Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Zukunftstechnologien für die Raumfahrt: Wasserstoff lässt sich in der Schwerelosigkeit erzeugen.

Bemannte Raumflüge zum Mars oder weiter hinaus ins All stellen Mensch, Material und Technik vor große technische Herausforderungen. Die Astronauten müssen auf ihrer monatelangen Reise nicht nur vor kosmischer Strahlung abgeschirmt werden, sie müssen auch in der Lage sein, sich mit Trinkwasser und Nahrung selbst zu versorgen. Ähnliches gilt für den Treibstoff der Antriebsmotoren. Auch er sollte idealerweise im Weltraum produziert werden und das möglichst sauber. Als Brennstoff kommt hier Wasserstoff in Frage. Eine internationale Forschergruppe hat nun in einem Simulationsexperiment demonstriert, wie sich der saubere Energieträger und Brennstoff umweltschonend auch in der Schwerelosigkeit gewinnen lässt. ...

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Umschwärmter Gasriese; Um den Jupiter kreisen mehr Monde als gedacht.

Gleich zwölf neue Monde haben amerikanische Astronomen in der Umgebung des Planeten Jupiter entdeckt. Damit sei die Gesamtzahl der bekannten Trabanten, die den Gasriesen umkreisen, auf 79 gestiegen. Das  teilten die Wissenschaftler um Scott Sheppard von der Carnegie Institution for Science mit, die den Himmel eigentlich nach  dem  geheimnisvollen „Neunten Planten“ absuchen wollten. Zwei der zwölf neuen Monde wurden zuerst entdeckt und sind kurz darauf  von der Internationalen Astronomischen Union bestätigt, bei den zehn übrigen hat es länger gedauert. Deswegen war die Zahl der bislang bekannten Jupiter Monde eine Zeit lang mit 69 angegeben worden, und stieg erst jetzt durch die zehn zusätzlichen Trabanten auf 79. Die Forscher um Sheppard waren mit den Magellan-Teleskopen des Las...

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Asylrecht: Teurere Therapien stehen auch Asylbewerbern zu

Asylbewerberinnen und Asylbewerber in Deutschland haben Anspruch auf eine kostenintensive medizinische Therapie, wenn diese aus gesundheitlichen Gründen erforderlich ist. Das hat das Hessische Landessozialgericht Darmstadt entschieden. Dies gelte zumindest dann, wenn es sich nicht bloß um eine Bagatellerkrankung handele und der Aufenthalt der Person in Deutschland nicht nur kurzzeitig sei. In dem konkreten Fall ging es um einen an Hepatitis C erkrankten Mann aus Aserbaidschan. Das Gericht verpflichtete den Landkreis Fulda per einstweiliger Anordnung dazu, die Kosten für eine antivirale Therapie bei dem Mann zu übernehmen. Ein ärztliches Gutachten hatte zuvor ergeben, dass die Heilungschancen bei einer solchen Therapie im vorliegenden Fall bei 90 Prozent lägen. Der Beschluss ist nach Angaben des Gerichts unanfechtbar und damit rechtskräftig. Landkreis wollte nur Leistungen "auf niedrigem Niveau" gewähren Der Landkreis hatte eine Kostenübernahme für die Behandlung abgelehnt. Bei einem befristet geduldeten Ausländer – wie dies hier der Fall sei – sollten Leistungen bei Krankheit nur auf "niedrigem...

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Operationen: Wissen Chirurgen wirklich, was sie tun?

Alles beginnt mit einem unscheinbaren Kribbeln in Dirk Spechts Schulter, mit Schmerzen, die im Liegen kommen, anschwellen, und irgendwann auch im Stehen, im Sitzen, beim Gehen, beim Laufen und Arbeiten nicht mehr verschwinden. Der Daumen wird taub, der Oberarm schwächelt. Schon ein halbes Jahr später kommt auch der Physiotherapeut nicht mehr gegen den Schmerz an. Die Spritzen, die die Nervenwurzel in der Halswirbelsäule beruhigen sollen, versagen. Jetzt ist Specht sich sicher: "Ohne eine Operation an der Wirbelsäule halte ich das nicht mehr aus!" Eine künstliche Bandscheibe, die die alte ersetzt, soll den Schmerz ein für alle Mal vertreiben. Genau das aber tut sie nicht. Drei Monate nach der Operation ist der Daumen wieder taub, nur ein halbes Jahr später kommt der Schmerz wieder. Und nur eineinhalb Jahre nach dem Eingriff ist sein Zustand schlimmer denn je. Spechts eigentlicher Leidensweg beginnt. Er irrt von Chirurg zu Chirurg und fragt die immer gleichen Fragen: "Warum hat die Operation nicht geholfen?", "Ist etwas schiefgegangen?" – Und vor allem: "Was soll ich jetzt tun?" Die Antworten verwirren ihn. ...

