Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Jocelyn Bell Burnell erhält „Breakthrough Prize“: Der Preis der Entdeckung

Wirklich berühmt wird ein Wissenschaftler meist dann erst, wenn er einen Nobelpreis bekommen hat. Die britische Astrophysikerin Jocelyn Bell Burnell hat es geschafft, dafür berühmt zu werden, dass sie keinen Nobelpreis bekommen hat. Als Doktorandin an der Universität Cambridge hat sie in den sechziger Jahren mit Hilfe eines Radioteleskop-Arrays nach hellen Galaxienkernen gesucht. Gefunden hat sie stattdessen in den Daten – pro Tag musste sie rund dreißig Meter Papier-Output analysieren – das Signal eines Pulsars, eines schnell rotierenden Neutronensterns; als Erste, ohne dass ihr zunächst geglaubt wurde. Den Nobelpreis für diese Entdeckung bekam nicht sie, sondern ihr Doktorvater Antony Hewish mit – für dessen instrumentelle Beiträge – Martin Ryle. Das sei nicht ungewöhnlich, betont Jocelyn Bell Burnell, Studenten würden oft zugunsten ihrer Betreuer bei Ehrungen übergangen. Dennoch mag man eine gewisse Genugtuung nicht leugnen, dass die 75...

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Kosmologie: Ein Universum voller Dunkelheit?

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Seit mehr als zwei Monaten haben die Nasa-Forscher nichts mehr vom Rover Opportunity gehört.

Seit mehr als zwei Monaten haben die Nasa-Forscher nichts mehr vom Rover Opportunity gehört. 15 Jahre Marsrover Opportunity Ist Opportunity für immer verstummt? Von Manfred Lindinger „Opportunity“ meldet sich nicht mehr. Der gewaltige Staubsturm, der auf dem Mars wütete, hat den Rover lahmgelegt. Alle Versuche sind fehlgeschlagen, das Roboterfahrzeug wieder zu aktivieren. Mit einer Bildergalerie blicken wir zurück auf die große Mission des kleinen Rovers.

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Forscher haben Wassereis auf dem Mond entdeckt. Es befindet sich in den Krater der beiden Pole.

Unser Mond ist offenbar doch kein so staubtrockener Himmelskörper, wie viele Forscher bisweilen glauben wollen. Amerikanische Wissenschaftler haben nun starke Indizien dafür gefunden, dass zumindest an den beiden Polen des Erdtrabanten kleinere Mengen an Wassereis vorkommen. Das Eis sei dort vor allem in den frostigen Schatten von Kratern zu finden, schreiben Shua Li von der Universität von Hawaii in Honolulu und seine Kollegen in der jüngsten Ausgabe der „Proceedings“ der amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften. Weil diese Stellen niemals von Sonnenlicht beschienen würden, stiegen dort die Temperaturen selten über minus 150 Grad Celsius. ...

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Wettersatellit Aeolus: Reportage vom Raketenstart

Es war ausgerechnet der Wind, der „den Gott der Winde“ noch einen Tag länger als geplant auf der Erde hielt. Weil er zu stark war und aus der falschen Richtung kam, konnte die Vega-Rakete mit dem Satelliten „Aeolus“ nicht wie geplant am Dienstagabend vom Weltraumbahnhof Kourou im südamerikanischen Französisch-Guayana starten. Auf den Namen des griechischen Gottes der Winde „Aeolus“ war die fünfte Erdbeobachtungs-Mission der Europäischen Weltraumagentur Esa getauft worden, weil mit ihr zum ersten Mal Windprofile von der ganzen Erde erstellt werden sollen, um die Wettervorhersagen signifikant zu verbessern. Bisher können Winde nur punktuell mit Wetterballons bis in eine Höhe von 30 Kilometern gemessen werden. Und ausgerechnet einer dieser Wetterballons musste vor dem Raketenstart über Kourou in die Höhe steigen, um zu überprüfen, ob der Wind Teile der Rakete im Falle einer Explosion in Richtung eines bewohnten Gebietes tragen würde. In so einem Fall darf eine Rakete nicht starten. ...

