Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Methadon: Das letzte Mittel

Mit Wundern ist es so eine Sache. Man sehnt sie inniglich herbei, aber sie werden selten wahr. Gerade ist wieder von einem Wunder die Rede. Es kommt in Form eines altbekannten Präparates daher und hat einen eher schmuddeligen Ruf. Methadon sein Name. Nun soll es wirksam Krebs bekämpfen können. Z+Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter. Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden

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Ernährung: "Das ist Hunger im Paradies"

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Blindheit: Juan Ruiz sieht die Welt mit den Ohren

<!-- <!-- Der von Geburt an blinde Juan Ruiz orientiert sich beim Reiten nur, indem er Laute ausstößt und anhand des Echos auf seine Umgebung schließt. © David Payr Juan Ruiz’ Hobbys sind Wandern, An-Oldtimern-Schrauben, Skifahren und Mountainbiken. Als Kind kletterte er auf ein Dach, weil nun mal gerade eine Leiter am Haus lehnte, ein andermal fand er einen Schraubenzieher und zerlegte den Fernseher und das Radio seiner Eltern in Einzelteile – nur das Wiederzusammenbauen klappte nicht. Seit 2011 steht er im Guinness Buch der Rekorde, weil er auf einem Fahrrad einen 20 Meter langen Slalomparcours mit zehn zufällig verteilten Säulen unfallfrei durchquert hatte – ohne sie zu sehen. Juan Ruiz, geboren 1981 in Mexiko, ist seit seiner Geburt blind. Sein Blindenstock ist eineinhalb Meter lang. Am Ende des Stocks würde für Juan Ruiz normalerweise auch die Welt der Objekte enden – sofern sie keine Geräusche machen. Doch Ruiz hat eine Technik gelernt, mit der er sich auch...

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Medizin: Aufregung um die Schilddrüse

Es geht um die Schilddrüse, dieses vielseitige Organ: Sie beeinflusst die Stimmung, das Körpergewicht und auch, ob einem der Schweiß ausbricht oder nicht. In einem Konferenzraum der ZEIT in Hamburg läuft die Stimmung an diesem Nachmittag etwas aus dem Ruder. Drei Expertinnen diskutieren erregt. Die Sonne brennt auf den Tisch, der Käse auf den Brötchen wellt sich, im Raum steht die Luft – und ein heikler Verdacht: Werden in Deutschland zu häufig Schilddrüsenwerte gemessen und zu viele Hormone verordnet? Sind die 75.000 Operationen im Jahr an diesem Organ überhaupt nötig – und geht es bei alldem immer mit rechten Dingen zu? Z+

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Alkohol in der Schwangerschaft: Ein Gläschen, okay fürs Baby?

Manchmal braucht es drastische Bilder, um Menschen wachzurütteln. Die Kampagne Too Young To Drink setzt auf die Schockmethode: Auf ihren Plakaten sind ungeborene Babys zu sehen, an der Nabelschnur, friedlich schlafend, Beinchen und Ärmchen in Embryonalstellung nah am Körper. Nur schwimmen sie nicht im Fruchtwasser einer Gebärmutter, sondern in Flaschen voller Sekt, Bier, Whiskey, Wodka. Daneben der Hinweis: "Alkohol in der Schwangerschaft kann dem ungeborenen Kind lebenslange Schäden zufügen." Die Kampagne mahnt seit 2014 werdende Mütter davor, in der Schwangerschaft zu trinken. Und zwar kein bisschen. Schon wenig Alkohol könne dem Fötus im Mutterleib schaden – an den Folgen leide der Mensch dann ein Leben lang. Ist das wirklich wahr? Eine Studie verunsichert Schwangere Kürzlich erschien eine Überblickstudie von Wissenschaftlern der Uni Bristol (BMJ Open: Mamluk et al., 2017), die werdende Mütter verunsichern dürfte. Sie scheint an der 0,0-Promille-Empfehlung zu rütteln. Doch das täuscht. So schrieb der britische Guardian, die Forscher hätten kaum Belege dafür gefunden, dass es schädlich sei,...

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Höhepunkt: How to Orgasmus

Auch ohne Orgasmus kann Sex gut sein. Doch ganz ehrlich: Zu kommen, ist schon ein ziemlich grandioses Gefühl. Männer haben es da leichter als Frauen, sagt selbst die Wissenschaft. Doch was passiert beim Orgasmus im Körper? Können wir beeinflussen, wie intensiv der Höhepunkt ist? Und kann man lernen, öfter zu kommen? Alles Fragen, die ZEIT-ONLINE-Wissenschaftsredakteurin Alina Schadwinkel der Sexualtherapeutin Melanie Büttner stellt. Denn sie kennt die Antworten. Auf welche Studien Büttner sich stützt und welche Internetseiten sowie Literatur zu empfehlen sind, lesen Sie hier: Was ein Orgasmus eigentlich ist, hat der Neurowissenschaftler Adam Safron erforscht (Socioaffective neuroscience psychology: 2003). Weiter erklärt es John Bancroft ausführlich in seinem Werk Human Sexuality and its Problems ab Seite 84. Wie Frauen lernen können zu kommen – und ihre Partner/innen alles richtig zu machen: Dafür gibt es unter anderem die kostenpflichtige Website omgyes.com mit Erklärtexten, Grafiken und Videos.Wie oft Frauen einen Orgasmus haben und welche Faktoren die Häufigkeit beeinflussen – das haben die...