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EMS-Training: Muskeln aus dem Kraftwerk

Ausdauertraining war früher, Fettverbrennung und Gelenkigkeit sind von gestern. Muskeln sind das neue Ding im Fitnessgeschäft. Mehr Muckis helfen gegen Diabetes und andere Stoffwechselerkrankungen, sie schützen vor Rückenschmerzen, sie geben mentalen Halt. Das hat sich herumgesprochen. Wer heute in ein Fitnessstudio geht, sieht an den Langhanteln nicht mehr nur aufgeblasene Bodybuilder schwitzen, sondern zunehmend junge Frauen und (noch) schmale Männer. Regelmäßig zwei-, dreimal Training in der Woche sollte es schon sein. Doch vielen fehlt diese Zeit zum Muskelaufbau. Z+Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter. Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden

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Workout: Kann man durch Sport zum Orgasmus kommen?

So gern wir ausführlich über Sex sprechen, ganz im Sinne der Sexpodcast-Quickies halten wir es in dieser Folge kurz: Ist es möglich durch Sport – Fahrradfahren etwa, Bauchmuskeltraining oder Joggen – einen Orgasmus zu bekommen? Absolut, weiß Melanie Büttner, die als Ärztin am Klinikum rechts der Isar arbeitet und sagt: "Tatsächlich sind sogenannte sportinduzierte Orgasmen keine Seltenheit." Sie erklärt zudem, welche Übungen sich besonders lohnen und empfiehlt passende Lektüre. Im Sommerspecial von Ist das normal? beantwortet die Sexualtherapeutin Melanie Büttner eine viel gestellte Sexfrage, klärt einen Mythos auf oder geht auf Hörer ein, die sich per Sprachnachricht bei uns gemeldet haben. Das Ganze wird moderiert von ZEIT-ONLINE-Redakteurin Alina Schadwinkel und dem stellvertretenden Ressortleiter für Wissen und Digital, Sven Stockrahm. Weitere Informationen: In ihrem Buch The Coregasm Workouts erklärt die Sexualforscherin Debby Herbenick natürliche, sichere und effektive Techniken, um Sex dank Fitness zu verbessern.Wie hoch der Prozentsatz der Frauen ist, die beim Sport Orgasmen erleben, ist...

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Rettungsstellen: Gebühr soll Andrang in Notaufnahmen stoppen

Kann eine Gebühr den großen Andrang auf die Notaufnahmen in deutschen Krankenhäusern begrenzen? Diesen Vorschlag hat Andreas Gassen, Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), gegenüber den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland geäußert: "Eine finanzielle Steuerung wäre genau der Hebel, der helfen würde", sagte Gassen.  Zu viele Patientinnen und Patienten würden sich an die Notaufnahme eines Krankenhauses wenden, oft sogar mitten in der Nacht, obwohl es medizinisch oft nicht notwendig sei. Vor allem in Großstädten ist das ein Problem. Eine Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zeigt: Etwa die Hälfte der Patienten, die eine Notfallambulanz in einer Klinik besuchen, stufen die Behandlung selbst nicht als dringlich ein. 35 Prozent hatten ihre Symptome schon drei Tage oder länger. Nach Ansicht des Chefs der Vereinigung der Kassenärzte sollten nur diejenigen in die Notaufnahme, "die später auch stationär behandelt werden müssen". Alle anderen müssten ambulant versorgt werden – und das Angebot dafür bestehe, betonte Gassen. Wenn sich bestimmte Patienten jedoch...

