqwbpukw ghbv fpj...

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