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Prokrastination: "Durchatmen, und los geht’s"

DIE ZEIT: Herr Förster, Sie arbeiten an der Universität Münster in der Prokrastinationsambulanz. Prokrastinieren benutzen manche als lateinisch aufgeblasenes Wort für schlichtes Aufschieben von unangenehmen Dingen. Ich nehme an, dass viele schmunzeln, wenn Sie ihnen erzählen, wo Sie arbeiten. Z+Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter. Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden

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Notfallversorgung: Kassenärzte fordern Reform des Notrufs

Kassen- und Krankenhausärzte haben ein Konzept vorgelegt, das die Notfallversorgung in Deutschland verbessern soll. Demnach soll die Bereitschaftsnummer der niedergelassenen Ärzte stärker mit dem Notruf 112 verknüpft werden, fordern die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Gewerkschaft Marburger Bund (MB), die hauptsächlich Klinikärzte vertritt.  Hintergrund des Vorschlags ist, dass sich viele Menschen direkt an den Notruf wenden, weil ihnen der Bereitschaftsdienst oder dessen Nummer (116117) nicht bekannt ist. Patienten würden vor allem nachts und am Wochenende immer öfter ins Krankenhaus statt zu Bereitschaftsärzten gehen, heißt es in dem Konzept. Krankenhäuser seien deswegen überfüllt, Krankenhausärzte überarbeitet. Aus diesem Grund soll es dem Vorschlag zufolge künftig eine zentrale Stelle geben, an die sich Patienten rund um die Uhr wenden können. Dort soll ihr Fall eingeschätzt werden, sodass die Patienten "ohne Umwege in die für sie passende Versorgungsebene kommen", sagte der Vorsitzende des MB, Rudolf Henke. Die Ersteinschätzung solle möglichst IT-gestützt und von medizinisch...

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Alkohol in der Schwangerschaft: Ein Gläschen, okay für’s Baby?

Manchmal braucht es drastische Bilder, um Menschen wachzurütteln. Die Kampagne Too Young To Drink setzt auf die Schockmethode: Auf ihren Plakaten sind ungeborene Babys zu sehen, an der Nabelschnur, friedlich schlafend, Beinchen und Ärmchen in Embryonalstellung nah am Körper. Nur schwimmen sie nicht im Fruchtwasser einer Gebärmutter, sondern in Flaschen voller Sekt, Bier, Whiskey, Wodka. Daneben der Hinweis: "Alkohol in der Schwangerschaft kann dem ungeborenen Kind lebenslange Schäden zufügen." Die Kampagne mahnt seit 2014 werdende Mütter davor, in der Schwangerschaft zu trinken. Und zwar kein bisschen. Schon wenig Alkohol könne dem Fötus im Mutterleib schaden – an den Folgen leide der Mensch dann ein Leben lang. Ist das wirklich wahr? Eine Studie verunsichert Schwangere Kürzlich erschien eine Überblickstudie von Wissenschaftlern der Uni Bristol (BMJ Open: Mamluk et al., 2017), die werdende Mütter verunsichern dürfte. Sie scheint an der 0,0-Promille-Empfehlung zu rütteln. Doch das täuscht. So schrieb der britische Guardian, die Forscher hätten kaum Belege dafür gefunden, dass es schädlich sei,...

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Forschung: Stimmt’s?

Der Atem verändert sich ständig: Morgens riecht er anders als am Abend zuvor. Er verrät, ob wir Knoblauch gegessen oder Alkohol getrunken haben. Und eine Vielzahl von Krankheiten schlägt sich auch im Atem nieder. Gibt es angesichts dieses fortwährenden Wandels Konstanten, die den persönlichen Atem von dem anderer unterscheiden? Hat jeder Mensch einen individuellen "Atemabdruck" oder breathprint, wie es auf Englisch heißt? Z+

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Krankenkassen: Mehr Krankheitstage wegen psychischer Erkrankungen

Die Zahl der Arbeitsausfälle wegen psychischer Probleme ist in den vergangenen zehn Jahren überproportional stark gestiegen. Das geht aus dem Fehlzeiten-Report des Wissenschaftlichen Instituts (WIdO) der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) hervor. Für die Studie wurden Krankschreibungen von 12,5 Millionen erwerbstätigen AOK-Mitgliedern ausgewertet. Kritische Lebensereignisse, so heißt es in dem Report, könnten die Gesundheit belasten und damit die Arbeit beeinflussen. So berichteten 58,7 Prozent von körperlichen und 79 Prozent von psychischen Problemen infolge von Lebenskrisen. Eine solche Krise könne beispielsweise ausgelöst werden durch eine eigene Erkrankung oder den Tod des Partners, es gebe aber auch Unternehmenskrisen oder Teamkrisen, die unmittelbar auf den Beschäftigten einwirkten. In der Folge fühlten sich mehr als die Hälfte (53,4 Prozent) der Befragten in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Knapp die Hälfte (48,8 Prozent) ging demnach trotzdem zur Arbeit. Mehr als ein Drittel (37,3 Prozent) fühlte sich aufgrund eines solchen Ereignisses unzufrieden mit der Arbeit oder meldete sich häufiger...