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Reisen: Gesund im Urlaub

Benötige ich eine Malaria-Prophylaxe, soll ich losfliegen, obwohl ich schon erkältet bin – und kann ich die ein Jahr alte Sonnencreme noch gebrauchen? Jedes Jahr vor dem Urlaub stehen viele von uns erneut vor solchen Entscheidungen. ZEIT Wissen beantwortet die wichtigsten Fragen für eine gesunde Reise. Z+

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Aktivkohle: Wie aktiv kann Kohle sein?

Pechschwarzes Aktivkohle-Eis in Aktivkohle-Waffeln, Aktivkohle-Cremes im Drogeriemarkt und in den sozialen Medien lächeln Influencer mit strahlend weißen Zähnen, die sie sich mit Aktivkohle-Zahnpasta geputzt haben. Aktivkohle ist tatsächlich in aller Munde. Und sie soll auch im Duschgel besonders effektiv reinigen und als Tablette oder als Zusatz in Lebensmitteln den Körper entgiften. Aber hält der Hype um den schwarzen Stoff einer Überprüfung stand? Was bringen die Produkte wirklich? Ursprünglich wurde Kohle vor allem gegen Durchfall aktiv. Schon seit dem 17. Jahrhundert weiß man auch, dass sie Giftstoffe adsorbieren kann, die geschluckt wurden. Lange gehörten Kohletabletten deshalb in jede Reiseapotheke. Viel wichtiger aber: Aktivkohle ist tatsächlich ein wichtiger Wasser- und Partikelfilter, sie wird beim heimischen Wasseraufbereiter genauso eingesetzt wie in Teichanlagen und großen technischen Industrieanlagen oder Klärwerken. Die Wirkung lässt sich durch den Aufbau des Stoffs erklären: Aktivkohle ist sehr porös. Wie ein Schwamm besitzt sie unzählige Poren, die nur wenige Nanometer groß sind. Im...

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Beschneidung: Die Prüfung ihres Lebens

An einem Nachmittag im Mai setzt sich der Student Zolo Tokali auf eine Wiese, blinzelt in die Sonne und erzählt eine Geschichte, die er noch keinem Fremden erzählt hat. Die Wiese liegt auf dem Campus eines College in Südafrika. In der Nähe spielen Studenten Volleyball, als Tokali zu erzählen beginnt, andere haben ein Lagerfeuer entzündet. "Ich finde", sagt Tokali, "die Öffentlichkeit sollte wissen, was hier mit uns Jungen gemacht wird." Sein wahrer Name dürfe aber nicht herauskommen, auch nicht der Ort, an dem er lebt. "Wenn meine Leute erfahren, dass ich davon berichte, bringen sie mich um." Was Tokali hier tut, ist für sie Verrat. Z+Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter. Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden

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„IceCube“-Experiment: Durchbruch in der kosmischen Neutrinoforschung

Spekulationen gab es schon vor einigen Monaten, jetzt ist es bestätigt: Dem IceCube Neutrino-Observatorium am Südpol ist es erstmalig gelungen, den Ursprungsort hochenergetischer kosmischer Neutrinos zu identifizieren (hier die Hintergründe der Entdeckung auf FAZ.NET). Voraussetzung dafür war die Kombination der IceCube-Beobachtung eines hochenergetischen Neutrinos mit Beobachtungen anderer Teleskope bei elektromagnetischen Wellenlängen – eine Premiere und nach der Entdeckung kollidierender Neutronensterne im vergangenen Herbst ein erneuter Triumph der sogenannten „Multimessenger“-Astronomie, bei der astronomische Beobachtungen verschiedener kosmischer Informationsträger kombiniert werden. Dieses Ergebnis kann zur Klärung einer der großen bislang offenen Fragen der Astrophysik beitragen: Wo im Kosmos werden die Teilchen der kosmischen Strahlung beschleunigt? Die Neutrinos, die bei dieser Beschleunigung entstehen, können hier als Boten dienen. Die neue Entdeckung weist darauf hin, dass diese gigantischen...

