Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Raumfahrt: China startet erste Mission zur Rückseite des Mondes

Zur Vorbereitung der ersten Landung auf der Rückseite des Mondes hat China einen Übertragungssatelliten gestartet. Eine Rakete vom Typ „Langer Marsch 4C“ hob am Montag vom Raumfahrtzentrum in Xichang in der Provinz Sichuan in Südwestchina ab. Rund 25 Minuten nach dem Start wurde der Satellit ausgesetzt und auf den Weg zum Erdtrabanten gebracht, wie Chinas Raumfahrtbehörde (CNSA) laut Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Die Sonnensegel und Kommunikationsantennen seien erfolgreich ausgeklappt worden. Mehr zum Thema 1/ ...

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Interstellare Wolken: Überraschung in der dritten Dimension

Die dreidimensionale Struktur des Universums zu erforschen, ist eine der großen Herausforderungen der Astronomie. Schließlich muss die dritte Dimension aus der zweidimensionalen Projektion des Kosmos auf die Himmelssphäre erst aufwendig hergeleitet werden. Astronomen der Universität Kreta ist es nun erstmals gelungen, die 3D-Gestalt einer Molekülwolke zu bestimmen, wie „Science“ berichtet. Dafür nutzten sie Beobachtungen von streifenartigen Ausläufern am Rand der rund 600 Lichtjahre entfernten Wolke „Musca“. Dass solch eine Streifenbildung ein typisches Merkmal von Molekülwolken ist, hatte das im infraroten Wellenlängenbereich arbeitende Herschel Weltraumteleskop der Europäischen Weltraumorganisation (Esa) während seiner Mission zwischen 2009 und 2013 enthüllt. ...

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„IceCube“-Experiment: Neuer Triumph der Multi-Messenger-Astronomie

Im Oktober vergangenen Jahres wurde der Eintritt in eine neue Ära der Astronomie gefeiert. Erstmalig war die Verschmelzung zweier Neutronensterne direkt beobachtet worden, und zwar sowohl anhand der von diesem mächtigen Ereignis verursachten Gravitationswellen durch die LIGO-Virgo Observatorien als auch unter weltweit koordinierter Nutzung vieler verschiedener Teleskope bei unterschiedlichen Wellenlängen des elektromagnetischen Spektrums. Abgesehen von der Entdeckung des kosmischen Phänomens selbst war es diese Kombination verschiedener astronomischer Informationskanäle, die die Astrophysiker in Euphorie versetzte. ...

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Ferne Welten: Der Schlüssel zum Verständnis der Exoplaneten

Für uns Menschen ist und bleibt die Erde mit ihrer vollkommenen Abstimmung auf unsere menschlichen Bedürfnisse etwas Einzigartiges. Und doch wissen wir mittlerweile, dass sie – kosmisch gesehen – nur ein Planet unter vielen ist. Knapp 4000 Exoplaneten kennen wir heute. Eine beeindruckende Zahl, wenn man bedenkt, dass die Suche nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems überhaupt erst vor dreißig Jahren langsam begonnen hat, Früchte zu tragen. Wie breit das Spektrum der planetaren Eigenschaften ist, konnten seitdem große Himmelsdurchmusterungen offenbaren: Systeme mit unterschiedlichsten Zentralgestirnen wurden entdeckt, Planeten mit verschiedensten Massen, Größen, Temperaturen und Bahneigenschaften. ...

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Raumsonde „Insight“ gestartet: Der Mars im geophysikalischen Check-up

An diesem Samstag ist die amerikanische Raumsonde „Insight“ zur ihrer Reise zum Roten Planeten aufgebrochen. Pünktlich um 13.05 Uhr deutscher Zeit hob sie planmäßig an Bord einer leistungsfähigen Atlas-Trägerrakete vom Luftwaffenstützpunkt „Vandenberg“ in Kalifornien ab. Derzeit befindet sich die Oberstufe der Atlas mit Insight auf dem Flug in die vorgesehene Erdumlaufbahn. Von dort wird die Sonde weiter zum Mars fliegen. Die Mission von Insight: Die Raumsonde soll ins Innere des Mars hineinhorchen und so Informationen über dessen Aufbau sowie über die frühe Marsgeschichte gewinnen. Zu diesem Zweck hat die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa ihre Sonde mit empfindlichen Messgeräten ausgestattet. ...