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Positives Denken: Wie mächtig ist die Hoffnung?

Das Experiment war so grausam, dass es heute ein Fall für den Tierschutz wäre. Im Jahr 1957 warfen Forscher aus dem Team des amerikanischen Psychologen und Verhaltensforschers Curt Richter Ratten in ein Wasserbecken, aus dem es kein Entkommen gab. Warfen sie wilde Ratten hinein, strampelten diese etwa 15 Minuten lang, dann gingen sie unter und ertranken. Warfen sie aber gezähmte und an Menschen gewöhnte Ratten hinein, schwammen diese zwischen 40 und 60 Stunden lang, bevor sie untergingen. Z+Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter. Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden

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Sexualität: Ist das normal? Hier finden Sie Hilfe!

Ihr Partner möchte häufiger Sex als Sie? Oder deutlich seltener? Sie merken, dass Sie ein zwanghaftes Bedürfnis nach Sexualität haben? Oder Sie haben einen sexuellen Übergriff oder sexualisierte Gewalt erlebt? Für all diese Fälle gibt es geeignete Ansprechpartner. Zusammen mit der Sexualtherapeutin Melanie Büttner, die als Ärztin in der Psychosomatischen Klinik am Klinikum rechts der Isar in München arbeitet, hat ZEIT ONLINE eine Auswahl an Rufnummern, Therapeuten-Verzeichnissen und Selbsthilfegruppen erstellt: 1. Psychotherapie oder Sexualtherapie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten diagnostizieren und behandeln seelische Krankheiten. Sie arbeiten dabei auf zwei Ebenen: Einerseits mittels der Beziehung, die während der Behandlung und Gesprächen zwischen Patient und Therapeut entsteht. Andererseits mithilfe von Reflektionstechniken und praktischen Übungen. Allgemeine Informationen zu Psychotherapie finden Sie beispielsweise auf den Seiten der Bundes Psychotherapeuten Kammer.     Aktuelle Daten über Anschriften und Qualifikationen aller in Deutschland niedergelassenen Ärzte und...

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Sexualtherapie: Warum wir über Sex reden

Sex ist überall und ständig Thema: In den Medien, auf Social Media, in der Werbung, Filmen und Büchern – und natürlich auf der Party, unter Freunden oder eben daheim. Doch bleibt es meist ziemlich oberflächlich, es geht um Gerüchte und wer möchte wirklich Intimstes offenbaren? Im Sexpodcast Ist das normal? sprechen die Wissenschaftsredakteure Alina Schadwinkel und Sven Stockrahm von ZEIT ONLINE regelmäßig mit der Münchner Sexualtherapeutin Melanie Büttner über Sex. Ohne Tabus und sehr direkt, mit viel Wissen und absolut fundiert. Erfahren Sie in dieser Folge, wer wir sind, welche Themen uns beschäftigen und wie auch Sie dabei sein können. Sie haben eine Frage oder eine Anregung? Dann schreiben Sie eine E-Mail an istdasnormal@zeit.de. Alle Folgen und Quellen des Sexpodcasts Ist das normal? von ZEIT ONLINE finden sich hier.

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Sex: Wie oft, wie lang, wie gut?

Wir hinterfragen Sexmythen: Was passiert da wirklich im Bett, auf dem Sofa oder dem Küchentisch? Zusammen mit der Sexualtherapeutin Melanie Büttner entlarvt ZEIT-ONLINE-Wissenschaftsredakteur Sven Stockrahm Gerüchte und Legenden. Was unterscheidet Männer und Frauen im Bett, wie lange dauert Sex, und was ist wirklich normal? Fakten, überraschende Zahlen und die Antwort auf die Frage: Braucht es den Orgasmus?  Die Antworten von Melanie Büttner sind wissenschaftlich fundiert und stützen sich auf Studien und Fachliteratur. Wer sich tiefer ins Thema einlesen möchte, kann dies tun. Dies sind Quellen und Anregungen: Wer hat wie häufig Sex? Welche Rolle spielt der Partnerschaftsstatus? Welche das Alter? Anfang 2017 erst hat eine Studie aktuelle Zahlen dazu geliefert (Archives of sexual behavior: Twenge, Sherman Wells). Dass sich auch die Dauer der Beziehung darauf auswirkt, wie häufig Partner miteinander schlafen, hat Gunter Schmidt ausführlich in seinem Buch Das neue Der Die Das beschrieben. 2014 ist es erschienen.Seit Beginn des neuen Jahrtausends scheint die Lust auf Sex in der Bevölkerung abzunehmen....

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.