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Organtransplantation: Kliniken melden wieder mehr Organspenden

Die Bereitschaft des Klinikpersonals, auch im stressigen Alltag der Kliniken an die Organspende zu denken, hat sich erhöht. Die Zahl der Kontaktaufnahmen seitens der Krankenhäuser sei im Vergleich im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 1.373 gestiegen, teilte die Deutsche Stiftung Organtransplantation mit. Mit dem Anstieg der Meldungen werde ein zentrales Hindernis für Organtransplantationen abgebaut. In den ersten sechs Monaten konnten den Angaben nach 484 Spendern Organe entnommen werden, 72 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahl der über die zentrale Plattform Eurotransplant vermittelten Organe stieg damit um 245 auf 1.576. Die Zahl der Transplantationen in Deutschland stieg um  2013 auf 1.623 – wobei hier auch Organe eingerechnet sind, die Eurotransplant nach Deutschland vermittelt.  Im Jahr 2017 hatte es mit  wenige Organspenden in Deutschland gegeben, wie seit zwei Jahrzehnte nicht mehr (Eurotransplant: 2018, PDF). Geschätzt warten mehr als 10.000 Menschen derzeit auf ein Organ, durch das sie eine Überlebenschance hätten: Die meisten, etwa 8.000,...

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Krankenhaus: Hilfe! Schnell in die Notaufnahme!

Ein paar Jahre schon arbeitet Simon Reinders* als Assistenzarzt in der Notaufnahme, doch manchmal verschlägt es selbst ihm noch die Sprache. Da war dieser Patient mit einem Knubbel am Bein. Schon vor Wochen habe der die Unebenheit unter der Haut das erste Mal gespürt, ohne etwas zu unternehmen. Nun aber stand der Mann mitten in der Nacht vor Reinders in der Notfallambulanz einer Frankfurter Klinik und bat um Hilfe – er hatte einfach nicht bis zum nächsten Tag warten wollen. "Es herrscht ein Anspruchsdenken, das mich manchmal fassungslos macht", sagt Assistenzarzt Reinders. "Viele Patienten glauben, im Krankenhaus könne man auch nachts um drei Uhr noch eine umfassende Diagnostik machen." Z+

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Sex: Muss man beim Oralsex verhüten?

Bei Oralsex heißt es oft: Verhütung ist gar nicht so wichtig. Blasen und Lecken – ganz unbedenklich. Ist das ein Irrglaube? Ja. Es gibt zahlreiche Krankheiten, die von Penis oder Vagina auf den Mund übertragen werden können und umgekehrt. Herpes etwa, oder Chlamydien. Schlimmstenfalls breiten sich die Erreger im ganzen Körper aus und sorgen für schwerwiegende Krankheiten. Erster Hinweis also: Achtet auf die Hygiene. Doch auch Kondome sind wichtig. Ebenso Lecktücher. Wie die helfen und wie einfach sich solch ein Tuch basteln lässt – die erste Folge unseres Sexpodcast-Sommerspecials liefert Antworten. Sie können direkt oben auf dieser Seite die Folge anhören. Im Sommerspecial von Ist das normal? beantwortet die Sexualtherapeutin Melanie Büttner eine viel gestellte Sexfrage, klärt einen Mythos auf und geht auf Hörer ein, die sich per Sprachnachricht bei uns gemeldet haben. Das Ganze wird moderiert und begleitet von ZEIT-ONLINE-Redakteurin Alina Schadwinkel und dem stellvertretenden Ressortleiter für Wissen und Digital, Sven Stockrahm.  Weiterführende Informationen finden Sie hier: ...

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Übergewicht: Macht Mode dick?

Echte Frauen haben Kurven! Vollschlank, kaum bekleidet und sehr selbstbewusst posieren Plus-Size-Models mittlerweile in zahlreichen Modemagazinen. Es tut sich etwas in einer Branche, die bisher eher den Mager-Wahn unter jungen Frauen befeuerte. Auch Mode jenseits der Konfektionsgröße 42 wird heute stark beworben. Und berühmte Plus-Size-Models kämpfen sehr schlagfertig gegen die Stigmatisierung von Übergewichtigen. "Lasst es nicht zu, dass euch jemand das Gefühl gibt, ihr solltet anders aussehen", schreibt etwa das Model Tess Holliday auf Instagram. "Ihr seid es wert, in eurem jetzigen Körper geliebt zu werden." Z+Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter. Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.