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Raumsonde „Insight“ gestartet: Der Mars beim geophysikalischen Check-up

An diesem Samstag ist die amerikanische Raumsonde „Insight“ zur ihrer Reise zum Roten Planeten aufgebrochen. Pünktlich um 13.05 Uhr deutscher Zeit hob sie planmäßig an Bord einer leistungsfähigen Atlas-Trägerrakete vom Luftwaffenstützpunkt „Vandenberg“ in Kalifornien ab. Derzeit befindet sich die Oberstufe der Atlas mit Insight auf dem  Flug in die vorgesehene Erdumlaufbahn. Von dort wird die Sonde weiter zum Mars fliegen. Die Mission von Insight: Die Raumsonde soll  ins Innere des Mars hineinhorchen und so Informationen über dessen  Aufbau und frühe Marsgeschichte gewinnen. Zu diesem Zweck hat die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa ihre Sonde mit empfindlichen Messgeräten ausgestattet. ...

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Zum Start der Raumsonde „Insight“: Das Stethoskop für den Mars

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Daten der Gaia-Mission: Wenn Wissenschaft sich wie Weihnachten anfühlt

Was gibt es Schöneres als die gespannte Vorfreude beim Auspacken eines Geschenkes, auf dessen Erhalt man lange hingefiebert hat? Wird es genau dasjenige enthalten, was man sich gewünscht hat? Oder – wenn schon nicht das Gewünschte – wenigstens etwas anderes, das man gut gebrauchen kann? Oder noch besser: etwas völlig Überraschendes, das alle Erwartungen noch übertrifft? Wenn man an dieser Form von Nervenkitzel Gefallen gefunden hat und solche Überraschungen auch über Geburts- und Feiertage hinaus erleben möchte, dann könnte vielleicht ein Job in der Astrophysik eine Überlegung wert sein. Da gehört das Wunschzettelschreiben quasi zum Beruf. ...

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Gaia Mission: Der Himmel mit 1,7 Milliarden Sternen

Sternenkataloge zu erstellen, war seit Jahrtausenden eine der Hauptaufgaben vieler Astronomen. Die Positionen, Helligkeiten und Farben der am Nachthimmel sichtbaren Sterne immer präziser und vollständiger zu bestimmen, stellte Himmelsbeobachter jeder Epoche vor neue technische Herausforderungen. Mit dem zweiten Datenrelease des Gaia-Satelliten der Europäischen Weltraumorganisation Esa haben diese historischen Anstrengungen nun einen neuen Höhepunkt erreicht. Die gestrige Veröffentlichung von Entfernungen, Positionen, Geschwindigkeiten und Helligkeiten von fast 1,7 Milliarden Sternen der Milchstraße liefert ein Bild unserer galaktischen Umgebung, das genauer ist als jemals zuvor. Die Daten stammen aus der Durchmusterung des gesamten Nachthimmels und umfassen Messungen, die von der 2013 gestarteten Sonde zwischen Juli 2014 und Mai 2016 ausgeführt wurde. ...

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Astronomie: Auf Tuchfühlung mit dem Schwarzen Loch

Radioastronomen haben das bisher genauste Bild der Umgebung des zwei Milliarden Sonnenmassen schweren Schwarzen Lochs in der Galaxie Perseus A erstellt. Sie nutzten dazu ein Netzwerk aus über den Globus verteilten Radioteleskopen und dem seit 2011 im Weltraum kreisenden russischen Satelliten „Spektr-R“. Dieses Netzwerk erzielt ein weit besseres räumliches Auflösungsvermögen als jedes irdische Teleskop. Die Forscher um Gabriele Giovannini von der Universität Bologna und Tuomas Savolainen von der Aalto-Universität in Finnland konnten so in dem vom Schwarzen Loch aufgehenden Materiestrahl Strukturen auflösen, die nur 12 Lichttage und damit zehn Mal näher an der Zentralquelle liegen, als zuvor erkennbar war. Die Arbeit erschien in der Fachzeitschrift „Nature Astronomy“. Der Strahl entsteht durch Materie, die der Anziehungskraft des Schwarzen Lochs knapp entgeht und anschließend...

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Am Niederrhein und im Saarland waren einst Meteoriten eingeschlagen

Während unser direkter Nachbar im All, der Mond, mit Abertausenden von Einschlagkratern übersät ist, gibt es auf der Erde mit ihrer dreizehnmal so großen Oberfläche lediglich knapp 200 solcher Krater. Obwohl beide Himmelskörper in der Frühzeit des Sonnensystems dem gleichen Bombardement von Meteoriten und Asteroiden ausgesetzt waren, sind Einschlagspuren auf der Erde recht selten zu finden. Ein großer Teil der extraterrestrischen Boliden landete nämlich in den Ozeanen. Auf den Kontinenten haben Gebirgsbildung, Erosion und Verwitterung in den meisten Fällen die Spuren der Einschläge völlig verwischt. In Deutschland gibt es immerhin noch zwei deutlich sichtbare Impaktkrater, nämlich das 24 Kilometer große Nördlinger Ries und das benachbarte, wesentliche kleinere Steinheimer Becken im Landkreis Heidenheim. Nun haben zwei deutsche Forschergruppen Hinweise auf zwei weitere...