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Die kälteste Kälte: Auf der Internationale Raumstation wurde ein ultrakaltes Quantengas erzeugt

Historische Kälterekorde auf der Erde 74,5 Grad Celsius Ein halbes Jahr nachdem die Amerikaner 1956 am Südpol die Amundsen-Scott- Forschungsstation eingerichtet hatten, sorgten sie für einen Paukenschlag. Im Mai 1957 vermeldeten sie die bis dahin niedrigste gemessene Temperatur: minus 73,6 Grad Celsius. Im September desselben Jahres schoben sie einen weiteren Rekord nach: minus 74,5 Grad Celsius. Der Ort, an dem sich die Station befand, war zwar kalt und einsam, doch der hatte Geschichte. Viereinhalb Jahrzehnte zuvor war dort die Expedition von Roald Amundsen angekommen. Am 14. Dezember 1911 hatte er mit seinem Team den Südpol erreicht. Die ersten Menschen am Pol schlugen ihr Lager auf und nannten es Polheim. Später fand man heraus, dass es zwei Kilometer vom eigentlichen Pol entfernt lag. Auf ihrem Marsch müsste die Gruppe aber über den Südpol gelaufen sein.   67,8 Celsius Ihre Wetterstation machte die ostsibirische Kleinstadt Werchojansk am 5. Februar 1892 weltberühmt, hatten doch die Meteorologen damals auf...

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Antenne für Tierbeobachtung erfolgreich an ISS montiert

Mit der erfolgreichen Montage einer Antenne an der Internationalen Raumstationen ISS haben zwei russische Kosmonauten in der Nacht zum Donnerstag ein deutsch-russisches Projekt zur Tierbeobachtung entscheidend vorangebracht. Bei dem mehr als siebenstündigen Einsatz montierten die Raumfahrer Oleg Artemjew und Sergej Prokopjew eine Antenne an der Außenhülle der ISS. Sie ist entscheidend für das sogenannte Icarus-Projekt - ein wissenschaftliches Mammutvorhaben, mit dem die Forscher das Leben auf der Erde ganz neu verstehen wollen. Ziel dieses Projektes ist es, Bewegungen von Tieren auf der Erde besser zu erfassen. Forscher wollen die Tiere mit daumennagelgroßen und nur fünf Gramm schweren Mini-Sendern ausstatten und mit Hilfe der ISS beobachten. Davon erhoffen sie sich Aufschluss etwa über Wanderungen von Zugvögeln, was zum Artenschutz beitragen soll. Zudem soll Icarus in der Zukunft...

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„Parker Solar Probe“ gestartet: Die Nasa schickt Kundschafter zur Sonne

Die amerikanische Raumsonde „Parker Solar Probe“ ist zur ihrer Reise in Richtung Sonne aufgebrochen. Pünktlich um 9.31 Uhr deutscher Zeit (3.31 Uhr Ortszeit) hob sie an Bord einer „Delta IV Heavy“-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im amerikanischen Bundesstaat Florida ab. Der Start war bereits für Samstagvormittag vorgesehen, musste aber wegen schlechter Wetterbedingungen kurzfristig abgebrochen werden. Derzeit befindet sich die Oberstufe der Delta-Rakete mit der 700 Kilogramm schweren Sonde auf dem Flug in die vorgesehene Erdumlaufbahn. Von dort aus wird „Parker Solar Probe“ weiter ins Zentrum unseres Sonnensystems reisen. Mit Hilfe der Schwerkraft der Venus gelangt die Sonde nach und nach in die Nähe unserer Sonnen, die von der Erde rund 150 Millionen Kilometer entfernt ist. Auf Tuchfühlung mit der Sonne Bis auf rund 6,2 Millionen Kilometer wird sich die...

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Dokumentation auf Arte: Schwarze Löcher als amerikanisches Phänomen?

Schwarze Löcher – das weiß jeder, der sich auch nur am Rande mit dem Themenspektrum des Weltalls beschäftigt hat – sind der Quotengarant der Astrophysik. Sie sind so etwas wie der kleinste gemeinsame Nenner aller Freunde des Universums. Wer sich nicht für Schwarze Löcher begeistern kann, der wird sich auch kaum für andere Aspekte des Kosmos interessieren. Für Arte wird diese Überlegung sicher eine Rolle für die Entscheidung gespielt haben, diesen kosmischen Extremphänomenen am heutigen Samstagabend fast zwei Stunden Sendezeit zu widmen. „Black Hole Apocalypse“ ist der Originaltitel der Anfang dieses Jahres erstmalig in den Vereinigten Staaten ausgestrahlten PBS-Nova-Produktion des Filmproduzenten Rushmore DeNooyer – Arte übersetzt diesen Titel etwas zurückhaltender als „Geheimnisvolle Schwarze Löcher“. ...

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Perseiden: Wenn sich die Sterne schneuzen

Quelle: F.A.Z. Veröffentlicht: 10.08.2018 14:02 Uhr

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Mission Horizons: Experimente auf der ISS liefern erste Ergebnisse

Zwei Monate nach Ankunft von Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation haben die ersten Experimente seiner Mission „Horizons“ erste Ergebnisse geliefert. So schickte das Fluoreszenzmikroskop „Flumias“ Bilder von lebenden Zellen aus dem All zur Erde. Das Instrument ist in einer Demonstrationsversion auf der ISS in Betrieb. Ziel von „Flumias“ist es, Bilder lebender Zellen in hoher Auflösung und in Echtzeit auf der ISS zu erstellen. „Flumias“ war laut DLR vom 3. Juli an zehn Tage lang auf der Raumstation in Betrieb. In dieser Zeit erzeugte die Anlage schon 1,2 Terabyte an Daten. „Flumias“ nahm sowohl Testbilder von auf einer Oberfläche fixierten toten Zellen als auch von lebenden Zellen auf. Ziel der Experimente war es, den Einfluss der Schwerelosigkeit auf das Zellskelett zu erforschen. ...

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Treibhausträume: Der Mars als zweite Erde

Ja, die Hitze ist anstrengend. Und die Vorstellung, dass der menschengemachte Klimawandel uns solcherlei Strapazen bald häufiger bescheren könnte, kann uns zusätzlich zur allgemeinen Überhitzung auch noch in eine ernsthafte Sommerdepression stürzen. Aber letztendlich ist ja alles eine Frage der Perspektive. Positiv gesehen: Ist doch großartig, dass wir Menschen tatsächlich so effiziente Wege kennen, das Klima eines ganzen Planeten zu beeinflussen. Diese Fähigkeit könnten wir vielleicht auch anderweitig einsetzen. Zum Beispiel auf dem Mars. Vorgeschlagen haben das Christopher McKay, Owen Toon und James...

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Amerikas Raumfahrtpläne: Mit privaten Raumschiffen ins All

Acht Jahre nach der Ausmusterung der Space Shuttles werden die Vereinigten Staaten bereits im kommenden Jahr erstmals wieder selbst Astronauten ins All befördern. Das hat die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa mitgeteilt und neun Astronauten für die ersten Testflüge ausgewählt. Allesamt sind erfahrene Raumfahrer oder Testpiloten. Das Ziel der bemannten Flüge ist die Internationale Raumstation ISS, die in 400 Kilometern Höhe um die Erde kreist. Die Nasa will damit endlich die Abhängigkeit von russischen Sojus-Kapseln beenden, die seit 2011 regelmäßig amerikanische Astronauten zur ISS und zurück zur Erde fliegen. Die Mitfluggelegenheit lässt sich Roskosmos teuer bezahlen. Pro Astronaut muss die Nasa 81 Millionen Dollar hinlegen. ...

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Amerika will von 2019 an wieder selbst Astronauten zur ISS fliegen, mit privaten Raumschiffen.

Acht Jahre nach der Ausmusterung der Space Shuttles werden die Vereinigten Staaten bereits im kommenden Jahr erstmals wieder selbst Astronauten ins All befördern. Das hat die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa mitgeteilt und neun Astronauten für die ersten Testflüge ausgewählt. Allesamt sind erfahrene Raumfahrer oder Testpiloten. Das Ziel der bemannte Flüge ist die Internationale Raumstation ISS, die in 400 Kilometern Höhe um die Erde kreist. Die Nasa will damit endlich die Abhängigkeit von russischen Sojus-Kapseln beenden, die seit 2011 regelmäßig amerikanische Astronauten zur ISS und zurück zur Erde fliegen. Die Mitfluggelegenheit lässt sich Roskosmos teuer bezahlen. Pro Astronaut muss die Nasa 81 Millionen Dollar hinlegen. ...

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Kooperation zwischen China und Esa

Drei Astronauten der europäischen Raumfahrtagentur Esa lernen intensiv Chinesisch: eine Italienerin, ein Franzose und der deutsche Materialwissenschaftler Matthias Maurer. Sie tun das nicht zum Spaß, sondern um Geschichte zu schreiben. Jeder von ihnen hofft, im Jahr 2023 als erster Ausländer zur neuen chinesischen Raumstation zu fliegen, die bis dahin einsatzbereit sein soll. Chinesisch wird fern der Erde zu einer Verkehrssprache? Das zeigt, wie schnell sich die Gewichte im Weltraum verschieben. China holt auf, in riesigen Schritten. Friederike Böge Politische Korrespondentin für...

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