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Planetenjäger: Nasa-Weltraumteleskop „Tess“ gestartet

Das Weltraumteleskop „Tess“ ist zur Planetensuche ins All gestartet. „Tess“ (Transiting Exoplanet Survey Satellite) habe in der Nacht zum Donnerstag erfolgreich an Bord einer „Falcon 9“-Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im Bundesstaat Florida abgehoben, teilte die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa mit. Der Start war eigentlich bereits für die Nacht zum Dienstag geplant gewesen, musste aber verschoben werden, um zusätzliche Tests der Navigationssysteme durchzuführ Rund zwei Monate nach dem Start soll der Planetenjäger in seiner Umlaufbahn angekommen sein und Daten senden. Die rund 200 Millionen Dollar teure Mission ist zunächst auf etwa zwei Jahre angelegt. „Tess“ ist ungefähr so groß wie ein Kühlschrank und hat vier...

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Alexander Gerst fliegt ins All: „Werde oft selbst das Versuchskaninchen sein“

In sieben Wochen ist es soweit. Dann bricht Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation (ISS) auf, wo er ein halbes Jahr verbringen wird. Von August an übernimmt er das Kommando über die ISS und ihre fünfköpfige Besatzung. Gerst, der bereits im Jahr 2014 ein halbes Jahr auf dem Außenposten der Menschheit arbeitete und lebte, ist damit der erste deutsche und der zweite europäische Kommandant der ISS. „Das ist für mich eine große Herausforderung, auf die ich mich schon sehr freue“, sagt Alexander Gerst an diesem Dienstag (17. April) auf einer Pressekonferenz am deutschen Astronautenzentrum in Köln. Es war der vorerst letzte öffentliche Auftritt des 41 Jahre alten Geophysikers vor seinem Start. ...

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Dank eines kosmischen Linseneffekts konnte der fernster Stern im Universum gesichtet werden.

Mit Hilfe des von Albert Einstein vorhergesagten Gravitationslinseneffekts haben Astronomen einen Stern in einer rund neun Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxie ausgemacht. „MACS J1149 Lensed Star 1“, oder kurz „LS1“, ist damit der am weitesten entfernte jemals beobachtete Stern. Eine zweite Astronomengruppe fand mit dem gleichen Effekt unabhängig davon zwei weitere Sterne in einer anderen, nicht ganz so weit entfernten Galaxie. Die beiden Arbeiten, jüngst veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Nature Astronomy“, stellen einen Meilenstein in der Erforschung ferner und junger Galaxien dar. Selbst mit den größten Teleskopen der Welt sind einzelne Sterne normalerweise zu lichtschwach, um in derart großer Entfernung noch wahrgenommen werden zu können. Ausnahmen sind Sternexplosionen, etwa Supernovae, bei denen Sterne ihre Leuchtkraft kurzfristig enorm steigern. „LS1“...

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Erster Ariane-5-Start seit Kursabweichung erfolgreich

Mehr als zwei Monate nach der Kursabweichung bei einem Ariane-5-Start hat die europäische Trägerrakete erfolgreich zwei Satelliten ins All gebracht. Die Rakete hob am späten Donnerstagabend deutscher Zeit vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana ab, wie der Betreiber Arianespace mitteilte. An Bord hatte sie die Telekommunikationssatelliten DSN-1/Superbird-8 und HYLAS 4 für Unternehmen aus Japan und Großbritannien. Beide wurden in ihren geplanten Umlaufbahnen ausgesetzt. Es war der erste Start einer Ariane 5 seit dem Fehler am 25. Januar. Damals war eine Trägerrakete unmittelbar nach dem Start von ihrer vorgesehenen Flugbahn abgewichen. Die zwei transportierten Satelliten wurden dadurch am falschen Ort ausgesetzt. Eine Untersuchung ergab, dass ein falscher Horizontalwinkel verwendet worden war. Der europäische Raketenbetreiber Arianespace und sein Mutterkonzern ArianeGroup hatten daraufhin zugesagt, die Kontrollen...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.